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Gartenumzug, wie am besten?

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Azubi
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BeitragGartenumzug, wie am besten?Sa 11 Jun, 2011 23:21
Hallo zusammen,

schon seit ein paar Tagen lese ich mich durch dieses tolle Forum "quer". Ich gärtnere seit ein paar Jahren laienhaft vor mich hin, habe nun aber ein Problem und hoffe, in dieser Rubrik richtig zu sein.

Wir ziehen um. Allerdings, so wie es aussieht, frühestens im Oktober/November/Dezember (wer schonmal gebaut hat, weiß wie sich das alles verschieben kann *stöhn*, denn ursprünglich war August/September angepeilt). Jetzt meine Frage, wie ziehe ich denn meinen Garten um??? Es geht hauptsächlich um:
- Himbeere
- Josta
- Weintraube
- Blaubeere
- Waldmeister
- div. Pfefferminzsorten
- Topinambur
- Gingko
(ich glaube, ein Wermuth steht auch noch hinter der Himbeere)

Die Kräuter habe ich schon im Frühjahr in einen Balkonkasten umgesetzt zum Mitnehmen.

Nov/Dez ist doch sicherlich zu spät um die Pflanzen alle umzusetzen, oder? Hinzu kommt, dass unser Garten im neuen Haus nach dem Bau erst frisch angelegt werden muss (Frühjahr 2012). Also Beete sind noch nicht vorhanden. Wie würdet ihr vorgehen, um möglichst viel zu "retten"?

Und gleich noch eine Frage. Der neue Gartenboden besteht hauptsächlich aus Lehm. Wie kann ich den Boden aufbessern? Macht es Sinn im Herbst Gründünger auszubringen an den Stellen, wo die Beete ungefähr hinkommen? Wenn ja, welcher?

Im voraus vielen Dank für eure Hilfe!

LG,

cassie
Pflanzenprofessor
Pflanzenprofessor
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BeitragSo 12 Jun, 2011 0:29
Wenn Du im Moment zur Miete wohnst, sind alle Bäume und Sträucher, die in den Boden eingepflanzt sind, Eigentum des Vermieters.

Ansonsten kann man schon Dinge im November umpflanzen, hängt aber vom Wetter ab.
Wenn die Sachen aber im neuen Garten nicht vor dem Frühjahr in den Boden können, wie Du schreibst, müssen die Pflanzen ja ohnehin erstmal in große Töpfe oder "gelochte" Mörtelkübel gepflanzt werden, in denen sie dann den Winter verbringen müssen. Und diese Eintopfaktion kannst Du doch zu jeden beliebigen Zeitpunkt machen - morgen, oder im September, oder was auch immer Du für die einzelne Pflanze für das Beste hälst.
Topinamburknollen zu Erntezeit ausgraben und ebenfalls in einen großen Topf oder gleich in eine Ecke in den neuen Garten.


Im Winter müssten diese Pflanzen dann gut geschützt stehen, nahe an der Hauswand, nicht der vollen Sonne ausgesetzt; die Töpfe müßten mit Luftpolsterfolie o. ä. vor dem Durchfrieren geschützt werden. Deswegen würde ich auch sagen: je größer die Töpfe, desto besser.
Am schwierigsten dürfte es sein, die Pflanzen einerseits nicht durch unnötig viel Wasser zu belasten (brauchen im Winter ja kaum was), sie andererseits aber auch nicht vertrocknen zu lassen.


Mit Gründüngung habe ich keine Erfahrung. Ich würde sagen, bei "gutem Lehm" könnte man sich Mutterboden anliefern lassen und darüber ausbringen; oder man läßt sich Kompost vom nächsten Kompostwerk liefern und arbeitet diesen ein.
Bei "schlechtem Lehm" (besonders wenn er durch die Baumaßnahmen stark verdichtet ist) könnte man darüber nachdenken, für Bäume und Sträucher den Boden um das Pflanzloch mit geeigneter Erde aufzubereiten, und ansonsten auf Hoch- oder Hügelbeete auszuweichen, für die man die Erde wählen kann, die man für geeignet hält. Diese Beete erfordern allerdings ihren ganz speziellen Aufbau, und wohl auch alle paar Jahre einen kompletten Neuaufbau; außerdem gehen bei einem Hochbeet auch die Materialkosten ganz schön ins Geld.
Azubi
Azubi
Beiträge: 18
Registriert: Sa 11 Jun, 2011 23:03
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BeitragSo 12 Jun, 2011 9:18
Danke schonmal für deinen Beitrag.

Wir wohnen zwar zur Miete, haben aber nur eine Rasenfläche mitgemietet und der Vermieter besteht sogar darauf, dass wir den ursprünglichen Zustand wiederherstellen. Von daher ist die Mitnahme der Pflanzen soweit kein Problem.

Kann ich die Kübel drinnen überwintern? Südseite ungeheizter Holzschuppen mit Fenster oder in der Garage? Aussen ist es nirgendwo so richtig geschützt und wir haben hier auch schonmal tagelang -15 Grad, da friert doch bestimmt auch ein gut eingepackter Kübel durch, oder?

Reicht es bei der Himbeere wenn ich jetzt ein paar Junge Triebe eintopfe? Die könnten dann bis zum Herbst durchwurzeln. Muss ich da irgendwas beachten? Gerade bei ihr mache ich mir irgendwie Sorgen. Auf meinem Beet ist sie wie Unkraut, aber fast alle Ableger die sich Freunde und Verwandte in den Jahren mitgenommen haben, sind nicht angewachsen. Keine Ahnung warum.

Woran erkenne ich denn die Qualität des Lehms? Zur Zeit ist dort nur Rasenfläche, aber das Bauloch (ca. 1 Meter tief) wurde nach über 4 Monaten ohne Regen ausgehoben und ist dennoch eine einzige Matschgrube. Durch die Baumaßnahmen wird er nicht zustätzlich verdichtet, weil alles von der angrenzenden Straße aus gemacht werden kann.

LG und einen schönen Sonntag,

cassie

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