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Wie starke Zusatzbeleuchtung von Pflänzchen sinnvoll?

Tipps zur Pflege, Vermehrung, Aufzucht von Pflanzen aus Saatgut ...
Worum geht es hier: Vermehrung, Anzucht und Aufzucht von Pflanzen...
Vermehrungsarten (wie kann ich eine Pflanze vermehren), Saatgut (in welcher Erde, wie zur Keimung bringen, Samen ernten), Aussaat (wann aussäen, Temperatur zum Keimen, wie viel Licht und Luftfeuchtigkeit, welches Wasser und wie oft gießen), Pikieren (wann teilen, Wurzeln trennen und vereinzeln, wie und wann umpflanzen), Stecklinge (wann schneiden und wie anschneiden), Anzucht (welches Substrat, im Gewächshaus oder Freiland), Düngen von jungen Pflanzen, Blüte und Frucht (wann kommt das erste Blatt, die erste Blüte oder Früchte).
Azubi
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Moin aus dem hohen Norden der Republik,

1.Post :)

Also, ich ziehe dieses Jahr das erste mal Pflänzchen auf der Fensterbank vor. Vorerst nur Tomaten, später sollen auch noch Melonen und Gurken dazu.

Aus Erinnerung an meinen Opa weis ich, das er seine Pflänzchen nachts immer mit eiskalten Leuchtstoffröhren beleuchtet hat, um stämmige Pflänzchen mit großen Blättern zu erhalten (hat auch immer sehr gut funktioniert).

Ich habe also 9W Energiesparlampen mit 6500K Farbtemperatur gekauft, (was bei 1,80 das Stück nicht sehr weh tut,) testweise eine der zwei 24er Platten nachts jeweils 7h per Zeitschaltuhr beleuchtet, was im Vergleich zur unbeleuchteten Platte größere und satt tiefgrüne Blätter mit kürzeren Stielen erzielt hat.

Strom kostet ja fast nichts... ~1,80Euro pro Watt übers ganze Jahr.
Bei zwei Monaten mit 8h täglich muss man die Wattzahl also mal 10Cent rechnen.
Eine 9W Lampe kostet also über die Einsatzdauer 90Cent Strom.

Da es Energiesparlampen in einem sehr großen Leistungsumfang gibt (hier reichen die bezahlbaren von ca 5W - 85W), nun meine Frage:

Bis zu welcher Leistung erziele ich merkliche Vorteile? Wo liegt das "Optimum"?


Grüße, T
OfflineGast
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BeitragSa 23 Apr, 2011 10:47
Weis keiner was?
Grüße, Ti
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BeitragDi 26 Apr, 2011 19:48
hallo, ich persönlich bin von leuchtstoffröhren auf ndl umgeschwenkt, aber das auch weil ich eine fensterseite hab die komplett ohne sonne ist.. ansonsten zu beginn reicht meist eine leuchtstoffröhre aus, größe je nach breite der fensterbank.. und ich brauch die für die chilipflanzen bei der anzucht.. nachteil bei leuchstoffröhren und energysparlampen ist die leuchtstärke in verbindung mit dem abstand.. sie verlieren alle sehr schnell die helligkeit bei abstand zur lampe.. als zusatzbeleuchtung reicht das allemal trotzdem aus... für gurken und wassermelonen wirst du dir sehr hart tun, im haus wollen die alle nicht so recht.. denn meist wachsen sie gern und gut auf komposthaufen.. ;)

an leuchstoffröhren immer auf daylight achten.. bei energiesparlampen ebenso..

und deine stromrechnung stimmt auch nicht, 9w * 14h (ist die beste beleuchtungszeit) * 365 Tage = 46kwh * (durchschnittlich) 0,20euro pro kwh = 9,20euro .. problem bei pflanzbeleuchtungen das pflanzen nur einen bruchtteil des lichtes nutzen können und du daher auch leistung brauchst.. 36w sollten auf 60cm schon sein um überhaupt einen unterschied zu merken... licht ist ein begrenzter faktor, der andere oftmals tagsüber das der co2 gehalt stark fällt und die pflanze dann kaum noch photosynthese ausüben kann.. also tagsüber immer fenster auf.. ;)
Azubi
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BeitragMi 27 Apr, 2011 13:20
Hallo dezi,

Dank für deine Antwort. Also einen Unterschied gegenüber der "Kontrollgruppe" ist schon zu sehen, aber ich hoffe natürlich bei mehr Lichtleistung auf einen noch GRÖßEREN Unterschied.

Ich beleuchte nur Nachts und auch nur zwischen 22:30-6:30Uhr, weil das blaukalte Licht sonst stört.
Es werden nur die Pflänzchen beleuchtet, die ich später rauspflanzen werde, daher auch nur knappe 2 Monate.
Die Tomaten kommen übernächste Woche raus und die Melonen und Gurken kommen Ende nächsten Monats ins Treibhaus.
Der Garten ist eine alte Obstwiese und entsprechend feucht, da werden Melonen, Gurken, Zucchinis und Kürbisse und ähnlich schmackhafte Pflänzchen im Freiland leider ruck-zuck von anrückenden Kompanien gefräßiger Schnecken verputzt...
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BeitragFr 29 Apr, 2011 5:51
man kann natürlich auch 24h am tag beleuchten, nachteil wird sein das früher oder später einfach die pflanzen ermüdungserscheinungen zeigen.. eine 6h ruhephase ist deshalb sinnvoll.. mehr leistung bewirkt einfach das die pflanzen in jedem fall genügend licht erhalten um wachsen zu können..

und du wirst in jedem fall unterschiede feststellen können... ich beleuchte zusätzlich d.h. ich habe keine direkte sonne von daher beleuchte ich nur zusätzlich von 6:00 bis 21:00 das reicht vollkommen aus...
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BeitragSo 01 Mai, 2011 20:11
Hallo Dezi,

kann ich durch stärkere Zusatzbeleuchtung "verlorene Zeit" aufholen? Ich werde meine Melonensaat erst in 2-3 Wochen bekommen (aus den USA).
Die Melonen reifen ja teilweise recht lange, sodass ein paar Wochen mehr oder weniger schon was ausmachen...

Ich habe im Keller noch einen Doppelreflektor mit Starter und Drossel für zwei Leuchtstoffröhren (jew. 1500mm, 55W) rumstehen. Der dürfte mit zwei Röhren 55W 6500K doch gut bestückt sein? Die Röhren müsste ich noch kaufen, die alten sind nämlich warmweiss.

Aus deinem letzten Beitrag lese ich heraus, das es am sinnvollsten ist, die Pflanzen nachts für einige Stunden im dunklen stehen zu lassen und nur in den Dämmerungsphasen bzw wenn die Sonne noch nicht rumgekommen ist, zu beleuchten? Meine Anzuchtablage hat von ca 10-18Uhr Sonne bzw Teilschatten. Dann wäre die Beleuchtung von 18-22Uhr und 4-10Uhr wohl besser für die Pflänzchen?
Wobei ich eine Lösung für das störende Licht finden müsste...

Grüße, Ti
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BeitragDi 03 Mai, 2011 20:35
für ne zusatzbeleuchtung ok.. aber allein reicht sie nicht leuchtstoffröhren verlieren zu schnell an helligkeit.. nach 1m abstand sind nur noch läppische 20% helligkeit vorhanden.. optimaler abstand für leuchtstoffröhren sind rund 30-60cm... ob die melonen noch werden kann man nicht sagen kommt auch wieder auf mehrere faktoren an.. licht, co2, wärme, nährstoffe, erde, .......... also der phenotyp ist oft ein riesen unterschied.. empfehle zu beginn relativ selten zu düngen um starke wurzeln bilden zu lassen.. immer kurz vor einem mangel halten.. funktioniert bei mir super.. zu viel dünger schadet immer mehr als er bringt.. und 1x im monat düngen kann auch zu viel sein je nach pflanze und art...

zum licht ich beleuchte von 6uhr bis 21uhr.. das reicht vollkommen aus.. die ruhephasen sind bei den pflanzen nötig um sie gesund zu halten.. man kann für einige tage bei optimalen bedingungen 24h beleuchten aber dafür braucht man erfahrung, ein gutes pflanzengespür was sie benötigen und vorallem um einen sinn davon zu haben genügend licht.. was oftmals das problem darstellt.. dafür wirst du auf hqi lampen oder ndl wechseln müssen um einfach genügend licht zu erzeugen.. eine 250w ndl erzeugt im schnitt 35.000 lumen ne leuchstoffröhre mit 54w gerade mal 4.000 lumen..
Azubi
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BeitragMo 23 Mai, 2011 20:01
2x5000Lumen aus 2x58W :)

Wie zu erwarten war, haben sich die Pflänzchen mit der Zusatzbeleuchtung deutlich schneller und kompakter entwickelt.

Was ich nicht erwartet habe: Die Zucchinis und Gurken haben bei gleicher Blattanzahl unter Kunstlicht bereits büschelweise Blütenknospen bekommen, während die Pflänzchen ohne Kunstlicht später bei gleicher Blattanzahl deutlich weniger Blütenknospen bekamen.
Ich bin mir nicht sicher, ob es die Wärmestrahlung der Leuchtstoffröhren sein könnte, welche die Blütenbildung anregt, oder ob durch weniger Licht die Priorität auf mehr Blätter gelegt wird.

Grüße

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