Alpenveilchen - Pflanzenkrankheiten & Schädlinge - GREEN24

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Alpenveilchen

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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BeitragAlpenveilchenFr 05 Jan, 2007 13:30
Hallöchen.

Ich bräuchte mal dringend Hilfe bezüglich meiner Alpenveilchen.

Ich habe genau 7 Stück und das seit 3 Jahren. Ich habe sie ab dem Herbst im Haus in einzelnen Töpfen gehabt und ab dem Frühjahr ins freiland gesetzt. Das hat bisher auch super funktioniert.

Dieses Jahr war mir das mit den Töpfen aber zuviel wenn ich ehrlich bin und da habe ich alle 7 in einen Balkonkasten gesetzt. Doch irgendwie gefällt ihnen dies wohl nicht. Blätter werden gelb sodass ich sie dann abmachen muß. Die Blüten, die schon da waren, sind immer schneller verwelckt. Diese habe ich auch gleich auf die typische "Alpenveilchenpflegeart" entfernt.

Es sind an jedem Alpenveilchen ein Haufen kleiner Knospen für neue Blüten da, aber die verkümmern vor sich hin und kommen gar nicht erst hoch. Da ich weiß, das die Veilchen von unten gewässert werden sollen und dies in diesem Blumenkasten nicht möglich ist, habe ich der Länge nach zwischen Blumenkasten und Erde ein dünnes Brett getan, sodass ich immer zwischen Brett und Blumenkaste gieße und die Wurzeln das somit auch von unten bekommen. Dies ist auch das erste Jahr, wo ich wie eine Art Schimmelnetz oder Spinnengewebe hauchdünn über der Erde habe. Sichtbares Ungeziefer gibt es nicht.

Was habe ich falsch gemacht? :cry:

Sind meine Süßen noch zu retten und wenn ja, wie? Ich hatte schon überlegt, sie doch wieder in einzelne Töpfe zu setzen. Soll ich das machen und soll ich da gleich erstmal die ganzen neuen aber verkümmerten Knospen mit entfernen?

Bitte helft mir, die sind sooo schön gewesen. Eine davon hatte im letzten Winter 50 (!!!) Blüten auf einmal.

Danke im Voraus, liebe Grüße und ein gesundes Neues Jahr
wünscht sachsensternchen
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BeitragFr 05 Jan, 2007 14:05
So eine Gruppenpflanzun habe ich auch mal gemacht! Das ging bei mir auch daneben, weil jedes Alpenveilchen zu einer anderen Zeit Wasser braucht und man daher automatisch viel zu viel oder zu wenig gießt. Alpenveilchen wollen individelle Pflege. Man muss jedes einzelne täglich kontrollieren auf Wassermangel, gelbe Blätter und verblühtes, dann gedeihen sie super. Du hast es ja schon drei Jahre richtig gemacht, also behandel sie am besten einfach wieder so wie früher!

lg robert
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BeitragFr 05 Jan, 2007 14:32
Hallöchen.

Danke für Deine schnelle Antwort. Ich konnte es natürlich nicht abwarten und habe alles gleich wieder geändert. Tatsache war, das oben im Balkonkasten die Erde furzttrocken war und unten sehr nass. Daher sicher viieel zu nass für meine Lieblinge. Ich habe sie jetzt wieder einzeln in Ihre Töpfchen gepackt, die verkümmerten Knospen entfernt und auch die Blüten, welche nur noch schlapp waren. Das war warscheinlich der Grund dafür, das manche Blütenstengel recht matschig waren, was ich dann beim Entfernen feststellte.

Richtige Knollen haben sie ja alle und die sind nicht unwesentlich groß. Eine hat nen Durchmesser von ca. 13cm. Das ist schon gewaltig finde ich. Die hat auch am längsten durchgehalten und Ihre Blüten stehen gehabt. Naja, das haben die Jahre eben gebracht. Von daher denke ich, das sie genügend Kraft haben, sich wieder zu erholen.

Danke nochmal und liebe Grüße
sachsensternchen
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BeitragFr 05 Jan, 2007 14:37
Ja die Knollen wachsen wirklich mit den jahren. Es gibt bei den winterharten manchmal tellergroße Knollen nach ca. 10 Jahren!!!! Je größer die Knolle um so mehr Blüten!
Jedenfalls zeigt das doch wieder mal wie wichtig die Knolle für Cyclamen ist, sie werden ja in der modernen Züchtung so schnell herangezogen, dass sie kaum Zeit haben eine zu bilden.

In Griechenland verwendet man die Knollen sogar als Schweinfutter! Gemeinheit!!!

Ich bin mir sicher das du sie wider hinbekommst!!! Wäre doch wirklich schade, weil so kräftige bekommt man nirgends zu kaufen! Viel Glück und noch viel Freude mit ihnen!!!! :)

lg robert

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