Kahle Lücken im Sichtschutz. - Gartenplanung & Gartengestaltung - GREEN24

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Kahle Lücken im Sichtschutz.

Gestaltung von Gärten, Ideen und Technik, Beispiele, wie wirds gemacht, was brauche ich ...
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OfflineGast
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BeitragKahle Lücken im Sichtschutz.Mi 23 Jan, 2008 20:55
Hallo liebe Green24-Com.

Ich habe eine kleine Frage bezüglich unseres Sichtschutzes an der Hauptstraßenseite.
Der Streifen ist ca 10m entlang der Hauptstraße und zumeist stehen da etwas ältere Erlen und verholzte Weiden die untenrum ca. 50-100cm freizügig da stehen und wo keine Blätter&Zweige mehr wachsen. Zwischen den Pflanzen sind auch schon mal kleine Gänge frei geworden.
Neu aufpflanzen mit Lebensbäumen ist mir zuviel aufwand ..

Welche Gehölze (dachte welche mit Laub)könnte man wohl zum Lücken schließen dazwischen setzen die viel Sonne haben können und schön dich werden und ca 50 cm im Jahr wachsen?

Ich bedanke mich dann schon mal in voraus für eine Antwort :)

MfG
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BeitragDo 24 Jan, 2008 7:53
Hallo Gast,
auf Anhieb fällt mir Liguster oder Kirschlorbeer ein.
Vielleicht meldet sich ja noch ein Heckenspezialist.
OfflinePompesel
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BeitragDo 24 Jan, 2008 8:00
Da gibt es ja der Möglichkeiten viele, was mir persönlich gut gefallen würde wäre eine Buchenlaubhecke oder auch Flieder, den man buschig wachsen läßt. Bei Liguster hätte ich Sorgen, das der zu schnell von unten herum kahl wird, wenn er nicht regelmäßig geschnitten wird, wie ich hier rauslese soll es ja auch wenig Arbeit machen.
OfflineMel
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BeitragDo 24 Jan, 2008 8:15
Hallo Gast!

Wie sieht das denn mit den Wurzeln und dem Licht von den Bäumen aus?

Evtl könnte man da auch Bambus zwischenpflanzen :wink:
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BeitragDo 24 Jan, 2008 8:41
Hallo Gast,

man könnte sich auch überlegen, ein schönes rankendes Gewächs in die Bäume wachsen zu lassen, eine Clematis Bilder und Fotos zu Clematis bei Google. etwa, oder eine Ramblerrose Bilder und Fotos zu Ramblerrose bei Google. :-#= .
Das wäre dicht und blühte schön! Wilder Wein Bilder und Fotos zu Wilder Wein bei Google. oder Geißblatt Bilder und Fotos zu Geißblatt bei Google. fielen mir da auch noch ein.
Liebe Grüße, Christina


Ach ja: Clematis (Waldrebe) und Geißblatt wachsen in ihrer Wildform im Wald und würden daher sehr gut zu Deiner naturnahen Bepflanzung =D> passen.
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BeitragDo 24 Jan, 2008 9:01
Zu Weiden und Erlen passen ganz gut z.B. auch die Bluthasel (Corylus maxima Purpurea) oder auch die einfache Haselnuss (Corylus avellana), ein Pfaffenhütchen (Vogelgehölz), die Blutpflaume oder verschiedenen Hartriegelsorten.
Das unterstreicht etwas den natürlichen Charakter deines Sichtschutzes, der durch die Erlen und Weiden gegeben ist.


Bei der Pflanzenwahl würde ich darauf achten, ob die Pflanzen Feuchtigkeit gut vertragen, da Erlen und Weiden sehr die Feuchtigkeit mögen und gut bei dir wachsen, tippe ich, dass es bei dir etwas feuchter ist.

LG
OfflineGast
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BeitragDo 24 Jan, 2008 17:39
Huhu
Ja, es ist ein sehr sehr feuchter Boden, durch den ganzen Regen aus der letzten Zeit war richtig Oberflächenwasser zu sehen. Zu den Wurzeln kann ich Euch leider
nichts sagen.

Ziergehölze finde ich sehr schön aber ich fürchte das die zu sehr ineinander wachsen könnten und das Licht wegnehmen.

Zur Zeit tendiere ich mehr Richtung Buche oder Lorbeere, die kann man auch sicher schön zurecht schneiden wie man mag. Aber die Frage ist ja auch ob die auf dem Naß Grund auch optimal stehen.. :-k

Es wächst auch sonst nur wildes Gras unterhalb der Reihe bis zur Straße, keine Beeren oder Staudenähnliches Gewächs.

Soweit erstmal von mir und danke für Eure kreativen Anregungen :D
OfflineGast
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BeitragDo 24 Jan, 2008 17:44
.. ach ja, auf dem Benachbarten Grund wächst zur Zeit eine unbewirtschaftete Wiese da stehen zum Teil Weißdorn an meiner Grundstückseite und vermehrt wild dieses Bärenklau(habe ich mir sagen lassen). Vielleicht trägt das ja zum Bodenbefund bei
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BeitragDo 24 Jan, 2008 23:39
Hallo Gast,

das ist ja was, feuchter Boden (auenartig tippe ich mal) und sehr stickstoffhaltig (Bärenklau als sog. Zeigerpflanze).

Damit würde ich persönlich die Finger von Buchen und Kirschlorbeer lassen.
Buchen mögen zwar feuchte Böden, aber dann doch nicht so stark und Kirschlorbeer wird bei der Stickstoffmenge schnell krankheitsanfällig (Pilzbefall).

Ich tendiere (da es klingt wie eine Art Knickbepflanzung) da dann eher zu Sambucus nigra (Holunder) oder Lonicera xylosteum (Heckenkirsche), beides Pflanzen, denen dieser Standort nicht so viel ausmacht.

Aber am Ende ist es deine Entscheidung, was du für diesen Teil des Gartens haben möchtest.

LG
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BeitragMi 30 Jan, 2008 16:11
Hallo Gast,

also für die Situation kann ich nur wärmstens Cornus sanguinea, den einheimischen Bluthartriegel empfehlen, der mags feuchter, wächst in 2-3 Jahren auf einen runden Busch von 2-3m, wird nicht höher als 4m und ist dicht belaubt bis auf den Boden.
Ich habe bei mir eine lange freiwachsende Hecke daraus gepflanzt und das bis an die Stämme von Obstbäumen heran - er kommt also auch mit Wurzelkonkurrenz klar.
Und er ist oft mir Weissdorn in einheimischen Heckengesellschaften zu finden.
Ich habe die Hecke vor 3 Jahren aus wurzelnackten Pflanzen von 60cm Höhe, so um die 1€ das Stück, gepflanzt und wie gesagt, inzwischen sind sie 2-3m hoch.
Mit Sambucus nigra und Lonicera xylosteum wäre Cornus sanguinea auch gut zu kombinieren, und Sambucus und Cornus bieten auch noch Beeren für die Vögel.

Hoffe, das hilft weiter,

mit besten Grüßen,

der Gartenplaner
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BeitragSo 10 Feb, 2008 21:43
Hallo!

Wenn es feucht und nicht nass ist, so gibt es als Sichtschutz evtl eine Kornifere, den Taxus (oder Cephalotaxus). Das ist ein Nadelgehölz, was im Tropfenfall von Laubbäumern existieren kann und mit wechselnden Lichtverhältnissen recht gut klarkommt.

Gruß
Joringel
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BeitragSo 10 Feb, 2008 22:15
ich würde da auch holunder und hartriegel empfehlen!
beide auch recht schnittverträglich und praktisch unverwüstlich! :-)
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BeitragFr 15 Feb, 2008 3:06
Wir haben uns für Kirschlorbeer entschieden. Allerdings dauert es einige Zeit bis er anwächst. In dieser Phase tut sich kaum etwas vom Wachstum. Wenn der kirschlorbeer aber anfängt, legt er jedes Jahr zu. Um ihn möglichst dicht zu bekommen, sollte man ihn im Herbst schön zurückschneiden. Wir haben empfohlen bekommen 7 (!) Kirschlorbeeren auf einen laufenden Meter zu Pflanzen. Finde ich übertrieben und wir haben ca. alle 35-40 cm einen gepflanzt. Bei meinen Eltern steht ein einzelner, der (gekürzt) ca. 1,5m breit ist. Aber das hat auch etwas gedauert :-
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BeitragFr 15 Feb, 2008 8:58
Hallo allerseits,

Zitat Lorbeerkirsche wikipedia:
"
Das Gehölz ist aufgrund seiner ausgeprägten Wuchsfreudigkeit jedoch ungeeignet für kleine Gärten, da es in kurzer Zeit einen großen Standraum belegt und sich zudem durch Selbstaussaat bei günstigen Standortbedingungen schnell zu einer Art Unkraut entwickeln kann. Dies ist besonders problematisch, wenn sich die Pflanze im Unterholz der Wälder ausbreitet und so die einheimische natürliche Vegetation verdrängt. Darum ist die Lorbeerkirsche in vielen Gegenden auf der Schwarzen Liste der Neophyten aufgeführt und sollte nicht mehr angepflanzt werden."

Ich find sie ja auch ziemlich hässlich :wink:

Und bei Taxus, der Eibe, glaube ich nicht, dass sie sich wirklich in feuchtem bis sumpfigen Boden wohlfühlt.
Am besten und pflegeleichtesten ist es immer, sich an Pflanzen zu orientieren, die ursprünglich in einem Lebensraum wie dem, den sie im Garten einnehmen sollen, vorkommen, seien es einheimische oder fremdländische.

Beste Grüße,

der Gartenplaner

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