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BeitragRe: Werkzeuge & Co.Sa 27 Jun, 2020 19:04
Lieber 'Dr. Huh',

also ich komme gerade von draussen (tief aus dem Walde komm ich her....) ne, aber ohne Scherz, also meine 'Vorfahren' sprich 'mein Vater' und mein 'Opa', das waren 'Zimmermanns-Leut' und das ist mir soeben eingefallen, das war so Mitte der 70'er, die hatten so unheimlich tolle (auch etwas schwerere) Maschinen von 'Maffel' eine (Handkreissäge) mit 120 oder 130mm Schnittiefe 'Langsamläufer' sagte mein Daddy damals und grinste nur, dann noch einen tragbaren, also mobilen 'Balkenhobel' mit einer Hobelbreite von ca. 260mm, da hat man mal eben ein paar Sparren oder Pfetten auf die Böcke gelegt und könnte die super hobeln.... Und dann noch, das war der Hammer, so eine alte Bohrmaschine,.... die hatte beidseitig Griffe, da gingen Bohrer von 500 oder 800mm Länge rein, Durchmesser egal, und die ganzen Dinger liefen mit Drehstrom (380V)....und der Bohrer hatte Kraft (Drehmoment) ohne Ende, war für 2-Mann, und musste man noch aufpassen, dass er einem nicht die Arme ausrenkt....
Das sind super Gerätschaften, noch mit so vig 'Drehgriffen' aus Eiche zum einschalten.. etwas nervig war das mit dem Drehstrom, je nach Adapter und Verlängerungskabel lief das eine Ding richtig rum, und direkt nach dem Umstecken das nächste dann falsch herum.... Kann schon gut sein, dass das 'Vorkriegs-Geräte' waren....
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BeitragRe: Werkzeuge & Co.Sa 27 Jun, 2020 20:10
Gibt bei altem Werkzeug aber manchmal auch gute Gründe, es künftig nur noch als Deko zu verwenden :lol:
Rutschkupplungen bei Bohrmaschinen, Spaltkeile und und Schutzhauben bei Kreissägen... Mehr Sicherheit für den Benutzer und Zaungäste ist eine Neuanschaffung wert.
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BeitragRe: Werkzeuge & Co.So 28 Jun, 2020 7:58
Na klar,
also speziell beim Thema 'Spaltkeil' hab ich letztes Jahr eine ganz tolle Entwicklung von Festool gesehen, da wird irgendwie elektronisch erkannt wenn das Sägeblatt mit Fleisch (Finger) oder (zur Not geht auch eine Wurst) in Berührung/Kontakt kommt, dann bremst und steht das Sägeblatt sofort, also wirklich toll und schon beinahe 'idiotensicher'....
Trotzdem, bei (altem) Werkzeug sollte man aufpassen, es muss gepflegt, sauber und in Ordnung sein, gilt aber für Werkzeug generell.
Speziell bei Äxten, Vorschlaghammer usw. muss man drauf achten, dass die richtig fest am Stiel sitzen usw...und trotzdem, letztens hat mir jemand folgendes berichtet:

Baustelle, Tiefbau, schweres Gerät (grosse Kettenbagger usw....) es mussten tiefe Gruben im Erdreich ausgehoben werden usw., eng, wenig Platz, die Ränder wurden mit langen Spundbohlen abgestützt und gesichert.... Ich weiss nicht ob du 'Spundbohlen' kennst, das sind so ein paar Meter lange dicke, schwere Metallbohlen, die werden mit einem Bagger hochgezogen (mit einer Kette) und dann mit einer schweren Ramme senkrecht in's Erdreich getrieben....
und irgendwie ging es gut voran, bis es beim
einrammen einer Spundbohle nicht ganz so schnell lief, irgendwas hatte sich vielleicht oben am Ausleger vom Bagger verklemmt oder so, jedenfalls geht ein Bauarbeiter hin, nur um zu schauen was da los ist,
und just in dem Moment reißt die Kette an der die Spundbohle hing, die Spundbohle fällt, und der Bauarbeiter wird davon erschlagen, sofort tot,
für alle Kollegen ein Schock...

Es war schon gutes, neues Werkzeug (Kette) eines renommierten Herstellers
(Thyssen-Krupp), angeblich 'Materialfehler'..... aber was weiss denn ich (oder wir), ob das Zeug nicht auch aus China kommt....

Beste Grüsse u. schönen Sonntag!

Und das sowieso, gerade auf grossen Baustellen, mit richtig schwerem Gerät (Tonnen...) wenn man manchmal sieht, was für Leute damit hantieren und vor allem wie.... da wird mit Ketten gezogen und geruckt..... da wirken Kräfte ohne Ende, die Ketten, Seile sind extrem belastet und stehen unter Spannung, wenn da was reißt, das schlägt zurück usw..... Wird man davon getroffen, hat man wohl keine Chance mehr....

Ich staune manchmal einfach nur, das fängt schon beim Verladen/Transport von so schweren Maschinen an, immer nur 'schnell schnell' und möglichst billig....
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BeitragRe: Werkzeuge & Co.So 28 Jun, 2020 10:16
Ja, die Dinger haben Gewicht... Es haben sich auch schon Leute die Füße mit Paletten voll Papier zerquetscht trotz Sicherheitsschuhen. Oder Finger amputiert trotz moderner Kreissäge. Ein Risiko besteht immer, aber je mehr Sicherheitsvorrichtungen (und -Vorschriften, der richtige Umgang mit Werkzeug ist eine Sache für sich und kein kleines Thema) verwendet werden, desto kleiner wird dieses Risiko.
Es ist wichtig, das Bewusstsein dafür zu schaffen und zu erhalten, und hier lesen ja mit Sicherheit nicht nur Leute mit Maschinenschein mit. Und was man manchmal noch so im Schuppen findet...
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BeitragRe: Werkzeuge & Co.Do 02 Jul, 2020 11:02
Hallo 'Silberfisch'

Ich freue mich sehr über deinen Beitrag, gefällt mir.

Ich sehe es so wie du...

Es passieren ganz viele Unfälle zu Hause, mit unsicheren, wackeligen Leitern usw....
Im Prinzip hilft nur Erfahrung (Routine), schnell laufende (rotierende) , mit scharfen
Schneiden) bestückte Werkzeuge sind ein besonderes Thema, die gibt es für alle Sparten (Garten, Metall, Bau, Holz....), der Umgang damit sollte geübt und eine Ausbildung vorhanden sein (so meine Meinung), aber andererseits, solche Dinger gibt es überall von jedem zu kaufen..
Ich finde es ein wenig schade, daß das Thema in 'offtopic' verschoben wurde, aber ok, ist halt so.
Selbst bei Gartenarbeiten kann man sich mit manuell bedienbaren Werkzeugen verletzen (Rosenschere, Spaten,...) vor allem dann, wenn das Werkzeug Stumpf, verschmutzt und schwergängig ist....
Wenn mit so einem Werkzeug ein Unfall (auch noch so klein) passiert, heisst es häufig: "das lag an dem Ding..." aber wir wissen ja
(so sagt man hier bei uns) : "wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt es an der Badehose..."


Beste Grüße
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BeitragRe: Werkzeuge & Co.Do 02 Jul, 2020 15:50
Danke :)

Ich vermute, wir sind im OT, weil es nicht direkt und ausschließlich um Gartenkrams geht. Mir ist "Lifestyle" lieber als "Basteln" und in die anderen Bereiche scheint mir das Werkzeugthema auch nicht recht zu passen. Komisch, dass das keine eigene Rubrik hat. Wobei... wenn man drüber nachdenkt... eine eigene Rubrik dafür würde extrem zu Werbung und Schleichwerbung einladen. Wohl doch besser, dass es die nicht gibt.

Werkzeugpflege ist ein guter Punkt, der fehlte noch in der zu beachten Liste. Und die regelmäßige Sichtung auf Schäden ist auch sehr wichtig. Sitzt der Stiel noch fest, gibt es Risse im Holz, lose Schrauben...

Generell die persönliche Schutzausrüstung: ich sehe sehr oft Leute in ihren Gärten ohne arbeiten, obwohl beispielsweise ein Gehörschutz und/oder eine Schutzbrille angeraten wäre/n. Laubbläser, Kantentrimmer, Häcksler...
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BeitragRe: Werkzeuge & Co.Do 02 Jul, 2020 21:41
Garten-Werkzeug-Pflege

Das Fetten bzw. Einölen unlackierter Oberflächen an Garten-Werkzeugen ist sehr wichtig.
Um vor Feuchtigkeit zu schützen, denn Feuchtigkeit führt zu Rost, aber auch um die Schmierung beweglicher Teile aufrecht zu erhalten.
Welches Öl oder Fett genommen wird, ist nicht so wichtig.
Jedoch muss man wissen, dass sogenannte Sprüh-Öle nicht wirklich immer Schmier-Öle sind. Meistens beinhalten sie derart wenig Öl-Anteile, dass eine Schutzwirkung nicht und auch keine dauerhafte Schmierung gewährleistet wird.

Zum Beispiel das viel verbreitete WD-40 und das Deutsche Caramba bestehen aus ca. 60% flüchtiger Stoffe (verdunstet also schnell), Reinigungsbenzin, Petroleum usw.
Sie eignen sich hervorragend zum Schraubenlösen, verklebte und verharzte Astscheren und Heckenscheren gangbar zu machen und wirken Wasser verdrängend.
Doch das hält leider nicht lang an, falls nicht nach dem Reinigungsvorgang zusätzlich auch mit einem richtigen Öl nachgeschmiert wird.
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BeitragRe: Werkzeuge & Co.So 05 Jul, 2020 1:34
Hallo 'Silberfisch' u. 'Dr. Huh',

ich finde eure letzten Beiträge hier sehr gut, ihr habt das sehr gut erklärt.

Ich denke ja auch, das sauberes und scharfes Werkzeug wichtig ist, vor allem auch 'sicherer'...

Ich sage es jetzt mal ziemlich 'platt' :

das fängt mit einem simplen Rasenmäher an und hört bei einer grossen Astschere auf....

Sind die Geräte/Werkzeuge gepflegt, arbeitet es sich doch viel leichter und sicherer....
Ist natürlich alles ein bischen Arbeit(Aufwand).

Ich finde auch, man kann froh sein, wenn man noch richtig altes gutes Werkzeug hat, das ist stabil und hält Jahrzehnte.... 'robust' halt....

Manchmal sieht man in irgendwelchen Baumärkten richtig futuristisch gestylte Werkzeug, aber bei genauerer Betrachtung in Punkto Qualität, mach ich einfach mal. ???

und, was mir aufgefallen ist, in letzter Zeit:
Alles mögliche wird elektrisch..... Ich warte noch auf eine elektr. Rosenschere (mit Akku)....

Ich sag es mal mit meinen Worten:

für einen normalen Garten, mit Rasen (Wiese), Sträuchern (Stauden), Blumen und Hecke,
reichen doch eine elektr. Heckenschere, ein Rasenmäher mit Motor und evtl. ein Häcksler.

Ich hab hier hinter'm Haus eher eine Wiese (keinen Zierrasen) da wachsen im Winter/Frühjahr schöne Blumen wie Schneeglöckchen, Krokusse, Tulpen, paar Blumen im Sommer... das mähe ich 2x im Jahr, wird dann so ca. 0,5m hoch, das hab ich auch schon 'manuell' mit einer Sense gemacht.... aber ich habe letztes Jahr vom 'uralten'
E-Mäher (Wolf) das Messer ausgebaut, sauber gemacht, geschärft, dabei festgestellt das man sogar die Schnitthöhe einstellen kann, der schafft das locker u. easy..
Das schärfen (dengeln) einer Sense ist wohl nicht ganz so leicht, da gibt es ja kaum noch Leute die das können und wo ich das lernen könnte... Aber klar, heutzutage gibt es ja 'Motor-Sensen' (sehr laut) und 'Laubsauger' bzw. 'Laubbläser'.... da machen die Leute in ihren kleinen Gärten mit herum.... da bi. ich doch mit einem normalen Laubbesen genauso schnell...

Letztens (vorgestern) hörte ich immer so ein brummen, hab ich mal geschaut, dessen Garten ist viel kleiner, als meiner, und der hatte da eine Schubkarre mit Verbrennungsmotor und Kettenantrieb wie bei einem Bagger, und relativ 'sperrig' sah das aus...
Mir im Prinzip egal, ich glaube mir wäre das zu blöde, hinter so einem Ding hinterher zu laufen, da bin ich doch mit einer normalen Schubkarre schneller, fahre nix kaputt (keine Pflanzen um) und komm überall hin...
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BeitragRe: Werkzeuge & Co.So 05 Jul, 2020 15:08
Markus_64 hat geschrieben:Hallo 'Silberfisch' u. Dr. Huh'
ich finde eure letzten Beiträge hier sehr gut, ihr habt das sehr gut erklärt.
Danke für die Blumen :D
was mir aufgefallen ist, in letzter Zeit:
Alles mögliche wird elektrisch..... Ich warte noch auf eine elektr. Rosenschere (mit Akku)....

Das gibt es schon, zum Beispiel:
https://akkuscheren24.de/akku-gartenschere/
und für Winzer und Baumpfleger (Platanen-Kastenschnitt) seit ca. 30 Jahren auch pneumatisch unterstützt.
Dazu gibt es extra einen Handschuh aus Metallgeflecht (ähnlich der von Fleischern) um ein Abzwicken der Finger zu minimieren. Doch vor schlimmste Quetschungen schützt der nicht.
Ich sag es mal mit meinen Worten:
für einen normalen Garten, mit Rasen (Wiese), Sträuchern (Stauden), Blumen und Hecke,
reichen doch eine elektr. Heckenschere, ein Rasenmäher mit Motor und evtl. ein Häcksler.

Da stimme ich zu :)
E-Mäher (Wolf) das Messer ausgebaut, sauber gemacht, geschärft, dabei festgestellt das man sogar die Schnitthöhe einstellen kann, der schafft das locker u. easy…
Ja, mit das wichtigste beim Schärfen ist das zwischenzeitlich Kontrollieren, ob das Messe in "der Waage" ist und keine Unwucht hat. Das würde zu starken Vibrationen führen und letztendlich zum Ausschlagen der Kugellager.
Das scharfe Messer beim Rasenmäher wird oft unterschätzt.
Schaut man sich die Halme mit einer Lupe an, die mit einem scharfen Messer gemäht wurden, so ist die Schnittkante sauber und glatt.
Dagegen mit stumpfen Messer ist die Schnittkante ausgerissen und zerfasert - eine große Angriffsfläche für Pilze.
Auch soll nach einem Rasenschnitt gewartet werden bis die Schnittkanten eingetrocknet sind - denn dann haben Pilzsporen weniger Angriffmöglichkeit.
Das schärfen (dengeln) einer Sense ist wohl nicht ganz so leicht, da gibt es ja kaum noch Leute die das können und wo ich das lernen könnte...
Beim Degeln wird mit der Hammerfinne auf dem Dengelamboss die Schneide durch gezieltes beschlagen "ausgetrieben" und gleichzeitig im Wege der Kaltverformung gehärtet.
Es gibt bestimmt Videos im netz dazu - der Rest ist Übung :)
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BeitragRe: Werkzeuge & Co.So 05 Jul, 2020 21:05
Korrektur:
Auch soll nach einem Rasenschnitt mit dem Beregnen gewartet werden, bis die Schnittkanten eingetrocknet sind - denn dann haben Pilzsporen weniger Angriffmöglichkeit.
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BeitragRe: Werkzeuge & Co.Do 09 Jul, 2020 19:19
Markus_64 hat geschrieben:Lieber 'Dr. Huh',
Vater' und mein 'Opa', das waren 'Zimmermanns-Leut' und das ist mir soeben eingefallen, das war so Mitte der 70'er, die hatten so unheimlich tolle (auch etwas schwerere) Maschinen von 'Maffel' eine (Handkreissäge) mit 120 oder 130mm Schnittiefe, also mobilen 'Balkenhobel' mit einer Hobelbreite von ca. 260mm, da hat man mal eben ein paar Sparren oder Pfetten auf die Böcke gelegt und könnte die super hobeln.... Und dann noch, das war der Hammer, so eine alte Bohrmaschine,.... die hatte beidseitig Griffe, da gingen Bohrer von 500 oder 800mm Länge rein, Durchmesser egal, und die ganzen Dinger liefen mit Drehstrom (380V)....und der Bohrer hatte Kraft (Drehmoment) ohne Ende, war für 2-Mann, und musste man noch aufpassen, dass er einem nicht die Arme ausrenkt....
... etwas nervig war das mit dem Drehstrom, je nach Adapter und Verlängerungskabel lief das eine Ding richtig rum, und direkt nach dem Umstecken das nächste dann falsch herum.... Kann schon gut sein, dass das 'Vorkriegs-Geräte' waren....
Drehstrom-Steckdosen usw.
In alten Schreinereien, Zimmerei-Betrieben und auf Bauernhöfen findet man noch die „uralten“ Drehstrom-Flachstecker und -Steckdosen.
Die wurden ab 1960 vom Perilex-System abgelöst, das erstmal europaweite Geltung hatte.
Ab ca. 1975 war bei Neu-Installation nur noch das CEE-System zulässig.
Rot für 380 Volt-Drehstrom, Blau für 220 Volt-1-Phasen-Wechselstrom und Grün für 42 Volt-Schutzspannung.

Arbeitete man mit eigenen Maschinen „Außer Haus“ musste man zuweilen unterschiedlichste Adapter dabei haben, zumal es anfangs keine Phasen-Wendestecker“ gab und die Maschinen eventuell rückwärts liefen und man dann den "Draht" an Phase R & T (Heutezutage L1 & L3)miteinander tauschen musste.
Oder mangels Drehstromsteckdosen, selbst eine entsprechende Kupplung an den Hauszähler anklemmte...

Hier hab Ich noch einige dieser Adapter, von Oben nach Unten:
-380 Volt 32 Ampere CEE-Stecker auf 380Volt 16 Ampere CEE-Kupplung
-380 Volt 16 Ampere Drehstrom-FlachKupplung mit Kabel zum Anklemmen
-380 Volt 16 Ampere Periplex-Kupplung mit Kabel zum Anklemmen
-380 Volt 32 Ampere CEE-Stecker auf 220V 16 Ampere Kupplung
-380 Volt 32 Ampere CEE-Phasenwende-Stecker mit auf 380 Volt 16 Ampere CEE-Kupplung
-380 Volt 32 Ampere CEE-Phasenwende-Stecker mit auf 380 Volt 16 Ampere Perilex-Kupplung

Eine schwere „Kraft“-Bohrmaschine hatte ich auch im Betrieb, eine Fein-ASq 658-2, mit ZusatzGriff, in den man noch eine Rohrverlängerung stecken konnte, zum Gegenhalten damit einem nicht die Handgelenke gebrochen wurden, falls der Bohrer festfrass…
Sie wurde benutzt um mit bis zu 1,2 m langen Schneckenbohrern Baumstämme zu durchbohren, die nach Schäden (z. B. Blitzeinschlag) verschraubt werden mussten.
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