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Eure Erfahrungen mit Wärmepumpen?

Bauen, umbauen, einrichten und dekorieren. Über Häuser, Wohnungen, Technik und Design.
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Auf der Suche nach Gemütlichkeit, mögen die meisten Menschen zunächst an ihre eigenen vier Wände denken. Umso wichtiger, dass die eigene Wohnung oder das eigene Haus so eingerichtet ist, dass es der persönlichen Lebensart entspricht.

Gemütlichkeit mit Dekoideen
Wer gerne zweckmäßig lebt, wird es schwer haben, Gemütlichkeit in das Wohnzimmer oder das Schlafzimmer zu zaubern. Das Einrichten ist nicht immer eine Frage von Nützlichkeit. Kleine Objekte wie Vasen oder Bilderrahmen lockern jeden Raum auf. Auch im Schlafzimmer verleihen persönliche Gegenstände dem Raum ein individuelles Design. Man sollte beim Einrichten darauf achten, die Gegenstände und Möbel möglichst miteinander harmonierend auszuwählen. Für entsprechende Wohnideen stehen in jedem Möbelhaus auch immer Experten zur Verfügung, die über Farben und Materialien gut Bescheid wissen.

Gemütlichkeit durch Pflanzen
Insbesondere im Sommer tut es dem eigenen Wohlbefinden gut, viel Zeit im Freien zu verbringen. Natürlich ist das nur dann möglich, wenn man über einen Balkon oder eine Terrasse verfügt. Wer das Glück hat und einen Wintergarten sein Eigen nennt, kann sogar die kalten Tag im Grünen verbringen. Die Trends beim Wohnen entsprechen immer mehr dem Verlagen nach Natürlichkeit. Pflanzen spielen dabei tatsächlich nicht nur auf dem Balkon eine große Rolle. Auch im Haus oder in der Wohnung lockern sie die Atmosphäre auf und vermitteln Wohnlichkeit. In der Küche lassen sich durch selbst angepflanzte Kräuter auf der Fensterbank schnell Trends und Nützlichkeiten verbinden.

Die Gegebenheiten nutzen
Nicht jede Wohnung oder jedes Haus ist mit einer besonderen und dankbaren Architektur gesegnet. Die Kunst der Wohnidee besteht darin, so kreativ zu sein, dass selbst unglückliche Gegebenheiten gemütlich und individuell werden. Wer das Glück hat und das Bauen selbst übernimmt, sollte hinsichtlich der Architektur auch eine später veränderte Lebensart berücksichtigen.
Azubi
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BeitragEure Erfahrungen mit Wärmepumpen?So 09 Dez, 2018 19:39
Wir sind gerade am Pläne schmieden bezüglich der Sanierung einer Bestandsimmobilie. Das ganze Haus und auch die Heizung sind bereits in die Jahre gekommen und alles soll auf einen moderneren Stand gebracht werden, dabei würden wir gerne auch auf eine Wärmepumpe umrüsten.

Ich bin noch dabei mir Wissen anzulesen und bin auf die Information gestoßen, dass verschiedene Energiequellen verwendet werden können. Tiefenbohrung kommt bei uns nicht in Frage, Flächenkollektor und Luftwärmepumpe würden aber vermutlich gehen. Wie leise sind die modernen Luftwärmepumpen denn? Und wie sieht es bei Flächenkollektoren im Garten mit der Bepflanzung aus, sind Gemüsebeete und Obstbäume dann nach wie vor möglich? Wie sind denn eure Erfahrungen mit Wärmepumpen?
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Hi.

Du brauchst nur mal im Winter durch Neubaugebiete zu fahren, da hörst du ganz genau, wie laut die Wärmepumpen sind. Man hört es, aber es geht eigentlich.

Wir haben unsere Anlage komplett im Keller. Im Haus hört man nichts, nur im Raum, wo die aufgestellt ist und minimal im Raum davor (Wasschkeller bei uns). Von draußen vernachlässigbar.

Unsere funktioniert ohne Zusatz-Elektro-Heizung bis -10°C, aber das reicht für uns, so kalt wird es nur max. eine Woche und dann auch nur nachts. Wir sind seit 2,5 a sehr zufrieden, allerdings ist es ein Neubau und dementsprechend gut isoliert.
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Danke dir für deine Antwort! Das freut mich schon mal sehr, dass ihr zufrieden seid. Und wenn es bei euch in der Gegend nur selten unter -10 Grad bekommt, ist das für euch ja perfekt. Bei uns wird es im Winter vor allem nachts doch häufiger mal ein gutes Stück kälter, aber ich habe mal recherchiert, dass es zum Beispiel von Vaillant auch Luft Wasser Wärmepumpen gibt, die sogar bei Außentemperaturen bis -22 Grad ohne Zusatzheizung funktionieren. Und kälter als -22 Grad ist es hier zum Glück auch nur sehr, sehr vereinzelt und in den meisten Jahren auch gar nicht.

Du brauchst nur mal im Winter durch Neubaugebiete zu fahren, da hörst du ganz genau, wie laut die Wärmepumpen sind. Man hört es, aber es geht eigentlich.

Wir sind unter der Woche in der Großstadt und am Wochenende beim Haus und das ist sehr, sehr ländlich gelegen. Neubaugebiete gibt es hier kaum und die meisten Haushalte heizen mit Holz. Ich glaube, dass es wahrscheinlich am besten wäre, wenn wir uns wegen Messeterminen bei uns in der Gegend umschauen oder vielleicht auch direkt bei Herstellern im Schauraum mal umsehen und umhören.

Darf ich noch fragen, wie wartungsintensiv eure Wärmepumpe ist? Ähnlich wie eine Gastherme oder weniger?
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Wir wohnen jetzt 2,5 Jahre und es war noch keine Wartung nötig. Im Prinzip ist es ja nur ein umgekehrter Kühlschrank - die Technik ist ausgereift.
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Hallo, wir sind mit unserer Luftwärmepumpe auch zufrieden.
Funktioniert seit gut 6 jahren.
Jetzt war malein Wartung fällig, die kann man sicher auch selbst machen, aber im handbuch steht nicht allzuviel...
Bis -22 grad kann funktionieren. Dann muss aber auch die Sole entsprechend eingestellt sein...
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Erdwärmekollektoren arbeiten mit einem waagerecht (oder schräg/senkrecht) angeordneten Flächenkollektor, einem unter der Frostgrenze verlegten Rohrsystem – in der Praxis meint das in einer Tiefe von rund 1 - 1,5 Metern. Die dafür benötigte Fläche darf nicht versiegelt oder überbaut werden, da der Boden die Wärme aus Regenwasser und Sonneneinstrahlung aufnehmen muss. Auch sollten dort keine tiefwurzelnden Pflanzen od. Bäumchen stehen. Durch den geringeren Aufwand spart man für die Wärmequellenerschließung im Vergleich zu einer Erdwärmesonde etwa die Hälfte der Kosten, denn das muss ja direkt geb ohrt werden und ist doch ein nicht zu unterschätzender Aufwand.
Außenluft als Wärmequelle kann wirklich extrem einfach und, denk mal, nahezu überall erschlossen werden – dafür sind keine Bohrungen oder Genehmigungen notwendig. Man kann es einfach aufstellen (mit klar genügend Abstand zum Nachbarn). Bei hohen Außentemperaturen arbeitet die Luft/Wasser-Wärmepumpe besonders effektiv und das ist ideal für die Warmwaserbereitung im Sommer oder bei der Wärmequelle Abluft, die konstant hohe Temperaturen liefert.
Damit ist mal die Wirkweise erklärt, weiß ich seit wir das bei meinem Elternhaus auch gebraucht haben.
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Unsere heizung läuft mit niedertemperatur. U ist daher etwas träge... Wenn unter der wochenicht geheizt wird, sollte man das auch berücksichtigen...
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@matucana Sagt mal, was gebau habt ihr denn für eine? Und seid ihr jetzt schon noch zufriedne, zumindest hätte ich das eurem Beitrag entnommen?
@Schokokis Klar sollte man sich immer einen Plan machen wie man denn heizen möchte und welchen Aufwand man denn hat, das macht ja auch die entscheidung leichter.
Vorteil etwa von Wärmepumpen ist ja, dass man diese im Sommer auch umgekehrt als Kühlung einsetzen kann. Das wäre was, was mir noch einfallen würde.
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Viessmann Vitotronic W01B, funktioniert problemlos, Und ja, wir fahren auch Niedertemperatur in der Fußbodenheizung, daher träge. Macht aber nichts, da gut isoliertes Haus (BJ 2016).
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Das, was ihr über die selten nötigen Wartungen geschrieben habt, klingt toll. Freut mich zu lesen, dass ihr mit Wärmepumpen gute Erfahrungen gemacht habt und das für eine ausgereifte Technologie haltet!

Dass man die Wärmepumpe im Sommer umdrehen kann und gelegentlich auch zur Kühlung nutzen kann, klingt angenehm. Aber sagt mal, kann man so eine Wärmepumpe denn gegebenenfalls auch mit einer Solaranlage kombinieren?

Schlingpflanzi hat geschrieben:Außenluft als Wärmequelle kann wirklich extrem einfach und, denk mal, nahezu überall erschlossen werden – dafür sind keine Bohrungen oder Genehmigungen notwendig. Man kann es einfach aufstellen (mit klar genügend Abstand zum Nachbarn). Bei hohen Außentemperaturen arbeitet die Luft/Wasser-Wärmepumpe besonders effektiv und das ist ideal für die Warmwaserbereitung im Sommer oder bei der Wärmequelle Abluft, die konstant hohe Temperaturen liefert.

Direkte Nachbarn haben wir keine, die nächsten sind gut über hundert Meter entfernt. Dafür haben wir jede Menge Steine im Boden, weshalb ich vermute, dass eine Luftwärmepumpe vielleicht am besten wäre. Aber da warte ich mal ab, was wir dann auf einer Baumesse dazu gesagt bekommen.

Schokokis hat geschrieben:Wenn unter der wochenicht geheizt wird, sollte man das auch berücksichtigen...

Stimmt! Aber unter der Woche soll schon auch geheizt werden. Im Haus lebt eine Person dauerhaft, wir bislang nur am Wochenende. Mittelfristig wollen wir aber zubauen, die Bestandsimmobilie sanieren und besser dämmen und uns dann ganz im Haus niederlassen. Es soll und wird also in der kalten Jahreszeit auch unter der Woche geheizt werden.

Mit wie hohen Heizkosten muss man da eigentlich rechnen? Soweit ich das gelesen habe, sollen die ja sehr niedrig sein. Deckt sich das mit euren eigenen Erfahrungswerten?
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smaragd hat geschrieben:Mit wie hohen Heizkosten muss man da eigentlich rechnen? Soweit ich das gelesen habe, sollen die ja sehr niedrig sein.

Der zweite Satz ist so pauschal natürlich Unsinn. Die Heizkosten hängen von den Wärmeverlusten, also primär von der Dämmung des Hauses ab. Als grober Richtwert kann man annehmen, dass die Kosten für Gasheizung oder Wärmepumpe in etwa gleich sind.
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smaragd hat geschrieben:Danke dir für deine Antwort! Das freut mich schon mal sehr, dass ihr zufrieden seid. Und wenn es bei euch in der Gegend nur selten unter -10 Grad bekommt, ist das für euch ja perfekt. Bei uns wird es im Winter vor allem nachts doch häufiger mal ein gutes Stück kälter, aber ich habe mal recherchiert, dass es zum Beispiel von Vaillant auch Luft Wasser Wärmepumpen gibt, die sogar bei Außentemperaturen bis -22 Grad ohne Zusatzheizung funktionieren. Und kälter als -22 Grad ist es hier zum Glück auch nur sehr, sehr vereinzelt und in den meisten Jahren auch gar nicht.

Du brauchst nur mal im Winter durch Neubaugebiete zu fahren, da hörst du ganz genau, wie laut die Wärmepumpen sind. Man hört es, aber es geht eigentlich.

Wir sind unter der Woche in der Großstadt und am Wochenende beim Haus und das ist sehr, sehr ländlich gelegen. Neubaugebiete gibt es hier kaum und die meisten Haushalte heizen mit Holz. Ich glaube, dass es wahrscheinlich am besten wäre, wenn wir uns wegen Messeterminen bei uns in der Gegend umschauen oder vielleicht auch direkt bei Herstellern im Schauraum mal umsehen und umhören.

Darf ich noch fragen, wie wartungsintensiv eure Wärmepumpe ist? Ähnlich wie eine Gastherme oder weniger?


Nochmals um auch auf das zurück zu kommen @smaragd ja sicher gibt es solche Pumpen bei Vaillant, das hast du ja sehr richtig recherchiert und wenn du da mehr Input noch brauchst, dann wende dich doch an den Hersteller oder schau mal bei Bau und wohnenmessen vorbei, da kann man die sicher auch antreffen, ist ja ein vielverbautes Gerät gerade von denen weil sie sehr zuverlässig sind.
Man könnte jetzt noch dazu sagen, dass eben solche Luft wasser Wärmepumpen eben den Vorteil bieten, dass sie nicht nur heizen können, sondern eben auch kühlen im Sommer. Sowas kann man übrigens auch auf bestehende Heizsysteme anwenden oder auch bei Altbau, da brauch man sich nicht wirklich Sorgen machen.
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matucana hat geschrieben:
smaragd hat geschrieben:Mit wie hohen Heizkosten muss man da eigentlich rechnen? Soweit ich das gelesen habe, sollen die ja sehr niedrig sein.

Der zweite Satz ist so pauschal natürlich Unsinn. Die Heizkosten hängen von den Wärmeverlusten, also primär von der Dämmung des Hauses ab. Als grober Richtwert kann man annehmen, dass die Kosten für Gasheizung oder Wärmepumpe in etwa gleich sind.

Da hast du natürlich Recht, in einem schlecht isolierten Haus mit dünnen Wänden und zugigen Fenstern hat man sicher generell höhere Heizkosten, als in einem nagelneuen Passivhaus. Wir planen im Zuge der Sanierungsarbeiten aber nicht nur eine neue Heizung einzubauen, sondern auch das Haus besser zu dämmen und die Fassade neu zu machen. Ich denke bzw hoffe, dass man die Heizkosten so schon senken können wird.

Schlingpflanzi hat geschrieben:wenn du da mehr Input noch brauchst, dann wende dich doch an den Hersteller oder schau mal bei Bau und wohnenmessen vorbei, da kann man die sicher auch antreffen, ist ja ein vielverbautes Gerät gerade von denen weil sie sehr zuverlässig sind.
Man könnte jetzt noch dazu sagen, dass eben solche Luft wasser Wärmepumpen eben den Vorteil bieten, dass sie nicht nur heizen können, sondern eben auch kühlen im Sommer. Sowas kann man übrigens auch auf bestehende Heizsysteme anwenden oder auch bei Altbau, da brauch man sich nicht wirklich Sorgen machen.

Mehr Input wäre auf alle Fälle gut, aber wahrscheinlich ist es da wirklich am besten, wenn wir uns als nächstes an Fachpersonal wenden. Ich habe gesehen, dass in Wels Anfang März eine Energiesparmesse stattfindet, die wäre gut von uns aus erreichbar. Ich denke, da schauen wir mal vorbei!

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