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DECAISNEA FARGESII - BLAUSCHOTE - GURKENSTRAUCH

Steckbrief, Beschreibung und Pflegehinweise ...
Worum geht es hier: Das Pflanzenlexikon - Steckbrief, Portrait und Pflegehinweise...
In unserem Lexikon der Pflanzen sind die Pflanzenarten alphabetisch sortiert. Es werden alle Pflanzengattungen wie Gartenpflanzen, Zimmerpflanzen und exotische Pflanzen aufgeführt. Zu fast jeder Pflanze gibt es Angaben zum schneiden (Rückschnitt und Erziehungsschnitt) , wässern (wie viel Wasser und wie oft), düngen (welcher Dünger und wann muss gedüngt werden), Standort (sonniger, halbschattig oder im Schatten, Licht und Ansprüche), Erde (welcher Boden oder welches Substrat), Krankheiten (bekannte Schädlinge und Erkrankungen, Mittel wie Insektizide und Fungizide sowie Maßnahmen zur Bekämpfung).
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Der Reiz der Blauschote (Decaisnea fargesii), auch Gurkenstrauch genannt, liegt in den bohnenartigen Früchten, deren Schale einen im Pflanzenreich ungewöhnlichen Blauschimmer annimmt. Sie sind nicht nur an den Pflanzen selbst eine bizarre Zierde, sondern eignen sich ebenso für Gestecke und Indoor-Dekorationen. Vorausgesetzt, Sie naschen Sie vorher nicht - ein süßes, klebriges Vergnügen. Die sommergrünen Sträucher setzen sich aus mehreren, bodenständigen, zumeist unverzweigten Trieben zusammen. Die Blätter sind gefiedert und können eine Länge bis zu 50 cm erreichen! Sie färben sich im Herbst schön gelb. Suchen Sie für die Blauschote einen geschützten Platz im Garten auf gut durchlässigem, sandig-humosen Boden in sonniger bis halbschattiger Lage aus. Hitze vermeiden. Sollte in sehr strengen Wintern Triebe zurückfrieren, stört dies nicht, da die sich die Pflanzen ohnehin alljährlich selbstständig mit neuen Bodentrieben ergänzen.

Standort im Sommer: Ausgepflanzt: sonnig bis halbschattig auf humos-sandigem, durchlässigem Boden. Im Topf: sonnig bis halbschattig in gut durchlässige Kübelpflanzenerde; Töpfe beschatten.

Standort im Winter: Aufgrund der guten Frosttoleranz dauerhafte Auspflanzung im Garten gegenüber Topfkultur zu empfehlen. Neuaustrieb ab April/Mai. Kurzzeitiges Temperaturminimum -15 °C.

Pflege im Sommer: Im Sommer konstant leicht feucht halten, aber nicht nass (Gefahr von Wurzelfäulnis). Bei ausgepflanzten Exemplaren im Garten in Trockenphasen zuwässern. Der Nährstoffbedarf ist wie der Wasserbedarf maßvoll bis hoch: Düngen Sie Kübelpflanzen von März/April bis September 14-tägig mit Volldünger (flüssig, wasserlösliche Pulver, in Stäbchenform). Bei ausgepflanzten Exemplaren im Garten dient je eine Gabe Kompost im März/April und nochmals im Juni/Juli der Nährstoffzufuhr, alternativ gibt man handelsübliche organische oder mineralische Langzeitdünger für blühende Gartensträucher.

Pflege im Winter: Bei Kübelpflanzen gleichmäßige Bodenfeuchte auf niedrigem Niveau beibehalten, Gießmenge und -häufigkeit aber an die Winterruhe und den damit verbundenen, geringeren Bedarf anpassen.

Schnitt: Der beste Zeitpunkt zum Schnitt ist im Frühling kurz vor dem frischen Austrieb. Kürzen Sie zurückgetrocknete Zweige ein. Sie werden durch neue Bodenschosse ersetzt.

Umtopfen: Beim jährlichen Umpflanzen von Kübel-Exemplaren sollte hochwertige Kübelpflanzenerde zum Einsatz kommen, die sich durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton-Bruch, Kalksteinbruch, Kies, Splitt, grober Sand) auszeichnet, die sie locker und luftig hält. Hohe Torfanteile sind kein Qualitätsmerkmal und für die dauerhafte Kultur im Topf nicht geeignet. Im Garten auf durchlässige, d.h. mit Steinen durchsetzte Erde achten, die reichlich Humus enthält und nicht zu lehmig ist, da Lehmerde zu Staunässe führen kann.

Probleme, Schädlinge, Pflanzenschutz: Probleme rühren eher von falscher Wasserversorgung oder falschen Standorten als von Schädlingen her.

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