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[Bergmammutbaum] rotbraune Nadeln + dunkler (lila) Stamm

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
Azubi
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Guten Morgen alle miteinander!

Ich habe bereits die Boardsuche bemüht, allerdings findet in älteren Beiträgen von ~2005-2007 die Verfärbung des Stammes keine Erwähnung und ich mlöchte auf Nummer Sicher gehen, da es sich um mein erstes Bäumchen handelt. :D

Ich habe letztes jahr im September (ja) besagte Mammutbäume ausgesät und nun ging es ihnen die letzte Zeit ziemlich gut. Bei einem der kleinen haben sich aber über Nacht (!) die Nadeln unregelmäßig verfärbt, ins rostbraunrote. Die Nadeln, die grün sind, sehen nicht so dunkelgrün und satt aus wie die der anderen zwei Bäume. Zudem hat sich der Stamm dunkel verfärbt und die Äste hänge ein wenig durch.

Wahrscheinlich unwichtige Vorgeschichte:
Aufgewachsen sind sie an einem Ort wo nachmittags höchstens mal 2-4 Stunden Licht hinfällt, vor 4 Wochen kamen sie für 2 Wochen auf eine Terrasse wo sie in Sonne baden konnten. Dann kamen sie wieder dahin zurück wo sie nun stehen. Bilder folgen.

Meine Frage: Kann es noch etwas anderes sein als zu wenig oder zu viel Wasser? Kennt sich da jemand aus oder hat einen Tipp für mich? Habe den kleinen gestern umgetopft für den Fall daß es sich um Staunässe gehandelt haben könnte. :(

Liebe Grüße,
Keeks

Edit: Hier die Bilder.

Letzten Donnerstag war er auf einmal verfärbt:
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Von heute morgen:
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Auch von heute morgen:
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Die beiden denen es gut geht:
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Hi, mit den Verfärbungen ging meiner ein, die Farbe der Zweige werden ins blasse grün / grau übergehen und austrocknen.

Ich wusste leider auch nicht, woran es lag.
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Ich denke, dass Zimmerklima ist auf dauer nix für Nadelgehölze. Vielleicht solltest du die Bäume auf der Terrasse stehen lassen. Und Winterhart sind Mammutbäume ja.
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Danke schonmal fuer die Antworten! Habe gelesen, Mammutbaeume seien erst nach ca 3 Jahren winterhart - wenn ich koennte wuerde ich sie rausstellen. Das ist leider im Moment keine Option, da muessen sie wohl noch etwas ausharren. :/
Ich sehe auch keine Tierchen auf dem Baum herkrabbeln... Habe ihn schon extra von den anderen weggestellt.
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Moin,

Sequoiadendron ist keine Zimmerpflanze. Dein Zimmer dürfte kaum die Klimabedingungen der Rocky Mountains bieten :wink: .

Die Töpfe sind auch zu groß und das Substrat, so wie ich das sehen kann, nicht luftig genug. Das verstärkt die Gefahr von Staunässeschäden. Der Riesen-Mammutbaum braucht zwar eine gleichmäßige Feuchtigkeit, Staunässe ist aber sehr gefährlich.

Kurze Zusammenfassung der Pflege, wie ich sie gestalten würde:
- Standort mit sehr viel Licht bis sonnig, sehr viel frischer Luft und, vor allem im Frühjahr, sehr luftfeucht, also öfter nebeln;
- Überwinterungstemperatur darf sicher bis -15° C runtergehen, in der Natur schützt sehr viel Schnee, knapp vier Meter (!), die Jungpflanzen; Temperaturen im Sommer nicht über 34° C, das geht nur, wenn viel frische Luft gegeben wird;
- als Substrat eine Mischung aus Deinem jetzigen mit ca. 1/4 bis 1/3 porösen Steinchen wie Lava oder Bims in kleinerer Körnung, ca. 5 bis 10 mm Durchmesser;
- März sehr viel Wasser, April/Mai viel Wasser, Juni bis Oktober mäßig Wasser, November bis Februar nur die Elemente machen lassen, aber wenn Schnee da ist, diesen gerne auf die Pflanzen drauf;
- düngen würde ich bei jedem Gießen mit einem flüssigen Grünpflanzendünger, Konzentration von März bis Mai 3 ml/Liter Wasser, ansonsten 1 ml/Liter Wasser.

Das geht also alles nur im Freien, deshalb raus mit den kleinen, die frische Luft tut ihnen gut.

Hast Du auch schon den Wikipedia-Eintrag gelesen? Da stehen die Standortansprüche sehr gut zusammengefasst.

Bei Deinem Problemfall denke ich, dass er wohl gerade einem Staunässeschaden zum Opfer fällt und die sind beim Riesen-Mammutbaum irreparabel. Das mag er überhaupt nicht.
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Danke fuer die ausfuehrliche Antwort!

Wie gesagt, koennte ich es ihnen bieten, wuerde ich sie rausstellen. :D Hatte gelesen, dass sie spaetestens nach 3 Jahren raus muessen und wenn sie drei sind kann ich ihnen auch einen Garten bieten.

Mein Subtrat ist ab ca. 3cm Tiefe im Verhaeltnis 1/3 gemischt mit den von dir angesprochenen kleinen Steinchen, um die Erde luftig locker zu halten. Bei der Topfgroesse habe ich mich an Folgendes gehalten, was ich hier mal las: Der Topf muss getauscht werden, wenn die Krone einer Pflanze 2/3 des Umfangs des Topfes erreicht hat - das galt allerdings fuer Orangenbaeume! Ich habe das einfach mal auf Mammutbaeume uebertragen in dem Glauben, dass das schon nicht so verkehrt sein kann. :?

Ich denke ich hab's mit eventueller Staunaesse und dem Ausbleiben von regelmaessiger frischer Luft versaut. Oh und ja, ich habe den Wiki-Artikel (und einige Threads hier) gelesen, bevor ich mir letzten August die Samen holte - habe bis auf die Baeumchen noch keine Erfahrung mit Pflanzen und nicht alles richtig gemacht.

Hatte schon ueberlegt ob man n paar m² Land mieten/kaufen kann, kann es mir aber nicht vorstellen nur damit jemand seine Baeumchen auslagern kann. :mrgreen:
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Plantsman hat geschrieben:Moin,
Die Töpfe sind auch zu groß und das Substrat, so wie ich das sehen kann, nicht luftig genug. Das verstärkt die Gefahr von Staunässeschäden. Der Riesen-Mammutbaum braucht zwar eine gleichmäßige Feuchtigkeit, Staunässe ist aber sehr gefährlich.


Hallo,
kannst du mir das erklären, weshalb zu große Töpfe nachteilig sind?
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Moin,

Schwoab hat geschrieben:Hallo,
kannst du mir das erklären, weshalb zu große Töpfe nachteilig sind?


gerne doch: hier ein längerer Beitrag von mir zu diesem Thema. Es ist der letzte, Du musst also runterscrollen.
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Stefan meint damit vor allem die Menge an undurchwurzeltem Substrat, in denen sich überschüssige Feuchtigkeit ansammeln kann. Das führt zu der gefürchteten Staunässe, da zu feuchtes Substrat in einem großen Topf zu lange braucht bis es vollständig abgetrocknet ist. Das kann in einem kleineren Topf nicht passieren.

Außerdem sollte ein Umtopfen in einen größeren Topf erst dann erfolgen, wenn die Wurzeln der jungen Bäumchen unten aus dem Topf kommen. Der Wurzelballen sollte erstmal dicht genug sein, bevor es in einen größeren Topf geht. Es ist grundsätzlich besser, die Topfgröße an den Wurzelraum anzupassen und nicht (aus Faulheit etc.) sofort in einen größeren Topf zu pflanzen.

lg
Henrike

**Upsi, hab nicht ganz zu Ende gelesen... :roll: **
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So sahen meine 2 Prächtigen aus, ich topfte die im Herbst 2017 um, den ganzen Winter waren die auf dem Balkon, den Boden deckte ich mit Tannenzweige etwas ab. Dachte daran könnte es liegen, aber als sie die Farbe änderten von frischem grün nach blassem grün-grau und hängenden Ästen, holte ich mal einen raus, um zu sehen, ob er zu feucht ist. Er war zu feucht, ich denke daran lag es.

Schade, sie wurden nur etwa 4 Jahre alt, fand aber die Größe für 4-jährige auch etwas mickrig, die letzten Monate kam nichts an Größe dazu.

Bis dahin entwickelten sie sich prächtig, überwintert haben die im WC, da dort nicht geheizt wird und schon recht kühl war. Ich glaube 2017 war der erste Winter auf dem Balkon, aber gefrorenen Boden konnte ich nicht beobachten, von daher denke ich, es lag wirklich an zu nasser Erde, die von oben natürlich nicht sichtbar ist.

Man lernt nie aus.
Bilder über [Bergmammutbaum] rotbraune Nadeln + dunkler (lila) Stamm von Mi 27 Jun, 2018 20:00 Uhr
mammut.jpg
mammut 2.jpg
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Als Update fuer diejenigen, die den Thread in ein paar Jahren ausgraben und sich fragen, ob nun irgendetwas geholfen hat:
Nein, das Baeumchen ist leider eingegangen. :( Da war nichts mehr zu machen, zumindest nicht fuer mich als unerfahrenen Laien. Die anderen beiden leben aber noch gluecklich und gesund vor sich hin!

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