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Was fehlt meiner Magnolie.

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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Azubi
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BeitragWas fehlt meiner Magnolie.Fr 15 Mai, 2009 18:24
Hallo an alle.

Wir der Titel schon sagt... meiner Magnolie geht es offensichtlich nicht so gut und ich bin ein bisschen ratlos. Ich denke, Bilder sagen mehr als ewig lange Beschreibungen... ich habe daher mal ein paar Fotos gemacht. Die Pflanze wurde erst dieses Frühjahr gepflanzt, hat sich aber anfangs gut gemacht. Sie hat nicht geblüht, sondern sofort Blätter ausgebildet... dieses könnten für meinen Geschmack noch etwas farbenkräftiger sein - so ein richtig sattes grün hatten die nicht, aber nun gut. Hauptproblem ist, dass die ersten Blätter nun Anfangen zu welken und sich eigenartig verformen. Da die Pflanze neue Triebe ansetzt, möchte ich diese -falls es sich um eine Krankheit/Schädlinge handelt- davor bewahren. Was fehlt der Magnolie? Wie kann ich ihr helfen?

Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus!

Liebe Grüße
susili
Bilder über Was fehlt meiner Magnolie. von Fr 15 Mai, 2009 18:24 Uhr
magnolie.jpg
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BeitragFr 15 Mai, 2009 21:02
Mein Beitrag ist zwar noch nicht sooo alt, aber wenn ich mir so die anderen Themen anschaue ist doch ziemlich viel los hier :) Nur hat mir noch niemand geantwortet - heißt das, ihr seid genauso ratlos wie ich? Vielleicht können wir die Sache von hinten aufrollen... also mal anders gefragt: Können außer Krankheiten/Schädlingen/Pilzbefall noch andere "Störungen" zu einer solchen Reaktion der Pflanze führen? Und wenn nicht, in welche Richtung wird es wohl am ehesten gehen? Schädlinge konnte ich nicht entdecken... aber ich hab da auch nicht den geübten Blick eines Fachmanns. Ist ein Pilzbefall also das Wahrscheinlichste? Und wenn ja, wie behandel ich diesen (vorsorglich) - ich hab vom Abwischen mit einer Wasser-Essig-Lösung gelesen?

Ich bin für jeden Tipp dankbar!
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BeitragFr 15 Mai, 2009 21:09
Hi Susili,
die Sternmagnolie blüht in den ersten Jahre nur zaghaft bis gar nicht.
Unsere wurde letzte Jahr gepflanzt und hatte auch keine Blüte. Dieses Jahr hatte sie schon 5. Die meiner Freundin hat die ersten Jahre auch nicht geblüht und dieses Jahr (4. oder 5. Jahr) war sie über und über mit Blüten bestückt.
Das soll normal sein, hat ein Gärtner gesagt.

Was allerdings mit den Blättern los ist, weiß ich nicht.
Düngst du? Wenn ja, womit und wie oft?
Hast du sie mal auf Schädlinge untersucht?
Bekommt sie ausreichend Wasser?
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BeitragFr 15 Mai, 2009 21:33
Hallo, Danke für deine Antwort!

Die Magnolie wurde wie gesagt erst dieses Frühjahr gepflanzt und in ihrem Topf waren viele kleine gelbe Kügelchen... ich nehme an, dass das irgendeine Art Langzeitdünger ist - aber das ist nur so eine Vermutung. Zusätzlich gedüngt habe ich bisher nicht. Ich wüßte auch ehrlich gesagt nicht, wie oft und wieviel angemessen ist... Schädlinge waren auch eine meiner ersten Vermutungen, ich konnte aber keine entdecken - ich glaube auch nicht, dass sich die kleinen Biester vor mir nur zu gut versteckt haben, also schließ ich das vorerst aus. Und was die Wasserversorgung angeht... Ob wir unter "ausreichend" das gleiche verstehen, weiß ich natürlich nicht, aber ich denke doch. Bei normalen frühlingshaftem Wetter wird nicht zugegossen. Als sie gerade gepflanzt war und es sehr warm war, gab's dann aber schon extra Wasser :) Würde sich ein Wassermangel aber nicht, ähnlich wie bei Topfpflanzen, mit hängenden Blättern äußern?
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BeitragFr 15 Mai, 2009 21:53
ich habe nur das über Magnolien gefunden.

http://www.dergartenbau.de/B%E4ume/Magn ... andiflora/

im letzten Abschnitt steht:
Parasiten und Krankheiten: die Magnolie leidet unter Spätfrost, der Knospen und Blüten schädigt; auf dem geschädigten Gewebe kommt es häufig zur Bildung von Grauschimmel. Besonders gefährlich für die Magnolie ist Pilzbefall, der zur Wurzelfäulnis führt.

Vielleicht war es wirklich ein Spätfrost der Verursacher.
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BeitragFr 15 Mai, 2009 21:56
Ausreichend Wasser:
Ja, stimmt, das ist sehr dehnbar... :wink: :oops:
Gerade frisch gepflanzte Pflanzen sollten zu Anfang ordentlich gewässert werden, weil die Wurzeln noch nicht tief genug kommen. Wenn dann der Boden trocken ist, bekommen sie nicht genug Wasser.
Oftmals stecken frisch gesetzte Pflanzen ihre Energie auch erst einmal in das Wurzelwachstum. Das kostet Kraft. Darunter leidet dann auch mal der Blütenreichtum und/oder das Wachstum nach oben.
Die neueste (?) Methode bei Baumpflanzungen ist aber: nicht gießen, damit der Baum seine Wurzeln sofort nach unten schickt. Habe ich gerade von Landschaftsgärtner gelernt, die bei uns den Stadtwall neu bepflanzt haben. (Die sehen aber auch ganz schön trotslos aus.... ob das gut ist?!)
Ich gieße jedenfalls auch bei "normalem" Frühlingswetter zu. Zumindest die ersten zwei, drei Jahre... Ob richtig ist, weiß ich nicht - schaden tut's jedenfalls nicht.
Mache Pflanzen lassen ihr Blätter bei Wassermangel nicht hängen, sondern kräuseln sie zusammen.

Düngen:
Ob die gelben Kügelchen Dünger waren oder eine Substanz zur Bodenauflockerung kann ich nicht sagen. Auf jeder Düngemittelverpackungen, die man im Gartencenter kaufen kann, steht eine Dosierungsanleitung.
Flüssigdünger verwende ich nach Anleitung, Streudünger dosiere ich viel sparsamer, aber dafür viel öfter, so im Ein-, Zweiwochenrhythmus.
OfflineGast
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BeitragMo 08 Aug, 2011 10:45
Hallo

Wenn du deine MAgnolie düngen möchtest, verwendest du am besten Rhododendronerde(Einfach eine Schicht Erde um den Stamm). Damit vermeidest eine Überdüngung gegenüber Rhododendrondünger.
Was auf den Bildern nicht sichtbar ist- Hast du vermehrt Ameisen an deiner Magnolie? Sollte dies der Fall sein behandel gegen Blattläuse. Manche Blätter erwecken den Eindruck das sie von Blattläusen angezapft wurden.
Ein Bild jedoch zeigt Fraßschaden einer Raupe. Kann jedoch täuschen. Leg nächstes Jahr rechtzeitig einen Leimring an. Pilzkrankheiten schließe ich aus.

lg
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BeitragMo 08 Aug, 2011 11:11
Hallo,
schau mal auf das Datum.
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BeitragRe: Was fehlt meiner Magnolie.Do 20 Jul, 2017 8:49
Hallo an Alle

Es ist gar nicht mal so wichtig auf das Datum zu achten, weil viele Besucher auf Antworten hoffen, aber keine finden.

1. Die Kügelchen sind tatsächlich Depotdünger gewesen. Sie bleiben sehr lange erhalten, obwohl keine Nährstoffe mehr enthalten sind.
2. Was ich sehe ist starker Nährsoffmangel, der durch organische Düngung behoben werden kann. Mit organischem Dünger pflegt man das Bodenleben und kann nicht überdüngen.
3. Leider ist Rhododendronerde kein adäquater Ersatz für Dünger, da Magnolien keine Moorbeetpflanzen sind, Rhodosubstrat nur aus Schwarztorf besteht, der mineralisch aufgedüngt wurde und einen niedrigen pH-Wert hat (sauer). Zum entschärfen von Mineraldünger kann Ton, Lehm, Bentonit verwendet werden. In diesem Fall hätte er( der Ton) einfach nur Kieselsäure geliefert. Allerdings ist immer interessant welchen Boden der Fragende überhaupt hat, da die Nutzer aus allen Regionen des Landes schreiben. Bei Lehmböden muss nicht zusätzlich Bentonit (Ton) verabreicht werden, allerdings auch selten gedüngt werden.
4. Meine Empfehlung wäre eine Düngung mit organischem Rosen- oder Beeren- oder Tomatendünger gewesen. Darin finden wir mehr Phosphor ( Energietransport ) und Kalium ( Wasserhaushalt und starke Zellwände).

Ich hoffe mein Beitrag hilft irgendwem. Gruß, die Gärtnerin

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