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Größere Fläche von Unterholz befreien / roden

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Azubi
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Hallo zusammen,

wissbegierig habe ich mich durch Eure umfangreiche Foren gelesen, habe aber zu meinem Thema noch keinen Beitrag gefunden.

Vor kurzer Zeit habe ich auf Mallorca ein Gelände von ca. 40.000 qm erworben. Der Vorbesitzer hat es jahrelang ohne Pflege belassen. Es stehen unter anderem alte Mandelbäume darauf, diese sind jedoch durch umfangreichen Wildwuchs stark bedrängt: Wilde Bäume, die peitschenartig etwa 1,5 Meter hoch wachsen, Durchmesser 2-3 cm, findet man überall auf dem Gelände. Ich schätze einen Abstand von 0,5 bis 1 Meter von Sprössling zu Sprössling.

Die alten Mandelbäume (grob geschätzt 50 Jahre alt) leben noch, haben aber viele ausgetrocknete Äste. Ich erkläre mir das durch den starken Bewuchs um sie herum. Vermutlich nehmen die Sprösslinge den Mandelbäumen zu viel Regenwasser weg. Ich muss schnell handeln, um die alten Bäume am Leben zu halten, denke ich.

Meine Frage: Welche Methode kann ich nutzen, um die vielen Sprösslinge zu entfernen?

Einfach Herausziehen durch Muskelkraft habe ich nicht geschafft. Ein Ausgraben, z.B. mittels Spaten, ist aufgrund der schieren Masse von Sprösslingen praktisch nicht zu bewältigen. Ein Abschneiden mittels Astschere geht, ich fürchte aber, dass die Bäume erneut aus den Wurzeln treiben werden.

Was nutzt man üblicherweise, um solch eine Aufgabe zu bewältigen?
Ich würde auch ein Gerät oder eine Maschine kaufen oder mieten, wenn ich nur wüsste, welche(s).

Sachdienliche Hinweise sind herzlich willkommen, die Mandelbäume und ich danken ganz doll im Voraus!

Vielen Dank und viele Grüße,

der Mallorquiner
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Druidin
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Am einfachsten und vermutlich auch landestypischsten wäre die Beweidung durch Ziegen oder Schafe. Die machen junge Schößlinge zuverlässig nieder. Vielleicht kannst du dir in der Nachbarschaft ein paar Tiere leihen. Viele Schäfer sind ganz froh, wenn sie neue Weideflächen bekommen können.
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Nebet Wadjet
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Das wäre jetzt auch mein Vorschlag gewesen, vor allem bei dieser Größe der Fläche.
Azubi
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Danke für die Ideen!
Die Schafe des Nachbarn haben sich durch eine eingestürzte Mauer schon breit gemacht und genießen die frische Kost. Die Sprösslinge verschmähen sie allerdings . Vermute mal, sie sind einfach zu dick und holzig mit ihren 2-3 cm Dicke.
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Druidin
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Die werden sich die Schafe holen, wenn nichts besseres mehr da ist. Vermutlich ist jetzt noch viel weiches Grün da, das sie lieber fressen. Oder die Rinde ist noch nicht saftig genug, weil der Saftfluss im Winter eingeschränkt ist. Evtl. müssen sie auch erst austreiben um interessant zu werden.

Hier in der Wahner Heide werden Schafe, Ziegen, Rinder und Esel genau dafür eingesetzt. Sonst verwaldet die Heide nämlich innerhalb kurzer Zeit. Und hier klappt das prima, seit vielen Jahren schon.

Wenn es bei den großen Schößlingen wirklich nicht funktionieren sollte, kannst du sie einmal mit einer starken Motorsense entfernen, die nachkommenden kleinen Triebe werden dann sicher gefressen.
Aber ich würde den Schafen und der Natur einfach Zeit etwas lassen und dem Nachbarn die ausdrückliche Erlaubnis geben, die Schafe auf dein Grundstück zu lassen. Sie fressen bei größeren Schößlingen vielleicht nur die Rinde ab oder trampeln sie nieder, aber das reicht auch, diese auf längere Sicht absterben zu lassen. Es wird eben nur ein bisschen dauern.
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Gärtnermeister
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Hallo

Hast du evtl. ein Foto von den Sprösslingen, und von dem Gelände? Hast du mal Einen ausgegraben?
Azubi
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Guten Abend und danke nochmals für die Erläuterungen.
Die Kombination aus Schafen und einer Motorsense gefällt mir besonders gut: So kann ich den Bäumen kurzfristig Erleichterung verschaffen und mit den Schafen anschließend den Neubewuchs eindämmen. Habe gleich mal recherchiert und Motorsensen, 4-Takter, gefunden, die gem. dortiger Beschreibung Äste bis 4 cm durchhacken. So ein Gerät schneidet die Sprösslinge locker. Kostenpunkt je nach Qualität 300 - 400 EUR. Passt.

Anbei 2 Fotos - eines von den Sprösslingen (Früchte sehen fast aus wie Oliven, sind aber winzig klein) und eines vom Gelände (nur ein Teil davon).
Beide Fotos sind nicht perfekt, weil ich sie aus meinem Archiv genommen habe. Ich bin gerade nicht vor Ort und müsste daher bessere Aufnahmen nachliefern, falls erforderlich.
Ich habe die Fotos für den Upload hier komprimiert.

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Druidin
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Vielleicht könntest du die Fotos nicht ganz so stark komprimieren. Bis max. 2000 x 2000 Pixel kannst du hier hochladen.
Deine Fotos sind so echt etwas klein...;)

Und wenn du eine solche Motorsense einsetzt, denk auf jeden Fall auch an Schutzbekleidung, Handschuhe, Helm und Brille. Die Dinger sind nicht ohne!
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Ja, die Wildlinge sehen schon verdächtig nach Olvienbäumchen aus.

Was hast du denn mit dem Grundstück vor? Ich frage mich, ob der Wildwuchs den Mandeln wirklich das Wasser streitig macht oder durch Beschattung des Bodens diesen vor Austrocknung schützt und den Oberboden festhält.

Viel vom Unterwuchs kann man auf dem Foto nicht erkennen, sehr steinig oder felsig sieht es aber nicht aus. Dann könnte man auch mal (stellenweise) mit einer Motorfräse durch, hat dann aber erstmal offenen Boden.
Azubi
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Hier nun die Fotos in bsserer Auflösung - war auf Reisen und hatte sie daher nicht im Zugriff, daher die Verspätung. Sorry.

Mein Plan ist, die Fläche mit den Mandelbäumen zu leeren (außer von den Bäumen natürlich), als Mandel"plantage" zu belassen und mit einer Piste zu versehen (entlang der Längsseite) als Zufahrt zum 2. Grundstück, das mit diesem verbunden ist. Das 2. Grundstück ist ähnlich verwildert wie das erste, darauf stehen Feigenbäume, ein riesiger Johannisbrotbaum und diverses unidentifizierbares, vom Unkraut verdecktes - und hat eine kleine Hütte, die man für ein Wochenende nutzen könnte. Das 2. Grundstück soll ein Garten werden. Meine Aufgaben: "Brauchbare" Bäume identifizieren, Sprösslinge und tote Bäume raus, Wege dazwischen ziehen (vielleicht Kies? Ich befürchte aber hohen Pflegeaufwand wegen dazwischen wuchernden Pflänzchen).

Ich habe vor ein paar Tagen eine Benzinsense bestellt (meine Wahl fiel auf eine Makita EBH341U) sowie Schutzausrüstung (Helm mit Gehör- und Sichtschutz, Handschuhe, Stahlkappenschuhe - danke für den Hinweis). Bin schon ganz gespannt auf Lieferung und ersten Einsatz!

Zur Frage ob das Gestrüpp das Wasser aufnimmt oder die Verdunstung verhindert: Ich hatte mich mal in der Region umgeschaut: Die professionellen Plantagen haben alle freigeräumte Flächen, d.h. man sieht den lehmigen Boden und keine Pflanzen um die Bäume herum.

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Viele Grüße
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Druidin
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Ja, das erste Bild sieht nach wilden Olivenbäumen aus. Vermutlich haben die Vögel sie angeschleppt.

Nachdem ich jetzt das zweite Foto besser erkennen konnte, würde ich auch sagen, der Unterwuchs ist viel zu hoch und für die Schafe vielleicht sogar schon zu dicht. Die Mandelbäume sehen sehr alt aus, sie sterben möglicherweise auch einfach an Überalterung. Das ist der normale Lauf der Dinge und wird nicht von heute auf morgen geschehen. Nach und nach musst du sie aber wohl ersetzen.

Vermutlich sollte man nicht Mandelbaum nach Mandelbaum setzen, so das du vielleicht mal einen alten Bauern fragst, was sich am besten als Nachpflanzung eignet.

Deine Zufahrt würde ich mit grobem Schotter (aus der Umgebung, damit es farblich passt) bedecken, ebenso die Wege in deinem Garten (evtl. mit etwas feinerem Schotter). Da du nicht ständig da bist, wird die Pflege sonst zu aufwändig. Dazu sollten immer die Schafe da sein, um möglichst viel Unkraut zu beseitigen. Oder willst du auch Blumen und Gemüse anbauen? Dann musst du die Schafe nämlich aussperren und das Unkraut alleine beseitigen...;)
Wenn du dich von vorneherein mit einer Naturpiste und Naturwegen anfreundest, ärgerst du dich später nicht, wenn die feinen, sauberen Wege unansehnlich werden. Für den Garten kannst du natürlich auch Steinplatten verwenden, aber auch dort wird es in den Fugen wachsen. :wink:
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Hmm, mit sehr freigeräumten Flächen könnte aber auch heißen, dass Chemie zum Einsatz kommt.

Ich würde Schafe und Ziegen erstmal einsetzen, an den unwirtlichsten Stellen mit dem Freischneider arbeiten.
Für den Wegebau noch einen Hinweis: Randbegrenzungn setzen und dann erst Kies/Schotter auf eine Drainageschicht legen.

Wie groß ist denn die Gefahr der Verschlammung /stehendes Wasser zur Zeit? Lt. Wettervorhersage sollen ja in den nächsten Tagen erhebliche Niederschläge im Mittelmeerraum niedergehen. Denn die "typischen" dt. Sommer mit einem Mix aus Sonne und Gewitter sind ja wohl auf der Insel nicht so drin. :wink:

Die Verschlammung freier Flächen zu beobachten wäre auch wichtig, um nicht Fehler bei dem Wegebau zu machen.

Wir haben einen , naja, besseren Lehmweg zum Garten, daneben reichlich Wiese. Frag nicht, wie sehr der Weg trotz Schuttunterbau im Winter leidet. Daher ist die Wiese die noch einzige Möglichkeit, um ohne Lehmplateau unter den Sohlen in den Garten zu kommen. :wink:
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Nach einigen arbeitsamen Tagen finde ich nun Zeit für eine erste Zusammenfassung meiner Erfahrungen.
Die Empfehlung der Motorsense war ein Volltreffer. Mit dem mitgelieferten, dreizackigen Blatt konnte ich dünne Sprösslinge und Unkraut in großer Zahl schnell niedermähen.Es stellte sich jedoch heraus, dass hier bei 3-4 cm eine Grenze ist. Dies reicht für meinen Fall nicht aus, da es auch eine größere Zahl von dünnen Bäumen gibt. Aufmerksames Studieren des Handbuchs der Motorsense half hier weiter: Man kann die Motorsense auch mit einem Sägeblatt ausrüsten. Da hier auf Mallorca die Ausstattung mit Makita-Fachhändlern sehr spärlich ist und diese zudem nicht gut sortiert sind, war ein Originalblatt nicht erhältlich. Nach einigem Suchen fand ich jedoch einen Händler, der ein passendes Kreissägenblatt auf Lager hatte. Die Ergebnisse sind durchschlagend: Mit dieser Ausstattung und ihren 11.000 Umdrehungen pro Minute sägt die Sense innerhalb von Sekunden auch Bäume durch. Mit einer Stammdicke bis zu ca. 15 cm hatte ich keine Probleme (größere standen bislang nicht zur Verfügung - vermutlich ist noch mehr drin). Großer Vorteil im Vergleich zu beispielsweise einer Kettensäge ist das stehende Arbeiten. Lediglich wenn zu viel gefälltes Gehölz auf dem Boden liegt, muss man sich kurz zum Freiräumen bücken. Ansonsten geht das Arbeiten flüssig voran. Ich bin vollauf begeistert.

Sobald ich die Flächen gerodet habe, gehe ich das Thema "Wege" an. Trotz aufgerüsteter Motorsense ist dies eine Heidenarbeit. Aber ohne wäre es wohl unmöglich...

Ich berichte weiter und werde später auch ein paar Fotos hinzufügen.
Nun bin ich erst mal völlig erledigt vom Roden :D
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Druidin
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15cm-Bäume? Na das ist in der Tat eine Herausforderung. Die hätten die Schafe wohl auch kaum aufgefressen. ;)

Ich bin schon auf die Fotos gespannt...;)
Azubi
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Hallo zusammen,

Hier nun die angekündigten Fotos meiner letzten Arbeitswoche.
Mein Werkzeug ist die genannte Makita, hier in bereits zusammengebautem Zustand und mit Schutzaurüstung
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Nach ersten Versuchen mit dem Standardblatt habe ich mir dann ein Kreissägenblatt beschafft und montiert
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Hier nun ein beispielhafter Einsatz.
1) Der Baum mit seinem Gefolge vor dem Einsatz
green24.eu/image.uploads/11-03-2016/original-f14f601a2b8b3964918f5e811ae5ff7d.jpeg]Bild[/URL]

2) Gestrüpp teilweise weggeschnitten - Arbeitszeit da. 45 Minuten
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3) so sieht es mittig im Gestrüpp aus: Sehr viele kleine Bäume, dicht an dicht, dazwischen Schachtelhalmgewächse, die die Arbeit zusätzlich erschweren. Die Kreissägenscheibe durchdringt alles, die Halme legen sich jedoch häufig um die Drehachse des Schneidelements.
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4) Baum befreit. Vorerst schneide ich Kreise um die Bäume herum, um sie schneller zu befreien. Das Gestrüpp dazwischen wird anschließend beseitigt. Wenn es weit genug Abstand zu den befreiten Bäumen hat, wäre auch ein Aufschichten des Astschnitts darauf denkbar, das dann darauf liegend verbrannt wird. Gesund sieht der Baum nicht aus. Mal sehen Wasen Verlauf des Frühlings noch kommt, vermutlich muss großzügig gesägt und beschnitten werden.
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5) Beispiel für einen kräftigen abgesägten Baum. Die Makita mit Sägeblatt schneidet sich durch, auch wenn es etwas dauert. Ich schätze das Schneiden solch eines Baumes auf ca. 3-4 Minuten. Durch die Frische des Holzes dauert das Sägen deutlich länger als dies wahrscheinlich bei einem Brett aus dem Baumarkt ginge. Die Aussage des Vorbesitzers der Finca, er habe "4 bis 5 Jahre" nichts gemacht, ist damit widerlegt. So schnell wachsen die Bäume auch auf Mallorca nicht...
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6) Impressionen von der erzeugten Menge an "Abfall" (ein Ausschnitt) - unglaublich wie groß die Haufen werden wenn man die Triebe und Stämme abschneidet und stapelt...
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URL=http://host.green24.eu/image.uploads/11-03-2016/original-5b85a8a6afeef2aaf9b845774222db81.jpeg]Bild[/URL]

Den hier angefallenen Ast- und Baumschnitt werde ich demnächst verbrennen. Den erste Versuch mache ich kommende Woche. Bis zum 01. Mai darf man Feuer machen, danach ist die Waldbrandgefahr zu groß.
Ob 1 Monat an Trocknungszeit reicht, um ein Feuer zu entfachen?

Zur Frage der Verschlammung: Von einem Risiko zur Verschlammung ist meines Erachtens nicht auszugehen. Der Boden ist sehr steinig, teils von Fels durchsetzt. Hier wird wenig weggespült oder aufgeweicht werden.

Man sieht den Bäumen an, dass es ihnen nicht sonderlich gut geht. Ich werde sie über den Frühling hin beobachten und beschneiden wo tote Äste identifizierbar sind. Auch werde ich jeweils mittig zwischen den Mandelbäumen bereits neue Bäume pflanzen. Danke für den Tipp, benachbarte Bauern nach einer geeigneten Nachfolge zu befragen. Werde ich umsetzen.

Den Nachbarn mit den Schafen habe ich noch nicht kennengelernt. Sobald ich ihn sprechen kann, werde ich ihn die Schafe auf mein Grundstück jagen lassen, um die ( dann doch irgendwann schießenden) Sprösslinge wegknabbern zu lassen.

Es gibt viel zu tun. So schnell werde ich das Thema "Wege" noch nicht angehen können.

Eines ist nach der bisherigen Arbeit aber klar: Das Wort "Sprösslinge" im Titel muss dringend erweitert werden :D
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