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Kiefer - Pinus

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BeitragKiefer - PinusMi 26 Mär, 2014 9:35
Pinus - Kiefern)

Familie: Pinaceae (Kieferngewächse)

In Steckbriefen beschrieben:
Pinus sylvestris (Wald-Kiefer)
Pinus ponderosa (Gelb-Kiefer)
Pinus strobus (Weymouth-Kiefer)
Pinus nigra (Schwarz-Kiefer)

Herkunft, Verbreitung:
Kiefernarten findet man vor allem auf der Nordhalbkugel der Erde. Feucht-kühle Klimazonen ziehen sie vor. Tropische und Subtropische Bereiche werden ebenfalls bewachsen. Kiefern werden jedoch inzwischen weltweit angebaut, teils an Straßen, in Parks und Gärten, teils aus forstwirtschaftlichen Gründen in Wäldern.

Habitus:
Die Wuchsformen der verschiedenen Kiefernarten sind verschieden, auch die Wuchshöhen variieren. Kiefern können etwa 5-65 m hoch werden, viele bleiben zwergwüchsig, viele wachsen zu stattlichen Bäumen heran. Die Stämme von Kiefern sind monopodial, d.h., sie gehen von der Basis bis zur Spitze durch.

Rinde, Borke:
Die Borke ist gefurcht oder plattig, sie kann aber auch glatt und plattig, oder glatt gefurcht sein. Kiefernstämme haben je nach Art die verschiedensten Färbungen.

Knospen, Triebe, Nadeln:
Man unterscheidet Kurz- und Langtriebe. Holz, Rinde und Nadeln bilden Harzkanäle. Die Nadeln wachsen meist in Bündeln von 2-8 Stück zusammen. Sie können bis 30 Jahre am Baum bleiben ehe sie im Bündel abfallen.

Blüte, Frucht, Fruchtbildung:
Kiefern sind monözisch, einhäusig getrenntgeschlechtig. Spiralig angeordnet wachsen die Pollenzapfen nahe der Basis von jungen Langtrieben. Die Samenzapfen sind meist harzig und gestielt und stehen einzeln, aber auch in Gruppen an den Enden der Triebe. Sie sind verschiedenförmig, 2-60 cm lang und reifen nach 2-3 Jahren, werden dann abgeworfen, oder verbleiben am Baum. Anfangs stehen sie aufrecht, zur Reife hin hängen sie dann, oder stehen seitlich ab. Die geflügelten Samen sind abgeflacht. Die Keimlinge besitzen 3-24 Keimblätter.

Verwendung, Holz:
Kiefernholz ist das weltweit am meistengenutzte Holz überhaupt, was weniger an seiner Qualität liegt, als an dem anspruchslosen Wuchs dieser Gattung. Kiefernholz ist nicht schlecht, es kann vielseitig verwendet werden, sei es als Bau- oder Möbelholz im Innenbereich. Auch als Brennholz eignet es sich. Man gebraucht es auch für Rundholz und Bretter, als Furniere, für Spanplatten, Dachkonstruktionen, Holzverkleidungen, Geländer, Treppen und vieles mehr.
Einige Kiefernarten bilden so große Samen aus, die dann als Nahrungsmittel (Piniensamen) benutzt werden können.

Allgemeine Anzuchtsanleitung:
Baumsamen, zumindest solcher von Arten der gemäßigten Breiten, tragen keimhemmende Stoffe in sich, die es abzubauen gilt. Dieses Abbauen wird stratifizieren genannt. Der Samen kommt dabei für eine bestimmte Zeit (von Baumart zu Baumart verschieden) bei einer Temperatur von 2-4 Grad in den Kühlschrank. Hinterher sollte man den Samen bei Zimmertemperatur im Wasserbad für 24 Stunden vorquellen lassen. Der Same bedarf zur Keimung eines bestimmten Wassergehalts.

Dann wird der Same in Kokosfaser oder in Anzuchtserde ausgesät und je nach Baumart mehr oder weniger mit Erde bedeckt. Hier kann eine Faustregel angewendet werden. Ein 5 mm großer Same kommt 5 mm unter die Erde. Es gibt auch hier Ausnahmen, wenn auch nicht viele.

Das Erdreich des Anzuchtgefäßes muss nach der Aussaat immer feucht gehalten werden, nass sollte es aber nicht sein, sonst tritt Schimmel auf.

Für Kiefern:
Samenreife:

Pinus nigra - November bis Februar
Pinus ponderosa - August bis September
Pinus strobus - September
Pinus sylvestris - November bis Februar

Zapfen und Samen sind von Kiefern-Art zu Kiefern-Art sehr verschieden. Sie öffnen sich meist am Baum und so geht der Samen für den Sammler verloren. Bei einer längeren Lagerung sollte man das Saatgut luftdicht verschliessen und bei Minus 18° Grad einlagern. Bei kurzer Lagerung (ca. 4 Wochen) vorher 1-2 Tage wässern, dann 15-90 Tage stratifizieren.

Quellen: Stichpunkte von wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kiefern
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BeitragRe: Kiefer - PinusMo 19 Jan, 2015 14:27
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BeitragRe: Kiefer - PinusMo 19 Jan, 2015 15:01
Servus Fuchs,

wieder ein sehr schöner und lehrrreicher Pflanzenthread von dir! Du machst dir wirklich viel Arbeit hier! Herzlichen Dank dafür!

Zu den Kiefern selber, ich will mal noch ein paar Arten zur Erwähnung bringen:

Bergkiefer - Legföhre - Latsche (Pinus mugo):
Diese Kiefernart wächst im Hochgebirge an der Baumgrenze und wächst in der Regel sehr niedrig. Sie wächst in allen Gebirgen Mitteleuropas auf einer Höhe zwischen 1000 und 2700 m und ist häufig der am höchsten anzutreffende Baum. Die Nadeln stehen paarweise und werden 5-7 Jahre alt, das Holz ist auch aufgrund der Wuchsform des Baumes kaum verwertbar.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bergkiefer


Zirbelkiefer - Zirbe - Arbe (Pinus cembra)
Auch diese Kiefernart findet sich in erster Linie im Gebirge, und zwar in einem größeren Verbreitungsgebiet in den Alpen und einem kleineren in den Karpaten und der Hohen Tatra, bevorzugt auf Höhen zwischen 1500 und 2000 m. Das Holz ist durch seine Zeichnung aus feinen Baumringen und gesund einegewachsene Äste dekorativ, leicht zu bearbeiten, wenn auch laut Wikipedia-Artikel nicht sehr haltbar und wird gerne für Möbel verwendet. Die Zapfen stehen aufrecht und sind anfangs grün bis violett, erst später werden sie braun. Nach 3-5 Jahren fallen sie ab und zerfallen dann. Die Samen, mitunter fälschlich als Zirbennüsse bezeichnet, sind 9-14 mm lang und 0,2 - 0,25 g schwer. Sie verbleiben im Zapfen und werden von Tieren herausgelöst und von diesen auch verbreitet, insbesondere vom Tannenhäher, dessen Hauptnahrung sie sind. Der Tannenhäher vergräbt Zirbensamen für den Winter, und die, die er nicht mehr findet, können dann im Frühjahr keimen.Die Zirbe benötigt frische, tiefgründige Böden bzw. versauerten Rohhumus. Zirbengeist wird hergestellt, in dem 3-4 Zirbenzapfen pro Liter Schnaps eingelegt und dort mehrere Wochen belassen werden. Wenn die Flüssigkeit eine rotbraune Farbe angenommen hat, ist der Zirbengeist fertig. Die Zirben erfüllen eine wichtige Schutzwaldfunktion, da sie sehr widerstandsfähig gegen mechanische Einwirkung (Lawinen, Erosion, Nassschnee) sind.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zirbelkiefer


Langlebige Kiefer (Pinus longaeva)
Diese Kiefer wächst in den Hochlagen der Rocky Montains. Früher wurde sie als Unterart der Grannenkiefer (Pinus aristata) angesehen, heute wird sie als eigene Art ausgegliedert. Die Langlebige Kiefer wird etwa 5-20 m hoch; der Brustdurchmesser erreicht 1,5 m, in Ausnahmefällen bis 3,5 m. Der Baum wächst sehr langsam. Sie kommt in Höhen zwischen 2.200 und 3.700 m vor. Die Zapfen stehen anfangs aufrecht, wenn sie reif werden, hängen sie nach unten. Die Langlebige Kiefer hat keine wirtschaftliche Nutzung, ist jedoch aufgrund dessen, dass sie an extremen Standorten wachsen kann, von großer ökoligischer Bedeutung. Ihren Namen hat sie von ihrer langen Lebensdauer; es wurden mindestens 17 Exemplare festgestellt, die über 4000 Jahre alt sind, in Extremfällen wird der Baum sogar über 5000 Jahre alt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Langlebige_Kiefer


Alles Gute

Max

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