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Verwildertes Grundstück ohne Wasser zum Biotop machen

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Hallo firemouse,

vorsicht vor Schlehen, überleg dir das sehr genau, denn Schlehen treiben Wurzelausläufer noch und nöcher und sind aus einem Garten kaum mehr weg zu bekommen, wenn es ihnen dort erst einmal gefällt, und ruckzuck ist dein ganzer mühsam freigerodeter garten von schlehen überwuchert.
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Oha, danke für die Warnung! Na vielleicht pflanze ich eine Schlehe in einen großen großen Kübel und stell sie irgendwohin. Schön sind sie nämlich schon...
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Oder die andere (wenn auch mühselige) Variante wäre, um das Schlehen-"Quartier" eine Begrenzung aus einer Wurzelschutzmatte zu legen, sodass sie nicht überall und nirgends hinwuchern können. Also Wurzelsperre, meinte ich.

lg
Henrike
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Hallo Henrike, das ist an sich eine gute Idee - aber ich bin etwas dem Gedanken abgeneigt, Plastik in den Boden zu verbringen. Ich hab schon so viel brüchiges, sprödes Plastik aus diesem Boden herausgeholt, und will diese Arbeit nicht zunichte machen. Klar wird es Jahre dauern, bis eine Wurzelsperre brüchig wird, aber dennoch... Das mache ich erst, wenn ich wirklich einen Plan für die nächsten Jahre habe und genau weiß, wo ich eine Schlehe haben will.
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Hallo ihr Lieben,

die Tage werden langsam länger und ich überlege, was ich dieses Jahr so mit meinem Garten vorhabe.
Was dringend ist:
  • Der Nachbar spritzt an der Grundstücksgrenze (aber auf "meiner" Seite!) regelmäßig Roundup, damit die Brennesseln nicht rüberkommen. Klar könnte ich ihm das einfach verbieten, aber zur Wahrung des nachbarlichen Friedens möchte ich etwas halbhohes oder halbstrauchiges pflanzen, das eine Abgrenzung zum Nachbargrundstück darstellt.
  • Die Brombeeren müssen weg.
  • Die Brennesseln sollen etwas eingedämmt werden (aber keinesfalls verschwinden).
  • Ich möchte aus dem Bereich, den ich im letzten Jahr umgegraben habe, ein Beet machen.
  • Der große alte Flieder, der stark unter den Herbststürmen gelitten hat, muss ausgeputzt werden. Viele alte Äste sind abgebrochen und müssen entfernt werden.
  • Die Eiche, die zu nah an der Grundstücksgrenze steht, muss gefällt werden.
  • Der Zaun muss dringend erneuert werden. Vielleicht will ich ihn auch durch eine Weißdorn- oder Sanddornhecke ersetzen.
  • Ich möchte zumindest einen gewissen Bereich des Gartens so eben und strauchfrei bekommen, dass ich ihn mit der Sense mähen kann.
  • Die Zwischendecke in der Gartenhütte... äääh nein, an die mag ich jetzt noch nicht denken.

Meine dringendsten Fragen:
  • Wann fange ich an? Ab wann kann ich im Garten werkeln, ohne überwinternde Nützlinge und Weinbergschnecken zu stören?
  • Was pflanze ich an der Grenze zum Nachbarn? Lavendel wär mir lieb, aber ich befürchte dem ist es dort zu feucht. Was für Alternativen gibt es, die Bienen Nektar liefern und mit Feuchtigkeit (und Schatten durch ein ca. 40 cm hohes Zaunfundament) klarkommen?

Liebe Natürgärtner, wann fangt ihr an? Wann macht ihr was?
Gibt es eigentlich auch gute Literatur zu dem Thema?
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Hey,

wie wäre es denn mit der Jakobsleiter aus dem Aussaatwettbewerb ;)

Viele Grüße,
Christinschen
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Ich arbeite das ganze Jahr im Garten. Den Rückschnitt der Bäume beginnst du am besten erst kurz bevor sie treiben, aber die Fällungen kannst du sofort vornehmen. Brombeeren würde ich auch jetzt ausgraben (wenn es frostfrei ist). Wenn sie erst wieder treiben, wird das kein Spaß. Wenn du dabei tatsächlich Schnecken oder anderes Getier findest, kannst du es doch umsetzen. Grab die Schnecken einfach genauso an anderer Stelle locker wieder ein, wie du sie gefunden hast.

Was du abschneidest oder rodest solltest du bis zum Frühling liegen lassen, denn dort überwintern auch noch einige Insekten. Vielleicht machst du daraus einen Totholzhaufen Bilder und Fotos zu Totholzhaufen bei Google. der einfach für immer bleiben darf.

Die Brennesseln am Nachbarzaun solltest du tatsächlich einfach entfernen und etwas anderes pflanzen. Das kann er ja dann schlecht mit Unkrautvernichter behandeln. ;)
Aber auch Brennnesseln solltest du ausgraben, abschneiden reicht nicht...
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Vielen Dank für die Antworten! Also kann ich meiner Motivation freien Lauf lassen, juhu! :D
Die Jakobsleiter klingt tatsächlich gut, ich habe sogar eine im Topf auf dem Balkon, die ich gern in den Garten umsiedeln möchte. Wann kann ich das denn tun? Sobald sie zu treiben beginnt?
Sät die sich eigentlich selbst aus? Ich hoffe nicht, denn sonst habe ich ja wieder das gleiche Problem, nur in anderer Gestalt.
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Also ich habe damit noch gar keine Erfahrung, aber hier steht, dass man sie kurz nach der Blüte zurückschneiden soll.
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Solange du die Blütenstände rechtzeitig abschneidest, wird das mit der spontanen Selbstvermehrung sich in Grenzen halten. Nur finde ich lieber einen Wald von Jakobsleitern als Brennnesseln angenehmer. :wink: :lol:

Wie Roadrunner sagte, im Prinzip kannst du immer im Garten werkeln und Rückschnitte vornehmen.
Gerade im Winter finde ich Heckenschnitte manchmal sinnvoller als wenn die Belaubung voll durchgetrieben ist. Denn da sieht man besser, welche Äste vielleicht komplett gekürzt werden können. Auch wenn es aufwenduiger ist, mit der Astschere schafft man da mehr als mit der Heckenschere, wenn die Hecke bis dahin ungeschnitten ist.
Zuletzt geändert von Loony Moon am Mo 19 Jan, 2015 18:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Da hast Du nun auch wieder Recht, Loony Moon! :lol:
Ich hab mich noch ein wenig umgesehen und habe nun eine kleine Liste von Pflanzen, die als niedrige "Abgrenzung" zum Nachbar dienen sollen:
- Jakobsleiter
- Aster
- Veronika
- Phlox
- Ringelblumen
- Zitronenmelisse
- Helenium (Sonnenbraut)

Jakobsleiter und Melisse habe ich (je einen Kübel, die lassen sich sicher teilen, oder?), Ringelblumensamen auch.
Habt Ihr Ergängzungsvorschläge? In allen Versandgärtnereien liest man, dass man ab März pflanzen kann, daran werde ich mich halten und mich bis dahin mit Heckenschnitt und Brombeerentfernung beschäftigen.
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Und was hälst du von div. Gräsern als Abgrenzung?
Zum Bsp. Lampenputzergras, Bunte Segge?
Dazu noch Rittersporn und Stockrosen als Farbflecken?

Da dürfte Nachbar ja auch nicht meckern.
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Hmmm, Gräser find ich nicht so spannend (wiewohl es sehr schöne gibt, das will ich gar nicht bestreiten!), aber an Rittersporn hatte ich gar nicht gedacht! Stockrosen gibts schon, die hatte ich aber total vergessen. Kommen hiermit auch in die Liste! :D
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Sonnenhut und Schafgarbe (achte auf Ausläufer!) oder auch auch Palmlilien ...
Frauenmantel als niedrige Polsterstaude.

Beim Rittersporn würden sich eventuell auch die Schnecken freuen, jedenfalls war das bei mir so. Nach dem 6. Versuch damit habe ich es aufgegeben, obwohl mir Rittersporn sehr gefällt.
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Es gibt noch an einer anderen Stelle Brenn-Nesseln, die "eingedämmt" werden sollen?
Mäh' doch regelmäßig einen kleinen Teil davon ab, wenn Du ohnehin mit der Sense zugange bist, und setze eine Brenn-Nessel-Jauche daraus an, die Du später zum Düngen im Gemüsebeet nimmst.
So werden die Nesseln regelmäßig reduziert, sinnvoll verwendet, und Deinem Gemüse geht's auch gut.



....übrigens hat mir jemand erzählt, daß sich manche Leute getrocknete Brenn-Nessel-Samen aufs Butterbrot streuen???
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