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Hilfe für neues Staudenbeet gesucht :)

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Azubi
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Hallöchen,
ich habe mir fürs nächste Jahr vorgenommen ein Insel-Staudenbeet anzulegen und bräuchte da unbedingt noch ein paar Tipps, vor allem zur Zusammenstellung der Pflanzen. Der Platz ist sonnig bis halbschattig. Mir steht theoretisch eine Fläche von 4x4m zur Verfügung, wobei ich einen Rand lassen möchte und das Beet eher eine geschwungene Form bekommen soll.

Einige Pflanzen die mir sympathisch sind wären:

Lupinen
Eisenkraut
Blauschwingel
Lavendel
Niedrige Katzenminze
Mädesüß
Roter Sonnenhut
Margeriten
Sandglöckchen
Schaumblüte
Mazedonische Witwenblume
Prachtscharte
Indianernessel
Tränendes Herz
Herbstastern
Grasnelken

Funkie (schon vorhanden)
Storchschnabel (schon vorhanden)
Fetthenne (schon vorhanden)
Einen halben Meter davor stehen zudem große Pfingstrosen Büsche

Um Geld zu Sparen wollte ich eigentlich alles aus Samen vorziehen, denkt ihr das ist bei diesen Stauden möglich? Wie lange werden sie brauchen um kräftige Pflanzen zu werden?

Fallen euch noch ein paar ultimative Stauden ein?
Und was ich mich noch frage, muss das Beet unbedingt eine Abgrenzung haben (z.B. aus Steinen)?

Liebe Grüße
Benga
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Hallo Benga.
Ich hoffe einige deiner Fragen beantworten zu können.

Lupine, leicht auszusäen
Lavendel, eher Pflanzen kaufen
Minze vermehrt sich leicht über unterirdische Triebe. Irgendwo abstauben?
Sonnenhut, Margerite könnte klappen mit der Aussaat. Brauchen Sonne.
Tränendes Herz: Pflanze kaufen. Schatten
Herbstastern vermehren sich auch sehr leicht, wuchern ziemlich, vielleicht bekommst du ein paar Stecklinge oder Wurzelstücke geschenkt?
Grasnelken würd ich auch nicht aussäen sondern kaufen oder Teilung vom Nachbarn...? Die taugen allerdings eher für ein sonniges Steinbeet.
Bartnelke wäre noch eine Idee, die kann man leicht aussäen, ist zweijährig und sät sich gut selber wieder aus.


Bei den meisten anderen von dir genannnten Stauden denke ich (soweit ich sie kenne) dass es auch leichter und schneller geht wenn du Pflanzen kaufst oder mal im Bekanntenkreis nach Ablegern/Stecklingen/Wurzelstücken etc. nachfragst.

Hoffe ich konnte dir helfen. Auch wenn ich nicht der profi bin.
Gruß
Dorit
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Sonnenhut und Indianernessel klappt gut mit eigener Aussaat und blüht auch im ersten Jahr :wink:
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Du solltest Dir bei der Planung Gedanken darüber machen, wie groß die Prfingstrosen evtl. noch werden wollen, und wie weit sie im Herbst auseinanderfallen, damit Du ausreichend Abstand mit Deinen Neupflanzeungen einhälst. Außerdem mögen Pfingstrosen es nicht, wenn man sie in ihrem Wurzelbereich stört.

Wenn ringsherum Rasen ist, bietet sich eine "Mähkante" an; also irgendeine Form von flachen Steinen (ebenerdig versenkt), die breit genug sind, damit man mit dem Rad des Rasenmähers darauf entlang fahren kann - so tut man sich mit dem Rasenmähen leichter.
Ein weiterer Vorteil einer Begrenzung ist, daß Rasen und Staudenbeet nicht ineinanderwachsen, was ja i. d. R. nicht gewollt ist.



Viele Deiner Pflanzen kenn ich nicht.

Lavendel, Blauschwingel und Grasnelken mögen es gerne vollsonnig, gerne mit Kies drunter, und mit leicht durchlässigem Boden.
Das Tränende Herz ist hingegen, wie Dorit schon geschrieben hat, nichts für volle Sonne. Mit Halbschatten sollte es allerdings gut zurecht kommen. Bei dieser Pflanze ist zu beachten, daß sie sehr ausladend wachsen kann; ich würde (von der Hauptblickrichtung aus gesehen) also eher weiter hinten platzieren.)

Bzgl. Tränendem Herz und vielen anderen Pflanzen muß man auch die Frage des "Einziehens" bedenken. Stauden, die "nur" sommergrün sind, hinterlassen mehr oder weniger kahle Stellen zu anderen Jahreszeiten. Ich würde daher räumlich immer mit immergrünen Pflanzen abwechseln. Oder ggfs. die kahlen Stellen kaschieren durch anspruchslose Bodendecker am Fuß der Staude, bzw. durch gezielt gesetzte Deko.



Mit der Anzucht durch Samen kenne ich mich nicht aus. Aber bei Grasnelken und Blauschwingel würde ich zum Kauf raten. Gerne als kleinere Pflanzen im Staudensortiment (ca. 2 Euro pro Pflanze); Das gleiche gilt für die anspruchslose Tiarella (die auch gut mit Halbschatten auskommt).
Beim Lavendel würde ich es mit Stecklingen versuchen, falls Du bei Nachbarn eine Pflanze siehst, die Dir gefällt. Das funktioniert ganz gut und die Vorteile liegen auf der Hand: Du weißt, die die Pflanze später einmal aussieht und blüht, und daß sie bei Euch zuverlässig winterhart ist.





Andere Stauden die mir einfallen:

Storchschnäbel und Phlox sind anspruchslos und gibt es ja in so vielen Variationen, so daß man bei Standort, Größe und Farbe das passende raussuchen kann.

Falls Du zum Blauschwingel eine größere Alternative suchst, würde ich zum Blaustrahlhafer raten. Der ist allerdings u. U. schwerer zu finden und damit auch teurer.

Sedum reflexum fällt mir noch ein - gedeiht überall und ist problemlos durch Stecklinge zu vermehren. Wäre evtl. etwas für den Rand; ebenso wie Saxifraga urbium bzw. S. cuneifolium (ebenfalls Stecklingsvermehrung), die sich für den Halbschatten eignen.

Heuchera - nicht ganz so elegant wie Tiarella, aber ebenso robust und pflegeleicht, außerdem häufiger/leichter zu bekommen, und das in weitaus größerer Blattformen- und -farbenvielfalt.
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Pflanzenprofessor
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Hallo,

Du solltest die Standortbedingungen deines Beetes mal etwas genauer beschreiben. Entweder sonnig oder halbschattig, oder so groß dass die Bedingungen nicht hinten wie vorne sind? Weißt du wie der Begriff "halbschattig" definiert ist? Wie ist der Boden?

Die von dir genannten Pflanzen stammen aus sehr unterschiedlichen Lebensbereichen. Wenn man die zusammen pflanzt schafft man sich Probleme bei der Pflege. Außerdem sieht eine Kombination von Trockenrasenpflanzen mit Sumpfpflanzen seltsam aus (für den der sich etwas auskennt). Mitten im Rasen sind vermutlich Vertreter der sogenannten "Prachtstauden" mit ihren Begleitern gut aufgehoben. Wenn du einen Beethügel errichtest und die Erde abmagerst könntest du auch ein Steppenbeet anlegen.

Bei den meisten Stauden handelt es sich um Zuchtformen, die nicht echt aus Samen fallen, also durch Aussaat nicht zu vermehren sind. Wertvolle Sorten sind vegetativ vermehrt, Billigware über Aussaat. Außerdem ist die Aussaat immer Methode der Wahl wenn man viele Pflanzen einer Art oder Sorte braucht. Zum Preis einer Samentüte für Stauden bekommst du in der Regel auch eine oder mehrere Pflanzen. Außerdem dauerts bei der Aussaat länger bis die Pflanzen was darstellen.

Stauden blühen die meiste Zeit des Jahres nicht. Manche Stauden sehen auch lange Zeit nicht schön aus (Tränendes Herz und Lupine), andere, besonders die herbstblühenden haben da eine bessere Bilanz. Das muss man ertragen können, wenn man Staudenbeete anlegen will.

Vielleicht kommt für dich auch ein Blumenbeet aus einjährigen Arten infrage? Da gibt es sehr schöne Samenmischungen die den ganzen Sommer die unterschiedlichsten Blüten bieten. Man kann auch die Lücken die eine Staudenneupflanzung aufweist im ersten Jahr mit solchen Saatmischungen oder einjährigen Sommerblumen ausgewählter Sorten füllen.

Grüße H.-S.

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