Hibiscus r.s. - Wurzelfäule durch Pflegefehler? - Pflanzenkrankheiten & Schädlinge - GREEN24

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Hibiscus r.s. - Wurzelfäule durch Pflegefehler?

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
Azubi
Azubi
Beiträge: 3
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Hallo Ihr Lieben,

ach, Ihr schreibt alle so fleißig, da bekomme ich erst mal gleich ein schlechtes Gewissen. :oops: Ich lese nur ab und zu hier.

Doch nun komme ich gleich mit einem - umständehalber - längerern Beitrag um die Ecke. Sorry!

Seit gut 30 Jahren gehören die „Hibis“ zu meinen absoluten Lieblingen und wurden bisher von mir auch erfolgreich gepflegt.

Seit ich aber vor ca. 5 Jahren umgezogen bin, treten vermehrt Wurzelprobleme auf.

Standort

- Süd- und Nordseite (Nordseite nur im Winter, wg. Platzmangel)
- Überwinterungstemperatur: 20 °C
- im Sommer auf dem Balkon in Südlage (ungeschützt, pralle Sonne, Sturm, Regen etc.) ca. 5-6 h Sonne

Substrat:

- hochwertige Blumenerde, gemischt zu gleichen Teilen mit Orchideenerde und Perlit

Düngung:

- Hakaphos Kübelpflanzendünger, wöchentlich (ca. 3 gestrichene Messlöffelchen auf 2 Ltr.)
- ab Oktober bis Ende Februar keinerlei Düngung

Wassergaben im Winter:

- wenn Blätter schlappen,
- erst Daumenprobe, dann evt. ein wenig Wasser
- keine Staunässe

mein Problem:

Wenn ich gegossen habe, fühlt sich die Erde auch 24 h später noch feucht und kalt an. Daher vermute ich Wurzelfäule, denn es zeigen sich die typischen Symptome (schlappe, fahle Blätter, die Blattadern werden deutlicher und schließlich vertrocknen die Blätter am Stamm.
Manchmal geschieht das aber auch schon während der Vegetationsperiode. Wie gesagt, ich gieße vorsichtig und kann es mir nicht erklären.

meine Theorie:

Könnte es sein, dass ich es mit dem Austrocknen übertreibe, bevor ich wieder Wasser gebe? Könnten die Wurzeln durch das Austrocknen und anschließende Wässern Schaden genommen haben?

Über den Winter 2010/2011 sind mir auch drei Passionsblumen eingegangen, gleiches Schadbild.

Ich wäre für jeden Tipp oder gar des Rätsels Lösung händeringend dankbar!
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Pflanzendoktor
Pflanzendoktor
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BeitragDo 23 Feb, 2012 8:50
hallo,
wenn sich die Symptome der Wurzelfäule auf den Winter beschränken, würde ich evtl. Fußkälte in Betracht ziehen. An Fenstern z.B. reicht schon bei strengem Frost daß, was an Kälte durch die Ritzen zieht.
Wenn die Symptomatik das ganze Jahr über besteht, dann würde es wohl eher am Giessverhalten liegen.
Leider lese ich nicht so ganz heraus, ob es einen Unterschied zwischen Sommer und Winter macht.

Grüsse :wink:
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BeitragDo 23 Feb, 2012 8:58
Hallo,

ich glaube auch ,das du deine Hibiscus im Winter zu trocken hälst.Mäßig feucht sollte man sie schon halten,aber nicht austrocknen lassen,bis die Blätter schlapp machen.

Ein anderes Problem ist glaube ich der Sommer.Du schreibst sie stehen ungeschützt auf dem Balkon.
5-6 Stunden Sonne halte ich für Hibiscus zu wenig.

Dann vermute ich,das sie vielleicht im Sommer zu nass waren und auch nass wieder in die Wohnung kamen?
Ich weiß zwar nicht wie die Witterung bei dir ist,aber der letzte Sommer war bei mir sehr feucht bedingt durch Gewitter sogar Wolkenbruch mit Sturmschäden.Einige meiner Kübelpflanzen waren regelrecht abgesoffen,da sie ja noch in einem Untersetzer stehen.
Wenn du da nicht handelst,können Wurzelschäden entstehen.

Kannst du vielleicht mal ein Foto einstellen?
So ist das immer etwas schwierig zu beantworten.

Tipp: Ein guter Bekannter von mir, topft seine Hibiskus in Geranienerde mit sensationellem Erfolg.
Ohne Perlite,der ist ja auch noch wasserspeichernd.

Hoffe konnte dir etwas helfen.
Azubi
Azubi
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BeitragDo 23 Feb, 2012 10:58
Hallo nochmal!

Und vielen Dank für die schnellen Antworten.

Die Symptome treten eigentlich erst ein paar Wochen später auf, nachdem ich die Pflanzen reingeholt habe, weil mir die Nächte zu kühl wurden. 10°C oder etwas mehr könnte wohl schon zu kühl sein?

Zum Ende des Winters ist es am schlimmsten. Ich rette mir dann sicherheitshalber immer Senker, die ja aber auch nicht immer bewurzlen. Die Erde austrocknen zu lassen, könnte auch ein Fehler sein. Da habt ihr wahrscheinlich Recht. :cry: Hinzu kommt ja noch, dass ich, besonders im Winter, die Pflanzen nur am Wochenende bei Tageslicht sehe. So bleibt mir beim Gießen ja immer nur die Daumenprobe und da kann man sich auch leicht täuschen. Oben ist die Erde trocken und ein paar Zentimeter tiefer eben noch feucht.

Wasser im Untersetzer ist mir im Sommer nicht aufgefallen, aber die werde ich sie die kommende Saison einfach mal weglassen. Das überschüssige Wasser kann ja ablaufen auf dem Balkon. Gerade die Zeit, wenn die Nächte wieder kühler werden, könnte der Zeitpunkt sein, zu dem die Hibis Wurzelschäden entwickeln. Einen weiteren Grund sehe ich auch in den doch recht kühlen Monaten Mai/Juni der letzten Jahre. Und die doch kühlen Sommer. So als ob den Pflanzen die Kraft fehlt und sie somit anfälliger werden.

Geranienerde werde ich mal etwas näher anschauen. Danke für den Tipp! Von Perlit dachte ich bisher, dass dieses Material die Erde lockert und somit durchlässiger macht. War ja auch nur ein Versuch. :oops:

Foto geht leider nicht mehr. :-#( Alle betroffenen Pflanzen haben mittlerweile keine Blätter mehr und versuche zu senkern.
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Gärtnermeisterin
Gärtnermeisterin
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BeitragDo 23 Feb, 2012 11:23
Hallo,

das Perlite die Erde lockert ist absolut richtig.Aber es speichert auch sehr viel Wasser.Somit bleibt die Erde auch länger feucht.

Unsere Sommer sind ein Problem ,die Nächte können schon sehr kühl werden.Solche Temperaturstürze mögen Hibiscus nicht.
Vielleicht kannst du sie mal unter einen Sonnenschirm stellen? Da erwischt sie zumindest nicht so der kalte Regen.

Die Überwinterung sollte schon mind. 14-15 Grad betragen und keine kalten Füße.

LG

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