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Elefantenfuß verliert Wasser, wie bewurzelt man ihn neu?

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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BeitragMi 23 Nov, 2011 22:52
Trauermücke kommen häufig, wenn das Substrat immer sehr nass ist. Sie sollten also verschwinden sobald das alte Substrat entsorgt wurde und der Elefantenfuß trocken ist. Aber schneide ihn bald, er fault sonst immer weiter vor sich hin. Hoffe es meldet sich bald mal jemand mit ein paar Tipps zur Bewurzelung
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BeitragDo 24 Nov, 2011 18:52
Das Problem ist, dass Beaucarnea recurvata echte Trantüten sind. Die wachsen langsam, die sterben langsam, die erholen sich langsam.
Bei einer Pflanze von dem Alter wage ich die Prognose, dass du frühestens in einem halben Jahr abschätzen kannst, ob der sich noch fängt.

Wichtig ist, dass du zunächst alles Faule abschneidest. Wichtig ist auch, dass du den LETZTEN Schnitt mit einem sterilen Schneidewerkzeug durchführst, das noch keinen Kontakt zur Fäule hatte, weil du sonst die Bakterien und Pilze wieder auf die Schnittstelle überträgst.

Wichtig ist desweiteren, dass du die Pflanze dann eine gewisse Zeit (ich persönlich würde eine Woche machen) einfach ohne Substrat liegen oder stehen lässt, damit die Schnittstelle vernünftig abtrocknen kann.

Trotzdem ist es, nach dem was man liest, nicht wirklich einfach einen Elefantenfuß komplett neu zu bewurzeln. Deshalb würde ich vermutlich noch zu Bewurzelungspulver für Gehölze greifen; mit dem wird die Schnittstelle nach dem Sägen eingestäubt, dann wartest du etwas (1 Stunde) und stäubst erst danach die Schnittstelle mit Kohle oder Zimt ein. Das Bewurzelungspulver würde dann die Kallusbildung fördern und die Chancen erhöhen, dass da was wird mit neuen Wurzeln.

Gießen würde ich den Fuß die ersten paar Wochen garnicht; evtl sogar bis in den Frühling nicht, da der jetzt eigtl ruht, also auch kaum oder garnicht wurzelt. Danach nur minimal befeuchten und immer gut abtrocknen lassen und erst wieder gießen, wenn er gewurzelt hat bzw auch Neuaustrieb vorweist.
Ist ein schmaler Grat, weil er ganz ohne Feuchte nicht wurzelt - bei zuviel aber gleich wieder gammelt.

Außerdem würde ich über den Einsatz von Superthrive nachdenken - das könnte ihm nutzen, wird auf alle Fälle nicht schaden.

Viel Erfolg wünsch ich dir.

Ich hab mir letztes Jahr zwei Baby Beaucarnea aus Samen gezogen und die haben dann die Katzen gefressen =( Mein "Großer" Elefantenfuß ist mittlerweile ca 60cm hoch und schon relativ alt (ich denke mindestens 8 Jahre) er war damals auch ein Sämling, aber nicht selber gezogen - die wachsen wirklich sehr gemächlich.
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BeitragDo 24 Nov, 2011 21:55
Endlich gibt´s Hilfe, na da lag ich doch mit meinen Tipps nicht gsanz so falsch. Ich wünsche dir alles Gute für deinen Elefantenfuß und hoffe, dass er wieder wurzelt. Berichte doch später mal wie es gelaufen ist.
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BeitragSo 27 Nov, 2011 22:56
Hab den Fuß abgesägt, stelle bei Gelegenheit mal ein Bild rein.
Momentan steht der Rest in einem Weinkühler (hoher Terrakotta- Topf). Sieht aus, wie wenn schon die ersten Wurzeln kommen, allerdings sind auch die Trauermücken schon wieder dran.
Zwischen Stamm und Rinde ist ein schmaler Hohlraum. Da sieht´s noch irgendwie feucht aus (schlonzig). Läuft aber nichts mehr aus. Kann ich diesen Spalt vielleicht mit Wundverschluß zu spachteln?
Morgen oder am Dienstag wollte ich ihn wieder einpflanzen. Vielleicht reicht das ja auch?

Grüße Berti
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BeitragMo 28 Nov, 2011 8:46
Guten Morgen, also ich persönlich würde ihn noch etwas trocknen lassen und noch bis zum Wochenende warten mit einpflanzen. Und diesen Hohlraum zischen der Rinde würde ich offen lassen und nicht verschließen.
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BeitragMo 28 Nov, 2011 11:45
Nicht einpflanzen! Erst einsetzen wenn der wirklich trocken ist und nix mehr tropft und sifft. Außerdem musst du den "Spalt" gut im Auge behalten, nicht dass es weitergammelt. Oder dass die Mücken da Eier reinlegen!

Die Pflanze ist stark sukkulent, die steckt eine Trockenperiode weg - zumal sie derzeit sowieso keine Wurzeln hat.

Ich glaub auch nicht, dass die so schnell neue bildet - das dürfte eher - wenn du Glück hast - der Anfang vom Kallusgewebe sein - wär aber auch recht flott gegangen. Foto wenn du hättest wär einfacher. :)

Ansonsten: Skahexe hat eigtl auch recht mit dem was sie schreibt :)
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BeitragMi 30 Nov, 2011 21:07
Tropfen tut jetzt nichts mehr. Und die Rinde ist ja nun größer wie das trockener Innenleben und das sicher bis oben.
Die Wurzeln sehen aus wie Maden, bewegen sich aber nicht, deswegen geh ich davon aus, dass das Wurzelpulver perfekte Arbeit geleistet hat.
Einpflanzen wollte ich ihn wegen den Trauermücken, damit die nicht mehr so leicht hin kommen. Momentan fliegen aber nur ganz vereinzelt welche.
Vielleicht schaff ich´s morgen mit den Fotos....

Grüße und Danke
Berti
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BeitragSa 03 Dez, 2011 22:30
Jetzt endlich die Fotos.
Hab den übrigen Elefantenfuß jetzt hin gelegt. Hoffe, dass ich dadurch diese Trauermücken vollständig los werde.
Allerdings ist das keine typische Lage für eine Pflanze. Ich würde sie doch wenigsten gerne in Kies stellen. Da ist sie doch auch trocken. Die Wurzeln haben´s dunkel zum wurzeln und da, wo´s mal wieder grün werden soll, ist oben.
Meint Ihr, dass es so Probleme geben könnte?

Grüße
Berti
Bilder über Elefantenfuß verliert Wasser, wie bewurzelt man ihn neu? von Sa 03 Dez, 2011 22:30 Uhr
EFab3.JPG
Der matschige Fuß
EFab2.JPG
So weit haben wir ihn gekürzt. Das Schwarze kommt wohl von der abgeflammten Säge
EFab1.JPG
So sieht er jetzt aus, nach Wurzelpulver und Zimt.
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BeitragMo 05 Dez, 2011 22:01
Na da musste er ja allerhand Holz lassen. Schade um den schönen Fuß, aber nützt ja nichts. Was die Rinde angetrifft, das ist halb so wild, das die sich ablöst. Das kommt von zu viel Feuchtigkeit, ist aber denke, ähnlich wie bei der Yucca, nicht weiter dramatisch. Verschließen sollte man sie nicht, da sie immer wieder aufplatzt. Außerdem trocknet sie so besser. Auf dem letzten Foto sieht es wirklich aus wie Maden. Sicher das es keine sind?
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BeitragDi 07 Feb, 2012 15:59
Gibt´s Neuigkeiten vom Elefantenfuß?
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BeitragDi 07 Feb, 2012 22:10
Nein,gibt nichts wirklich neues.
Die Maden waren wohl doch die Eier von den Trauerfliegen. Aber jetzt haben wir wirklich alle aufgesaugt. Ich gehe davon aus, dass er noch Winterruhe macht. In einer Gärtnerei wurde uns empfohlen den Fuß noch nicht einzupflanzen, sondern nur ab und zu zu besprühen. Das tun wir jetzt mal.
Dankesehr der Nachfrage.
Grüße
Berti
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BeitragMi 08 Feb, 2012 9:04
Mittlerweile müsste er aber richtig trocken sein oder? Hast du es schon mal mit Bewurzlungspulver versucht? Hast du ihn kalt oder warm stehen?
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BeitragMi 08 Feb, 2012 21:01
Wurzelpulver hab ich gleich am Anfang nach dem absägen gemacht. Kann oder muß man das wiederholen?
Trocken ist er und steht auf der Fensterbank im Wohnzimmer. Also doch recht warm. Ich hab sogar einen Filz unter den Topf gelegt, damit die Stein- Fensterbank den Topf nicht kalt macht....
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