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Pflanzen in Töpfen, Kästen oder Kübeln

Fr 03 Apr, 2009 18:59



Töpfe machen`s möglich - Ein Garten - viele Möglichkeiten

Pflanzen in Töpfen, Kästen oder Kübeln bieten im Garten ganz neue Möglichkeiten. Sie können genau dann an einer besonders günstigen Stelle im Garten platziert werden, wenn sie sich von ihrer besten Seite zeigen. Sind sie verblüht, werden sie durch andere Blatt- oder Blütenschönheiten ersetzt. So präsentiert sich der Garten immer wieder anders. Auch gepflasterte Bereiche am Haus lassen sich mit blühenden Zwiebelblumen, Stauden und Gehölzen in Töpfen gestalten. Rund ums Haus gibt es viele Stellen, die durch blühende Pflanzen an Ausstrahlung gewinnen: Eingangsbereiche, gepflasterte Wege, breite Treppen, Balkone und natürlich Terrassen können mit ihnen schnell und leicht verschönert werden.

Spielen mit Farben
Zwiebeln und Knollen bieten die ideale Voraussetzung für einen besonders zeitigen Frühlingsbeginn rund ums Haus. Im Herbst gepflanzt, entfalten sich ihre Blüten schon, wenn sich die meisten anderen Pflanzen noch in der Winterruhe befinden. Sowohl der leuchtend gelb blühende Winterling (Eranthis) als auch Krokusse, Zwergiris, Narzissen, Hyazinthen, Tulpen und viele andere Zwiebel- und Knollengewächse eignen sich sehr gut für den mobilen Garten. Mit ihrer Vielfalt an Blütenfarben sind sie ideal, um mit Farben zu spielen und neue oder ungewöhnliche Farbkombinationen auszuprobieren.

Viele Farben, viele Formen
Für eine optimale Farbwirkung pflanzt man die Zwiebeln oder Knollen am besten sortenweise in Gruppen. Anders als im Garten sind Änderungen auf Balkon und Terrasse sofort möglich - Töpfe lassen sich schnell umstellen, wenn eine Farbzusammenstellung nicht gefällt. So können auch problemlos immer wieder neue Kombinationen ausprobiert werden. Neben der Fülle interessanter und leuchtender Farbtöne faszinieren Zwiebelblumen auch durch ihre Formenvielfalt. Die Schachbrettblume (Fritillaria meleagris) mit ihren kleinen Glockenblüten gehört ebenso zu den für Kästen und Kübel geeigneten Arten wie die Vorfrühlingsanemone (Anemone blanda) mit ihren hübschen Strahlenblüten. Vielfalt herrscht sogar bei Narzissen und Tulpen: So gibt es z.B. die so genannten Crispa-Tulpen, deren Blütenblätter am Rand fein gezackt sind, bei den Papagei-Tulpen sind die häufig mehrfarbigen Blüten tief eingeschnitten und stark gewellt, so dass ein sehr exotischer Eindruck entsteht.

Auf guten Wasserabfluss achten
Für das Pflanzen der Zwiebeln und Knollen sind keine speziellen Kenntnisse nötig. Wichtig ist nur, dass Staunässe vermieden wird. Die Gefäße sollten deshalb unbedingt Wasserabzugslöcher haben. Als Substrat kann normale Blumenerde verwendet werden. Bevor die Erde in die Töpfe gefüllt wird, verteilt man auf dem Boden noch eine Dränageschicht z.B. aus kleinen Steinen oder Tonscherben. Damit die Erde nicht herausrieselt, legt man am besten Tonscherben über die Wasserabzugslöcher. Die Pflanztiefe ist normalerweise auf der Verpackung angegeben. Wenn das Gefäß allerdings recht flach ist, pflanzt man die Zwiebeln nicht so tief, damit Hyazinthen-, Tulpen- oder Narzissenzwiebeln Platz zur Wurzelbildung haben.

Quelle: IZB

Bilder
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Zwiebelblumen in Körben sind ideal, um dunkle Ecken zu beleben (Tulipa `Angelique`, Anemone `Pink Star`, Hyacinthus `Jan Bos`, Hyacinthus `Pink Surprise`).
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