Fero, stell doch mal bitte ein Foto ein.
Beschreibe auch genauer, wie du deine Orchi pflegst.
Wie oft gießt du und vor allem wie? Tauchen? Oder mit der Gießkanne?
Wo steht sie? Direkt an einem Fenster oder weiter weg? Welche Himmelsrichtung hat das Fenster?
Ist eine Heizung in der Nähe? Bekommt sie direkt Heizungsluft ab?
Bei meiner oben gezeigten sind übrigens keine "Luftwurzeln" vertrocknet. Sog. Luftwurzeln hatte sie nämlich keine. Was bei der Orchi falsch gelaufen ist, weiß ich nicht, da es bis gestern nicht meine, sondern die meiner Mutter war. Ich habe es aufgegeben, zu fragen, was sie mit ihren Pflanzen anstellt. Über kurz oder lang befördert sie jede Pflanze in den Himmel. Ich vermute aber, meine Mutter hat zu wenig gegossen. Da war nämlich überhaupt keine Feuchtigkeit mehr im Topf. Hinzu kommt, dass meine Eltern eine Eigenwasserversorgung haben. Das Wasser ist, soweit ich mich erinnere, recht hart und somit sehr kalkhaltig. Das mögen Orchideen gar nicht. (Aber an ihrer allgemeinen Pflanzen-in-den-Himmel-schick-Aktion kann das nicht liegen. Als ich noch zu Hause gewohnt habe, ging es meinen Pflanzen immer gut.)
Mein Problem besteht nicht darin, dass Wurzeln vertrocknet sind, auch, wenn das ein aktuelles Problem der Pflanze ist, sondern dass ich nicht weiß, was ich mit den Blütenstielen (sowohl den alten als auch dem neuen, an dem Knospen vertrocknet sind) anstellen soll.
Zur allgemeinen Info:
Eine Phalaenopsis (von mir oft Phlopse genannt) hat eigentlich nur Luftwurzeln, da sie in freier Natur auf Bäumen wächst. Nur wir setzen sie in Substrat und nennen Wurzeln außerhalb des Substrats Luftwurzeln. Aber eigentlich sind hat eine Phalaenopsis nur eine Sorte Wurzeln.