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Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...

Worum geht es hier:

Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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Mi 10 Okt, 2007 13:53



:wink: danke, werd ich gleich machen :wink:

bin mal gespannt was das für eine werden wird :-k , die lag unter dem orchideentisch :-#= mein bücken und aufheben,hat dann mal wieder kopfschütteln und diskussionen aus gelösst :-#= :-#= und die bemerkung von gg, das nächstemal bleib ich in der holzabteilung :oops: :mrgreen: :- er hat´s aber mit einem lächeln gesagt :wink:

Mi 10 Okt, 2007 22:48

Reicht es, wenn ich das mit dem Zuckerwasser Freitag mache?
Muss morgen 12 Stunden arbeiten, da krieg ich das 5 Stundenbad leider nicht hin.

Was für Substrat nehm ich am Besten? Mit Moos kann ich nicht dienen. :-(

Ist das mit der Zuckerlösung ein Geheimrezept? Und regt das die Wurzelbildung an?

Do 11 Okt, 2007 11:43

Taddy hat geschrieben:Reicht es, wenn ich das mit dem Zuckerwasser Freitag mache?
Muss morgen 12 Stunden arbeiten, da krieg ich das 5 Stundenbad leider nicht hin.

Was für Substrat nehm ich am Besten? Mit Moos kann ich nicht dienen. :-(

Ist das mit der Zuckerlösung ein Geheimrezept? Und regt das die Wurzelbildung an?


Hallo Taddy,
bis Freitag sollte sie schon durchhalten..Die Zuckerlösung regt nicht das Wurzelwachstum an,sondern die enthaltene Glukose stärkt die Zellmembranen der Blätter und hilft so dass sich die Pflanze leichter regenerieren kann.
Es ist keineswegs ein Geheimrezept.Ich habe diese methode erst vor kurzem hier schon einmal empfohlen.
Als Substrat solltest du Handelsübliches Orchideensubstrat nehmen welchen einen Hohen Anteil Pinienrinde hatt.Zu bekommen ist dieses in den meisten Gartenmärkten

Do 11 Okt, 2007 21:41

Danke Christian,

werde von der Orchideenfront berichten. :mrgreen:

Fr 12 Okt, 2007 7:35

@orchideenfan
"Eine Schüssel lauwarmes Wasser 2ltr mit 1Eßlöffel Zucker verühren.dahinein dann die Komplette Pflanze.Ruhig 4-5 Stunden darin liegen lassen."

Hallo
Ich habe so etwas noch nie gelesen , für die Rettung eine Orchi. Es wäre echt super wenn Du mir das erklären könntest. Die Pflanze 4-5 Stunden im Wasser liegen zu lassen ist ja irre :-k . Nomalerweise sollte eine Phali. kein Wasser ins Herz ( die Mitte der Blätter) bekommen. Und Du gibst den Tipp die ganze Pflanze zu tauchen. Funktioniert das tatsächlich??? Bei einer Odontoglossum , allgemein bei Orchis mit Bulben verstehe ich das ja noch, aber bei einer Phal ? Also es wäre echt toll wenn Du das Geheimnis lüften könntest, weil ich mir nicht vorstellen kann das die Orchi das überlebt.
Vielen Dank vorab.
Gruß trinchen

Fr 12 Okt, 2007 11:28

trinchen hat geschrieben:@orchideenfan
"Eine Schüssel lauwarmes Wasser 2ltr mit 1Eßlöffel Zucker verühren.dahinein dann die Komplette Pflanze.Ruhig 4-5 Stunden darin liegen lassen."

Hallo
Ich habe so etwas noch nie gelesen , für die Rettung eine Orchi. Es wäre echt super wenn Du mir das erklären könntest. Die Pflanze 4-5 Stunden im Wasser liegen zu lassen ist ja irre :-k . Nomalerweise sollte eine Phali. kein Wasser ins Herz ( die Mitte der Blätter) bekommen. Und Du gibst den Tipp die ganze Pflanze zu tauchen. Funktioniert das tatsächlich??? Bei einer Odontoglossum , allgemein bei Orchis mit Bulben verstehe ich das ja noch, aber bei einer Phal ? Also es wäre echt toll wenn Du das Geheimnis lüften könntest, weil ich mir nicht vorstellen kann das die Orchi das überlebt.
Vielen Dank vorab.
Gruß trinchen


Hallo Trinchen,
diese Methode wird Haupsächlich angewendet um Importpflanzen die Wurzellos geliefert werden zu Stärken.Durch die langen Transportwege sind die Pflanzen meist in einem Desolaten zustand.In der Regel hatte ich Ausfälle bis zu 50 % seit ich vor einigen Jahren von einem Importeur diese Methode empfohlen bekam sind die Ausfälle auf ca 10% zurückgegangen.
Die Pflanzen verdunsten nicht nur Wasser über die Blätter sondern können dieses auch über selbige aufnehmen.z.B. Blattdüngung. Die im zucker enthaltene Glukose stärkt die Zellmembranen der Blätter.und hilft somit der Pflanze sich zu Regenerieren.
Wenn die Pflanze einige Stunden im Wasser liegt schadet ihr das Keineswegs.,was du meinst sind Pflanzen die schon Getopft sind.im Sommer wenn die Luftfeuchte sehr gering ist macht es nichts wenn im Herz etwas Wasser zurückbleibt Es wird relativ schnell verdunsten.In der Kühlen Jahreszeit ,in der durch Regen und Kalte Temperaturen die Umgebungsluft mit Feuchtigkeit fast gesättigt ist geht das natürlich nicht.Das Wasser würde nicht mehr verdunsten und in Verbindung mit tiefen Temperaturen zu Fäulnis führen.

Mir geht es so ähnlich wie dir,seit ich hier im Forum Lese und Schreibe,Lese ich fast Täglich dinge von dehnen ich vorher auch noch nichts wusste.Man Lernt eben nie aus.

Fr 12 Okt, 2007 13:46

Hallo orchideenfan
Also das ist ja wirklich mal richtig was dazu gelernt. \:D/ . Vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung. Man das hätte ich gut 3 Jahre eher wissen müssen. Da hätte ich dann noch ne Frage , wenn gestattet.
Bei einer Gongora würde das auch funktionieren? Die machen ja ne Pause wo man nicht gießen soll usw. Wie würdest Du das handhaben, wenn du eine bekommst die schon einen weiten Weg zu dir hatte, genauso oder ist das Zeit abhängig? Vielen dank vorab.
viele grüße trinchen

Fr 12 Okt, 2007 21:26

trinchen hat geschrieben:Hallo orchideenfan

Bei einer Gongora würde das auch funktionieren? Die machen ja ne Pause wo man nicht gießen soll usw. Wie würdest Du das handhaben, wenn du eine bekommst die schon einen weiten Weg zu dir hatte, genauso oder ist das Zeit abhängig? Vielen dank vorab.
viele grüße trinchen


In erster Linie ist dies abhängig vom Zustand der Pflanze.In der Regel braucht es diese Methode nicht bei Pflanzen die gut vorkultiviert sind.Pflanzen die ohne Wurzeln ankommen oder starke Wurzelschäden und somit sichtbare Mangelerscheinungen zeigen,werden so behandelt.Eine Kulturpflanze die in der Ruhephase ist hatt keine Mangelerscheinungen.leichtes Schrumpfen der Bulben ist absolut normal.
Wenn die Pflanzen Importiert sind kommen sie meist Bar Roots also Wurzelnackt hier an und dann macht es Sinn sie mit der Zuckerlösung zu Behandeln.

Fr 26 Okt, 2007 23:36

Die Blätter sind immer noch schrumpelig, auf jeden Fall bei der Einen.
Sollte sich das nicht langsam mal ändern?

Re: Orchideen braune Blütenstiele und schrumpelige Blätter

Mo 07 Jul, 2008 16:37

[quote="Taddy"]Hallo zusammen,

ich habe eine frage kann ich meine kannenpflanze ins gewächshaus hängen???
mein haus ist nicht beheitzt kann also nachts auch 15 grad haben ist das nicht zu kalt????

Sa 08 Mai, 2010 13:46

Auch wenn der Thread alt ist, ich las ihn gerade zufällig und finde Taddy herzallerliebst, das sie die totgeweihten Orchideen aus dem Real adoptiert hat und aufpäppeln wollte.


Das ist sooo süss!


*einzufälliger Leser auf der Suche nach Antworten für seine kränkelnden Orchideen*
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