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Na was denn nun? Oleander schneiden...

Die richtige Pflanzenpflege, Pflanzenschnitt, Veredelung ...
Worum geht es hier: Richtige Pflanzenpflege, schneiden und veredeln...
Die richtige Pflege von Pflanzen umfasst das Düngen (welcher Dünger und wie oft düngen), Schneiden (wie schneiden und wann wird geschnitten), Wässern (wieviel Wasser und wie oft gießen), Standort der Pflanze (wieviel Licht oder Schatten), Boden (welche Erde oder Substrate), Überwinterung (wie überwintern und bei welchen Temperaturen, winterharte oder nicht), Veredelung (welche Technik zum veredeln, okulieren, anplatten oder pfropfen).
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Hallöchen.

Ich bin echt am Verzweifeln. Ich habe einen ziemlich großen Oleanderbusch. Jetzt, wo er soo viele Blüten dran hat, hängen die Äste machtig nach unten, was nicht wirklich schön aussieht. Ich denke, es liegt daran, das diese zu schwer sind, oder fehlt ihm was? Auch die Blüten halten vielleicht 3 Tage, das wars. Ich dünge jede Woche einmal mit gewöhnlichem Flüssigdünger und beim Umtopfen habe ich Rinderdungkörner mit reingemacht. Auch die verblühten Blüten schneide ich sofort weg.

Mein Nachbar meinte, ich solle ihn öfter schneiden. Ja, nun heißt es aber, in dem Jahr wo man ihn schneidet, blüht er nicht.

Jetzt habe ich schon sämtliche "Experten-HP´s" durchgeackert, aber überall steht was anderes.

bei der einen: Schneiden im Herbst.... nur ein drittel, da sonst Blütenknospenanlagen mit weggeschnitten werden.

Bei dem anderen: Schneiden im Frühjahr, ebenfalls ein Drittel.

Ja, nun dachte ich immer, das man dieses drittel von der Gesamtlänge des jeweiligen Stammes abmisst. Aber ein anderer schreibt, das er dieses Drittel so berechnet: Wenn der Busch 12 Stengel hat, schneidet er nur 4 zurück... also ein drittel..... na was denn nu???

Ich versteh das nich..... kann mir jemand helfen????
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BeitragMo 23 Jul, 2007 22:23
Hallo Sachsensternchen,
das letzte ist richtig.
Schneide im Frühjahr 1/3 der Triebe etwa 10 cm über dem Boden ab. Diese werden dann kräftig austreiben, aber erst im Jahr darauf blühen. Lasse vom Neuaustrieb nur einige stehen.

Im nächsten Jahr schneidest du das nächste Drittel und im Jahr darauf den Rest.

Das geht übrigens bei den meisten Sträuchern, auch bei Gartensträuchen (bis auf wenige Ausnamen).
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BeitragSieht das nicht doof aus?Di 24 Jul, 2007 8:04
Warum kann man nicht alle einfach etwas einkürzen? Das sieht doch bestimmt doof aus, oder? Zumal die, die ich jetzt nicht schneide, dann wenn sie blühen noch mehr runter hängen.... :-k

Zumal ich aus Urlaubsländern, wo Olenader an jeder Starßenecke wächst, da gehen die jedes Jahr mit der Heckenschere ran und nehmen glaub ich null Rücksicht auf 1/3 oder so, weißt Du, was ich meine? Die sensen die einfach ab und die blühen immer wieder in vollster pracht. Und auch viiiel länger als meiner....

Hast Du eine Ahnung, warum meine Blüten nicht so lange halten (gerade mal 2-3 Tage) und dann schon wieder braun werden???

Gut, ich hatte die letzten Tage alles voller gelber Blattläuse und habe gestern abend mal mit Bi58 losgelegt.....

Haben die ihr Übriges getan??? :-k
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BeitragDi 24 Jul, 2007 11:34
Hallo Sachsensternchen,
zur Zeit ist es wohl überall im Land sehr windig, und viel zu viel Regen. Mein Oleander hängt auch. Wenn er im Kübel steht, stell ihn direkt an eine schützende, sonnige Wand. Etwas hochbinden geht auch. Durch Wind und Regen dauert die Einzelblühte nicht länger. Es ist z.Z. auch zu kühl. Den Blattlausbefall solltest Du kontrollieren. Hoffen wir auf Sommer!
Liebe Grüsse
Olga
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BeitragDi 24 Jul, 2007 11:50
also, die Blattläuse habens nicht überlebt.... =D> \:D/ :-#=

Denen habe ich den Rest gegeben.... die liegen heute alle auf der Erde im Topf, wie lauter gelbe Streusel.... :-##

Warscheinlich liegt es wirklich am Wetter. Das ist aber auch ne Katastrophe. Gerade heute wieder pfefft der Wind hier durch, das gibts gar nicht....

Meine armen Pflanzen.... :(
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BeitragDi 24 Jul, 2007 13:16
Hallo Sachsensternchen,

also ich muß meine Oleander immer zusammenbinden, da sie sonst auch zu sehr hängen. Vor allem nach einem solchen Regen wie in den letzten Tagen.

Ansonsten nehme ich beim Schneiden auch keine Rücksicht. Ich bin da immer radikal. Denn aus den Schnittstellen treiben oft 3-4 neue Triebe aus.

Und, daß die Blüten nur ein paar Tage schön sind liegt an unserem Wetter.
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BeitragDi 24 Jul, 2007 13:20
Hat einer von Euch schonmal drüber nachgedacht, den Oleander direkt in den Garten zu pflanzen und im Herbst wieder auszubuddeln? Ich denke gerade darüber nach, das nächstes Jahr zu tun, auch mit meinen Engelstrompeten. Die Frage ist nur, geht das problemlos, gerade das Ausbuddeln oder sollte man das lieber lassen? Ich habe schon soooo schwere Töpfe und als Drainage richtige große Steine unten drin und trotzdem fliegen die Dinger bei so starkem Wind wie heute immer um... ich habe das satt.....
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BeitragDi 24 Jul, 2007 14:26
Hallo Sachsensternchen,

einige von uns pflanzen ihre Engelstrompeten direkt in den Garten aus - und verwenden dazu einen Locheimer. :wink:

Gib mal den Begriff " Locheimer " bei Suche ein - dann erhältst du neue Infos zum Thema.

Der Locheimer erleichtert die Sache um ein Vielfaches :wink:

http://green-24.de/forum/viewtopic.php? ... =locheimer
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BeitragDi 24 Jul, 2007 15:57
das ist doch mal ne Idee...... :idea: :idea: :idea: WOW!!!!

Aber dieses Jahr kann ich das nicht mehr machen, was? ich meine, machen das meine süßen mit? Der Oleander blüht schon und die Englein haben schon die Blütenknospen da....
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BeitragDi 24 Jul, 2007 20:09
Hallo Sachsensternchen,

ich war es auch leid, dass meine Oleander bei jedem etwas stärkern Wind umgepustet wurden. Meine Oleander stehen in den schwarzen 10 Liter Baueimern (mit Löchern unten drin).
Ich hab dann an der Stelle, wo sie stehen sollen, ein Loch gegraben, genau so tief wie der Eimer und ringsrum ungefähr unten 3 cm und ober 5 cm breiter als der Eimer.
Dann habe ich einen Eimer außen mit einer Folie (alte Einkaufstüte) umwickelt und festgeklebt.
Den umwickelten Eimer habe ich in das Loch gestellt und mit einigen größeren Steinen gefüllt (zum Beschweren).
Dann habe ich den Zwischenraum mit Beton gefüllt und einige Tage abbinden lassen.
Wenn man dann den Eimer rausnimmt und die Folie vom Beton abzieht, hat man ein Loch, in das der "Pflanzenkübel" exakt passt.
Im Herbst kann man den Oleander einfach herausheben und im Frühjahr wieder reinstecken.
Und selbst Windstärke 12 konnte dem Oleander nichts mehr anhaben.

Norbert
Bilder über Na was denn nun? Oleander schneiden... von Di 24 Jul, 2007 20:09 Uhr
IMG_0262 -1.jpg
So sieht es aus, wenn die Form erstellt wird
IMG_0264 -2.jpg
Das ist der Betonring
Wichtig ist, dass am Boden kein Beton ist, damit sich kein Stauwasser bildet
IMG_0267 -3.jpg
Und so sieht es mit Oleander aus
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BeitragMi 25 Jul, 2007 7:40
Mensch, Danke für Deine Mühe. Das ist wirklich ne super Idee... Hätte von mir sein können.... :-#=

Ne mal im Ernst. Aber der Oleander muß doch jedes Jahr umgetopf werden. Wie machst Du das, das er immer in den selben Eimer passt. Nimmst Du ein paar Wurzeln weg und machst dann frische Erde rein? Also, reduzierst Du jedes Jahr den Wurzelballen etwas?
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BeitragMi 25 Jul, 2007 12:30
Hallo sachsensternchen,

ich setze meine trompeten auch mit topf in den boden. werde sie im nächsten jahr in locheimer ,ca. 20liter , setzen. Diese kommen dann in größere mit frischer erde gefüllte kübel , die in den boden gesetzt werden. Zum winter brauchen dann nur die wurzeln, die sich außerhalb gebildet haben, entfernt zu werden u. ab in den frostfreien raum. die pflanzen,im winter,wie gewohnt wässern u.im frühjahr wieder in den kübel mit frischer erde! So werden die kübel nicht von jahr zu jahr schwerer u. der locheimer muß nicht gewechselt werden.

Gruß

arno
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BeitragMi 25 Jul, 2007 13:50
Hallo Sachsensternchen,

ich pflanze meine großen Oleander höchstens alle 3 Jahre um und bei 10 Liter ist auch die Grenze. Dann wird der Wurzelballen eben entsprechend verkleinert.

Norbert
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BeitragSo 29 Jul, 2007 21:18
so viele gute ideen in einem thread!

Auch unseren Oleander hat es schon x-mal umgeblasen.

Die idee mit dem betonring gefällt mir gut, allerdings ist die methode nahezu irreversibel. Ich bin aber einer, der immer wieder gern etwas verändert. Ich denke, dass ein erdloch, in dem die ganze saison über ein kübel gestanden hat und das sich entsprechend gefestigt hat, auch ohne betonhilfe den winter übersteht - besonders bei schwerem boden wie bei uns.
Das loch ohne kübel muss in beiden fällen im herbst gefüllt (oder abgedeckt) werden, um nicht zur stolperfalle zu werden. Ich denke, flusskiesel würden diesen zweck gut erfüllen. Oder auch ein kübel gleicher grösse, beliebig gefüllt, als platzhalter im winter.
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BeitragSo 29 Jul, 2007 21:34
Hallo nazareno,

so mache ich das bei meinen Agaven. Da ich mich da mit dem Standort nicht so dauerhaft feslegen will, wie bei dem Oleander, habe ich da nur Löcher in die Erde gegraben und im Winter kommen leere Töpfe als Platzhalter rein.
Beim Oleander gäbe das bei unserem sandigen Boden und den oft orkanartigen Sturmböen allerdings Probleme mit der Standfestigkeit. Da vertraue ich lieber auf Beton.

Norbert
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