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Alles von Biologie bis Zytologie, Natur und Umwelt, neue Energien, Ökologie ...

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Im Forum für Natur und Umwelt werden viele Themen von Biologie bis zur Zytologie behandelt, dazu neue Energien und Ökologie.
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Fr 15 Apr, 2011 3:55



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Fr 15 Apr, 2011 13:17

Upps ,mit den Petitionen hab ich nicht mitbekommen.

Laut neutralen Studien ist die Verwendung von Pestiziden der Gruppe der
Neonicotinoide dafür verantwortlich.,und das wissen die Experten schon lange.
Hersteller ist übrigens ein deutscher Konzern.
Bevor ich wieder ins Fettnäpfchen trete:
es gibt ein "Imkerforum" darin wird darüber eingehend berichtet :
Thema
Der Film aus Arte " Bienensterben "
Hier noch ein Video zum Bienensterben aus China
Es ist so schlimm das man dort schon zur Handbestäubung greifen muß:
http://videos.arte.tv/de/do_validatePla ... 34072.html

Das ist nicht der Film "Bienensterben"

Fr 15 Apr, 2011 20:16

Hallöchen!

Na, das sind ja düstere Aussichten :kerzex:

@ Ramselina:
Ist zwar gut, dass die afrikanischen Bienen weitesgehend resistent gegen die Varroa-Milben sind, aber sie bergen doch für unsere Region kaum einen Nutzen. Tests haben zum Beispiel gezeigt, dass die Afrika-Bienen (-> Riesenhonigbienen) deutlich aggressiver sind als die unseren Honigbienen.
Man hat darüber nachgedacht die unseren mit den Afrikabienen zu kreuzen, um Tiere zu zeugen, die deutlich mehr Honig herstellen. Ist aber am aggressiven Verhalten der Afrikaverwandten gescheitert.

Eigentlich kann aber jeder schon etwas dazu beitragen, damit das Bienensterben wenigstens verlangsamt wird und damit die Chance besteht, dass sich die Völker erholen können:
- Keine Pestizide verwenden
- pflanzliche Biodiversität im eigenen Garten, Balkon, etc. fördern
- Nisthilfen für Wildbienen (solitär lebende Arten) bauen und aufhängen
und bedingt möglich für den "Otto-Normal-Bürger":
- Öffentlichkeitsarbeit leisten und über die Gründe für das Bienensterben aufklären bzw. Möglichkeiten aufzeigen wie man selbst aktiv werden kann

Grundsätzlich kann jeder einzelne etwas tun, um den Bienen das Überleben zu sichern. Die Frage ist nur eben, ob Großkonzerne & Co zu Gunsten der Bienen auf Pestizide und so weiter verzichten würden... :-k

LG
Henrike

SPON: "Insekteneier provozieren Kiefern zu Chemieangrif

Mi 11 Mai, 2011 20:47

Pflanzen-Verteidigung:
Insekteneier provozieren Kiefern zu Chemieangriff

Auch Pflanzen können sich wehren: Werden sie von Insekten angegriffen, setzen sie chemische Gegenmittel ein. Eine Studie hat jetzt ergeben, dass Kiefern schon dann ihre Waffen in Stellung bringen, wenn Schädlinge ihre Eier auf den Zweigen ablegen.


Hier mal wieder ein Beitrag von Spiegel Online. Den ganzen Artikel gibt es unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,761972,00.html.

Viel Spaß beim Diskutieren und Kommentieren. ;-)

Mi 11 Mai, 2011 20:58

:-k Das war doch schon 1995 bekannt: "Das geheime Leben der Pflanzen" (Sir David Attenborough) ... da wurde in einem der Beiträge aufgezeigt, wenn Akazie A von einer Giraffe "attakiert" wird, setzt sie chemische Informationen frei, die alle anderen Akazien veranlassen, bestimmte Gifte zu produzieren - die Giraffen fraßen an dieser Akaziengruppe nimmer weiter, sondern zogen zur nächsten!

Inwieweit er das wissenschaftlich fundiert überprüft hat, weiß ich natürlich nicht - aber faszinierend war's auf alle Fälle! Ebenso bei massivem Blattlausbefall!

Pflanzen können miteinander kommunizieren :mrgreen:

Medien in Grün: SPON (Spiegel online)

Mi 11 Mai, 2011 21:28

Bizarrer Parasit
Forscher kommen Zombie-Ameisen auf die Spur

Es ist eine Szene wie aus einem Horrorfilm: Ein Pilz-Parasit dringt in das Nervensystem seines Opfers ein und manipuliert dessen Verhalten. Das Phänomen ist bei Ameisen bekannt, doch immer noch rätselhaft. Jetzt haben Forscher neue Hinweise gefunden - in den Muskeln der Insekten.


Und schon wieder was Interessantes von Spiegel Online. Den ganzen Artikel gibt es unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,761690,00.html.

Viel Spaß beim Diskutieren und Kommentieren. ;-)

SPON: "Ein Drittel aller Wälder sind verschwunden"

Sa 21 Mai, 2011 20:28

Umweltschützer
Ein Drittel aller Wälder sind verschwunden

In den vergangenen 8000 Jahren hat die Erde gut ein Drittel ihrer Waldbedeckung eingebüßt. Das schätzen Naturschützer in einem neuen Bericht. Sie fordern die Industriestaaten auf, noch besser gegen den Handel mit illegalem Holz vorzugehen.


Den ganzen Artikel gibt es hier:http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,763847,00.html

SPON: "Pilz spart Phosphatdünger"

Di 24 Mai, 2011 10:34

Pflanzenwuchs
Pilz spart Phosphatdünger

Weniger Dünger, gleicher Ertrag: Pilze können die Versorgung von Pflanzenwurzeln mit Phosphaten deutlich verbessern. Forscher wollen die Mikroorganismen als Gel verabreichen - vor allem die Landwirtschaft in tropischen Ländern könnte profitieren.


Den ganzen Artikel auf Spiegel Online findet Ihr hier: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,764424,00.html

Viel Spaß beim Lesen und Diskutieren.

Sa 25 Jun, 2011 12:30

Unesco erklärt Buchenwälder zum Weltnaturerbe
Fünf Waldgebiete in Deutschland gehören künftig zum universellen Erbe der Menschheit: Die Unesco hat die naturbelassenen Rotbuchenbestände in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Thüringen und Hessen auf die Liste des Weltnaturerbes gesetzt.

von hier:
http://www.spiegel.de/reise/deutschland ... 97,00.html

Großes Evolutions Quiz auf Spiegel Online

Mi 03 Aug, 2011 16:36

Ich habe wieder was Interessantes im Netz gefunden:


http://www1.spiegel.de/active/quiztool/ ... i?id=37675


ein Quiz wo man eine Erklärung für evolutionäre Besonderheiten erraten muss (Warum hat ein Nasenbär eine so große Nase?,Warum hat der Anglerfisch eine Angel ?,...)

Mo 29 Apr, 2013 20:16

zwar nur ein kleiner anfang und nur für drei jahre, aber immerhin, hat man sich doch mal gedanken gemacht :roll:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 97179.html

Fr 03 Mai, 2013 12:32

Na bitte, ist doch schon etwas. Ich hatte schon Angst, dass die Diskussion wieder vollkommen vergessen wird. War ja eigentlich schon vor ein paar Monaten groß in den Medien.

Fr 07 Jun, 2013 16:00

soweit ich weiß, ist ein aus Asien eingeschleppter Parasit die Ursache für das Bienensterben bzw. ein deutsche Forschungslabor hat eine Biene, welche mit diesem Parasiet befallen war versehentlich verloren und damit fing dann alles an.. Quelle: Arte

Fr 07 Jun, 2013 18:21

Ein extrem großes Problem ist aber vor allen Dingen die Nahrungsarmut während der Sommermonate. Indirekt sind natürlich auch hier Pestizide schuld, denn sie vernichten wertvolle Wildpflanzen, deren Nektar und Pollen als Bienenfutter in Frage kämen. Auf wie vielen Feldern und Ackerrandstreifen, die ihr kennt, wachsen denn noch Kornblume, Mohn und Co? Das wird doch auch alles so gut wie tot gespritzt. Und die Folge der "Ackerreinheit" ist der Hunger der Bienen. Sie verhungern quasi im Stock, selbst dann noch, wenn das Jahr verhältnismäßig gut angefangen hat. Müsste man deshalb nicht vor allem die Herbizide verbieten?

Ich unterstütze (zumindest indirekt) den Erhalt von "Kornblumen-Mohn-Wirtschaftsgesellschaften", denn ich bin ziemlich wählerisch, was meinen Honig angeht: Ich esse bevorzugt Kornblume. :wink:

lg
Henrike

Sa 22 Jun, 2013 12:15

Hallo Henrike,

das ist ein guter Punkt!

Wenn ich mich umsehe, sieht man die Kornblume echt selten.
Oft aber gibt es den Löwenzahn, aus dem ja auch guter Honig gemacht wird.

Muss es denn für die Bienen umbedingt so gross Abwechslung sein?

Mein Lieblingshonig ist Orangenblüte!
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