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Kleine Gärten gestalten - Beispiel - Kübelgarten

Mi 06 Jun, 2007 7:52



Ab in die Töpfe!
Gärten auf kleinstem Raum


Es müssen nicht immer große Blumenbeete sein! Wer wenig Platz hat, aber trotzdem nicht auf eine grüne und blühende Umgebung verzichten möchte, der setzt auf und vor allem in Töpfe und Kübel. Ob gepflasterter Innenhof, Hauseingang, Terrasse oder Balkon ? für ein paar Töpfe ist immer noch ein Plätzchen frei. Selbst auf der sonnigen Fensterbank finden Kräuter wie Rosmarin, Salbei und Thymian in kleinen Gefäßen ein Zuhause.

Abwechslungsreiche Ergänzung

Auch der Garten muss auf die Gesellschaft in Töpfen nicht verzichten. Gartenwege lassen sich beispielsweise schön mit Topfpflanzen säumen.
Triste Gartenecken können im Sommer mit attraktiven Topfblühern aufgewertet werden. Und wer keine Lust hat, frostempfindliche Pflanzen wie Dahlien (Dahlia), Blumenrohr (Canna) oder Fuchsien (Fuchsia) jedes Jahr aufs Neue im Garten einzupflanzen und im Herbst wieder auszugraben, der kann die Blütenschönheiten auch einfach im Topf in die Beete stellen. Dann sind die Pflanzen zwar auf zusätzliches Gießen angewiesen, dafür aber mobil und sie werden einfach in den Vordergrund gerückt, wenn sie sich von ihrer besten Seite zeigen.

Sonnenseite oder Schattenecke

Für die Bepflanzung von Gefäßen eignen sich nicht nur Sommerblumen und mediterrane Kübelpflanzen wie Olivenbäumchen (Olea) oder Oleander (Nerium). In Töpfen und Kübeln gedeihen auch kleine Sträucher, Stauden und Gräser gut. Wichtig bei der Gestaltung ist, dass die Standortansprüche berücksichtigt werden. Stauden wie Funkien (Hosta), Purpurglöckchen (Heuchera) und Polsterglockenblumen (Campanula) stehen am liebsten im lichten Schatten. Hier fühlen sich auch Fuchsien, Hortensien (Hydrangea) und immergrüne Gehölze wie Buchsbaum (Buxus) und Spindelstrauch (Euonymus) wohl. Für die Sonnenseite eignen sich Fetthenne (Sedum), Lavendel (Lavandula) und Prachtkerze (Gaura), aber auch kleine Sträucher wie Japanische Azaleen (Rhododendron), Rosen (Rosa) oder die Bartblume (Caryopteris).




Die Mischung macht?s

Ein kleines Blumenbeet im Topf entsteht, wenn verschiedene Pflanzen in einem Kübel kombiniert werden. Wichtig ist auch hierbei, dass die verwendeten Pflanzen dieselben Ansprüche an Standort und Bewässerung haben. Pflanzenarrangements wirken besonders schön, wenn die Blütenfarben und -zeiten sowie der Wuchscharakter der Pflanzen aufeinander abgestimmt sind. An einem sonnigen Platz lassen sich beispielsweise lavendelblaue Katzenminze (Nepeta), Blaues Gänseblümchen (Brachyscome) und blauvioletter Sommer-Salbei (Salvia nemorosa) schön kombinieren.

Praxis-Tipp

Damit Pflanzen in Töpfen nicht dauerhaft nasse Füße haben, sollte man einige Punkte beachten. Unerlässlich ist das Loch im Topfboden, aus dem überschüssiges Gießwasser abfließen kann. Daneben sind auch kleine Ton-Füßchen unter dem Topf sinnvoll. Sie sorgen dafür, dass das Wasser ungehindert austreten kann und sich nicht zwischen Topf und Boden staut. Damit das Substrat nicht zu feucht wird, kann der Blumenerde zusätzlich Sand oder feiner Kies beigemischt werden. Möchte man verhindern, dass die Erde im Sommer zu stark austrocknet, kann man die Erdoberfläche einfach mit Kies bedecken und so die Verdunstung reduzieren. Ganz nebenbei verhindert man damit auch das Aufkeimen von Unkraut.

Bilder
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Hauseingang: Blühende Stauden und kleine Sträucher in großen Töpfen, Kästen oder Kübeln können alle Bereiche rund ums Haus verschönern.
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Viele Gräser vom Blau-Schwingel bis hin zum Lampenputzergras machen auch in Gefäßen eine gute Figur.
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