Das Problem liegt wohl auch darin, dass Vorsorgetermine etc. nicht ernst genug genommen werden und Arzttermine, -besuche weiter nach hinten geschoben werdden, weil's momentan "eben gar nicht passt". Wenn die Warnsignale zu oft und lange überhört werden, passiert's dann eben.
Ein weit verbreitetes Problem ist die Sache des wenigen Schlafes. Pro Tag sollten es wenigstens sieben Stunden sein. Auch ich bin momentan eine Person, die weniger zum Schlafen kommt, hoffe aber es demnächst beheben zu können. Gerade der Schlaf ist ja so wichtig, weil sich der Körper dann erholen und Erlebniss verarbeiten kann. Wenn die Ruhepause nun auch noch verkürzt wird, kann sich ja wohl jeder ausmalen, was dann passiert. Man ist ewig erschöpft, niedergeschlagen und die Arbeit schüttet einen auch noch zu.
Selbst Urlaub nehmen artet in Papierkram aus und dann kommt da noch der Stress zum Urlaub buchen, jemand muss beauftragt werden, den Briefkasten in Abwesenheit zu leeren, der Alltag beschäftigt im Urlaub, weil Termine verschoben werden müssen, und der Alltag packt einen, kaum dass man zu Hause einen Schritt über die Schwelle dder Haustür gesetzt hat...
Das Auszeit nehmen vom kargen Alltagsleben werden die künftigen Generationen wohl auch noch verlernen.
lg
Henrike