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Karnivoren für Schatten & Halbschatten

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BeitragDo 11 Mär, 2010 13:30
Ich war gerade eben mal im *** - Baumarkt und habe mich bei den Fleischis umgesehen - man war das schwer zu widerstehen.
Dort gab es einen Sonnetau (ich glaube D. capensis - kann mich nur nicht mehr 100%ig erinnern) der in einem Glas eingepflanzt war. Der Rand des Glases ging bis zur höchsten "Ranke" des Sonnentaus.
Ich habe mich nun gefragt, ob es ausreicht die Luftfeuchtigkeit ausreichend hochzuhalten?
Ist es vielleicht auch zu gefährlich für die Pflanze wenn die Sonne drauf scheint und sich das Licht durch Fenster- und Schalenglas bündelt?

Fragen über Fragen :oops:

vg Guedeltubus
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BeitragDo 11 Mär, 2010 21:52
Hallo.

Nein, das Licht wird nicht so gebrochen, dass es der Pflanze je schaden könnte. Je heller, umso besser.
Das Licht ist nebenbei sogar wichtiger als eine hohe Luftfeuchte. Die Pflanze kommt eigentlich gut mit dem klar, was dein Zimmer an sich zu bieten haben sollte. Andererseits schafft (ohne Terrarium) ein mit Wasser und Blähton (damit die Pflanze nicht andauernd im Wasser steht) aufgefüllter Untersetzer Abhilfe.

Wenn du schon von Ranken sprichst, darfst du davon ausgehen, dass es sich um eine Drosera capensis Bilder und Fotos zu Drosera capensis bei Google. handeln sollte.

Ob der angenehme Nebeneffekt des Trauermückenfanges durch den hohen Glasrand jedoch unbehindert bleibt, wage ich mal zu bezweifeln... :-k

lg,
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BeitragFr 12 Mär, 2010 7:27
Ob der angenehme Nebeneffekt des Trauermückenfanges durch den hohen Glasrand jedoch unbehindert bleibt, wage ich mal zu bezweifeln... Nachdenken


Vielleicht werden sie ja trotzdem von der umwerfenden Pflanze angelockt, genauso wie ich - aber es ist auch ein gutes Argument für den Finanzausschuss der Regierung :- :-#=


Ausserdem ist mir aber auch noch eine Frage eingefallen. Wenn ich mir eine Karnivore kaufe, kann ich diese nachts auch in die Küche stellen (v.a. im Sommer der Obstfliegen wegen) oder würde der ständige Standortwechsel der Pflanze schaden?

vg Guedeltubus
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BeitragDi 16 Mär, 2010 18:16
Ich möchte nicht spamen o.ä., aber da keine Antwort bisher kam nochmal meine Frage:

Kann mir jemand sagen, ob die Fleischis einen nächtlichen Standortwechsel vertragen - sprich Nachts Küche, Tagsüber Fenster? :oops:
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BeitragDi 16 Mär, 2010 21:02
Ich hab irgendwo mal gelesen, dass Venusfliegenfallen Standortwechsel nicht so gut vertragen.
Umstellen würde ich grundsätzlich vermeiden, in der Natur setzt die Pflanzen ja auch niemand um. ;-)
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BeitragMi 17 Mär, 2010 1:11
Sorry, nicht bemerkt... :-k

Edge hat eigentlich ganz Recht, in freier Wildbahn stellt niemand irgendwas um.
Aber im Grunde kannst du das schon machen. Mag es die Pflanze nicht, zeigt sie es dir schon :wink:

lg,
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BeitragMi 17 Mär, 2010 2:06
Mag es die Pflanze nicht, zeigt sie es dir schon

Richtig. Im schlimmsten Fall geht sie dann ein *grins*

Die Frage ist ja auch, inwieweit sich die Verhältnisse an den verschiedenen Standorten unterscheiden. Ich sag mal so, es ist bestimmt nicht so tragisch, sie auf der Fensterbank mal weiter nach links oder rechts zu stellen... oder einen anderen Standort für sie zu suchen, an dem die Kulturverhältnisse möglicherweise besser sind. Ich stell z.B. meine Babyvenusfliegefallen und Sonnentaue im Terrarium auch schonmal ein Stück weiter nach links oder rechts um Platz zu schaffen. Aber wenn du sie jeden Tag hin und herträgst - so wie ich das jetzt verstanden habe - weil sie z.B. tagsüber in der Küche Fliegen und Nachts im Schlafzimmer Mücken fangen soll, glaub ich nicht, dass die Pflanze das lange mit sich machen lässt. Nach dem zu urteilen, was ich mir an Wissen über die Spezies angelesen habe fürchte ich, dass Karnivoren in dieser Hinsicht dann doch ein wenig empfindlicher sind. Ausprobiert hab ichs alelrdings noch nicht, da ich es nicht riskieren will, dass meine Pflanzen nicht mehr wachsen oder eingehen.
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BeitragMi 17 Mär, 2010 7:40
Vielen Dank für eure Antworten....habe mir es schon fast gedacht.
Ich habe mir eine D. capensis gekauft und werde jetzt erstmal schauen, wie sie sich am Fenster entwickelt und wenn das erstmal gut klappt, bin ich zufrieden...

vg Guedeltubus
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BeitragMi 17 Mär, 2010 9:49
Also ich wär da auch skeptisch. Habe es erst jetzt wieder erlebt: Zwei neue Venusfliegenfallen gekauft, zu den beiden alteingesessenen gepflanzt.
Alle wachsen hervorragend - bis auf eine. Die Fused Teeth Venusfliegenfalle hat seit dem Umsetzen Wachstumsstop und ich fürchte langsam, dass ich sie nicht durchbringen werde. Gestern habe ich die ersten braunen Fallen entfernt.
Dabei haben alle drei die gleichen Bedingungen und die "All Red", die ja sogar noch empfindlicher ist, hat schon 3 neue Fallen seit dem Kauf geöffnet. Die beiden etwas älteren haben sogar beide schon versucht zu blühen.
Insofern kommt nur der Transport und das spätere Umsetzen als Ursache in Frage. Und wenn die Dionaea da schon bei einmal so drauf reagieren kann, würde ich es nicht provozieren. Zumal ich echt vorsichtig war und garantiert keine Wurzeln beschädigt habe...
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BeitragDi 04 Mai, 2010 23:33
Hurz hat geschrieben:Daneben gibt es noch wenig Drosera Arten, die auch im Schatten wachsen, allerdings brauchen die auch eine hohe Luftfeuchtigkeit und sind schwer zu halten.

Aller anderen Carnivoren brauchen eigentlich viel Licht.


...aus Mangel an Erfahrungen (jeder hat natürlich sein Moorbeet in der prallen Sonne) würde ich gerne von Dir wissen, welche Drosera sich für den Halbschatten eignen würde.

Hintergrund:
Moorbeet mit ca. 3-4 Std. direkte Sonne - sonst Halbschatten. Mein bisheriges Vorgehen: mal die Sorten einfach eingesetzt, welche bezüglich ihrer Winterhärte bekannt sind (eher also die Friss-Vogel-Stirb-Taktik bezüglich des Lichtbedarfes).
Drin ist:

Drosera rotundifolia
Drosera binata ssp. dichotoma
VFF
Pinguicula grandiflora
Sarracenia flava ssp. "sorry-vergessen"
Sarracenia purpurea ssp. purpurea

Begleitpflanzen:
Heloniopsis orientalis + das halbe Beet voll Cranberries


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BeitragMi 05 Mai, 2010 15:28
Hallo.

Bei dem Lichtangebot sind dir eigenltich keine Grenzen gesetzt.
Du kannst zum Beispiel noch hinzufügen:

-Drosera intermedia
-Drosera anglica (D. anglica x rotundifolia ist ein sehr schöner Hybride mit kleinen, weißen Blüten)
-Drosera longifolia

Die fallen mir spontan ein... :-k
Kann sein, dass sie nicht das ultimative Lichtangebot erhalten... Aber allenfalls musst du nur auf eine intiensive Rotfärbung der Pflanzen verzichten, das wars dann auch schon. Erweiter dein Drosera-Angebot ruhig noch. Es wird sich lohnen.

lg,
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BeitragDo 06 Mai, 2010 15:55
Hallo Ace,

danke für Deinen Tipp. 10 Minuten, nachdem ich obige Anmerkung geschrieben habe, wurde ich auch noch bei einem PDF-Dokument fündig - welches Moorpflanzen nebst Standort-Ansprüchen von sonnig bis halbschattig beschreibt. Hier mal der Link dazu.

Die Darlingtonia würde ich in meiner Wunschliste erst mal ausklammern, dafür aber als lohnende (Halb-)Schattenpflanze (Begleitpflanze) aber noch die Moororchidee (Pogonia ophioglossoides) erwähnen.

...dann werde ich mir also noch ein paar der Droseras einsetzen.

Allgemein ist es wirklich etwas schwerer, bei einem halbschattigen Moorbeet an entsprechende Pflanzen zu kommen. Pinguicula würden sich deshalb sehr eignen, aber versuch dort mal die winterharten Arten zu ergattern. Die meisten Shops führen die temperierten und tropischen Arten.


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BeitragDo 06 Mai, 2010 18:34
Falls du eine Drosera intermedia erwischen solltest... immer drauf achten das sie in der Regel sehr feucht, fast nass stehen wollen... ich hab meine Zöglinge zwei Tage lang vergessen zu kontrollieren und schon sind sie eingegangen :-(
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BeitragSa 15 Mai, 2010 17:28
@ Volker S,

Schau doch mal in den Baumärkten, die haben doch meistens Hybriden die angeblich Winterhart sein sollen. Ich denke mal eine Schlauchpflanze würde sich gut in deinem Moorbeet machen. Ob diese dann den Winter überleben zeig sich dann. Obwohl man auch langsam bedenken sollte das unsere Winter die letzten zwei Jahre sehr streng gewesen sind und da denk ich mal Winterhart hin oder her, bei -20° C wird es schwer werden.
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BeitragDi 18 Mai, 2010 0:50
Hallo Öttik,

in den Baumärkten sind zu 99% temperiert-tropische Arten (Mexico) - außer bei den Schlauchpflanzen, da gebe ich Dir recht.
Habe aber meine Schlauchpflanzen direkt auf Empfehlung auf der Raritätenbörse in Essen erstanden - S. flava und erst recht S. purpurea ssp. purpurea gelten als besonders winterhart.

...der fehlende Rest (D.anglica, D intermedia, D filiformis ssp filiformis, D. x obovata, Pogonia ophioglossoides) ist mittlerweile auch schon gepflanzt - bleibt abzuwarten was der Winter übrig lässt. Zu 50% besteht das Beet aber aus Cranberries, weshalb es auch eigentlich angelegt wurde. Von daher sind die Fleischies erst mal nur ein Versuch (und um die Cranberries mache ich mir keine Gedanken bezüglich ihrer Winterhärte).

...alles Andere (Winterschutz) muss ich aber noch abklären. Thomas Carow scheint ein Verfechter des 'Schutz durch absaufen = im Eis stehende Pflanzen' zu sein. Ich könnte zwar mein Beet fluten (Wasserhöhenstand einstellbar), aber ein paar Theorien (im Winter dann zu nass, wenn es taut / Schimmel) scheinen dieser Vorgehensweise auch zu widersprechen.

Höchst wahrscheinlich mach ich gar nichts, und halte mein Beet im Winter eher etwas trockener. Sind ja fast alles heimische Arten, die ich da nun pflege.


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