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Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...

Worum geht es hier:

Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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Kaktus befallen

Do 17 Mai, 2007 23:16



Hallo,
ich habe da ein Problem mit meinem Kaktus...ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht einmal weiß wie dieser kaktus eigentlich heißt....aber ich würde ihn doch trotzdem gerne retten.
Da sind so kleine Viecher dran...sieht aus wie Mini-Asseln...weiß jemand was das ist? Und wie man die wieder los wird?

Bilder
DSC_0401.jpg

Do 17 Mai, 2007 23:18

hmm mit kleinen viecher kenne ich mich echt nicht so gut aus . sind da viele von den?

Do 17 Mai, 2007 23:19

ich find die sehen aus wie schildläuse oder?? was sagt ihr andern dazu?

Gruß Matze

Do 17 Mai, 2007 23:20

http://www.biologie.uni-hamburg.de/bzf/ ... dlaus1.JPG

ich glaube uach das es welche sind

Do 17 Mai, 2007 23:22

Als verbessernde Maßnahme sollen in erster Linie die Standortbedingungen der Pflanze und damit die Gesundheit der Pflanze verbessert werden: Hellerer, kühlerer Standort. Der Boden soll gelockert, gemulcht und mit Kompost aufgelockert werden.

Passende Duftkräuter: Bohnenkraut zu Bohnen, Lavendel zu Rosen, Kapuzinerkresse in Baumscheiben.

Bei schwachem Befall an Einzelpflanzen reicht das Abwischen der Tiere von den Pflanzen mit einem befeuchteten Lappen oder einer Bürste, eventuell mit Seifenwasser aus. Besonders schonend und effizient ist das Abduschen mit einem starken Wasserstrahl. Im Frühjahr die Stammmütter zerdrücken. Es eignen sich zudem Spritzbrühen aus Zwiebel- oder Kartoffelschalen, Rhabarberblättern, Knoblauch, Brennnessel, Rainfarn, Wermut oder auch Algenpräparate.

Bei stärkerem Befall und in Flächenkulturen können ölhaltige Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt werden. In Flächenkulturen soll unbedingt die Fruchtfolge und Mischkultur beachtet werden.

Gegen Schildläuse gibt es zudem verschiedene Nützlinge, die auf jeweils eine Lausart spezialisiert sind. So ist zum Beispiel gegen Woll- und Schmierläuse im Gewächshaus und Wintergarten der Einsatz australischer Marienkäfer möglich. Weitere natürliche Feinde der Schildlaus sind: Florfliegen, Schwebfliegen, Schlupfwespen, Raubwanzen, Ohrwürmer und Gallmücken. Die genaue Artenbestimmung der Schildläuse durch eine Fachperson wird deshalb empfohlen.

Do 17 Mai, 2007 23:22

Hallo Gartenmäuschen,

wie groß sind die denn? 1-2 mm? und grau? sind da auch so weiße, watteartige Gespinste?
Dann sind es vermutlich Schmier- oder Wollläuse.
Hast Du vielleicht auch ein Foto, das den ganzen Kaktus zeigt?

Norbert

Do 17 Mai, 2007 23:28

Hallo D-H,

Schildläuse sehen ganz anders aus. Und verwirr das gartenmäuschen doch nicht so mit dem Text, den Du irgendwo kopiert hast. Denn Mulchen, Kompost und Bohnenkraut sind bei Schädlingsbefall an Kakteen wenig hilfreich.

Pass auch auf, dass Du keine Probleme mit dem Urheberrecht bekommst, wenn Du einfach so draufloskopierst.

Norbert

Do 17 Mai, 2007 23:45

ist von wikipedia ich glaube nicht das sie hier nachgucken 8) :wink: :wink:

Fr 18 Mai, 2007 13:19

Das sind sicher Schildläuse!!

Schadbild:

Hell bis dunkelbraune, 1-3mm große, runde bis ovale Höcker auf der Oberhaut bevorzugt auf Epiphyten. Um sie herum kleine, helle Saugstellen sichtbar. Das Schild wird von den Weibchen aus Wachsausscheidungen produziert. Darunter sitzen sie geschützt mit ihren Jungen. Sie geben ein klebriges Sekret ab, auf dem bei hoher Luftfeuchte der schwarze Rußtaupilz gedeit.

Ursache:

Zu trockene Luft, Wanderung der Jungläuse von befallenen Pflanzen.
( :arrow: befallene Pflanzen ISOLIEREN)

Abhilfe:

Schilder abkratzen, mit einer Lauge aus je 1 Esslöffel Schmierseife und Brennspiritus auf 1 ltr Wasser gelöst spritzen.

DAGR :wink: :wink:

Fr 18 Mai, 2007 13:54

DAGR hat geschrieben:Das sind sicher Schildläuse!!


Wenn Du das meinst! Hast Du eigentlich schon mal Schildläuse in natura gesehen, oder ist das alles konzentriertes Google-Wissen??

Ich hab in meinem Leben schon eine Menge Schildläuse gesehen, die haben alle anders ausgesehen. Für mich sind das Schmierläuse.

Norbert

Fr 18 Mai, 2007 16:48

Ich wünschte ich hätte sie noch nie gesehen :evil:
Aber wenn man genau hinschaut... es könnten auch schmierläuse oderWollläuse sein.


DAGR :wink: :wink:

Mi 23 Mai, 2007 22:51

daaaaanke für die vielen Antworten....ich probier das einfach mal alles nacheinander aus!!! Irgendetwas muss ja helfen....
da sind wirklich so komische Wattedinger...also wohl die Wollläuse?

Achja...es ist ein Erdbeerkaktus ;)

Das Gartenmäuschen

Mi 23 Mai, 2007 23:08

Hallo Gartenmäuschen,

da es Schmierläuse(=Wollläuse) sind, ist die Bekämpfung nicht allzu schwer, wenn sie nicht überhand nehmen. Nimm etwas Brennspiritus und einen kleinen Pinsel. Damit kannst Du die "Wattebäuschchen" auflösen und darunter kommen noch mehr Schmierläuse zum Vorschein. Wenn Du die mit dem Spirituspinsel betupfst, gehen sie an Alkoholvergiftung ein. Du musst nur am Anfang jeden Tag nachsehen, ob sich wieder neue aus ihrem Versteck hervorgewagt haben. Dann genauso bepinseln. Nach einiger Zeit wirst Du Ruhe vor denen haben.

Norbert
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