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Gespensterpflanze - Talk

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BeitragSa 22 Aug, 2009 11:19
Hallo,

schön, dass sich eien Frucht entwickelt hat.
@DieterR: Klar, dass du nicht Bienlein gespielt hast - so wäre sie garantiert nicht bestäubt worden.
Wenn dann hättest du schon Fliege spielen müssen ;)
Aber schön,d ass es bei dir auch ohne Zuhilfe geklappt hat.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan
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BeitragMo 14 Sep, 2009 19:39
Für die Liebhaber der Aristolochia fimbriata!

Ich wollte Euch noch eine Info geben:

Die A. fimbriata bildet meist schon im ersten Jahr eine kleine unterirdische Knolle. Die der meinen ist inzwischen kinderfaustgroß.
Ich weiß nicht, wie das bei Euren Pflanzen inzwischen ist, aber meine war die ganze Zeit über draußen gestanden und begann jetzt zu welken.
Nachdem ich die etwa 1,5 m langen gewickelten Triebe, die sie innerhalb der letzten 2 Jahre gebildet hatte, nun bis auf etwa 5 cm abgeschnitten habe, treibt sie an den Stummeln neu aus und auch aus der Knolle kommt ein neuer Trieb.
Wenn Euch also die Pflanze zu groß oder wegen der kahlen Anfangstriebe zu unansehnlich geworden ist, könnte Ihr sie im Herbst ruhigen Gewissens abschneiden, ehe sie in die Wohnung kommt.
Keine Sorge: die treibt wieder aus.

(P.S.: wie das bei den anderen Gespenstern ist, weiß ich leider nicht, denn ich habe (noch) keine!)
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BeitragDi 15 Sep, 2009 16:00
Ruth hat geschrieben:(P.S.: wie das bei den anderen Gespenstern ist, weiß ich leider nicht, denn ich habe (noch) keine!)


NOCH! :mrgreen:
noch ca. 3-4 wochen warten.
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BeitragDi 15 Sep, 2009 17:18
Hallo Ruth,

zu den anderen Aristolochien.

Es gibt noch andere Arten, welche Knollen ausbilden. Manche bilden auch verdickte Wurzeln als Speicherorgane aus.
Die einhemische Aristolochia zählt beispielsweise zu denen, welche dicke Wurzeln haben.
A. tuberosa hat Knollen und zieht auch regelmäßig ein.

Andere Aristolochien haben nur verholzende Sprossachsen und keine Speicherorgane.
So zum Beispiel A. grandiflora, gigantea, macrophylla etc.
Manche dieser Arten werfen die Blätter im Winter ab und lassen sich dunkel bzw. sogar draußen überwintern. Andere dieser Arten sind immergrün und müssen entsprechend gepflagt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan
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BeitragDi 15 Sep, 2009 19:25
@ Sarracenius :wink: \:D/

@ Stefan
Kann man die Pflanzen dann auch so radikal abschneiden wie meine A.fimbriata?

Eigentlich wollte ich mit meinem Beitrag den zahlreichen Usern, die von mir Samen gekriegt haben oder selbst Fimbriata-Neulinge sind, einen Tip geben.
Danke jedoch für die umfassende Erklärung, die uns allen hier sicherlich von Nutzen sein kann.
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BeitragMi 16 Sep, 2009 17:29
Hallo Ruth,

ob man die nicht knollenbildenden Aristolochien so radikal abschneiden kann wie eine A. fimbriata, weiß ich nicht genau.
Ich gehe davon aus, dass eine nicht knollenbildende Aristolochia durchaus fähig ist wieder auszutreiben, falls sie abgeschnitten wurde (sofern sie noch schlafende Augen unter der Schnittstelle hat).
Prinzipiell würde ich allerdings davon abraten solche Aristolochien abzuschneiden - erst recht nicht zur Überwinterung. Der Grund hierfür ist, dass sie ihre "Kräfte" also Nährstoffe in der ganzen Pflanze verteilt hat und nicht wie A. fimbriata größtenteils in der Knolle. Schneidet man nun alles ab dann würde man den knollenlosen Arstolochien einen Großteil der gespeicherten Nährstoffe sowie nahezu sämliche Substanz nehmen. Sie müsste also wieder fast von vorne anfangen.
Zur Überwinterung wäre ein solches radikales Abschneiden eventuell sogar tödlich, wenn es sich um eine Aristolochien Art ohne Knolle handelt. Denn während der langen Zeit der Überwinterung, in welcher eigentlich kein Wachstum stattfindet sterben die meisten Triebe sogar etwas zurück. Hat man alles bis auf den kleinen Rest abgeschnitten wird dieser Rest wahrscheinlich während der Überwinterung absterben und somit die ganze Pflanze auch.

Bei A. fimbriata und anderen knollenbildenden Aristolochien ist diese Methode anscheinend sehr gut. So ist dein Tip für die A. fimbriata Besitzer unter uns (ich bin auch einer mit ein paar noch sehr kleinen pflanzen, die hoffentlich bald größer werden :D ) sehr gut.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan
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BeitragFr 18 Sep, 2009 8:00
Ich habe meine Aristolochia trilobata gestern reingeholt. Da bekommt sie Morgensonne und die ist echt seit gestern um die 1 cm gewachsen #-o ich hoffe die wuchert nicht meine Küche voll 8)

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BeitragFr 18 Sep, 2009 17:42
Hallo,

@Mel: A. trilobata ist sehr wüchsig... :D
Wenn du nichts dagegen machst, dann wächst sie dir wohl zumindest einen Teil der Küche zu...

@Lilith: Die A. arborea ist ja wirklich toll.
So eine große Pflanze habe ich noch nie gesehen.
Ich habe bisher nur echt kleine Pflanzen gesehen, welche zwar auch blühfähig waren jedoch bei weiten nicht so viele Blüten hatten wie die auf deinen Bild.
Und meine kleine A. arborea ist von dem sowieso noch seeeeehr weit entfernt. Momentran hat sie nur 13 Blätter und wächst mäßig. Zumindest nicht so schnell wie man es von kletternden Aristolochien gewöhnt ist.

Es gibt übrigens noch sehr viele sehr schöne Aristolochia-Arten, welche noch sehr wenig bekannt sind.
Oftmals sind diese nicht so großblütig, aber haben doch sehr interessante Blüten bzw. Blätter.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan
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BeitragFr 18 Sep, 2009 17:46
mich hat das gespenster-fieber auch gepackt und ich war nicht so standhaft. ich hab direkt gesäht. #-o
OfflineMel
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BeitragFr 18 Sep, 2009 18:01
Schau mal in die Keimzeiten, meine sind nur am Rand in den Keimbechern gekeimt....sehr merkwürdig.

Wie die ist wuchsfreudig #-o na toll :-#= ich habe hier auch noch eine kleine littoralis.

Das sind die einzigen, die überlebt haben :cry: Reicht mir aber eigentlich auch O:)
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BeitragFr 18 Sep, 2009 18:19
Hallo,

@Mel:
ich habe jetzt herausgefunden, dass Aristolochien Lichtkeimer sind (das habe ich vorher nie gedacht und sogar dummerweise anderen dazu geraten sie einzubudeln - also bitte ich noch einmal um Entschuldigung bei all meinen Opfern...)

Das ist auch der Grund, weshalb sie nur am Rand gekeimt sind, wo wahrscheinlich Licht hinkam.

Ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, dass die meisten Aristolochia-Arten nach der keimung erst nur sehr langsam wachsen und erst nach einiger Zeit schneller werden.
Meistens beginnen sie auch richtig zu wachsen, nachdem man sie umgetopft hat, da sie dann mehr Erde und somit auch mehr Nährstoffe zur Verfügung haben.

Ich habe vor ein paar Tagen auch erst wieder Samen von Aristolochien bekommen. Da sie nicht so lange halten habe ich auch sofort ausgesäet. Da werde ich sie wohl im Winter wachsen lassen müssen..

Mit freundlichen Grüßen
Stefan
OfflineMel
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BeitragDo 29 Okt, 2009 7:37
Irgendwie hatte ich das Gefühl, das meiner der Topf zu klein war #-o





Ich habe die jetzt nur in einen minimal größeren Topf gesetzt. Die soll nach Möglichkeit über Winter noch an dem Fenster stehen bleiben....irgendwie hat die das Rankteil schon mehrfach umrundet und macht mir etwas Angst :-#= Die Spinnmilben scheinen sie nicht wirklich zu stören :-k
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BeitragDo 29 Okt, 2009 17:54
Hallo,

ja, das mit den Wurzelrauswachsen kenne ich auch :D

Aber deswegen topfe ich sie nicht immer um. Ich hatte auch schon Töpfe, die noch nicht mal richtig durchwurzelt waren, trotzdem unten Wurzeln rauskamen.

So wie es aussieht hast du eine A. trilobata oder A. macroura.
Bei den beiden Arten ist es oft so, dass es aussieht, als hätten sie mit den Spinnmilben keine Probleme.
Nach einiger Zeit leider sie allerdings doch sehr darunter und gehen dann eventuell sogar ein.
Es wäre also gut, wenn du etwas gegen die Spinnmilben machen könntest.

Trotzdem sieht die Pflanze gut aus.
Sie ist ja auch schon schön groß. Eventuell blüht sie nächstes Jahr schon.

Bei mir stehen schon alle Aristolochien, bis auf die Sämlinge und einer bestimmten tropischen Art, bei der ich nicht weiß ob sie es dort aushalten würde, im Keller.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan
OfflineMel
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BeitragDo 29 Okt, 2009 18:06
Meinst du ich soll die auch lieber kühler stellen :-k

Spinnmilben bedeuten ja eigentlich, dass ihr was nicht passt 8-[

Die Samen waren ziemlich groß und dreieckig
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