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Gartengestaltung schwieriger Boden

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Ich melde mich auch mal wieder zu Wort... :)

Das Firmengebäude steht, der Rohbau fürs Wohnhaus auch soweit.
Hab vorhin mit dem Gala-Menschen telefoniert, im Herbst wird die Ausgleichsflächenbepflanzung in Angriff genommen.
Bin noch auf der Suche nach geeigneten Obstbäumen für die Streuuobstwiese. - Der einzige Bereich bei dem ich mir die Pflanzen aussuchen darf.
Ich hätte gerne alte, heimische Obstsorten.
Apfel, Birne, Marille, Zwetsche, Kirsche... sowas in der Art. 15 Bäume müssen wir Pflanzen.
Hat jemand einen guten (heimlichen) Tip, welchen Baum ich unbedingt haben muss?

Des weiteren bin ich so dermaßen in meine Oma verliebt <3
Sie ist schon knapp 85 und hat für ihr Leben gern gegärtnert. Nun kann sie altersbedingt nicht mehr viel machen, ABER: neulich kam ich sie besuchen und sehe viele kleine Töpfe schön artig an der Hausmauer in der Sonne aufgereiht.
Und was macht die gute Frau? Zieht mir viele viele Stecklinge von meinen Lieblingspflanzen aus ihrem Garten.
Das macht sie jetzt schon, inkl. gießen und aller Pflege die die Dinger halt gebrauchen. Damit ich im Herbst oder eben nächstes Jahr schon robuste, gut gewurzelte Pflanzen für meinen Garten habe und sie nur noch einsetzen muss.
Mir sind fast die Tränen gekommen vor so viel Fürsorge und Liebe [-o<

Gruß, Perse
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Eine liebe Oma ...grüß sie herzlich von einer unbekannten Gartenfee.

Empfehlen würde ich auch eine Walnuss (auf die Sorte achten, dass du eine vergleichsweise dünnschalige erwischst) und eine Mispel. Und sei es nur, dass Eichhörnchen und Vögel war zum Futtern haben.

An Apfelsorten: Da würde ich bei einem Baumschuler vor Ort fragen, was bei dir gedeihen könnte. Gibt ja auch regionale Unterschiede. Mach dich aber auch drauf gefasst, dass alte Sorten kräftiger und säuerlicher schmecken als "moderne" Sorten. Und ich würde dann auch darauf achten, Lageräpfel (Sorten, die erst im Spätwinter ihre Genussreife erhalten) mit vorzusehen.

https://www.alte-obstsorten.de/sortenuebersicht.html

Halt uns auf dem Laufenden. ;-)
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Beim Apfel würde ich dir einen 'Gravensteiner' empfehlen, sofern dein Klima und Boden ihm passen. Das ist der aromatischste Apfel, den ich je probiert habe und niemals im Handel zu finden. Er ist aber auch nur zum sofortigen Verzehr und nicht zum Lagern geeignet.

Als Birne unter den selben Voraussetzungen die Sorte 'Conference'. Sehr lecker und saftig. Die könntest du aus dem Supermarkt kennen, obwohl es eine alte Sorte ist.

Bei dem Pflaumen ist die 'Hauszwetsche' eine gute Sorte.

:wink:
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Vielen Dank für eure Anregungen!!

Ich richt's meiner Oma aus:)

Wegen den Obstbäumen hab ich vorhin mit meinem Mann gesprochen. wir hätten uns nun folgendes überlegt:
2x Mirabelle
2x Kirsche
1x Weichsel
3x Birne
7x Apfel

Immer mindestens zwei Bäume wegen der Bestäubung. Die Zwetschge ist dann leider raus gefallen. (Klappt Kirsche und Weichsel gegenseitig mit der Bestäubung?)

Bei den Äpfeln hätten wir überlegt dass wir frühe und späte Sorten nehmen.
Mein Mann möchte später aber auch selbst Mosten. Ggf Apfel und Birne gemischt. Aber haben sieben Apfelbäume genug Ertrag für reichlich Saft?

Über Nussbäume haben wir auch gesprochen, aber die Bäume werden doch soo groß? Sollen Streuobstwiesen nicht nur ziemlich gleich große Bäume haben?

Ich merke gerade dass ich so überhaupt keine Ahnung von Bäumen habe..

Die Mispel behalte ich im Hinterkopf. Aber wir müssen ja noch sooo viel Hecke pflanzen, da ist für die Eichhörnchen und Vögel genug dabei.
Allgemein will ich einen ziemlich naturnahen Garten. Pflegeleicht und tierfreundlich. Geschniegelt und gestriegelt wird da eh nichts sein;)
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Meine Apfelbäume haben letztes Jahr 65 Liter Saft ergeben. Wir haben aber nur einmal gemostet und es sind nicht alle Sorten gleichzeitig reif, dazu kam noch die Dürre, wodurch ein Cox Orange fast gar nicht getragen hat. Es sind allerdings vier alte, eingewachsene Hochstämme, also richtige Bäume und vier Halbstämme, sowie einen frühreifen Buschbaum.
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Je nach Wetterlage können Apfelbäume ziemlich viel Frucht bringen. Wir hatten Jahre, da haben unsere 3 großen Apfelbäume über 200 Kilo Frucht gebracht ... :roll:

Walnuss braucht ehe, sie groß ist und auch ehe sie Früchte trägt. Ich habe rings in/um unsere Gartenanlage etliche Bäume, alle etwa 35 Jahre alt. Tragen seit rund 25 Jahren.
Meine "junge" Walnuss ist jetzt 5 Jahre alt, steht optimal und ich hoffe langsam darauf, dass Nüsse kommen. Einfach so einen Baum an den Rand gepflanzt, wo er sich ausbreiten kann.
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Wie wäre es denn mit Quitte? Das ist ja mein absoluter Favorit (wenn ich an das Gelee denke, lecker!!!).
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Wir haben eine Champagnerrenette im Garten. Von der Beschreibung liest sich gar nicht so gut. Aber wir dürften den kosten.
Der Geschmack ist sehr gut. Schön sauer und saftig, aromatisch. Ich hab einen im Kühlschrank vergessen und erst im Januar verspeist. Der war noch wie frisch, aber etwas süßer.
Alkmene schmeckt auch sehr gut. Wenn du Glück hast, kannst du in der Baumschule auch mal einen Apfel kosten.

Ich würde auch auf Apfelsorten setzen, die man nicht oder nur selten zu kaufen kriegt. Auch wenn z.b. Boskop durchaus gut ist.

Wegen der Befruchtung. Du könntest dir auch Familienbäume mit mehreren passende Sorten bestellen.
Eine Sauerkirsche hab ich auch. Die trug schon von Anfang an. Welche Befruchter, die braucht weiß ich gar nicht. Aber mein direkter Nachbar hat Knuppern(feste süßKirschen) im Garten.

Bei der Birne würde ich eine wählen die sich auch gut verarbeiten lässt.( ich glaube das nennt man Kochbirne)
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Lieben Dank für die Anregungen!

Quitte hab ich schon abgehakt. Meine Schwägerin hat einen riesen großen Baum und davon bekomme ich jedes Jahr einige Eimer von den Früchten. Ich mach immer Likör draus ;)

Aber dann sind ja sieben Apfelbäume schon etwas zu viel, oder? Klar, es dauert einige Jahre bis sie richtig gut tragen, aber was will ich dann mit 200 Litern Apfelsaft? :D

Doch mehr Kirschbäume und die dann den Vögeln überlassen? Wobei dann ja wieder Kapazität für Zwetschge wäre ..

Ich seh schon, 15 Obstbäume sind eine ganze Menge.. mein Mann meinte mal scherzhaft dass wir eine eigene Brennerei aufmachen können. Ist ja dann doch nicht so abwägig :)

Eure Sortenvorschläge hab ich mal notiert und werde sie mit dem Gala Mann durchsprechen...

Gruß, Perse
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15 Bäume ist in der Tat schon viel.
Bei den Apfelbäumen kannst du ja nicht nur Mosten, sondern auch Mus kochen, Dörren oder unter die Leute bringen. Gibt bestimmt dankbare Abnehmer.

Ich würde wohl aber auch lieber verschiedene Früchte anbauen als ganz viele Sorten einer Frucht.
Vielleicht eignen sich ja auch Pfirsiche, Aprikosen, Nekatrine usw.

Sauerkirsche hat keine schädlinge und lässt sich gut verarbeiten. da schadet ein 2 Baum vermutlich auch nicht...
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Perse hat geschrieben:Lieben Dank für die Anregungen!

Quitte hab ich schon abgehakt. Meine Schwägerin hat einen riesen großen Baum und davon bekomme ich jedes Jahr einige Eimer von den Früchten. Ich mach immer Likör draus ;)

Aber dann sind ja sieben Apfelbäume schon etwas zu viel, oder? Klar, es dauert einige Jahre bis sie richtig gut tragen, aber was will ich dann mit 200 Litern Apfelsaft? :D

...

Ich seh schon, 15 Obstbäume sind eine ganze Menge.. mein Mann meinte mal scherzhaft dass wir eine eigene Brennerei aufmachen können. Ist ja dann doch nicht so abwägig :)

Gruß, Perse


Apfelsaft trinken.
Oder wenn es wirklich mal so viel wird, einfach im Dorf fragen, ob Kita oder Schule oder auch Altenheim auch welchen abnehmen würden. Schmeckt auch völlig anders als das, was man gemeinhin im Supermarkt bekommt. Und wie Schokokis schrieb, Mus kochen, zu Apfelstückenkompott verarbeiten, trocknen.
Das mit der Brennerei wäre auch eine Idee ... allerdings ... wollt ihr euch dem Suff ergeben? :lol:

Aber wenn du dir so viele Sorgen um die Ernteverwertung machst, frag doch einfach sonst bei gemeinnützigen Organisationen in deiner Umgebung nach, ob die euch bei der Ernte und der Verwertung unterstützen würden. Also dass eben die Tafel selbst einen Teil der Ernte verwerten kann. Meine Mutter hatte bei unsere Tafel mal einen großen Teil ihrer Marmeladekocherei vermacht, weil wir alle die Vorräte hatten. Die haben dann die Marmelade für süße Quarkspeisen und bei der Keksebackerei verwendet.
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Wegen der Verwertung mach ich mir jetzt nicht zu viele Gedanken, irgendwie werd ich das Zeug schon los. Eine ältere Dame hier im Ort stellt sämtlichen Nachbarn immer ungefragt Einer voll Kirschen vor die Tür :D
Alternativ dann doch Obstbrände.

Und selbst wenn, es muss ja nicht 100% alles verwertet werden, die Vogerl freuen sich ja auch.

Ich bin jetzt schon froh zu hören, dass ich keine 7 Apfelbäume benötige. Vielleicht ziehen dann noch Pflaumen bei uns ein.
Oder 1x Pflaume und 1x Zwetschge. Das ganze Steinobst verträgt sich ja untereinander wenn ich mich nicht irre.

Ich hab jetzt schon sehr viele Artikel über die Artenvielfalt der Insekten / Tiere bei einer Streuobstwiese gelesen. Und ich würde gerne zwischen die Bäume eine Blumenwiese säen...

Aber nun muss ich mich wohl doch noch genauer mit den Bäumen selbst befassen. Da hab ich nämlich so überhaupt keine Ahnung wie und was und weshalb...

Ich seh schon, da wurde uns ein aufregendes Projekt aufgebrummt...
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