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FAQ Spinnmilben - mit der Bitte um Korrektur + Vorschläge

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Nachdem ich kein Kaffeetrinker bin scheine ich auf minimale Mengen sehr empfindlich zu reagieren. Um 23 Uhr habe ich eines dieser Espresso-Becher aus dem Kühlregal getrunken und bis 4 Uhr war ich wach :roll:

Irgendwie kam es, dass ich mich über Spinnmilben einlas und dann anfing was für Laien zusammenzufassen. Dass es am Ende 5 Seiten werden würden, hätte ich zu dem Zeitpunkt nicht geahnt #-o

Bevor ich das im Schädlingsbereich poste wollte ich euch das zur Diskussion stellen. Es ist an mancher Stelle etwas ausschweifend oder zu genau geworden. Für euch Greenies ist das alles sicher nichts neues, daher wie gesagt versuchen mit den Augen eines Newbies zu lesen.
Zuletzt geändert von Gluggsmarie am Fr 18 Feb, 2011 19:40, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragFr 18 Feb, 2011 19:29
Spinnmilben, spider mites, Tetranychus urticae

Spinnmilben sind Pflanzenschädlinge aus der Familie der Spinnentiere. Sie leben auf Pflanzen und ernähren sich vom Zellsaft durch Aussaugen. Die häufigste in Wohnräumen vorkommende Art ist der Tetranychus urticae, weiße nahezu unsichtbare Tiere von etwa 0,3 mm Größe. Im Außenbereich hingegen ist die sogenannte „Rote Spinne“, Panonychus ulmi, häufiger. Sie ist ein landwirtschaftlicher Schädling, der häufig Obstbäume befällt. Darüber kommt sie häufig auch in Kübelpflanzen vor. Die Rote Spinne ist bis zu 1 mm groß und dadurch besser zu erkennen. Beim Abwischen der Blätter sind deutliche rote Streifen auf einem weißen Tuch sichtbar. Rote Spinnen vermehren sich zwar langsamenr (Generationszeit ca. 20 Tage), der Schaden den sie anrichten ist jedoch genauso groß.

Wie beuge ich Spinnmilben vor?
Erst einmal muss man sich darüber im Klaren werden, dass Spinnmilben ubiquitär vorkommen. Es gibt daher nicht die Möglichkeit, das Einschleppen von Spinnmilben zu verhindern, sehr wohl kann man aber einen Befall der Pflanzen verhindern. Ähnlich den tierischen Lebewesen haben auch Pflanzen ein (angeborenes) Immunsystem. Diese Abwehr funktioniert nur solange wie die Pflanze standortgerecht aufgestellt ist und sich gesund entwickelt. Am häufigsten anfällig für Spinnmilben sind tropische Pflanzen, die in zu trockenen Wohnräumen gehalten werden. Vor allem im Winter, wenn die Heizungsperiode beginnt aber auch die Pflanzen gleichzeitig Wachstum und somit die Abwehr stark runterregulieren, kommt eine Spinnmilbeninvasion zu Tage, die vielleicht schon das ganze Jahr existent war.

Um gesundes Wachstum zu fördern, gilt es daher:
1. Pflanzen standortgerecht aufstellen. Halbschattenpflanzen nicht zur Südseite und sonnenhungrige nicht in den Flur. Generell gilt, dass Licht das pflanzliche Gerüst und die Gesundheit stärkt.
2. Luftfeuchtigkeit anpassen. Tropenpflanzen nicht an die Heizung oder an zugigen Orten (Zugwind trocknet aus) aufstellen. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen kann man regelmäßig sprühen (stärkt Pflanzengesundheit, schwächt aber auch Spinnmilben die es trockener mögen) und/oder Pflanzen auf Untersetzern mit Tonkügelchen aufstellen, die man dann regelmäßig befeuchtet
3. Sonstige Pflege an die Bedürfnisse der Pflanze angepasst: Wasser- und Düngegabe, Schnittmaßnahmen, Entstauben der Blätter, Umtopfen usw.

Wie erkenne ich einen Spinnmilbenbefall Bilder und Fotos zu Spinnmilbenbefall bei Google. ?
Einen Spinnmilbenbefall zu erkennen ist recht schwierig. Dies liegt zum einen daran, dass die eine Größe von unter 1 mm Größe aufweisen und zum anderen keine sichtbaren Ausscheidungen produzieren, wie z.B. Honigtau bei Blatt-/Schildläusen. Erst wenn sich die Spinnmilben in nennenswerten Maßen vermehrt haben, sieht man die Folge des Befalls: Blättern bekommen eine Erscheinung, die auf den ersten Blick einem Stickstoffmangel ähnelt. Blattfarbe wirkt stumpf und aus der Nähe betrachtet silber-gelb gesprenkelt. Beim Einnebeln der Blätter erkennt man außerdem feine Gespinste, häufig sieht man Spinnmilben die sich entlang der Gespinste bewegen. Der Befall ist anfangs auf den Blattunterseiten und vor allem an sehr jungen Trieben. Triebe verkümmern oder fallen ab. Ein Abwurf von älteren Blättern ist bei Spinnmilbenbefall wiederum recht verzögert, übrigens auch ein Grund warum der Schädling spät erkannt wird.

Muss ich Spinnmilben bekämpfen?
Uneingeschränkt: Ja! Ein Spinnmilbenproblem erledigt sich erfahrungsgemäß nie von selbst. Schlimmer noch, während man zu Beginn nur hätte eine Pflanze behandeln müssen, züchtet man sich bei später Bekämpfung ein Nest heran, von wo aus auch bald weitere (Zimmer-)pflanzen befallen werden.
Zuletzt geändert von Gluggsmarie am Fr 18 Feb, 2011 19:54, insgesamt 3-mal geändert.
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BeitragFr 18 Feb, 2011 19:30
Wie gehe ich bei der Bekämpfung vor?

Schritt 1: Quarantäne
Der erste und essentielle Schritt nach dem Erkennen eines Befalls mit Spinnmilben ist das Opfer abseits von anderen Pflanzen zu stellen. Nicht jede Pflanze ist gleich anfällig für Spinnmilben, wenn aber die Schädlingsdichte zu hoch wird, so überrennen sie auch andere gesunde/robuste Pflanzen.

Schritt 2: Minimieren der Populationsdichte
Um das Opfer grob von großen Spinnmilbenmengen zu befreien, empfiehlt sich erstmal ein grober Rückschnitt, falls machbar. Danach sollte man die erwachsenen Tiere weiter abspülen. Bei Pflanzen einer handlichen Größe kann man über den Topf eine Tüte ziehen, diese mit einem Gummiband am Pflanzenansatz befestigen und die Pflanze anschließend ordentlich abduschen. Einige Pflanzen kann man sogar richtig Baden. Hierbei ist darauf zu achten, dass die jeweilige Pflanze tolerant für Wasser auf den Blättern ist (Usambaraveilchen dürfen beispielsweise nicht Wasser auf die Blätter kommen) und dass der Ballen sich nicht mit Wasser vollsaugt (vorsicht bei Erde die schwer durchtrocknet und bei Sukkulenten).

Schritt 3: Schädlingsbekämpfung
Die Bekämpfung funktioniert immer noch am zuverlässigsten mit systemischen Mitteln, d.h. Giften, die von der Pflanze in den Zellsaft aufgenommen werden. Beim Anzapfen der Pflanze werden die Schädlinge somit vergiftet. Hierdurch wird gewährleistet, dass man auch Schädlinge erwischt, die man durch reine Kontaktgifte nicht „treffen“ würde. Das systemische Gift kann man den Pflanzen entweder durch Sprühen einbringen oder über Stäbchen, die man in die Erde drückt. Der Vorteil der Stäbchen ist die Anwenderfreundlichkeit. Sie sind jedoch nicht empfehlenswert für Pflanzen, die trocken gehalten werden (Stäbchen löst sich nicht auf), bei zu groben Substraten (Orchideensubstrat) oder im Winter, wenn die Pflanzen aufgrund der Winterruhe kaum aktiv Nährstoffe bzw. Gifte in die Krone transportieren. Außerdem haben die Stäbchen gleichzeitig Düngerbestandteile, dadurch schließt sich eine Anwendung an salzempfindlichen Pflanzen aus, ebenfalls ist die Düngung in den Wintermonaten i.d.R. nicht empfehlenswert. Etwas umständlicher, jedoch wirkungsvoller sind Präparate zum Sprühen.

Systemische Präparate und ihre Wirkstoffe:
Spinnmilben sind, wie der Name schon sagt, KEINE Insekten. Gängige Insektizide, wie Imidacloprid/Thiacloprid/Acetamiprid wirken nicht gegen Spinnmilben. Wirksam sind jedoch Pyrethrin (Neudorff-Produkte), Methiocarb und Acequinocyl (Bayer), Fenpyroximat (Stähler).
Demnach sind die berühmten Lizetan-Produkte von Bayer bzw. Careo-Stäbchen von Celaflor nicht zur Spinnmilbenbekämpfung geeignet. Das Careo-Spray hingegen ist lt. Beipackzettel gegen Spinnmilben wirksam, diese Wirkung beruht jedoch auf „pflanzenverträglichem Öl“, welches nicht näher definiert ist.
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BeitragFr 18 Feb, 2011 19:33
Habe ich die Schädlingsbekämpfung hiermit abgeschlossen?
Nein. Das A und O der Schädlingsbekämpfung ist die konsequente und regelmäßige Bekämpfung, bis alle Generationsstadien entfernt sind. Die Generationszeit der Milben liegt bei 5 bis 20 Tagen, je wärmer, desto schneller geht die Vermehrung von statten (Quelle ). Allerspätestens (!) nach 3 Wochen sollte man die Behandlung daher wiederholen, insgesamt 3-4 Bekämpfungen entsprechend ~12 Wochen sind für eine erfolgreiche Bekämpfung vonnöten. In dieser Zeit werden nicht nur die Milben beseitigt, sondern die Pflanze erholt sich ebenfalls von dem Befall. Wir erinnern uns, nur eine gesunde Pflanze ist gegen Neubefall gewappnet.
Spinnmilben sind wie auch die Bakterien r-Strategen, und wie Bakterien können daher auch Spinnmilben Resistenzen gegen die genannten Präparate entwickeln! Der Grund für eine Resistenzbildung ist eine
a. zu geringe Giftdosis
und/oder
b. inkonsequente Giftgabe

Offtopic am Rande: Dies ist der Grund, warum in den Industrieländern so viele bakterielle Resistenzen gebildet werden: Patienten die nur gelegentlich ihre Antibiotika einnehmen und diese auch noch Absetzen wenn sie meinen sie wären kuriert ermöglichen den Bakterien, das Antibiotikum zu „Beschnuppern“ und dagegen Resistenzapparate entwickeln, bevor sie vernichtet werden.


Hat eine Spinnmilbenpopulation eine Resistenz erlangt, so ist man gezwungen einen Wirkstoffwechsel vorzunehmen (z.B. Wechsel vom Bayer-Spinnmilbenspray zu Stähler-Milben-Ex)


EXKURS: Sind die genannten Schädlingsbekämpfungsmittel auch für Menschen und Tiere giftig?
Das Thema Giftigkeit ist immer eine Frage der Dosis oder um es in den Worten des berühmten Paracelsus zu sagen:
„Was ist das nit gifft ist? alle ding sind gifft und nichts ohn gifft.
Allein die dosis macht das ein ding kein gift ist.
Als ein Exempel ein jetliche speiss und ein jetlich getranck
so es uber sein dosin eingenommen wirdt
so ist es gifft, das beweist sein aussgang.
Ich geb auch zu, das gifft, gifft sey.“


Demnach ist auch schon die übermäßige Einnahme von Kochsalz (LD50 liegt bei 3g/kg Körpergewicht) giftig. Der LD50-Wert bezeichnet die Wirkstoffkonzentration, bei der 50% der Versuchstiere (meist schließt man hier von Ratten auf Menschen) sterben.
Die meisten Pestizide sind Nervengifte und zielen auf das Nervensystem der Schädlinge ab. Obwohl sie gegen Schädlinge wesentlich wirksamer, d.h. giftiger sind (Schlüssel-Schloss Prinzip), können sie auch für Tier und Mensch gefährlich sein: die können kanzerogene oder fruchtschädigende Wirkungen sein, oder auch „einfach“ nur allergische Reaktionen. Gerade die Langzeitwirkungen sind für die wenigsten Chemikalien abschließend geklärt. Daher gilt es, beim Sprühen der Pflanzen Handschuhe zu tragen (z.B. Einmalhandschuhe, erhältlich in der Drogerie) und entweder im Außenbereich zu lüften, oder im Anschluss gut zu lüften. Idealerweise sprüht man in der Badewanne, lässt überschüssiges ordentlich abtropfen und stellt die Pflanze dann weg.
Giftigkeit am Beispiel Acequinocyl (Wirkstoff aus dem Bayer Spinnmilbenfrei):
LD50= 5 g/kg, entspricht bei 70 kg Körpergewicht 350 g oral aufgenommene Chemikalie. Die Packung enthält übrigens gerade mal 4,5 g.
Methiocarb (Wirkstoff Bayer Spinnmilbenspray):
LD50= 20 mg/kg, entsprechend 1,4 g (oral bei 70 kg). Eine Dose enthält insgesamt 0,25 g.
Ergo, Vorsicht:Ja, Panik:Nein!!!


Gibt es alternative Bekämpfungsmethoden?
- Raubmilben: Nützlinge/Fraßfeinde der Spinnmilben. Vorsicht, Raubmilben sind ebenfalls empfänglich für Spinnmilbengifte. In zusammenhängenden geschlossenen Bereichen lassen sie sich gut ansiedeln (Wintergarten, Gewächshäuser), in Wohnräumen wohl eher nicht. Bezugsquelle: z.B. http://www.neudorff.de/produkte/katalog ... ilben.html
- Spritzen mit ölhaltigen Präparaten: verkleben Atemwege der Milben, aber auch die Spaltöffnungen der Pflanzen (vertragen nur die wenigsten Pflanzen) oder mit Seifen (Aufquellen der Milben). Rezepte hier im Forum: http://green-24.de/forum/ftopic18910.html
- Eintüten: Über die Pflanze wird eine Tüte gestülpt und so ein feuchtes Klima geschaffen. Achtung, regelmäßig lüften um Schimmel vorzubeugen und nicht in der Sonne aufstellen (Überhitzung). Die Prozedur hilft höchstens, die Vermehrung zu stoppen und ist nicht anwendbar bei großen Pflanzen.
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BeitragFr 18 Feb, 2011 19:35
- Wenn ihr ein paar Links aus dem Forum findet wäre das super. Und Fotos wären auch Spitze, ich kann keine machen, bin dieses Jahr von Spinnies verschont \:D/
- Ist der Teil mit den Wirkstoffen korrekt? Weiß wer was das für ein Öl in Celaflor ist, ist das evtl. Niem-Öl?
- Ein Bereich über "falsche Spinnmilben fehlt. Da habe ich keine Erfahrungen mit und müsste mich noch einlesen :-k
- Dann vielleicht noch ein Abschnitt, über die häufigsten Milbenopfer-Pflanzen??? z.B. Plumis, Bananen, Maranthen?

PS: der ganze Krams hat weder Anspruch auf Vollständigkeit, noch auf Richtigkeit (vor allem der Bereich mit der Toxikologie).
Der größte Teil sind leider meine eigenen Erfahrungen, die ich mit Spinnmilben machen durfte
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BeitragFr 18 Feb, 2011 19:45
Hallo

wen man schon was Posten kann hätte ich eine Anregung:

Für einen Leien wäre es bestimmt interessant zu wissen welche Pflanzen am häufigsten befallen werden

vielleicht fällt mir noch mehr ein aber ich finde das man diesen punkt nicht unbedacht lassen sollte
Zuletzt geändert von bbbssx am Fr 18 Feb, 2011 19:51, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragFr 18 Feb, 2011 19:51
Gluggsmarie hat geschrieben:- Dann vielleicht noch ein Abschnitt, über die häufigsten Milbenopfer-Pflanzen??? z.B. Plumis, Bananen, Maranthen?


Ja genau, das habe ich noch nicht "ausgearbeitet", da ich natürlich erstmal nur meine Standard-Opfer aufzählen kann. Prinzipiell machen die Plagegeister ja kein Halt vor nichts, aber einige Pflanzen sind doch anfälliger. Wenn dir konkret was einfällt zähle sie hier ruhig auf bitte.


PS Natürlich darf man jetzt posten, habe ich vergessen zu schreiben. :oops:
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BeitragFr 18 Feb, 2011 19:53
kann sein das ich es überlesen habe. du könntest noch schreiben das sich spinnenmilben oft auf der blattunterseite finden lassen.

Gluggsmarie hat geschrieben:Es gibt daher nicht die Möglichkeit, das Einschleppen von Spinnmilben zu verhindern

das würde ich nicht ganz so entgültig formulieren. eine gründliche kontrolle auf schädlinge, noch im geschäft, also vor dem kauf der pflanze, kann schon schützen.
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BeitragFr 18 Feb, 2011 19:54
Ich würde sagen Oleander gehört auf jedenfall zu den Stark gefährdeten Pflanzen
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BeitragFr 18 Feb, 2011 19:58
Hallo,
ein sehr umfangreicher Text. Ein Korrekturlesen nimmt etwas Zeit in Anspruch. Ich würde das in den nächsten Tagen mal machen, jetzt erst mal nicht (ich hoffe du hast es nicht gar so eilig O:) )
Was mir auf Anhieb auffiel: es gibt für den Privatanwender keine systemisch wirkenden Mittel die im Gießverfahren oder als Stäbchen angewandt werden können.
Ich würde mich auf die Bohnenspinnmilbe beschränken, wenn Obstbau dazu kommt wird es unübersichtlich.
Grüße H.-S.
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BeitragFr 18 Feb, 2011 20:08
Danke für die bisherigen Anmerkungen.

angemeldeter, hatte ich im Bereich "Wie erkenn ich Befall" geschrieben, werde es aber in der Speziesbeschreibung ebenfalls nacheditieren. Deine Anmerkung über Neuzugänge genauer unter die Lupe+wenns geht Quarantäne ebenfalls.

bbbssx, oh ja der Oli gehört definitv in diese Liste!

Hesperis, ich habs nicht eilig und es wäre super wenn du dich dem annimmst O:)
Nach Gießmitteln habe ich auch lange gesucht und nie fündig geworden. Ob es Spinnmilbenstäbchen gibt weiß ich nicht. Man liest nur sehr häufig, dass die meisten Lizetan in die Erde drücken. Daher habe ich das oben nochmal ausdrücklich erwähnt.
Ich wollte mich hauptsächlich auf die weiße Milbe beschränken, über Obstbau habe ich wirklich kein Know-How. Die Erwähnung der roten Spinne fand ich wichtig, weil ich letztes Jahr leider Gottes auf vielen Balkonpflanzen diese Biester hatte. Die haben sich über den befallenen Apfel und Aprikose im Vermieter-Garten auf meine Pflanzen übertragen :evil:
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BeitragFr 18 Feb, 2011 20:11
Bis auf den von hesperis angemerkten Teil - dass es keine Systemischen Gifte gibt, ist mir auch nichts ins AUge gefallen, was ich als groben Schnitzer deuten würde.
Auch finde ich die Erwähnung der "Roten Spinne" wichtig, da deren Beschreibung oft noch im Netz unter "Spinnmilbenbefall an Zimmerpflanzen" zu finden ist. Natürlich kommt sie ab und zu vor, die weiße (viel kleinere, aber genauso gemeine) ist aber häufiger und wird dann vll öfter übersehen.

Insofern finde ich das (und den Text und die ARbeit ) gut - werde den die Tage aber auch nochmal ganz genau durchlesen, hab jetzt nur schnell gemacht. :)

*edit* Positive Bewertung ist leider noch nicht wieder drin :(
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BeitragFr 18 Feb, 2011 20:16
ZiFron hat geschrieben:Bis auf den von hesperis angemerkten Teil - dass es keine Systemischen Gifte gibt


Jetzt kam ich ins Grübeln. Das was man der Pflanze durchs Sprühen gibt wird doch ähnlich der Blattdüngung ebenfalls aufgenommen und ist daher systemisch in der Pflanze vorliegend -oder irre ich :-k
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BeitragFr 18 Feb, 2011 20:18
http://www.bayergarten.de/de/es/de/prod ... p?ID=20508 zumindest verspricht die beschreibung eine systemische wirkung
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BeitragFr 18 Feb, 2011 20:22
Nun ja es giebt Voll und Teil systemisch bei Voll Systemischen Mitteln wird das mittel aufgenommen und über die Leitungsbahnen in der Ganzen Pflanze Verteilt und Teil systemische Mittel werden aufgenommen aber nicht in der ganzen Pflanze verteilt zb wird nur im den Teilen der Pflanze verteilt die damit in Kontakt kamen
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