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FAQ Spinnmilben - mit der Bitte um Korrektur + Vorschläge

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BeitragSo 20 Feb, 2011 23:13
Um Schäden vorzubeugen ist es wichtig die Standortbedingungen so zu gestalten, dass eine Massenvermehrung erschwert wird. Gleichzeitig sind die Pflanzen durch geeignete Kulturbedingungen so zu stärken, dass sie einen geringen Befall tolerieren.


Ich integriere gerade Teile deines Textes in die Faq. Über diesen Satz bin ich allerdings gestolpert: Ich schätze du beziehst dich hier auf den Außenbereich, oder? Ich habe nämlich die bisherige Erfahrung gemacht, dass es im Wohnraum keinen gemäßigten Befall an einzelnen Pflanzen geben kann (bedingt massenhaft. Draußen hingegen werden Minikolonien sehr gut von den Pflanzen toleriert, es entsteht da oft (nicht immer!) ein natürliches Gleichgewicht.
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BeitragMo 21 Feb, 2011 21:06
da hast du wohl recht, die Wärme und rel. trockene Luft drinnen sind halt förderlich. Deshalb steht einiges an Zimmerpflanzen im Sommer besser draußen, wo zumindest die Nächte kühler sind und auch die Regenschauer den Milben das Fortkommen erschweren. Im Wohnraum kann man halt nur begrenzt die Luftfeuchte anheben oder herumspritzen. Auch das Überwintern bei niedrigeren Temperaturen gehört hierher und die Zusatzbeleuchtung, sowie das Anpassen der Düngung an die anderen Wachstumsfaktoren.
Im Gewächshaus hat man dagegen durchaus Möglichkeiten zur Klimaregulierung wie Befeuchtung der Wege zur Anhebung der Luftfeuchte, Schattierung und Lüftung.
(du mußt übrigens von mir übernommene Formulierungen nicht besonders kennzeichnen, es sei denn du möchtest mal Bundesministerin werden :-#= ).
Grüße H.-S.
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BeitragMo 21 Feb, 2011 23:56
Ich glaube ich habe endlich ein systemisches Mittel gefunden: Das Abamectin, welches auch in einigen Compo-Produkten vorkommt wirkt als Kontaktgift, wird aber auch über die Blätter aufgenommen. Wie alles im Leben hats aber noch eine Schattenseite: Es ist Bienengefährlich. Außerdem zerfällt es durch UV-Einstrahlung, es muss also so gearbeitet werden, dass das Gift aufgenommen wird, bevor es durch die Sonne zerstört wird. Also Spritzen zur Dämmerung...
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BeitragDi 22 Feb, 2011 6:52
Das Abamectin hat sogenannte Tiefenwirkung, es verteilt sich im Blatt, wodurch man sich darauf beschränken kann die Oberseite zu behandeln und nicht auch die Unterseite treffen muß. Als Gießmittel taugt es nicht. (das ist das was bbbssx in seinem Beitrag meinte).
Vor allem im Freien sollte man abends behandeln, nicht nur wegen des Abbaus durch Licht. Gegen abend bleibt der Belag länger feucht und die Aufnahme, sowohl durch die Pflanze als auch durch den Schädling, ist besser. Mittags bei Sonne und bei Temperaturen über 25°C wird eh nicht gesprüht.
Ich hab vor auch zu den Mitteln noch meine Sicht zu schreiben, ich komm aber gerade nicht an die aktuelle Zulassungsliste heran.
Grüße H.-S.
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BeitragDi 22 Feb, 2011 8:12
mal ne kurze Frage zwischendurch 8-[
Weiß jemand seid wann ist der Wirkstoff Abamectin in Haus und Kleingartenprodukten von Compo drin ist?

Denn den Wirkstoff Abamectin kenne ich aus dem Profibereich (Handelsname Vertimec) schon seit Jahren. Aber im Haus- und Kleingartenbereich eben noch nicht 8-[
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BeitragDi 22 Feb, 2011 8:20
in der Liste von August 2009 ist Axoris von Comp mit Abamectin schon drin, Zulassung bis 2017.
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BeitragDi 22 Feb, 2011 9:08
Hallo Marie,

tolle Arbeit. =D> Nur für den Hilfesuchenden Laien wahrscheinlich etwas umfangreich. :-## Kannst Du Dich vielleicht an der ein oder anderen Stelle etwas kürzer fassen?
Außerdem würde ich versuchen, Fremdwörter, wie bspw. ubiquitär, umgangssprachlich zu verwenden. :D
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BeitragDi 22 Feb, 2011 20:29
Hallo,
das seh´ich anders :?
Kurzgefaßte Beiträge und spezielle Bekämpfungsvorschläge gibt es zuhauf. Je sicherer ich bei den Grundlagen bin, desto besser komme ich mit verkürzten Beiträgen zurecht.
Gerade für diejenigen denen die allgemeinen Grundlagen fehlen ist es hilfreich (bzw. sollte es sein) mal einen umfassenden Beitrag (natürlich in allgemeinverständlichen Worten verfaßt) zu lesen. Es verbessert das Verständnis für die Zusammenhänge.
Wen das Thema interessiert sollte die paar Minuten investieren auch mal zwei oder drei Seiten zu lesen. Wem das zu viel ist sollte zumindest auf die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln verzichten. Ich glaube dass zahlreiche Mißerfolge bei der Schädlingsbekämpfung (bzw allgemein bei der Pflanzenpflege) darauf beruhen, dass in Beiträgen vermeintliche Nebensächlichkeiten weggelassen werden.
Ein umfassender Artikel (in dem Umfang und der Tiefe wie ihn Gluggsmarie vorbereitet) ist gerade ein Angebot an die interessierten Laien. Für Personen mit Berufsausbildung Gartenbau ist das Grundwissen.

Grüße H.-S.
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BeitragDi 22 Feb, 2011 20:59
natürlich in allgemeinverständlichen Worten verfaßt


Ja ja, das Wort ubiquitär :oops:
Ich habe das in meiner jetzigen Version schon korrigiert. Manchmal werden Begriffe nach einer Zeit einfach selbstverständlich und man merkt nicht, dass das eigentlich keine allgemein verwendeten Wörter sind. Mir ging das hier im Forum anfangs mit bot. Fachwörtern so, da musste ich alle Nase lang googlen...

Canica, der Spaghat von kurz und knackig aber verständlich ist mir leider nicht gelungen, ich weiß. Ich wollte vieles verständlich erklären, aber dann wirds halt leider umfangreich. Wenn ihr das als Faq für Laien zu lang findet, dann können wir das gerne im Stammtisch lassen, hier schauen Newbies sowieso selten rein.

Hesperis, so sieht der Wirkstoffteil aktuell aus. Falls du noch was dazu schreiben magst, wäre es super wenn du es gleich hier einbringst:

Präparate und ihre Wirkstoffe:
Spinnmilben sind, wie der Name schon sagt, KEINE Insekten. Gängige Insektizide, wie Imidacloprid/Thiacloprid/Acetamiprid wirken nicht gegen Spinnmilben! Dies gilt auch für die Bayer Produkte: Lizetan-Stäbchen und Granulat (Zierpflanzenspray Lizetan ist wiederum wirksam).
Methiocarb: Spinnmilbenspray (Bayer), Zierpflanzenspray Lizetan (Bayer)
Acequinocyl: Spinnmilbenfrei (Bayer), Kanemite (Stähler)
Fenpyroximat: Kiron (Stähler)
Dimethoat: Bi58 (Compo). Systemisch wirkend, jedoch sind die meisten Milben gegen diesen Wirkstoff bereits resistent!
Abamectin: Compo-Fazilo und Compo-Axoris Produkte (Vorsicht, nur Sprays denn Gießmittel/Sticks sind hier wieder nicht wirksam, da sie kein Abamectin enthalten). Abamectin ist wohl das einzige Gift für Hobbygärtner, welches sowohl als Kontaktgift, als auch systemisch wirkt. Achtung: Bienengefährlich, keine blühenden Pflanzen spritzen. Beste Spritzzeit ist zur Dämmerung, da UV-Strahlung das Gift spaltet/zerstört und das Gift aufgrund der kühleren Temperaturen länger einwirken kann (http://www.syngenta-agro.ch/ratgeber/pd ... imec_d.pdf)
Pyrethrum: Spruzit-Produkte (Neudorff), viele Milben sind dagegen resistent!
Neem/Niemöl: zu erwerben z.B. beim Niem-Handel. Über die Wirksamkeit als Gift streiten sich die Geister, es wird jedoch häufig als Repellent (Vertreiber) gegen Schädlinge verwendet.
Sonstige Öle: Schädlingsbekämpfungsspray von Celaflor. Das Produkt enthält „pflanzenverträgliches Öl“, lt. persönlicher Mitteilung von Celaflor handelt es sich hierbei NICHT um Neemöl. Die Wirkung von Ölen beruht auf dem Verkleben der Atemwege von Schädlingen. Vorsicht, Öle werden von vielen Pflanzen nicht vertragen (s. auch alternative Bekämpfungsmaßnahmen).


Vor allem würden mich deine Erfahrungen als Profigärtner interessieren, was gut wirkt und was schwierig in der Handhabung ist usw. usf... Ich kenne mich nur mit den Bayerprodukten und mit Kiron aus, wurden super von den Pflanzen vertragen und die Wirkung war super.
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BeitragDi 22 Feb, 2011 21:59
Präparate und ihre Wirkstoffe:
Spinnmilben sind, wie der Name schon sagt, KEINE Insekten. Gängige Insektizide, wie Imidacloprid/Thiacloprid/Acetamiprid wirken nicht gegen Spinnmilben! Dies gilt auch für die Bayer Produkte: Lizetan-Stäbchen und Granulat.
Das Zierpflanzenspray Lizetan ist wiederum wirksam, da es einen zweiten Wirkstoff Methiocarb enthält und dieser eine Akarizide(gegen Milben) Wirkung hat.
Wirkstoffe gegen Spinnmilben:
Methiocarb: Spinnmilbenspray (Bayer), Zierpflanzenspray Lizetan (Bayer)
Acequinocyl: Spinnmilbenfrei (Bayer), Kanemite (Stähler)
Der Wirkstoff Acequinocyl hat einen neuen Wirkungsmechanismus - erfasst also auch Milbenstämme, die gegen andere Wirkstoffe immun geworden sind. Er schont viele Nützlinge wie Raubmilben und Florfliegen und ist vor allem nicht bienengefährlich.
Fenpyroximat: Kiron (Stähler)
Fenpyroximat ist ein Wirkstoff, der gegen alle beweglichen Stadien wirkt (also nicht gegen die Eier). Es ist aber ein reines Kontaktgift. Man muss also auch die Blattunterseiten besprühen!
Dimethoat: Bi58 (Compo). Systemisch wirkend (nur im Sprühverfahren).
Jedoch sind die meisten Milben gegen diesen Wirkstoff bereits resistent!
Abamectin: Compo-Fazilo und Compo-Axoris Produkte (Vorsicht, nur Sprays denn Gießmittel/Sticks sind hier wieder nicht wirksam, denn ein voll systhemisches Mittel was in die Erde gegossen wird und dann gegen Spinnmilben hilft, gibt es momentan nicht auf dem Markt).
Abamectin ist wohl das einzige Gift für Hobbygärtner, welches (wenn es gesprüht wird) sowohl als Kontaktgift, als auch systemisch (genauer gesagt translaminar) wirkt.
translaminar: der Wirkstoff dringt ins Gewebe ein und verteilt sich nur lokal, also nicht in der gesamten Pflanze. Man sollte also alle Pflanzenteile benetzen, aber man muss nicht die Blattunterseiten einsprühen
Achtung: Bienengefährlich, keine blühenden Pflanzen spritzen. Beste Spritzzeit ist zur Dämmerung, da UV-Strahlung das Gift spaltet/zerstört und das Gift aufgrund der kühleren Temperaturen länger einwirken kann (http://www.syngenta-agro.ch/ratgeber/pd ... imec_d.pdf)
Pyrethrum: Spruzit-Produkte (Neudorff), viele Milben sind dagegen resistent!
Neem/Niemöl: zu erwerben z.B. beim Niem-Handel. Über die Wirksamkeit als Gift streiten sich die Geister, es wird jedoch häufig als Repellent (Vertreiber) gegen Schädlinge verwendet.
Sonstige Öle: Schädlingsbekämpfungsspray von Celaflor. Das Produkt enthält „pflanzenverträgliches Öl“, lt. persönlicher Mitteilung von Celaflor handelt es sich hierbei NICHT um Neemöl. Die Wirkung von Ölen beruht auf dem Verkleben der Atemwege von Schädlingen. Vorsicht, Öle werden von vielen Pflanzen nicht vertragen (s. auch alternative Bekämpfungsmaßnahmen).

Ich bin zwar nicht Hesperis, aber du darfst meine Erfahrungen aus den letzten Jahren gerne haben :-#:
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BeitragMi 23 Feb, 2011 9:24
@Hesperis: Dann habe ich die Idee hinter Gluggsmaries FAQ wohl falsch verstanden. Ich war nicht davon ausgegangen, dass sie sich an Leute mit Vorkenntnissen richtet.
Ich war von der allgemeinen Definition der FAQs ausgegangen, nämlich das damit das Forum entlastet werden soll - indem User häufig gestellte Fragen dort erst nachschlagen können, bevor sie neu fragen müssen. Deswegen mein Hinweis, dass die Texte zu lang sind, als dass diese jemand, der Hilfe sucht, auch zu Ende liest. :wink:

@Gluggsmarie: Bitte versteh mich nicht falsch. :wink: Ich weiß die Arbeit, die Du Dir gemacht hast, durchaus zu würdigen. Ich dachte nur wirklich, Du willst eine knackige Übersicht für Laien mit nem Spinnie-Problem machen. 8-[
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BeitragMi 23 Feb, 2011 10:16
Hallo,

ich habe mir jetzt gerade mal eure ganze Arbeit durchgelesen und find das absolut klasse. Wenn das fertig ist, wird das ein absolut lohnenswerter Artikel über Grundlagen- und Fachwissen zu Spinnmilben. =D> =D> =D> =D> =D>

Ich finde den Umfang absolut in Ordnung und ich denke auch Laien werden sich das durchlesen, wenn sie einen diagnostizierten Spinnmilbenbefall haben. Die Ausführlichkeit des Artikels ist klasse, da es kurze und unvollständige Texte über Spinnmilben zu Hauf in diesem Forum bereits gibt.

Besonders interessant fand ich bisher die Hinweise über die Mittelchen zur Behandlung von Spinnmilben. Ich habe bisher häufig mit Lizetanstäbchen gegen Spinnis gekämpft, die ja ganz offensichtlich nur sehr schwach bei einem Befall wirken. Wieder was neues dazugelernt \:D/

Was mir allerdings noch fehlt sind unschädliche Haushaltsmittelchen. Ich mag besonders bei meinen Zimmerpflanzen nicht gerne giftige Mittel einsetzen. Meine Bekämpfungsstrategie sieht deshalb meist so aus:
- befallene Pflanze gründlich in der Dusche abbrausen
- eine Lösung aus Spiritus, Kaliseife und Wasser anmischen
- Pflanze über längere Zeit täglich damit einsprühen

Ich bilde mir ein, dass diese Methode bisher ganz prima funktioniert hat und ich bin damit bisher jeden Befall immer wieder losgeworden. Warum das allerdings funktioniert, kann ich leider auch nicht sagen. Ich denke mal, dass die Feuchtigkeit auf den Blättern und den Schädlingen durch die Seife und den Spiritus länger erhalten bleibt, als bei Sprühen mit reinem Wasser.

Gruß und nochmal eine großes Lob an euch. Find das total klasse
Sunnii
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BeitragDo 24 Feb, 2011 14:04
Sunnii, ich habe auch lange geglaubt, dass meine Lizetanlösung gegen die Spinnmilben wirkt. :- Manchmal reicht es aber scheinbar, wenn man die Pflanze etwas pflegt und regelmäßig besprüht, damit die Spinnies sterben.

Bayer hat zu den Wirkstoffen geantwortet:

Die Wirkung der Sprays gegen Spinnmilben beruht auf dem
Wirkstoff Metiocarb, der eine Kontaktwirkung hat. Die
Kontaktwirkung von
Metiocarb hält auf der Blattoberfläche bis zu 4 Wochen an und
erfasst so auch nachschlüpfende Stadien von Spinnmilben.
Bayer Garten Spinnmilbenfrei ist ebenfalls ein Kontaktakarizid
mit Langzeitwirkung von bis zu 4 Wochen auf der Blattoberfläche
und kann nicht gegossen werden.

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BeitragSa 26 Feb, 2011 8:42
Gluggsmarie, die FAQ ist super geworden. =D> Dickes Kompliment. :D
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