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Erdwall mir Moorbettpflanzen und Kalken gegen Moos?

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Azubi
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Hallo,
ich habe bei mir als Sichtschutz zur Straße einen Erdwall (ca 2m breit und 1,5m hoch).
Der Kirschloorbeer gedeiht dort gut die Rhododendren nur mäßig.
Da ich den Erdwall im Sommer mit einem Tropfschlauch bewässere gedeiht das Unkraut natürlich auch gut. Aber dagegen hilft halt nur rausreißen.
Was mich aber noch mehr ärgert ist das Moos. Stellenweise machen die Amseln schon gute Arbeit. Auf Ihrer Suche nach Regenwürmern scharren SIe das Moos weg. Aber größtenteils ist der Wall moosgrün.
Da ich gelesen habe das man bei Moorbeetpflanzen nicht kalken soll, was ja eigentlich gegen Moos helfen soll nun meine Frage:

Was tue ich gegen Moos bei Moorbeetpflanzen?

Irgendwann wird der Wall zwar mit Bodendeckern bewachsen sein, aber das dauert wohl noch ein paar Jahre. Wäre es schlimm wenn mach den Erdwall kalkt jedoch direkt um die Pflanzen nicht? Welche wirklich schnell wachsenden, möglichst immergrünen, Bodendecker gibt es?

Vielen Dank für Eure Hilfe

Grüße Armin
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BeitragFr 28 Mär, 2008 23:24
Hallo Armin,
wenn die Kirschlorbeeren gut wachsen und die Rhodos trotz Bewässerung nur mässig ist der Boden wahrscheinlich zu alkalisch. Durchs kalken wird er noch alkalischer.
Damit die Rhododendron besser wachsen kannst du den Boden mit Weisstorf abdecken, das senkt den pH-Wert. Nicht mit alkalischem Dünger düngen, sondern mit Rhododendrondünger.
Normalerweise brauchst du unter den Rhodos keine Bodendecker, sie werden sehr dicht und dann wächst darunter sowieso nichts mehr. Für den Rand sind, wenn es sonnig ist, Erica oder Calluna gut geeignet,
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BeitragSa 29 Mär, 2008 6:33
hallo armin,

eines ist sicher. kein boden liegt gern nackig da. früher oder später zeigt sich da halt leben :wink: .

worin ich henryh recht geb ist, ein beet mit rhododendron würd ich jetzt nicht unbedingt mit kalk zuschütten. aber die torfverwendung würd ich auch nicht propagieren (aus ökologischen gesichtspunkten).

du kannst es entweder mal mit einem eisenphosphat-dünger versuchen. oder, & das wär meine option, besorg dir einen kubik (je nach fläche) rindenschrot (der ist zudem noch 1000x billiger wie weisstorf), & deck den boden damit ab.

das schützt zum einen den boden & hätte ausserdem den angenehmen nebeneffekt, dass deine unerwünschten beikräuter unterdrückt werden würden.

schönen gruß, stella
Azubi
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BeitragSa 29 Mär, 2008 13:16
Moos entsteht meist aufgrund von Feuchtigkeit, Verdichtung und Schatten. Wie bereits geschrieben ist die Verwendung von Kalk in einem Ericaceae Beet eher kontraproduktiv.
Rhodos brauchen im Vergleich zu Kirschlorbeer laenger um richtig durchzustarten und wenn sie keine Mangelerscheinungen zeigen sollte es ihnen nicht allzu schlecht gehen. Zeigen sie allerdings Mangelerscheinungen ist die Wahrscheinlichkeit recht gross, dass der pH-Wert im Boden nicht gering genug ist was dazu fuehrt, dass einige Naehrstoffe nicht pflanzenverfuegbar sind (sind zwar im Boden aber leider fixiert). Natuerlich kann es auch sein, dass sie (da auf einen Wall gepflanzt) im Sommer einen leichten Wassermangel haben. Auch das kann zu verlangsamten Wachstum fuehren.
Es bleibt schwer eine Ferndiagnose zu stellen, Fotos sind immer hilfreich.
Bodendecker unter Rhodos oder Kirschlorbeer wird nicht funktionieren. Unterm Rhodo waechst nichts. Nicht umsonst ist er hier eines der schlimmsten Unkraeuter und jedes Jahr werden Millionen ausgegeben um ihn zu vernichten.
Ansonsten pflanz doch noch ein par Blaubeeren sofern es nicht zu trocken ist.
Ein sehr gutes Substrat fuer Moorbeetpflanzen ist Kiefernnadelkompost. Solltest Du also gerade einen Kiefernwald zur Hand haben besorg Dir reichlich von dem Kompost (Mulch)

take care be good
Azubi
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BeitragSo 30 Mär, 2008 10:53
Hallo,
Ich habe auch schon zu meiner Frau gesagt, wenn wir ein paar hundert Euro über haben kommt da Rindenmulch rauf. Aber der Wall ist ca 30m lang und da brauch man ein paar Kubik. Ist Rindenschrot die feinere Version von Rindenmulch? :-k
Kiefernnadelkompost höre ich zum ersten mal, aber den könnte ich besorgen. Werde es mal bei den Rhododendren anwenden, denn der Kirschlorbeer gedeiht ja.
Das Bodendecker unter den Rhododendren nicht wachsen höre ich zum ersten mal. Aber jeder fängt ja mal an.
Die Pflanzen haben einen Abstand von ca 4m untereineander auf jeder Seite und sind dann versetzt zur anderen Seite gepflanzt. D.h. alle 2m ist eine Pflanze. Einmal auf der Einen und einmal auf der anderen Seite. Hinzu kommt das direkt an der Straße große Birken stehen, so daß nicht sehr viel Sonne dur kommt. Ich werde bald mal Fotos reinstellen.
Gibt es denn überhaubt eine möglichkeit den Boden in irgendeine Richtung zu düngen so das sich die Pflanzen wohl fühlen und das Moos nicht? Oder mögen die beide die gleichen Bodenverhältnisse?
Ich habe letztes Jahr schon Rhododendren-Langzeitdünger verwendet. Aber der scheint sich aufgrund von zu wenig direktem Regen schlecht aufzulösen. Habe jetzt noch viel von dem Dünger gesehen. Habe halt nur nen Tropfschlauch zur Bewässerung und die Birken und Pflanzen selber lassen ja auch nicht viel durch.
Möchte halt nen grünen Wall haben aber keinen Moosgrünen! :roll:
Ich denke man muß halt nur geduld haben, ist halt nur schwiereig wenn man nen schönen Garten haben möchte.
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BeitragSo 30 Mär, 2008 11:26
Hallo Barfly,

wie Stella schon geschrieben hat, hilft Eisensulfat gegen Moos. Das Moos wird dadurch verbrannt. Man nimmt Eisendünger auch gegen Moos im Rasen, die Aufwandmenge ist ca. 5Kg auf 200 m².Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht im Kampf gegen das lästige Lebermoos. Rindenmulch oder wie Stella schreibt Rindenschrot kann ich nicht empfehlen, da Rhododendron sehr faserige Wurzeln haben und Luft zum atmen brauchen. Es kann zu chlorotischen Verfärbungen der Blätter kommen.
Den Langzeitdünger den du verwendet hast, ist nicht besonders gut geeignet, da er sehr schlecht unter den Rhododendron auflöst. Aber das hast du ja schon selbst gemerkt. Ich nehme bei mir in der Baumschule ganz normalen Volldünger und dünge dann je nach Bedarf, zweimal. Erst im Frühjahr(Anfang April/Mai),damit sie genügend Kraft für die Blüten haben und später Ende Juli/August nochmal, damit die neuen Triebe zum Winter noch ausreifen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, stehen die Rhododendron wechselseitig 2 Meter weit auseinander. Dann wäre doch eigentlich noch genügend Platz für ein paar Bodendecker! Ein Foto der Hecke wäre jetzt zur Beurteilung nicht schlecht!

Gruß André
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BeitragSo 30 Mär, 2008 14:52
Rindenmulch oder wie Stella schreibt Rindenschrot kann ich nicht empfehlen, da Rhododendron sehr faserige Wurzeln haben und Luft zum atmen brauchen. Es kann zu chlorotischen Verfärbungen der Blätter kommen.


das kann passieren, wenn du frisches material draufpackst, aber eher nicht, wenn es schon ein paar monate abgelagert ist. die chlorosen kommen eher vor, wenn der ph-wert zu hoch ist, wie in meiner gegend bspw. da dann chlorose infolge eisenmangel.

vorsichtshalber könntest du natürlich auch die strauchscheiben freihalten vom rindenschrot (damit mein ich rindenmulch, den es ja in verschiedenen körnungen gibt)) oder du gleichst den stickstoffverlust durch den rindenschrot durch eine zusätzliche stickstoffgabe aus.

was den kiefernadelkompost angeht, zur moosvertreibung taugt er nicht. ist halt ein dünger & bodenverbesserer, & direkt um die rhodos eine ganz gute option.

Unterm Rhodo waechst nichts. Nicht umsonst ist er hier eines der schlimmsten Unkraeuter und jedes Jahr werden Millionen ausgegeben um ihn zu vernichten.


:-#= da würd ich gern mitmachen. auch wenn mich jetzt manche dafür gerne hauen würden, ich würd ihn am liebsten aus der gegend verbannen, weil es eine meiner bäh-pflanzen ist, aber hier wird er gepampert ohne ende :roll:

schönen gruß, stella
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BeitragSo 30 Mär, 2008 15:42
ich würde eine behandlung mit MOGETON empfehlen - es hinterlässt keine so rotbraune spuren wie das eisensulfat.

mfg roland

http://www.schneckenprofi.de/mogeton.ht ... QgodgiGnDg

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