Diskussionen und Erfahrungen mit dem Lechuza-System

 
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Re: Diskussionen und Erfahrungen mit dem Lechuza-System

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Gepostet: 13.09.2019 - 11:31 Uhr  ·  #8536
Das ist eine interessante Frage.

Ich meine irgendwo gelesen zu haben das rosen Bewässerungstöpfe nicht so gerne haben, und damit wie auf Staunässe reagieren. Finde das aber nicht wieder ist wohl schon länger her.

Aber bei meiner Suche gestern habe ich nur einen positiven Bericht in einem Blog entdeckt.
Versuch macht kluch wie es so schön heißt. Vom Gefühl würde ich dann aber Pon( oder etwas ähnlich lufitges) "normaler"Erde vorziehen.

Ich hab 2 Stecklingsrosen stehen. Mit denen wollte ich es evt nächstes Jahr auch probieren. Also Ich bin gespannt auf Berichte.
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Re: Diskussionen und Erfahrungen mit dem Lechuza-System

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Gepostet: 13.09.2019 - 19:37 Uhr  ·  #8537
Ich denke, ich werde das spätestens im Frühling ausprobieren.
Die Rose bekommt auf jeden Fall direkt einen 30er oder sogar 40er Topf.
Die einzige Entscheidung wäre noch ob ich reines Pon verwende oder das Terra-Pon, mit dem ich bisher gar keine Erfahrung habe.
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Re: Diskussionen und Erfahrungen mit dem Lechuza-System

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Gepostet: 22.12.2019 - 16:42 Uhr  ·  #8538
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Re: Diskussionen und Erfahrungen mit dem Lechuza-System

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Gepostet: 24.03.2020 - 14:09 Uhr  ·  #8539
Hallo zusammen,

Ich habe 4 große Lechuzatöpfe gebraucht gekauft. Die Dame hatte ihre Pflanzen inkl. Kulturtopf im Pon eingegraben.
Der Pon sieht also noch aus wie neu, nur dass er halt durchs Gießen verunreinigt ist, mit ein bisschen Palmenerde schätze ich.
Da ich Lechuza extra verwenden will, um Schimmel zu vermeiden frage ich mich, wie ich das sauber bekomme, da es doch schon eine große Menge Substrat ist. Das Auswaschen mit einem Sieb ist seeeeeehr aufwändig und verschwendet ja Unmengen an Wasser, da nehme ich dann lieber neues Substrat.
Jetzt hab ich aber überlegt, ob ich den Pon einfach in meinen Backofen im Pyrolyse Programm (steht eh an) mitlaufen lasse. Bei 500* C würden ja wahrscheinlich alle nichtmineralischen Bestandteile einfach verbrennen? Schadet das dem Dünger (ist Vlt ne blöde Frage)?

Ich werde auch das Gefühl nicht los dass die Idee total bescheuert ist, aber ich finde es so verschwenderisch die ca. 20l einfach wegzuschmeißen.

Hat jemand das schonmal ausprobiert?
Oder mach ich mir Vlt auch viel zu viele Gedanken?

Getippt mit schon schrumpeligen Fingern

Christine
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Re: Diskussionen und Erfahrungen mit dem Lechuza-System

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Gepostet: 24.03.2020 - 14:46 Uhr  ·  #8540
Also ich habe "gebrauchtes" Lechuza-Substrat einfach bei der normalen Blumenerde untergemischt, damit war es noch gut verwendet und mußte nicht entsorgt werden.
Alles andere wäre mir, ehrlich gesagt, viel zu aufwändig.
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Re: Diskussionen und Erfahrungen mit dem Lechuza-System

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Gepostet: 24.03.2020 - 18:35 Uhr  ·  #8541
Ich würde schon davon ausgehen, dass zumindest die Hülle vom Dünger verbrennen würde bei der Pyrolyse. Wenn denn noch welche drinnen ist.

Ich kann mir nicht vorstellen das kleine Mengen Erde schimmeln würden..,

Probier doch das Pon in einer große Schüssel mit viel Wasser drauf, Rühren(Aufschlämmen) und dann schwimmt wahrscheinlich ein großer Anteil Erde weg. Abschöpfen oder überlaufen lassen fertig.

Oder trocknen lassen und auspusten oder durch schütteln( rechtslinks), damit sich die Erde unten absetzt.( Trennung nach Korngrößen)
Du kannst das Pon, aber auch einfach wie schon geschrieben in Erde mischen oder als Drainage für andere Töpfe verwenden.
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Re: Diskussionen und Erfahrungen mit dem Lechuza-System

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Gepostet: 25.03.2020 - 23:12 Uhr  ·  #8542
Ich mache das wie Gudrun,und gebe das Substrat zu meiner Blumenerde,die ich mir eh immer zusammenmische. Dünger ist ja nicht mehr vorhanden,aber es macht die Erde durchlässiger und speichert auch die Feuchtigkeit.
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Re: Diskussionen und Erfahrungen mit dem Lechuza-System

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Gepostet: 12.04.2020 - 20:02 Uhr  ·  #8543
Hat irgendjemand einen Weihnachtskaktus in Lechuza sitzen und kann mir sagen, ob der sich darin wohlfühlt?

Lieben Dank
Azubi
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Re: Diskussionen und Erfahrungen mit dem Lechuza-System

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Gepostet: 06.11.2020 - 20:13 Uhr  ·  #8544
Hallo,
ich weiss, der Thread ist schon alt, aber meine Frage passt hier gut rein. Ich mochte nicht alle 40 Seiten durch lesen (-:
Ich hatte mal hier eine Pflanze, nicht in einem Lechuza-Topf aber in einem Nachamerprodukt. Die Pflanze war in normaler Erde, leider ist sie jetzt nach ein paar Jahren zu gross geworden und ich musste sie in einen grösseren Topf setzen, habe aber damals nirgends diese Lechuzadinger gefunden. Dabei wäre es ganz praktisch, weil bei den normalen Töpfen mit Untersetzer passiert es mir oft, dass man Wasser rein giesst und es dann doch ein bisschen zu viel war und der Untersetzer überläuft. Wenn man einen Übertopf hat, steht die Pflanze im Wasser, das ist auch nicht gut.
Dann kommt noch der Nachteil mit der Erde: ich kriege da immer so lästige Mücken. Ich hatte es eine Zeit lang recht im Griff, durch gelbe klebrige Plastikscheiben liessen sich die Mücken ausmerzen, aber jetzt sind sie wieder da.
Das alles sind für mich ein paar Argumente, warum ich eigentlich die Erde gern los werden und die Pflanzen in solche Lechuzatöpfe setzen würde. Nicht zuletzt sehen Seramis oder meinetwegen auch diese Pon wesentlich "ordentlicher" aus als Erde.
Habt ihr Erfahrungen darin, ob so ein Lechuza-Topf mit Seramis gut funktioniert? kann ich eine Pflanze, die vorher in Erde war, in Seramis in einen solchen Topf mit Reservoir setzen? oder muss da zwingend dieses Pon rein?
und: verträgt eine Pflanze, die in Erde war, das mehr oder weniger problemlos, wenn man sie in so ein Granulat (welches auch immer) rein setzt? soweit ich weiss, mögen die Mücken und anderes Getier die Granulate ja nicht so, und dank dem Giessanzeiger wäre das Problem, wann und ob man giessen soll auch gelöst, und es besteht nicht die Gefahr (wie bei meinen Übertöpfen....) dass die Pflanzen im Wasser stehen.
Einfach die Erde möchte ich weg haben, gibt dann auch beim Umtopfen weniger Dreck.

jaja, ich weiss, es ist jetzt nicht grade unbedingt die optimale Saison um sich um diese Themen zu kümmern, aber wir haben hier wieder mal Lockdown, und ich muss noch überschüssige Urlaubstage beziehen - daher bin ich jetzt dazu verdonnert 24x7 zu Hause zu sein. Muss mich irgendwie beschäftigen, ich habe schon alles gemacht, was man machen kann, jetzt kommen halt die Pflanzen an die Reihe
Obergärtner*in
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Re: Diskussionen und Erfahrungen mit dem Lechuza-System

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Gepostet: 07.11.2020 - 15:08 Uhr  ·  #8545
Trauernmücken sind ein Problem bei zuviel Feuchtigkeit. Trockener halten sollte ausreichen..

Wenn die Untersetzer überlaufen, nimm doch größere. Übertöpfe sind in meinen Augen auch kein Problem. man sollte stehendes Wasser eh wegkippen. Ich gieß aber nie soviel das unten größere Mengen rauslaufen. oder gleich soviel von unter wie die Pflanze aufnimmt. oder man nimmt Orchideentöpfe...
Generell gießt man nur trocknene Erde. Das ändert auch das Bewässerungsystem nicht.

Bewässerungstöpfe funktioneren prinzipiell auch mit Erde. aber wenn die Erde dauerfeucht ist, kann das ach wieder zufäulnis führen. Mit Seramis funktioniert das wohl auch.

Gießanzeiger können fehlerhaft anzeigen. Da sollte an auch kontrollieren.

Für alles andere empfehle ich dir doch mal den Strang zu lesen und dir verschiedene Systeme anzuschauen. Hast ja viel zeit

Ich persönlich entferne altes Substrat nicht beim umtopfen, weil ich das für zu stressig halte. Daher würde ich Pflanzen mit Erdballen auch eher NICHT in Lechuza setzen.
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