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Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...

Worum geht es hier:

Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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Re: Die Trauermücke - ein kleiner Überblick

So 04 Aug, 2019 13:52



werteargt43 hat geschrieben:Chemiekeule:
Was sehr geholfen hat war:
"Celaflor Schädlingsfrei Careo Combi-Granulat" (gibt es auch als Konzentrat und als Combi-Stäbchen).
Das Konzentrat hat eine niedrigere Wirkstoffdosierung und man braucht sehr viel davon pro Liter Gießwasser (ich meine es waren 60ml pro Liter und die Packung enthält 100ml bzw gibt es auch als 250ml Variante). Man muss das Granulat auf die Erde streuen und einarbeiten (unter die Erde mischen).

Nachtrag:
Nachdem ich viele Pflanzen neu umgetopft habe und mein Careo Combi-Granulat aufgebraucht war, habe ich dieses mal das Careo Konzentrat ausprobiert. Jedoch nur geringer dosiert, als es der Hersteller vorgibt. Genommen habe ich ca. 20 - 30ml pro 1 bis 1,5 Liter Gießwasser. In der Konzentration hat es gegen Trauermücken nur eine geringe Wirkung. Die Flasche ist mittlerweile leer und es leben noch genug Trauermücken. Das Careo Granulat hat mir da deutlich besser gefallen.

Re: Die Trauermücke - ein kleiner Überblick

Mi 07 Aug, 2019 8:06

Ich habe damals auch über ein halbes Jahr mit den Mücken gekämpft. Meine Fensterbänke waren ein Massengrab :D übe Sand, spezielle Gießmittel: Alles versucht.
Die Lösung letztendlich war ein Tipp, den ich oft gelesen hatte, der mit aber zu simpel erschien: Streichhölzer in die Erde stecken!
Innerhalb weniger Tage gab es keine Würmchen und Mücken mehr.
Neulich habe ich mir wieder mit der Blumenerde die Viecher ins Haus geholt. Im 15cm Topf ein Streichholz mit dem Zündkopf in der Erde versenkt und es war Ruhe.
Geschadet hat es bisher noch keiner Pflanze

Re: Die Trauermücke - ein kleiner Überblick

Mi 07 Aug, 2019 10:59

Welche Streichholz Marke ist es bzw. wo gekauft? Ich habe gelesen, dass die heutzutage verwendeten Streichhölzer in der Regel nur noch wenig bis keinen Schwefel mehr enthalten. Die Streichhölzer die ich früher ausprobiert habe hatten keine Wirkung gezeigt. Ich habe es sogar so weit ausprobiert, dass ich alle Streichhölzer in kochendem Wasser aufgelöst habe (bis auf das Holz runter) und damit die Pflanze gegossen hatte.

Re: Die Trauermücke - ein kleiner Überblick

Di 07 Apr, 2020 20:47

Hallo zusammen,

ich habe gehört, dass es helfen soll Streichholfköpfe in das Substrat zu stecken. Ist da etwas dran? :o

Re: Die Trauermücke - ein kleiner Überblick

Di 07 Apr, 2020 20:54

Wenn du mal die Beiträge vor dir liest, soll es wohl manchmal helfen :mrgreen:

Re: Die Trauermücke - ein kleiner Überblick

Di 07 Apr, 2020 22:04

Hallo an alle Trauermücken-Genervten,
Streichhölzer funktionieren wohl, aber sie enthalten im Zündkopf neben Schwefel aber auch Chlorat (Kalium- oder Nastrium-). Das wurde früher als Unkrautbekämpfungsmittel "UnkrautEx" verkauft. Bei geschwächten Pflanzen würde ich Streichhölzer eher nicht verwenden. Was bei mir recht gut geholfen hat war Zigarettenasche, gleichmäßig dünn auf die aufgelockerte Oberfläche gestreut und nach ein paar Stunden gegossen, um die Asche etwas ins Erdreich zu bringen. Plus Gelbtafeln. Geschadet hat es keiner Pflanze, und nach rund einer Woche war Ruhe.
Es gibt natürlich auch den Tipp mit dem Nikotin, der ist zwar sehr effektiv, aber zu zu gefährlich und verboten, vor allem bei Gemüse, Kräutern oder anderen Nutzpflanzen, die zum Verzehr bestimmt sind..
Grüße
Jörg

Re: Die Trauermücke - ein kleiner Überblick

Fr 10 Apr, 2020 1:17

Hallo ich habe heute auch Trauermücken an meiner dracaena festgestellt und nun im Video YT gesehen das man Blumenerde im Ofen bei 150 Grad 10in erhitzen soll abkühlen und danach ist diese wieder verwendbar. Hat jemand damit Erfahrung

Re: Die Trauermücke - ein kleiner Überblick

Fr 10 Apr, 2020 9:03

Schau mal hier
substrat-erhitzen-t37286.html?hilit=erde%20erhitzen
und es gibt sicher auch noch andere Beiträge dazu :wink:

search.php

Re: Die Trauermücke - ein kleiner Überblick

Mi 07 Okt, 2020 3:00

Hallo :)
Dieser Post ist zwar schon etwas älter, allerdings haben mir euche Tipps extrem geholfen und ich werde sie gleich das nächste mal ausprobieren. Meine Tomaten hatten nämlich im Frühlin einen schlimmen Befall mit Trauermücken und ich bin dem nicht Herr geworden :(
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