Pflanze vom Kompost

 
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Pflanze vom Kompost

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Gepostet: 12.04.2006 - 19:07 Uhr  ·  #1

diese pflanze ist aus einem blatt gewachsen,das ich auf dem komposthaufen gefunden habe.da kamen ganz winzige blätter aus den bruchstellen am blattrand.nun habe ich schon 5stück daraus gemacht.weiß aber nicht was das ist.
kann mir jemand helfen?
lg elfe
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...ein "Dickblattgewächs"...

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Gepostet: 12.04.2006 - 21:23 Uhr  ·  #2
...gehört zur Familie Crassulaceae, das sind Sukkulenten, die teils recht groß und baumartig wachsen können. Behandlung wie Kakteen, sind anspruchslos. Welche Art genau kann ich Dir leider nicht sagen, mit Sukkulenten befasse ich mich sonst wenig; habe aber selbst so etwas Ähnliches (inzwischen 1m hoch)...
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Re: Pflanze vom Kompost

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Gepostet: 13.04.2006 - 06:30 Uhr  ·  #3
Es ist sicher eine Kalanchoe oder Bryophyllum, die gehören zu der Crassulaceae Familie.
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...tippe eher auf Crassula...

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Gepostet: 13.04.2006 - 21:42 Uhr  ·  #4
... Kalanchoe ist meist glattlaubig; das Ding was ich zu Hause stehen habe und langsam zu einem "Monster" mutiert, wurde (glaube ich) unter dem deutschen Namen "Seidenstrauch" verkauft und ist eine Crassula; hat von der Form her sehr ähnliche Blätter, die nur stärker weiß behaart sind (Name) und etwas gewellt und gezackt. Aber für die Dickblattgewächse braucht man schon fast ein eigenes Fachbuch, um sich da durchzufinden, da gibt es viele und vor allem auch alle möglichen Züchtungen, die sich schwer zuordnen lassen... und die Grenzen "verwischen" oft ein wenig. Bryophyllum (=Brutblatt) trifft eigentlich auch die Verhaltensweise meiner Pflanze; fällt ein frisches Blatt abgebrochen auf die Erde, bewurzelt es sich meist nach einiger Zeit, wenn man es ungestört liegenlässt LG
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Re: Pflanze vom Kompost

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Gepostet: 13.04.2006 - 21:46 Uhr  ·  #5
ja,genau.das brutblatt hatte weiße haare war riesengroß und gezackt.wenn man daran gerieben hat roch das nicht gut.
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...na dann viel Spass... :-)

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Gepostet: 13.04.2006 - 22:09 Uhr  ·  #6
...diese Gewächse können in Wintergärten tatsächlich riesige Ausmaße annehmen; leider verholzen sie mit der Zeit von unten und werden dann unten kahl und "kopflastig"... aber das dauert Jahre. Zerbreche mir auch schon den Kopf, was ich jetzt mit meinem "Riesen" mache, der an einem Südostfenster steht... eine solche Pflanze hatte ich dann einfach `mal "geköpft" (30 cm Spitzentrieb, über den Sommer draußen in Sand-Einheitserde Gemisch in den Halbschatten gestellt). Ist problemlos wieder angewachsen; geht aber nur in trocken-heißen Sommern draußen. Stimmt, die riechen nicht gut, aber ich glaube die haben auch irgendwelche medizinische Wirkungen, dazu habe ich aber keine Literatur. Vorteil ist halt, die sind absolut anspruchslos; mein 1-m-Riese steht noch in einem 20er Tontopf (ans Fenster gelehnt *g*) mit Sand-Einheitserde-Gemisch und ist mit regelmäßig Wasser und über den Sommer wöchentlich einmal Dünger zufrieden... und schaut halt dann recht bizarr und exotisch aus... irgendwo liebe ich diese Pflanze dann doch... LG
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