Bodendecker für den Schatten und Halbschatten

 
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Bodendecker für den Schatten und Halbschatten

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Gepostet: 24.04.2008 - 08:23 Uhr  ·  #1
Grüne Teppiche statt nackter Erde

Pflanzen bringen Farbe in unsere Welt: Kletterpflanzen verdecken graue Mauern, Blütenhecken bilden farbenfrohe Grenzen, und mit Bodendeckern wird auch die Welt zu unseren Füßen schöner und bunter. Dichtwachsende, niedrige Pflanzen wie klein bleibende Stauden und flachwachsende Gehölze sind attraktiver als kahle Erde im Garten. Wenn sie den Boden wie mit einem dichten Teppich abdecken, verhindern sie außerdem die Keimung unerwünschter Pflanzen. Bodendeckende Gehölze und Stauden eignen sich unter anderem gut für Hänge oder für halbschattige Standorte unter oder neben lichten Bäumen und Sträuchern. Werden unterschiedliche Arten und Sorten und Pflanzen verschiedener Höhen miteinander kombiniert, können auch problematischere Standorte abwechslungsreich und interessant aussehen und den Garten bereichern.

Kreislaufwirtschaft
Schöne Bodendecker für lichtarme Gartenbereiche sind unter anderem Elfenblumen (Epimedium-Arten und -Sorten), Golderdbeeren (Waldsteinia ternata) und das Frühlings-Gedenkemein (Omphalodes verna). Elfenblumen sind zarte Schönheiten mit dekorativen, herzförmigen Blättern und zierlichen Blüten, die in der Tat wie kleine Elfen über dem Laub schweben. Die Blüten sind weiß, gelb, rosafarben oder rötlich und erscheinen im April und Mai. Obwohl diese Stauden sehr zart wirken, sind sie robust und sie sind gute „Laubschlucker“: Das Herbstlaub, das auf diese Stauden fällt, braucht nicht entfernt zu werden, denn es rutscht zwischen die Pflanzen bzw. unter die Blätter. Dort wird es dann von Bodenlebewesen zersetzt. Es trägt so zur Lockerung des Bodens bei und steht als Nährstoff für die Pflanzen zur Verfügung. Im Frühling blüht auch die sehr wuchsfreudige, etwa 10 Zentimeter hohe Golderdbeere. Die Form ihrer intensiv goldgelben Blüten erinnert an die Blüten der Erdbeere und auch die glänzenden, immergrünen Blätter ähneln denen einer Erdbeerpflanze.

Himmlisches Blau
Das Frühlings-Gedenkemein bildet dichte Teppiche im lichten Schatten vor Mauern oder unter locker wachsenden Gehölzen. Diese etwa 20 Zentimeter hohe Staude gedeiht am besten auf lockeren, humosen Böden. Sie ist ursprünglich eine Waldstaude und stammt aus Südeuropa. Das Frühlings-Gedenkemein bildet Ausläufer und entwickelt sich so rasch zu einem dichten Laubteppich. Die Blätter leuchten frischgrün und sind lanzettlich bis herzförmig. Im April und Mai zeigen sich die himmelblauen, an Vergissmeinnicht erinnernden kleinen Blüten dieser Staude. Ähnlich wie die Blüten der Elfenblumen scheinen auch sie über den frischgrünen Blättern zu schweben, denn die zarten Blütenstängel sind kaum zu sehen. Vom Frühlings-Gedenkemein gibt es auch eine weißblühende Sorte, Omphalodes verna ’Alba’. Schöne Partner für das Frühlings-Gedenkemein sind Farne, die Schaumblüte (Tiarella) und die Golderdbeere, die ebenfalls Abwechslung in lichtarme Gartenecken bringen.
PdM
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Das Frühlings-Gedenkemein. Diese Staude bereichert unter anderem Standorte im lichten Schatten unter Bäumen - statt kahler Erde ein dichter Teppich aus frischgrünen Blättern und himmelsblauen Blüten.
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Bodendeckende Stauden wie Golderdbeeren (Waldsteinia ternata) und das blau blühende Frühlings-Gedenkemein (Omphalodes verna) bilden schöne Übergänge zwischen gepflasterten Wegen und Gehölzpflanzungen.
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