GinkgoWolfs Blog
Allerhand Grünes, Morbides und Philosophisches...
Grünes von meinen Hibis, vom Balkon und von unterwegs;
Morbides von vergessenen und verlassenen Orten;
Philosophisches von Ginkgo und Wolf
:)

Mein Blog: vielseitig interessiert, genau wie ich :wink:

GinkgoWolfs Blog

Stapelia - Umtopfen Mai 2020

permanenter Link von GinkgoWolf am Do 07 Mai, 2020 23:32

Stapelia_200503_(0).jpg
Zeit zum Umtopfen!

Am zurückliegenden Sonntag habe ich meine Stapelia umgetopft. Ihren neuen Topf habe ich schon eine ganz schöne Weile herumstehen gehabt, aber bisher nie die Zeit gefunden.
Darüberhinaus musste ich erst eine Tonscherbe für das Wasserabzugsloch suchen, denn der neue Topf soll ein Tontopf sein! :D

Das ist jetzt mein erster Tontopf für eine Zimmerpflanze nach langer Zeit. Bisher standen alle Zimmerpflanzen ausnahmslos in Plastiktöpfen. Aber ich bilde mir ein, dass das Klima im Tontopf ggf. sogar besser für die Stapelia ist als es im Plastiktopf wäre. Das ist aber natürlich nicht der Hauptgrund!

Nein, ich wollte sie ja schon länger umpflanzen, aber alle Töpfe, die ich bis dahin gesehen habe, waren aus meiner Sicht nicht geeignet (zu tief bei zu wenig Breite). Meine Stapelia sollte in einen möglichst breiten, aber eher flachen Topf... - ja, und dann find' mal so einen! Das ist wie die sprichwörtliche "Nadel im Heuhaufen"...
Bild

Ich war schon kurz davor, einen anderen Topf umzufunktionieren, den ich noch da hatte, als ich den besagten Tontopf letztens im Baumarkt mit dem Biber entdeckte! "Der könnte doch passen!" - dachte ich mir und nahm den für die Stapelia mit. (Abgesehen davon hat er außen ein interessantes Streifenmuster, das wohl beim Herstellungsprozess entstanden ist. Ich fand ihn also unabhängig von seinem Gebrauchswert auch hübsch!)

Nun musste ich aber noch eine Tonscherbe für das eine große Wasserabzugsloch suchen und das dauerte.... Am Sonntag aber war es dann so weit und meine Stapelia konnte endlich umziehen!

Stapelia_200503_(1).jpg
der neue Topf und die Stapelia: bereit zum Umtopfen

Über dem Wasserabzugsloch liegt die besagte, lange gesuchte Tonscherbe. Dann habe ich bis auf die Höhe des inneren Absatzes Blähton als Drainage eingefüllt. Darüber kam dann das eigentliche Substrat.
Gemäß den Anforderungen für sukkulente Pflanzen gab ich auf ausreichende Durchlässigkeit acht und wählte möglichst viel mineralische, grobkörnige Bestandteile:
Lavasplit (salzfreies "Winterstreugut") : Blähton : Aquarienkies : torfreduzierte Erde
im Verhältnis 2:1:1:1

Ich wählte absichtlich eine torfreduzierte Erde und kein Kokohum, weil mich die mitunter sehr langen Fasern im Kokossubstrat nicht überzeugen... :-k Meine torfreduzierte Erde namens "Terrasan" ist recht feinkrümelig und bleibt es in der Regel auch bei Trockenheit. Außerdem ist ihr Anteil im Substrat nicht so gravierend hoch, dass mir da nennenswerte Nachteile draus entstehen würden, denke ich.

Ich habe die vier Einzelpflanzen vorsichtig aus ihrem alten Substrat genommen und etwaige anhaftende Blähtonkügelchen auch dran gelassen, wo sie waren. Dann mit Bedacht in ihr neues Substrat gesetzt und am Fensterplatz am Südfenster (wo sie ja vorher auch stand) vorsichtig mit Fingerspitzengefühl angewässert.

Stapelia_200503_(2).jpg
ausgetopft kann man einen ersten Blick auf die Wurzeln wagen: sieht so weit eigentlich ganz gut aus
Stapelia_200503_(3).jpg
Tonscherbe auf das Wasserabzugsloch legen, dann Blähton bis zur inneren "Markierung" auffüllen
Stapelia_200503_(4).jpg
das Substrat für meine Stapelia: erst die Einzelbestandteile zusammenfügen und mischen (links) und fertig gemischt (rechts)
Stapelia_200503_(5).jpg
Wurzelkontrolle an den vorsichtig vereinzelten Pflanzen: alles in Ordnung!
Stapelia_200503_(6).jpg
na, da sind aber ein paar sehr anhängliche Blähtonkügelchen an den Wurzeln ;)
Stapelia_200503_(7).jpg
wieder am Fensterplatz angekommen
(Substrat ist dunkel, weil frisch angefeuchtet)

Mal schauen, wann ein erster sichtbarer Neuaustrieb erfolgen wird...

Update:

Es gibt nicht nur einen Neuaustrieb, ähem... - seht selbst: >> hier <<
Bilder
"Das ist die Hoffnung", sagte Ginkgo zu Wolf. "Es wird immer einen Weg geben, immer weiter gehen. Leben, das heißt in Bewegung zu sein."
(Ginkgo und Wolf: Bifröst und das Darüber hinaus)

Ich kenn viele Pflanzen! Aber noch nicht alle^^