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Bitte um Hilfe bei Schädlingserkennung -->Spinnmilben

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
Azubi
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Hallo,

Ich habe (wiedermal) Probleme mit unseren Pflanzen.

Diesmal haben sie irgendeinen Schädling. Ich denke es könnte die gemeine Spinnmilbe sein.
Die Pflanzen bekommen auf den Blättern kleine helle Punkte (inzwischen sind sie komplett gesprenkelt) und auch sind auch von einem feinem Gespinst überzogen.

Allerdings sind die Tierchen hauptsächlich schwarz und nicht wie sonst beschrieben hell.
Aber angeblich ist die Spinnenmilbe die einzige Milbe welche auch ein Gespinst erstellt.

Ich bin mir also nicht sicher was das sein soll.

Ich habe vor etwa einem Monat einige Stäbchen in die Erde gesteckt die helfen sollen und ich habe die Pflanzen gründlichst abgeduscht und auch abgewaschen. Nach der gründlichen Dusche war es erstmal besser, aber die kleinen Monster werden schon wieder mehr und mehr. Schon wenige Tage nach der Dusche konnte ich einzelne wieder rumkrabbeln sehen. Ich dachte die Stäbchen geben Ihnen den Rest, aber dem war nicht so. Ich sprühe die Pflanzen auch mehrmals täglich mit Wasser ein, aber auch das scheint keinerlei Effekt zu haben.

Ich habe mal ein paar Bilder hochgeladen.
Würde mich auf eure Hilfe zur Erkennung und Tipps um die Biester wieder loszuwerden freuen.

Danke!
Bilder über Bitte um Hilfe bei Schädlingserkennung -->Spinnmilben von Do 21 Jul, 2016 10:41 Uhr
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Pflanzenprofessorin
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Hallo SoniX

Die Gespinste sind natürlich typisch für Spinnmilben. Sind die auch überall? Und feine Gespinste, so wie hier:
>> http://www.chili-balkon.de/viecher/spinnmilben.htm

Bei solchen Pünktchen könnte ich mir fast auch Thripsen Bilder und Fotos zu Thripsen bei Google. vorstellen, die sind aber eher länglich und sehen (wenn man ganz genau hinguckt, auch etwas "gestreift" aus. Wenn es wirklich eher "Pünktchen" sind, tendiere ich wieder eher zu Spinnmilben.

Grundsätzlich kannst du beide ähnlich bekämpfen, mit einem Mittel gegen saugende, beißende Insekten.
Ich nehme bei schwierigen Fällen eine Lösung aus gekochten Waschnüssen oder Celaflor Naturen. Wichtig ist (insbesondere bei Spinnmilben) häufig nachzusprühen, um wirklich alle Tiere (auch Larvenstadien, die später geschlüpft sind) zu erwischen.
Ansonsten findest du was zur Bekämpfung solcher Tiere auch hier im Forum über die Suche (rechts oben).

lg
Henrike
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bon coeur de green
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Also m.E. sind das schon Spinnmilben, die gibt es in verschiedenen Farben, auch schwarz :wink:
Du schreibst nicht, was für Stäbchen du gesteckt hast, jedenfalls helfen die gegen Insekten, nicht gegen Spinnmilben.

Schau mal hier
faq-gemeine-bohnen-spinnmilbe-tetranychus-urticae-t70664.html#p848990
ist eine sehr gute Zusammenfassung und u.a. auch Tipps zur Bekämpfung.
Azubi
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Hallo wieder,

Entschuldigt bitte die späte Antwort. Ist doch einiges zu tun im Beruf und privat.

Thripse denke ich weniger. Die Tierchen sind nicht länglich und haben keine Streifen. Eher rundlich wie winzige Spinnen wobei die Beine eher an der Unterseite sitzen und nicht seitlich weg wie bei "normalen" Spinnen.

Danke auch für den link. Ist leider nicht so einfach umzusetzen.

Die Quarantänezeit ist leider unbemerkt an uns vorbeigegangen; soll heissen alle drei Pflanzen auf der Fensterbank haben Befall, wobei die auf den Fotos am stärksten betroffen ist.

Rückschnitt ist bei dieser Pflanze (und auch den anderen) auch ziemlich schwer. Die Pflanze hat nur wenige und dafür sehr große Blätter. Wenn ich da die befallenen wegnehme bleibt nurnoch die Knolle übrig. :-/

Das mit der Tüte geht da leider auch nicht; wie gesagt sehr große ausladende Blätter.

Eine Dusche hingegen hilft, aber leider auch nur für 1-2 Tage. Dann seh ich wieder Getier rumkrabbeln.

Die chemische Keule hatte ich versucht. Nicht so leicht da einen Laden zu finden.
Ich war bisher in ein paar Blumenläden; ein Fehler. Die Verkäufer (und nur das sind sie) haben nicht den blassesten Schimmer. Die beste Antwort war "Manchmal haben unsere Pflanzen auch etwas. Ich weiß aber nicht was wir da tun". Im Baumarkt dann habe ich zwei verschiedene Stäbchen gefunden und eines davon gekauft. Scheint aber leider wirkungslos zu sein. Beratung ist aber auch dort Mangelware.

Öle selbst mag ich nicht anwenden; habe schon oft gelesen dass dies nur die wenigsten Pflanzen aushalten.

Ich setze im Moment Hoffnung auf Raubmilben. Da hätte ich einen Hanfshop gefunden. Dort habe ich auch erstmals Verkäufer gefunden die auch wirklich Ahnung hatten. Cannabiszüchter sind hier wohl sehr interessiert im Gegensatz zu anderen Pflanzenhändlern denen es rein nur um den Verkauf geht.

Wenn das nicht klappt muss ich mir wohl Methiocarb aus dem Internet bestellen. Methiocarb scheint das einzige zu sein was sicher hilft.
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Das abduschen funktioniert, wenn du es intensiv genug machst... Mein Fehler dabei war, dass ich den Stamm nicht mitgeduscht habe, aber wenn du die komplette Pflanze sorgfältig ca. 3x abduscht, sollte das helfen.
Wichtig ist halt, sie feucht zu halten.
Was ich mal gemacht hab... Pflanze komplett in Wasser und ein paar Stunden darin lassen. Die Spinnmilben sind in kurzer Zeit tot. Der Pflanze schadet das nicht bei der kurzen Zeit. Ist nur die Frage, ob die bei dir in die Regentonne, Badewanne etc. passen.
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Auch wenn du Ölen gegenüber skeptisch bist: Ich habe bisher jeden Befall mit Neem in den Griff gekriegt, und meinen Pflanzen hat das nie geschadet.

Wichtig ist, wie GingkoWolf schon schrieb, die Pflanzen immer wieder von Kopf bis Fuss einzunebeln (ich lege dabei Toilettenpapier auf die Erde, so dass nichts in den Topf tropfen kann) bis die Tiere verschwunden sind. Neem bringt sie meines Wissens übrigens nicht um, sondern stört sie z.B. in der Dufstoffkommunikation - sie werden also vertrieben und nicht gekillt.
Es gibt diverse Präparate, manchen muss ein Emulgator beigegeben werden, andere (wie meines) können direkt mit Wasser vermischt werden. Ich sprühe jeweils rund alle zehn Tage, nach zwei bis drei Behandlungen war immer Schluss mit den Viechern.
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Mit Neemöl hab ich auch schon meine Erfahrungen.
Es hilft gut gegen solche Viecher und deren Arten, unumstritten.
Doch ich wende es nur noch an Pflanzen an, die schnell wachsen. Denn viele Blätter, die damit behandelt werden, sterben mir der Zeit ab... Wegen dem Öl... Man macht das zwar mir nem Emulgator wasserlöslich, doch auf der Pflanze selber nützt das nichts... Die Blätter haben einen Film von Öl drauf, glänzen.

Ich hab mir dieses Neemöl + Emulgator teuer gekauft und sage, dass es zu den Sachen gehört, die man nicht braucht!
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Hm, das tönt aber sehr unerfreulich, Plante! #-o
Wie geschrieben habe ich das Öl im letzten Jahr auf verschiedenen Pflanzen angewendet, ohne je tote Blätter oder andere Nebenwirkungen verzeichnen zu müssen . Ich sprühe meine Pflanzen aber auch regelmässig mit Wasser ein um den Staub auf den Blättern im Zaum zu halten, vielleicht wir die Ölschicht ja dadurch wieder abgebaut? :-k
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Ist ja nur meine Erfahrung, wer weiß, vielleicht hab ichs ja falsch dosiert.
Ich hab allerdings sehr genau nach Anleitung gearbeitet, diese kann natürlich auch ungut gewesen sein.

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