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Beste Insektenpflanzen/Bienenweiden

Was, Wie, Wo, Wann, Warum - Das Thema Pflanze mit allen Details ...
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wie wir alle wissen geht es weltweit vielen tierarten früher oder später an den kragen.
jeden tag sterben zwischen 130 und 150 tier und pflanzenarten für immer aus!
durch schwindende lebensräume aufgrund der rücksichtslosen agroindustrie, durch pestizide oder einschleppung von tierarten, wie in deutschland zb den ochsenfrosch oder den asiatischen marienkäfer, sind hierzulande zb bienen und hummeln stark gefährdet.

jeder der einen garten, balkon oder auch nur eine außenfensterbank hat kann dieser erschreckenden entwicklung im kleinen die stirn bieten!
insektenhotels liegen voll im trend, naturgärten sollen auch immer beliebter werden.
wenn es mehr insekten gibt hat die nahrungskette ein gutes fundament und den nagern und vögeln geht es besser.wenn also viele leute mitmachen können wir unsere fauna erheblich unterstützen :)

ich habe meinen garten mittlerweile sehr auf dieses konzept ausgelegt und würde gerne wissen welche pflanzen ökologisch bzw für insekten besonders bedeutend sind und über bilder würde ich mich auch freuen! :D

ich mache den anfang mit den pflanzen die sich bei mir als die besten bienen/hummel/schmetterlingsweiden ausgezeichnet haben:
Bilder über Beste Insektenpflanzen/Bienenweiden von Fr 15 Jul, 2011 20:59 Uhr
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klatschmohn
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fingerhut
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glockenblumen
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bienenfreund, der bewährte klassiker!
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schmetterlingsflieder!
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borretsch liegt ganz weit vorn!
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jede art von disteln sind unbezahlbar :)
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hornklee
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schlüsselblume
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skabiosen-flockenblume (keine skabiose)
Zuletzt geändert von Olli Verticillata Alba am Sa 16 Jul, 2011 8:43, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragFr 15 Jul, 2011 21:17
Hallo!

Sehr gutes Projekt finde ich, mal die wichtigsten Pflanzen für die wichtigsten Tiere zusammenzutragen! Schon Einstein hat es gesagt: Ohne Bienen kommt die Welt nicht aus! (Auch wenn man als Bestäuber beim Kreuzen manchmal wünscht, die würden einem nicht dazwischenfunken :-#= )

Schmetterlingsflieder (sagt ja schon der Name :D ), wovon wir auch sehr viele haben, Bienenfreund (dein Bild Nr. 4 falls du den Namen nicht kennst), und im Frühling meines Erachtens nach sehr die Sal-Weide, bei uns Palmkätzchen genannt, weil sie einfach sehr früh im Jahr blüht und deshalb zu den frühesten wichtigen Nektarlieferanten im Jahr zählt wie auch Primeln und dergleichen.

Für die Raupen wichtig wären natürlich z.B. Brennnesseln. Das muss man auch bedenken: Es hilft nichts, wenn man eine Schmetterlingswiese pflanzt, dann aber alle Brennnesseln und andere Eiablagepflanzen aureißt #-o

LG, Daniel :D
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BeitragSa 16 Jul, 2011 2:13
Meinst du etwa die Artenvielfalt Wichtige Pflanzen ?

da gibt es den Löwenzahn die Linden diese können ganze Insektenschwärme ernähren

Dan die Vielzahl Uhreinheimischer Pflanzen die durch verstärkte Wiedereingliederung in die Landschaft vom aussterben gerettet werden können (hier ist ein verein der solche Pflanzen sucht und vermehrt um sie in die deutschen Gärten zu bringen damit sie vom aussterben bewahrt werden, der Verein heist: Ahornblatt GmbH dieser Verein ist sehr zu empfehlen für alle die sich Für naturnahe Gärten interessieren)

PS:

Die Pflanze auf deinen Letzten Bild ist keine Skabiose sondern eine Centaurea skabiosa Bilder und Fotos zu Centaurea skabiosa bei Google.
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BeitragSa 16 Jul, 2011 8:40
Dagr, der tipp mit den futterpflanzen ist super, vielleicht kannst du ein paar beispiele mit bildern posten?
ich habe zwei ecken in denen ich kleine brennesselgruppen stehen lasse, allerdings sind das insgesamt kaum 2 qm und ich weiß nicht ob das irgendeinem tier reicht. je kleiner der garten ist desto schwerer ist die idee mit den futterpflanzen, besonders brennessel wuchern natürlich stark.

Bbbssx, ahornblatt habe ich schon oft gehört wusste aber nicht dass sie sich auf artenschutz spezialisiert haben, werde mir deinen link mal ansehen.
danke für die korrektur, ich bring das in ordnung :oops:
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BeitragSa 16 Jul, 2011 10:07
Hi!

2qm sind schon genug, du siehst ja eh, ob da Raupen dranhängen und es zerfressen wird. Wenn alles weg ist, muss mehr her :-#= Ich denke aber, so wie die wuchern wird es schon reichen.
In unserem Gemüsenbeet hab ich kürzlich mal einen Kohlweißling bemerkt, der auf unserem Kohl die Eier abgelegt hat. Das gehört halt auch dazu, die Natur arbeiten lassen. Solange die nicht alles wegfressen. Sonst werden halt ein paar Raupen abgesammelt und in Nachbars Kohlbeet geworfen :-#= Nein Schwerz, um uns herum sind nur so Rasen-Gärten, die ab und zu von einem Gärtner gepflegt werden. Nur eine Nachbarin hat einen ziemlich wilden Garten. Ich schätze, da kommt an Futterpflanzen für Raupen einiges zusammen :mrgreen:

Kennst du den Link schon: Wichtige Futterpflanzen für Schmetterlinge und Raupen? Den hab ich gerade gefunden :wink:
Und den, da stehen auch die jeweiligen Schmetterlingsarten für die Pflanzen dabei: Futterpflanzen für verschiedene Schmetterlingsarten

Was mir noch einfällt, eigentlich alles, was so auf Magerwiesen wächst, ist sehr wichtig für Schmetterlinge, also ein schönes Magerwiesen-Steingartenbeet.

Was mir noch so an Pflanzen einfällt gerade:



-Hollunder: Der hat immer so viele weiße Blütentrauben, da sitzen auch oft unglaublich viele Insekten drinnen!
- Schafgarbe
-Skabiosen fallen mir noch spontan ein, im Urlaub haben wir da einiges an Schmetterlingen drauf gesehen, es gibt sogar einen eigenen Skabiosen-Schneckenfalter, der stark vom Aussterben bedroht ist. Außerdem hängen da öfter so kleine Widder-Falter dran oder wie die heißen, schwarz mit roten Punkten...

Ich denke also, mit einem schönen Trockenbeet kannst du einiges tun, aber einige Obstbäume, Hollunder etc. dürften auch sehr gut sein.

Die Bilder sind von einem Urlaub kürzlich in der Gegend um Mariazell, wo sehr viele Blumenwiesen erhalten sind, von feucht bis mager...

LG, Daniel
Bilder über Beste Insektenpflanzen/Bienenweiden von Sa 16 Jul, 2011 10:07 Uhr
25.6 (21) (1000x664).jpg
Eine schöne Margeritengruppe
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Hummel an Wiesenklee (Trifolium pratense) - Ich denke, alle Klee-Arten sind gute Insektenpflanzen. Besonders auch der weiße Klee, der oft im Rasen als "Unkraut" wächst und total von Bienen umschwärmt ist. Genauso wie andere Rasen-"Unkräuter
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Teufelskralle - eine hübsche Wildblume, an der auch öfter Insekten hängen
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Noch ein Klee, aber diesmal ein unbekannter
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Skabiose mit Widderchen-Falter
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BeitragSa 16 Jul, 2011 10:42
:taenzerinnenx: Olli, für diesen Thread könnt ich dich knutschen! :knuddelx:

Ganz wichtig ist, dass vorwiegend einheimische Pflanzen und Sträucher gepflanzt werden. Wie schon gesagt sind meistens nicht die Nahrungspflanzen für die "Imagos" (also die ausgewachsenen Tiere) entscheidend, sondern das Futter für die jeweiligen Larven. Bis eine neue Pflanze als Futter entdeckt wird, vergehen oft viele tausend Jahre. Hier wird ein Auszug aus "Die Ameise als Tramp" gezeigt (sehr empfehlenswertes Buch übrigens! Behandelt die Verschleppung von Tieren und Pflanzen in Gebiete, in denen sie ursprünglich nicht vorkommen und ist supergut geschrieben. Allerdings wird einem beim Lesen teilweise ganz anders...). Da gibt's ne Liste, die vergleicht wie lange eine Art schon bei uns vorkommt und wie viele Insektenarten sie mittlerweile nutzen. Die Zahlen sprechen für sich...
Hier wurde u.a. untersucht, wieviele Insektenarten von welchen Bäumen leben können. Sortiert wurde die Liste nach dem Zeitraum, in dem diese Gehölze in Großbritannien existieren:
Weide (Salix) 13.000 Jahre - 450 Insektenarten
Birke (Betula) 13.000 Jahre - 334 Insektenarten
Eiche (Quercus) 9.000 Jahre - 423
Weißdorn (Crataegus) 7.000 Jahre - 209
...
Walnuss (Juglans) 600 Jahre - 7 Insektenarten
Rosskastanie (Aesculus) 400 Jahre - 9 Insektenarten
Robinie (Robinia) 400 Jahre - 2


Wenn's dir um die Ansiedlung von Insekten & Co geht, ist neben den Blütenpflanzen noch was anderes ganz arg wichtig: Totholz!
Allein in Deutschland sind zum Beispiel 1400 Käferarten irgendwann in ihrem Lebenszyklus auf Totholz angewiesen. Jedenfalls hat man bisher so viele entdeckt, vermutlich sind's noch viel mehr. Diverse Wespen (eigentlich aus ziemlich allen Gruppen, dies bei uns gibt, Holzwespen, Keulenwespen, Schlupfwespen, Wegwespen usw), Ameisen und natürlich auch Bienen. So geht's grad weiter, ist unglaublich, was in totem Holz alles lebt!
Ein Reisigstapel, ein nicht unten, sondern in ein paar Metern Höhe gefällter Baum, abgestorbene Zweige, die einfach am Baum bleiben dürfen, bergen ganze Ökosysteme in sich. Fallen nur leider viel zu oft unserem Ordnungswahn zum Opfer und sind deshalb richtig selten geworden. #-o
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BeitragSa 16 Jul, 2011 11:52
Auch mir hier in Oberösterreich ist es aufgefallen, dass es dieses Jahr kaum Bienen und noch weniger Schmetterlinge gibt. Letztes Jahr war mein Lavendel und auch die blaue Edeldistel ständig belagert.
Habe mit meinem Arbeitskollegen (der ist Hobbyimker) darüber gesprochen und er meinte, besonders gefährlich ist das Spritzmittel, welches auf den Mais kommt. Ich will hier niemanden die Schuld zuweisen, wäre auch viel zu komplex. Fakt ist, auch ich möchte meinen kleinen Beitrag leisten und aus den 1100m2 Garten die mir zur Verfügung stehen, ein kleines Insektenparadies zu machen.
Und falls jemand Samen von der blauen Edeldistel Eryngium planum Bilder und Fotos zu Eryngium planum bei Google. haben möchte, möge mich bitte im Herbst anschreiben.

Hab übrigens einen tollen Bericht über die Wildbienen gefunden:
http://www.oeko-forum.ch/downloads/Wildbienen.pdf
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BeitragSa 16 Jul, 2011 15:33
freut mich sehr dass es leute wie euch gibt die sich die selben gedanken machen :D

daniel, danke für die tollen bilder und die links, die werd ich mir morgen genau ansehen.
das problem mit den futterpflanzen hab ich irgendwie verdrängt, gerade schmetterlinge haben wir hier nicht so viele, den widderchenfalter hab ich seit ewigkeiten nicht mehr gesehn..
auch raupen finde ich fast keine im garten, nur welche die in der erde leben (vielleicht dickmaulrüssler) und die kleinen nervensägen die meine zwergkiefern kurz und kleinfressen.

snif, das buch klingtinteressant ich werd bei amazonien nachschauen :D
mit dem totholz hast du recht, ich habe aus kanthölzern ein riiiesen insektenhotel gebaut mitüber 200 bohrlöchern.werde es aber in den nächsten tagen erst aufhängen.
holzhaufen aus ästen hab ich 2 angehäuft aber einen baumstumpf werd ich mir auch noch besorgen!

Curlysue, hast du vielleicht bilder von deinem garten?

hier nochmal 5 besonders beliebte pflanzen, weiß leider nicht alle namen, vielleicht kann mich jemand aufklären:
Bilder über Beste Insektenpflanzen/Bienenweiden von Sa 16 Jul, 2011 15:33 Uhr
IMG_2109(1).JPG
dieses sedum ist ein richtiger bienen/hummel magnet und außerdem echt schön :)
IMG_2116(1).JPG
weidenröschen?
buschwindröschen?
über 2m hoch und rechts am rand eine andere pflanze deren namen ich immer vergesse, sie wächst auf feuchtem boden und kann fast 3 m hoch werden.
IMG_2125(1).JPG
wilde kletterpflanze, vor allem kleinere schwebfliegen mögen sie
IMG_2126(1).JPG
ein zierliches sedum das vor allem kleine wildbienen anlockt, ich denke jedes sedum ist sehr nützlich
IMG_2135(1).JPG
pfefferminze
IMG_2104(1) - Kopie.JPG
weiß jemand wie diese wasserpflanze heißt?
sie wird regelrecht umschwirrt von minibienen.jetzt ist sie gerade am verblühen, foto ist aktuell.wird ca 30 hoch mit blütenstand
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BeitragSa 16 Jul, 2011 19:43
deine Kletterpflanze ist eine Zaunrübe. Schau mal hier

Wenn ich gleich noch ein geniales Buch empfehlen darf :oops: auch wenn's dir bei den Blütepflanzen direkt wenig weiterhelfen wird... guck mal da rein: Lebensraum Totholz: Gestaltung und Naturschutz im Garten von Werner David
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BeitragSa 16 Jul, 2011 20:46
Es müssen nicht nur Wildpflanzen sein. Auch wer nur einen kleinen Garten oder nur einen Balkon hat kann insektenfreundliche Pflanzen pflanzen, ohne auf Wildkräuter angewiesen zu sein.
Wenn man auf ungefüllte Blüten achtet, hat man (und die Insekten) meistens schon gewonnen. Duften diese für unsere Nasen, sind sie auch für Insekten interessant (Heliotrop, Lobelie). Gerne werden gelbe Blüten angeflogen.
Wenn es nicht nur für Bienen gut sein soll, kann ich alle Kräuter empfehlen: Thymian, Rosmarin, Oregano, Bohnenkraut, Zitronenmelisse. Speziell auch für Fliegen, Käfer und Wespen (alle ohne langen Saugrüssel) Doldenblütler wie Dill und Petersilie.

Deine letzte Pflanze könnte Wiesenkerbel sein.
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BeitragSo 17 Jul, 2011 9:26
Ein toller Thread! Bei uns im Garten lieben die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge den Lavendel und den Salbei besonders.
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BeitragSo 17 Jul, 2011 10:29
dein rosa Klee von dem du den Namen noch nicht kennst das ist : Onobrychis viciifolia

Edit:

Link repartiert
Zuletzt geändert von bbbssx am So 17 Jul, 2011 10:36, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragSo 17 Jul, 2011 10:33
Danke für die Bestimmung :D
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BeitragSo 17 Jul, 2011 10:37
In der Tat, ein wirklich toller Thread.
Da ich selber Imker bin, ist mein Garten natürlich entsprechend bepflanzt....
Momentan sind die Bringer der Weißklee, Borretsch, Oregano, Lavendel und Stockrose.

Ich setze mal den Link zum Netzwerk "Blühende Landschaft", da ist eine Fülle von Infos zu Pflanzen die nützlich für Insekten sind zu finden:

http://www.bluehende-landschaft.de/nbl/ ... index.html


Gruß
Edi
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BeitragSo 17 Jul, 2011 11:11
Sehr interessanter Thread - da ich meinen kleinen Garten auch versuchen will, naturnah zu gestalten, werde ich hier sicher gerne mitlesen und hab jetzt schon viele Infos hier - also auch im Forum allgemein - sammeln können.

Bei mir ist eine Brennnessel-Gruppe an einer richtig doofen Stelle aufgegangen, bin dauernd hängen geblieben. Also saß ich letzte Woche im Garten mit dicken Handschuhen, langärmeligen dicken Klamotten - bei 32 Grad - und hab die Dinger dahin verpflanzt, wo sie keinen stören. Da dürfen sie jetzt wuchern, entfernen wollte ich sie keinesfalls ,)
Ein paar alte Äste am Flieder mussten wir entfernen (hab mich aber durchgesetzt, dass die, die nicht in den Weg gewachsen sind, dran bleiben durften), die abgesägten hab ich unterm Kirschlorbeer aufgeschichtet um den Lebensraum Totholz zu schaffen bzw. zu erhalten.

Mein Margerithenstrauch sitzt voll von winzig kleinen Bienchen, die Schwarzäugige Susanne scheint ein Magnet für Blattschneiderbienen zu sein (hab ich beim Schnippeln an der Blüte beobachtet), an meine Passionsblumen gehen (für mich sehr überraschend) sehr gerne die Feldwespen, Schwebfliegen finden meine Chilis extrem toll. Die Chilis haben sich zusätzlich als Nützlings-Magnet herausgestellt, da die so voll mit Blattläusen waren dass sich alle Sorten Marienkäferlarven und Schwebfliegenlarven richtig wohl darauf gefühlt haben.
Und bei einem Großteil dieser Pflanzen hatte ich ja schon mit mir gehadert, da ich das Hauptaugenmerk ja eigentlich auf einheimische Pflanzen legen wollte - insofern beruhigt es mich, dass die auch gut ankommen ;)

Nächstes Jahr gibts auf jeden Fall nen Schmetterlingsflieder und unser grüner Rasen soll bunt werden. DAS weiß ich alles schon, auch wenn ich sonst noch keinen großen Plan hab ;) Und zu meinem Geburtstag krieg ich ein Insektenhotel :-)

Zum Thema Borretsch: Nachdem ich gesehen hab, dass in Schwiegermamas Garten der Borretsch wirklich lebt - nicht nur Insekten, nein auch Grünfinken finden sich da in Schwärmen dran, die lieben wohl den Samen - hab ich mich entschieden, dass auch der zu mir soll. Muss halt aufpassen, dass er nicht so sehr überhand nimmt.

Mein Garten ist echt klein - aber ich will schon genau aufpassen was da wachsen soll. Werde hier weiterhin begeistert mitlesen.

LG
Martina
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