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Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...

Worum geht es hier:

Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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Mo 02 Jul, 2007 21:04



oh gott.. ich wenn sowas immer les schlag ich die hände überm kopf zusammen.. leute gießen und düngen eh zu viel.. das macht mehr hin als gut.. als tipp erst wenn sie so trocken ist das die blätter hängen gießen und düngen würde ich gar nicht solang sie keinen mangel zeigen.. das schaut mir eher nach zu nasser erde und substrat aus so braun wie das blatt wird.. das breitet sich dann langsam auf alle blätter aus und dann hat man richtige probleme..

Mo 02 Jul, 2007 22:33

@Banu, jo das dacht ich auch mit dem Blätter abmurksen.... die länglischen braunen Streifen sind ein Transportschaden.....
Die kleinen braunen Punkte machten mich stutzig, ansonsten werden die Blätter gelb :-k
Danke dir, werd mal weiter beobachten, sie schiebt weiterhin frische Blätter wie gehabt die auch völlig gesund sind.

Musa

Di 03 Jul, 2007 9:33

Hallo ihr Lieben,
@greenhörnchen
Das mit den Punkten würd ich einfach mal weiterbeobachten. Bei älteren Blättern sind, kommt das schon mal vor.

Wenn es nur bräunliche Flächen sind, (keine deutlichen Abtrocknungen, sondern so wie das menschliche Muttermal quasi :lol:, das gibts bei manchen Sorten) die verschwinden mit der Zeit wenn die Blätter "älter" werden.

Und solange sie ständig neue Blätter nachbringt kannst du die "schlechten" irgendwann abschneiden.

LG,
Banu
Zuletzt geändert von Banu am Do 05 Jul, 2007 19:16, insgesamt 1-mal geändert.

Do 05 Jul, 2007 19:08

Greenhörnchen..das hört sich sehr nach Spinnmilben an.Steht deine Musa drinnen oder draussen???

Do 05 Jul, 2007 20:21

Hallo Konjakfan,
meine Musa steht drinnen. Spinnmilben habe ich nicht gesehen, bzw. ihre Gespinnste.
Habe sie auch sehr gründlich abgesucht. Besprühe sie auch mehrmals am Tag, denke da hätte ich auch mal was gesehen.

musa Banana

Fr 06 Jul, 2007 12:28

Also mein wächst irgendwie nich so schnell gieße zwei mal die woche ist das zu wenig gruß tigger 8253

Fr 06 Jul, 2007 18:01

@Konjakfan, ich kann nur sagen Bingo... grml...obwohl ich da jeden Tag geguckt hatte hab ich mir an meiner Musa Spinnmilben eingefangen :-#( Dabei hab ich die sooft am Tag besprüht.
Hab die Gespinste unter den Blättern an der Mittelrippe entdeckt, bis jetzt war da nie was zu sehen.
Duschen kann ich die leider net, weil sie da net reinpasst. Habe nun die Blätter gründlich abgewaschen und mit Schmierseifenlauge eingesprüht...Spiritus hab ich leider net da.
Hoffe blos ich kann sie retten. [-o<
Noch ne Frage an die Experten... kann ich die befallenen Blätter die schon so hässlich gelb sind einfach abschneiden? Ganz vertrocknet sind die noch net, will ja net das die Stellen dann so bluten.

Fr 06 Jul, 2007 18:36

Hi Greenhörnchen.
Die gelben Punkte haben mich drauf gebracht.Die sind typisch für Spinnmilben an der Musa. :-
Du kannst die Blätter abschneiden denn sie erholen sich eh nicht mehr.Am besten im Sommer nach draussen stellen,wenn du die Möglichkeit hast.Ich habe draussen im Sommer noch nie Spinnmilben an meinen Bananas gehabt.Die sind eigentlich ein typischer Winterschädling.Aber im Wohnraum auch im Sommer leider häufig zu Gast. :roll:

Fr 06 Jul, 2007 20:29

also blätter dranlassen.. denn sonst hat die banane keine chance zu überleben ohne photosynthese... und spinnmilben sind häufige freunde der banane richte dich auf jährlichen befall ein.. anderer seits würde ich es mal mit raubmilben versuchen die hab ich selbst getestet und muss sagen seit dem hält sich der befall in grenzen.. alerdings rotten die nützlinge die nie aus sonst würden sie sich ihre eigene nahrungsquelle zerstören...

nebenbei erwähnt ich würde die banane an ein fenster stellen was gut belüftet und nachts auch geöffnet ist.. (um einen temperaturunterschied von ungefähr 7grad zu erreichen) d.h. tag: 25° nachts 18° und das schön im wechsel so minimiert sich der befall drastisch.. allerdings sag ich gleich niemals temperaturen unter 5° drankommen lassen sonst könnten die blätter braun werden... allerdings kommts wieder etwas afu die sorte an..

Sa 07 Jul, 2007 2:00

Danke schon mal für die Tipps :)
Die Blätter hab ich abgemacht, aber nur die, die eh schon ganz gelb waren und halb vertrocknet. Ich glaube mal nicht das die noch geworden wären und Photosynthese findet da wohl dann auch nimmer statt.
Alles was noch halbwegs grün ist hab ich dran gelassen.... und die oberen Blätter sind ja noch ganz grün und frisch, da hab ich außer abgewaschen und mit Seifenlauge besprüht auch nix mit gemacht.

Zum Standort.... die Pflanze steht am Terrassenfenster, aufmachen is da nich. Gut belüftet überTag schon weil die Tür auch oft aufgeht. Zug hat sie keinen.
Da ich im Erdgeschoss wohn mag ich nachts net wirklich wat aufmachen.

Sa 07 Jul, 2007 5:45

dezibl hat geschrieben:also blätter dranlassen.. denn sonst hat die banane keine chance zu überleben ohne photosynthese...


Stimmt bei der Banane so aber nicht. :-
Meine Musa basjoo wird im Herbst von mir komplett entblättert und kalt und komplett dunkel überwintert.Sie treibt im Frühjahr brav aus.
Selbst wenn der Scheinstamm komplett abbricht,treibt er wieder aus der Mitte aus.

Sa 07 Jul, 2007 7:04

das ist allerdings richtig, aber im herbst ist das was anderes... dazu sammelt die musa im frühjahr bis zum herbst kraft um im frühjahr wieder neu aus zu treiben.. allerdings erreicht man so selten wenn überhaupt eine blüte! sie überlebt lediglich.. und nebenbei erwähnt muss sie auch groß genug sein um das zu schaffen...

versuch einfach mal das gleiche bei ner billig baumarkt bananenpflanze.. die ca 20-30cm groß ist.. sie geht ein und wird sich nicht mehr erholen... hab selbst die erfahrung machen müssen...

Sa 21 Jul, 2007 19:21

Hallo!
Ich habe bei meiner Banane entdeckt, das oben schon Wurzeln aus der Erde rausschauen. Daraufhin habe ich sie mal aus dem Topf gehoben und entdeckt, das sie total verwurzelt ist. :roll:
Nun meine Frage, wenn ich die Musa umtopfe, passt das von der Zeit her und wie viel größer sollte der Topf sein. Habe überhaupt keinen Plan und Angst das ich mein liebstes Stück zerstöre :roll:
Schaut euch mal das Foto an, damit ihr seht wovon ich spreche.

Sa 21 Jul, 2007 21:13

Die Zeit wäre mir in dem Fall eigentlich egal! Ich würde sie nach der Aktion vielleicht nicht unbedingt der vollen Sonne aussetzen, bis sie sich ein wenig erholt hat und beim Umtopfen den Wurzelballen so gut es geht in Ruhe lassen.
Den neuen Topf würde ich ein paar Zentimeter grösser im Durchmesser wählen, damit sie nicht gleich alle Energie in WUrzelwachstum steckt.
Ansonsten kannst Du denke ich damit nicht viel falsch machen!

So 22 Jul, 2007 15:27

Na gut, werd´s mal probieren! Andre Pflanzen hab ich ja auch schon umgetopft. Dabei hab ich aber immer ein bisschen an den Wurzeln gerupft. Werd´aber von diesen Wurzeln die Finger weg lassen. :roll:
Komisch, an dieser Musa hab´ ich so wirklich meine Freude und die will ich nicht kaputt machen! :roll:

Danke!
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