Bei mir reicht die Infektion schon weit ins letzte Jahrtausend zurück. Schon Mitte der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts (weiter reicht meine leicht senile Erinnerung leider nicht mehr zurück) hatte ich, wie alle meine Geschwister (2 Brüder), im Gemüsegarten unserer Eltern ein kleines Beet. Dies wurde liebevoll bearbeitet und regelmäßig umgestaltet, was einige Pflanzen offensichtlich nicht so gern mochten, etwas Ruhe wäre denen sicher lieber gewesen.
Und seit meiner Studentenzeit (meine erste eigene Wohnung) war ich immer von Zimmerpflanzen umgeben, wobei die Kakteen und anderen Sukkulenten wegen ihrer relativen Anspruchslosigkeit die größten Überlebenschancen hatten.
Ein einjähriger Aufenthalt im Südwesten der USA hat dann meine Liebe zu den Kakteen so richtig gefestigt. Einige der Kakteen von damals (1975) wachsen noch heute in meinem Gewächshaus. Schmuggeln musste man die damals nicht. Das Washingtoner Artenschutzabkommen (von 1973) war zwar bereits unterzeichnet, aber offensichtlich kannte es keiner (ich auch nicht), denn ich hatte meine Kakteen bei der Rückkehr ordnungsgemäß auf der Zollerklärung stehen, was aber keinen störte.
Die Pflanzen machten auch immer alle Umzüge mit, bis sie vor genau 25 Jahren ihren endgültigen "Lebensraum" bezogen. Da dadurch auch die Platzverhältnisse deutlich entspannter wurden, gesellten sich noch viele sonstige Exoten dazu. Der einzig limitirende Faktor der "Sucht" ist die frostfreie Überwinterungsmöglichkeit.
Der Virus scheint irgendwie erblich zu sein, denn mein älterer Bruder ist noch schlimmer und auch der jüngere ist dem Grün nicht abgeneigt.
Norbert
Und seit meiner Studentenzeit (meine erste eigene Wohnung) war ich immer von Zimmerpflanzen umgeben, wobei die Kakteen und anderen Sukkulenten wegen ihrer relativen Anspruchslosigkeit die größten Überlebenschancen hatten.
Ein einjähriger Aufenthalt im Südwesten der USA hat dann meine Liebe zu den Kakteen so richtig gefestigt. Einige der Kakteen von damals (1975) wachsen noch heute in meinem Gewächshaus. Schmuggeln musste man die damals nicht. Das Washingtoner Artenschutzabkommen (von 1973) war zwar bereits unterzeichnet, aber offensichtlich kannte es keiner (ich auch nicht), denn ich hatte meine Kakteen bei der Rückkehr ordnungsgemäß auf der Zollerklärung stehen, was aber keinen störte.
Die Pflanzen machten auch immer alle Umzüge mit, bis sie vor genau 25 Jahren ihren endgültigen "Lebensraum" bezogen. Da dadurch auch die Platzverhältnisse deutlich entspannter wurden, gesellten sich noch viele sonstige Exoten dazu. Der einzig limitirende Faktor der "Sucht" ist die frostfreie Überwinterungsmöglichkeit.
Der Virus scheint irgendwie erblich zu sein, denn mein älterer Bruder ist noch schlimmer und auch der jüngere ist dem Grün nicht abgeneigt.
Norbert