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"rote Läuse" richtig bekämpfen

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
Azubi
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Beitrag"rote Läuse" richtig bekämpfenMo 20 Jun, 2011 9:47
Hallo,
ich brauche mal nen Tip von euch.

Ich kämpfe seit geraumer Zeit mit so kleinen roten Tierchen auf meiner Chili. Leider gehen die Bilder in eurem Thread "Pflanzenschädlinge erkennen und bekämpfen" nicht, sonst hätte ich vielleicht die Tierchen identifizieren können.

Aber ich hoffe es geht auch so. Ich gesprühe die Pflanze bei Befall immer mit "Blattlausfrei", was die Biester auch erstmal tötet und nach dem Abwaschen der Pflanze scheint sie auch lausfrei. Doch nach einiger Zeit kehren die Biester auf die Chili zurück. Kann es sein, dass ich zu früh mit dem Sprühen aufhöre und so nur die Elterngeneration töte und der Nachwuchs sich dann über den Chili hermacht?

Also wie sprüht man richtig (in welchen Abständen und wie lange) ? Wie lange brauchen die Lauseier um aus zu schlüpfen?
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BeitragMo 20 Jun, 2011 10:27
Hallo,

da wäre ein Bild von der Pflanze und den Tieren sicher hilfreich (warum du die Bilder in dem Schädlings-Thread nicht siehst, weiß ich nicht, bei mir funktionieren sie alle).
Bei roten Tierchen fällt mir spontan die "Rote Spinne" ein, die zu den Spinnmilben gehört - siehst du denn auch feine Netze, wenn du die Pflanze ansprühst? Diese Schädlinge sind sehr klein und zum Schadbild schau mal hier: http://www.kuebelpflanzeninfo.de/pflege/schaedling.htm (runter scrollen bis zu den Spinnmilben).
Gleich mal ab, ob das in Frage kommt, zur Bekämpfung bei Spinnmilben kannst du dann wieder die Forensuche bzw. den Schädlings-Thread bemühen.

Wie gesagt - Foto würde helfen :)

LG
Martina
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BeitragMo 20 Jun, 2011 10:34
Nein, der Chili hat keine Spinnetze. Nur die roten Tierchen. Diese sind auch größer als Spinnmilben. So ca 1/2mm - 1mm und weiße Eier. Werde herute Abend mal probieren Bilder zu machen. Was mir aufgefallen ist, die Pflanze ist von einer Art Ölfilm bedeckt, kann aber auch vom Mittel stammen.

EDIT: Die Fiecher haben große Ähnlichkeit mit dem Bild "Läuse" auf dem Oleander, nur halt nicht gelb wie auf dem Bild sondern rot.
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BeitragDi 21 Jun, 2011 6:20
ja, das sind Blattläuse.
Was für ein "Blattlausfrei" verwendest du und wie genau machst du das? Schau mal nach dem Wirkstoff, denn so ist die Angabe eher nichtssagend.
Blattläuse bekommen lebende Junge, es gibt also kein Eistadium.
Wenn nach der Behandlung neuer Befall einsetzt, hast du entweder nicht alle erwischt (deshalb die Frage nach dem Wirkstoff und der Anwendungsmethode) oder du hast noch einen weiteren Befallsherd in der Nähe von dem aus sie zuwandern.
Grüße H.-S.
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BeitragDi 21 Jun, 2011 6:22
Hallo crazydogs,

hast schon recht, es sind Blattläuse, die es in vielen Formen und Farbvariationen gibt.
Dein Blattlausfrei (verm. Neudosan) ist auch richtig, da der Wirkstoff Kaliumsalz völlig ungiftig ist und du die Chilis ja mal essen willst. Allerdings hat dieser Wirkstoff keine nachhaltige Wirkung und du musst den Vorgang 7-10tägig wiederholen.
Das glänzende auf den Blättern ist die Blattlauskacke, der Honigtau.
Ich habe den Eindruck, daß deine Pflanzen drin stehen. Das würde ich schleunigst ändern.
Draussen helfen dir auch Blattlausfeinde (Marienkäfer, Meisen usw.) und der Schaden reguliert sich meist von selbst.
Außerdem ist die Luftfeuchtigkeit deutlich höher, was deinen Pflanzen gut bekommen wird.
Hoffe, daß ich dir helfen konnte,

Gruß Jürgi
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BeitragDi 21 Jun, 2011 8:51
Danke erstmal für eure Antworten.

Ich nutze "NEUDORFF - Neudosan AF Neu Blattlausfrei". Um die Pflanze zu behandeln nehme ich sie hoch und sprühe mit dem Pumpsprüher reichhaltig auf die Pflanze, wobei ich sie drehe und wende, damit auch unter die Blätter etc. gesprüht wird. Da der Blütenansatz besonders betroffen ist, setze ich den beinahe "unter Wasser".

Die Pflanze steht auf dem Balkon, von außen auf der Fensterbank. So ist sie Wind- und Regengeschützt. Vorher stand sie in der Küche, aber da wollte ich dann die Tierchen doch nicht haben.

Alle anderen Pflanzen sind lausfrei. Zwischendurch hatte meine Pysalis (ich hoffe ich schreib die richtig) Wollläuse, aber die waren nach 1 Behandlung weg.

Also wie behandele ich den Chili richtig. Wie oft bzw. wie lange soll ich sie am besten behandeln. Bisher war es immer so, dass ich nach dem "Leichenabwaschen" nurnoch so weiße stippen (die sieht man auf dem letzten Bild hinter der Blüte auch).

Wie sehen denn die "Jungläuse" aus? Schon kleine rote Tierchen oder vielleicht dieses weiße Zeug?
Sind das eigentlich Blutläuse?
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BeitragDi 21 Jun, 2011 9:02
Hallo,
das weiße Zeug könnten Weiße Fliegen sein.
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BeitragDi 21 Jun, 2011 9:03
Hallo,

also meine Chilis sitzen randvoll mit (grünen) Blattläusen und ich behandle sie nicht, war allerdings schon kurz davor weil es mir auch so viel vorkam. Nach wie vor gehe ich nur abends durch, streife die Läuse manuell ab, sprühe die Pflanzen dann zusätzlich mit Wasser ab, und setze Hoffnung in meine Marienkäfer.
Die weißen Teile habe ich auch, das sind wohl die Häutungshüllen der Läuse, hab ich vor kurzem hier gelernt.
Für mich klingt das, als würdest du das Mittel richtig anwenden, ich glaube, du kriegst die nicht endgültig weg, du wirst das eben regelmäßig wiederholen müssen denke ich, wie Jürgi schon schrieb :-k

LG
Martina
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BeitragDi 21 Jun, 2011 9:23
Meinte Jürgi alle 7 Tage sprühen oder 7 Tage lang täglich sprühen?
Das weiße ist übrigends nicht lebendig, wird dann wohl wirklich Panzer sein.
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BeitragDi 21 Jun, 2011 9:53
Hallo Ihr,
ich verstehe das nicht. Wenn ich Befall von Läusen auf Pflanzen habe, benutze ich Stäbchen, die das innerhalb einer Woche beseitigen und gleichzeitig düngen.
Oder ist das "pfui", mit anderen Worten, mögen die Greenies nicht, wenn man Chemie benutzt ??
Allerdings habe ich das Problem bisher nur bei Balkonpflanzen gehabt, meine anderen Pflanzen waren bisher , toi , toi, toi, schädlingsfrei
LG Gerda
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BeitragDi 21 Jun, 2011 10:10
@Gerda007:
Die Stäbchen sind für die Chilis nicht so ganz das Richtige, da ich die ja noch essen möchte, aber für andere Pflanzen würden die mich schon interessieren. Wo krieg ich die und wie heißen die?
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BeitragDi 21 Jun, 2011 10:12
Hallo Gerda,

ich versuche prinzipiell keine Chemie nutzen, das ist aber eine persönliche Einstellung - davon abgesehen gehts hier ja um Chilis - man möchte die Früchte ja auch bedenkenlos essen können. Ich weiß nicht von welchen Stäbchen du jetzt sprichst - Lizetan-Stäbchen z.B. sind für Nutzpflanzen soweit ich weiß nicht geeignet - und bei Pflanzen die draußen stehen, will man ja auch die Nützlinge nicht vergiften, zumindest sollte man darauf achten, meiner Meinung nach. Deswegen bin ich da immer sehr vorsichtig.

LG
Martina
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BeitragDi 21 Jun, 2011 10:27
@crazydogs,
natürlich würde ich für die Chilis auch nicht nehmen, meinen Schnittlauch habe ich auch manuell befreit, den dünge ich auch nicht
Aber.. für meine Balkonpflanzen hab ich sie benutzt, ist ja auch ne Geldfrage, so üppig habe ich´s nicht, und ich wollte sie retten
Sie heißen Celaflor-Schädlingsfrei Careo, sind nicht so billig, halten aber Jahre, etwas um die 7 Euro habe ich bezahlt.
@Martina, na klar hast Du im Prinzip recht, aber siehe oben
Was ich ohne Chemie hinkriege, mache ich auch, habe Orchideen, und für die nehm ich keine Chemie.
LG Gerda
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BeitragDi 21 Jun, 2011 12:03
Hallo Gerda,

ich verwende auch Chemie - bei meinen Zierpflanzen. Hab die Erfahrung gemacht, daß die Kombistäbchen, egal welchen Herstellers, alle gleich gut wirken. Ich verwende aber auch chemische Mittel gegen Spinnmilben, Weichhautmilben und falsche Spinnmilben. Erstens hab ich sehr viele Pflanzen, die teilweise auch eng beinander stehen (Platzmangel kennt hier wohl jeder :-#= ), zweitens ist das bei mir das einzig Wirksame gegen diese Spinnentiere. Mit den selbergemischten 'Hausmitteln' hab ich keine so guten Erfahrungen gemacht, außerdem fehlt mir die Zeit, mich länger mit den Lästlingen zu beschäftigen.

Alles, was ich nachher noch essen möchte, bekommt allerdings keine Chemie. Allenfalls gibt's einen starken Brausestrahl unter der Dusche, eventuell Kaliseifenwasser (reine Schmierseife) - ist aber in meinen Augen auch schon wieder Chemie :wink: Bei Schnittlauch und anderen Kräutern gibt's Radikalschnitt bis knapp über Substrathöhe. Wächst eh schnell und vor allem schädlingsfrei wieder nach.

Liebe Grüße
Eve
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