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Das Portal
rund um Garten, Pflanzen und Botanik.
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Treffer 1 - 20 von 123
| Der Apfelschalenwickler
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Apfelschalenwickler (Capua reticulana): Der Apfelschalenwickler tritt in zwei Generationen auf. Die 1. Wicklergeneration fliegt Ende Mai, Anfang Juni, die 2. Generation ab Mitte Juli. Schädlich werden in jedem Fall die Raupen. Im Frühjahr verlassen die unter Borkenschuppen überwinterten, grüngelben Larven ihr Winterversteck und fressen an den jungen Blättchen und Blüten. Die erwachsenen Tiere sind braun gefärbt. Die folgende Raupengeneration schädigt vor allem auch die Früchte. Die aus den Eiern der Sommerfalter hervorgehenden Räupchen fressen im Schutz angesponnener Blätter ebenfalls an der Fruchtschale und suchen schließlich ihr Winterquartier auf. Vorbeugung und Bekämpfung - Beseitigung der Gespinste während des Winterschnittes und über die gesamte Vegetationsperiode. Stammreinigung und Anstrich (Weißanstrichpaste) durchführen. Das Aufhängen von Pheromon Fallen fängt die von Mitte Mai bis Anfang August auftretenden Männchen der beiden Faltergenerationen ab. Dadurch wird die Zahl der befruchteten Weibchen und das Ausmaß der Schäden entscheidend gesenkt. Bei starkem Befall kann eine direkte Bekämpfung der Raupen mit Rainfarn oder Wermut sinnvoll sein. Beste Spritztermine sind unmittelbar nach zurückgehenden Fängen mit der Pheromon Falle....
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| Flecken an Kastanien
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Cameraria, Kastanienminiermotte, Guignardia aesculi, Blattflecken Die wichtigsten Erreger von Blattflecken an der Roßkastanie sind die Kastanienminiermotte (Cameraria ohridella) und der Pilz Guignardia aesculi. Die Kastanienminiermotte ist ein nur etwa 1 cm großer Schmetterling, dessen Larven zwischen den Blattoberseiten und den Blattunterseiten der weißblühenden Roßkastanien fressen....
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| Schrotschußkrankheit (Clasterosporium carpophilium) Schrotschuß
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Schrotschußkrankheit (Clasterosporium carpophilium): Schrotschuß tritt an den Blättern des Steinobstes auf. Auf den befallenen Blättern entstehen 2-5 mm große, anfangs rötliche, dann dunkelbraune, rotumrandete Flecken. Das kranke Gewebe fällt später aus, wodurch das Blatt ein Aussehen erhält, als sei es mit Schrot durchschossen. Auch die Früchte zeigen später derartige Flecken und verkrüppeln meistens. Tritt die Krankheit auch an den Trieben auf, so scheiden die Flecken kleine Gummitröpfchen ab. Der Erreger ist ein Pilz, der im Inneren der Blätter lebt. Die sich bildenden Sporen verbreiten ihn von Baum zu Baum. Vorbeugung und Bekämpfung - Durch freien Standort und guten Schnitt dafür sorgen, dass Nässe rasch abtrocknen kann. Befallene Blätter und Früchte so früh wie möglich entfernen und vernichten. Kranke Triebe herausschneiden. Ab Aufbruch der Knospen mit Schachtelhalmbrühe allein, oder bei stärkerem Befall mit Netzschwefel-Bentonit-Schachtelhalmextrakt dreimal im Abstand von 14 Tagen spritzen. Bei starkem Befall die Spritzung nach dem Laubfall wiederholen oder nun auch Kupferspritzmittel einsetzen....
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| Der Schmalbauch (Phyllobius oblongus)
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Der Schmalbauch (Phyllobius oblongus): Der zu den Kurzrüsslern gehörende Schmalbauchrüssler ist ein Käfer, der im Frühjahr oft in Massen an Obstbäumen, Beerensträuchern und verschiedenen Laubbäumen auftritt; er frisst die austreibenden Knospen und Blätter. An Edelreisern ist der Schaden besonders groß, denn der Schädling frisst die Edelaugen aus und macht somit die Veredelung zunichte. Die Larven des Käfers leben an den Wurzeln von Gräsern und Kräutern, überwintern als Larven und machen im Frühjahr ein kurzes Puppenstadium durch. Vorbeugung und Bekämpfung - Der vom Schmalbauch verursachte Schaden ist, wenn auch allgemein sichtbar, selten von Bedeutung. Es reicht die Käfer auf untergelegte Tücher abzuklopfen und zu vernichten. Pfropfreiser können durch Wundwachs (Baumwachs Brunonia) geschützt werden....
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| Säulen Rost der Johannisbeere (Cronartium ribicola)
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Säulenrost der Johannisbeere (Cronartium ribicola): Er befällt besonders leicht die schwarzen Johannisbeeren. Auf der Unterseite der Blätter zeigen sich rote Pusteln, die sich später zu zäpfchenartigen Gebilden formen. Der Pilz benötigt zu seiner Entwicklung zwei verschiedene Nährpflanzen. Die Sporen verbreiten den Pilz im Sommer von Strauch zu Strauch un verpflanzen ihn schließlich auf die Weymouthskiefer. Hier entwickelt sich eine andere Sporenform, die ihn dann wieder auf die Johannisbeere überträgt. Vorbeugung und Bekämpfung - Da der Pilz sich von fünfnadeligen Kiefern (Weymouthskiefern) auf die Johannisbeersträucher überträgt, sollte eine Nachbarschaft vermieden werden. Gefährdete Johannisbeersträucher ab Mai zur Blattstärkung mit Schachtelhalm oder Algenpräparaten (Brennessel-Algen Kombi) spritzen. Mehrmalige frühzeitige Spritzungen mit Efeu oder Wermut beugen einem Befall ebenfalls gut vor. Die Sträucher zur besseren Durchlüftung regelmäßig beschneiden, kranke Blätter entfernen und vernichten. Bei starkem Auftreten Kupferspritzmittel einsetzen....
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| Kohl Gallenrüßler und Kohlhernie
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Kohlgallenrüßler und Kohlhernie (Ceutorrhynchus pleurostigma und Plasmodiophora brassicae Wor.): Kohlgallenrüßler: Käfer 3 mm, schwarz, fein weißgrau behaart. Eiablage erfolgt einzeln in ein Bohrloch im Wurzelhals oder an den Wurzeln von Kohl, Radies, Rettich u. a. Um jede Larve bildet sich eine erbsengroße Galle. Mehrere Gallen verschmelzen zu einer Ringgalle. Die Larven sind weißlich, 5 mm groß. Die zweite Generation überwintert an Strünken oder in der Erde. Puppe ebenfalls im Boden. Kohlhernie oder Kropfkrankheit: Gefährlichste Krankheit der Kohlgewächse. Der Erreger ist ein Schleimpilz. Befall an sämtlichen Kohlarten und an allen anderen Kreuzblütlern; auch an Goldlack, Levkojen und Unkräutern. Krankheitsbild dem des Kohlgallenrüßlers sehr ähnlich. Vorbeugung und Bekämpfung - Boden gut durchlüften und 14 Tage vor dem Anpflanzen gut kalken (Algenkalk). Der Boden sollte einen schwach basischen pH-Wert (7 - 8) aufweisen. Auf gesunde Jungpflanzen und gesunde Erde im Frühbeet achten. Setzlinge mit den Wurzeln in eine Lehm- Schachtelhalmbrühe tauchen. Die Pflanzen noch öfters mit Schachtelhalm spritzen. Unkräuter, vor allem Kreuzblütler müssen regelmäßig und gründlich entfernt werden, da sie die Infektion ständig weiterverbreiten. Fruchtwechsel einhalten. Bei starkem Befall muß eine Kreuzblütler-Pause von 4 - 7 Jahren eingeschaltet werden. Kranke Pflanzen werden entfernt und verbrannt....
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| Die Johannisbeer Blasenlaus
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Die Johannisbeerblasenlaus (Cryptomyzus ribis): Blasenartige Aufschwellungen der Blätter der Johannisbeere sind die Folge der Saugtätigkeit der Johannisbeerblasenlaus. Die Läuse finden sich auf der Blattunterseite. Im Juni wandern sie auf Wildpflanzen ab, um im Herbst die Johannisbeere wieder zu besiedeln und hier ihre Wintereier abzulegen. Die bekannte Triebstauchung bei Johannisbeeren werden durch eine andere Blattlausart, die Johannisbeerblattlaus (Doralis grossulariae) verursacht. Vorbeugung und Bekämpfung - Die roten Blasen sind sehr auffällig, schaden den Sträuchern aber kaum. Bereits im Sommer verlassen die Insekten die Johannisbeersträucher wieder und wechseln auf ihren Zwischenwirt. Eine Austriebsspritzung mit Wasserglas (Pilz-Frei) tötet die überwinternden Eier ab und beugt so einer Massenvermehrung vor....
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| Der Birnknospenstecher
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Der Birnknospenstecher (Anthonomus cinctus): Der Schädling legt seine Eier im September und Oktober einzeln in die Laub- und Fruchtknospen des Birnbaumes, vereinzelt auch am Apfelbaum ab. Von Mitte Februar an entwickeln sich die Larven innerhalb der Knospen, in denen sie sich dann Anfang Mai verpuppen. Kurze Zeit darauf erscheint der Käfer. Die befallenen Knospen werden von den Larven ausgefressen; sie können dadurch nicht austreiben, sonder vertrocknen und fallen ab. Vorbeugung und Bekämpfung - Der Beginn der Käferaktivität lässt sich gut durch Abklopfen des Baumes und Auffangen der Käfer mit einem Tuch feststellen. Der nur ungern fliegende Käfer kann mit Insektenfanggürtel oder Leimring (Raupenleim grün) in großer Zahl gefangen werden. Eine Winterspritzung mit Wasserglas (Pilz-Frei) erfasst nur die auf den Bäumen überwinternden Käfer. Die Eier in den Knospen sind kaum zu erreichen. Eine Spritzung mit Quassia im September kurz vor der Eiablage ist sinnvoll. Ein Ring mit Insektenfangleimspray knapp unterhalb der Krone kann die Zahl der Käfer auch reduzieren helfen....
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| Die schwarze Kirschblattwespe
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Die schwarze Kirschblattwespe (Eriocampoides limacina): Die im Juni aus der überwinterten Puppe hervorgehende Wespe legt ihre Eier hauptsächlich an den Blättern von Steinobst und Birnbäumen ab. Nach 8 bis 14 Tagen schlüpfen die Larven aus, die von Juni bis September die Blätter, vorwiegend von oben, oft bis auf das Adernetz skelettieren. Nur die braun verfärbte Oberhaut der Blattunterseite bleibt stehen. Die kleinen, Nacktschnecken nicht unähnliche Larven sind grünlich gelb, oben mit glänzend schwarzem, nach Tinte riechendem Schleim bedeckt, der nach der letzten Häutung fehlt. Im Herbst lassen sich die Larven zur Erde nieder und spinnen sich dort ein; die Verpuppung erfolgt erst im Frühjahr. Bei starkem Befall können nicht nur die braun gewordenen Blattreste, sondern auch die Früchte vorzeitig abfallen. Vorbeugung und Bekämpfung - Kommt es erst im August durch die Larven der Zweiten Generation zu Schadfraß, lohnt eine Bekämpfung nicht mehr. Bei einem stärkerem Auftreten der ersten Generation kann im Juni mit Quassia gespritzt werden. Oft reicht es aber befallene Triebe herauszuschneiden....
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| Der Blattrandkäfer
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Blattrandkäfer (Sitona lineata): Der Blattrandkäfer ist ein Rüsselkäfer, der in erster Linie die jungen Erbsen befällt. Charakteristisch sind die halbkreisförmigen Fraß-Stellen, die die Blätter am Rande aufweisen. Später wird auch oft die ganze Blattfläche durch den Käfer zerstört. Die 4 mm großen Käfer sind nur schwer zu erkennen, da sie sich bei der geringsten Störung zu Boden fallen lassen. Groß wird der Schaden vor allem dann, wenn die Pflanzen infolge ungünstiger Witterung nur langsam wachsen. Der Käfer überwintert im Boden und beginnt im Frühjahr seinen Schadfraß. Die Eiablage erfolgt in den Boden. Eine zweite Käfergeneration tritt im Sommer auf. Vorbeugung und Bekämpfung - Die Käfer können nachts abgesammelt werden. Zum Spritzen eignen sich Rainfarn oder Wermut. Im Übrigen ist durch Hacken usw. für eine rasche Entwicklung der jungen Pflanzen zu sorgen....
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| Die Blutlaus
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Die Blutlaus (Neurotoma flaviventris): Auch Birnengespinstwespe genannt, hat ihre Flugzeit im Mai - Juni. Das Weibchen legt ca. 200 Eier reihenweise an die Unterseite der Blätter. Die Larven, welche nach 10 Tagen erscheinen, spinnen sich ein gemeinsames Nest, das ca. 10 cm groß ist, In diesem Gespinsten fressen die Larven die Blätter restlos bis auf die Stiele auf und legen dann ein neues Gespinst an. Die Raupen sind etwa 2 cm groß, dunkelgelb gefärbt und überwintern im Puppenzustand in der Erde. Vorbeugung und Bekämpfung - Die von Ende Mai bis Anfang Juli von den Larven der Wespe gebildeten Nester werden abgeschnitten und verbrannt. Weitere Maßnahmen sind meist unnötig. Bei starker Ausbreitung Nester mit Gesteinsmehl (Bentonit) bestäuben oder mit Quassia spritzen. Auch Insektenfangleimspray kann verwendet werden....
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| Gurken Mehltau (Erysiphe cichoriacearum)
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Gurkenmehltau (Erysiphe cichoriacearum): Das Auftreten des Gurkenmehltaus wird durch trockenes, warmes Wetter begünstigt. Auf den Blättern zeigen sich zunächst weiße Flecken, die schließlich ineinandergreifen und einen geschlossenen Überzug bilden. Die befallenen Blätter sterben vorzeitig ab. Vorbeugung und Bekämpfung - Mehltau resistente Sorten säen, nicht zu dicht pflanzen, stark treibende Dünger meiden, Treibhäuser gut durchlüften und Mischkulturen mit Knoblauch anlegen. Rainfarn oder Schachtelhalmbrühe unter Zusatz von 1 % Wasserglas (Pilz-Frei) zur Pflanzenstärkung spritzen. Mit Steinmehl (Bentonit) oder Algenkalk stäuben. Kranke Blätter und Pflanzenteile frühzeitig abschneiden und vernichten. Bei starkem Befall Netzschwefel spritzen....
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| Der Erbsenwickler
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Der Erbsenwickler (Grapholitha nigricana): Der durch die Larven des Erbsenwicklers verursachte Schaden ist allgemein bekannt: Der Wickler fliegt zur Zeit der Erbsenblüte und legt seine Eier an den jungen Hülsen der Erbsenpflanzen ab. Die daraus schlüpfenden Räupchen fressen sich in die Hülsen ein und ernähren sich von den Samen. Jede Raupe befällt 1-4 Samen. Nach ca. 3 Wochen sind die Raupen ausgewachsen. Sie verlassen die Erbsen und spinnen sich im Boden ein. Die Verpuppung erfolgt erst im Frühjahr. Vorbeugung und Bekämpfung - Sehr früh oder sehr spät aussäen, damit die Blüte nicht mit der Flugzeit der Falter zusammenfällt. Beete in offener, windbewegter Lage sind weniger gefährdet. Mischkulturen mit Tomate sind günstig. Mit Wermut- oder Rainfarnspritzungen kann einem Befall vorgebeugt werden. Bei starkem Befall zweimal gegen Ende der Blüte, abends mit Quassia spritzen....
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| Die Rote Spinne (Paratetranychus pilosus)
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Die Rote Spinne (Paratetranychus pilosus): Die Rote Spinne wird durch ihr Saugen an den Blättern unserer Obstbäume schädlich. Bei stärkerem Befall kommt es zu vorzeitigem Blattfall: Im Laufe des Jahres treten mehrere Generationen auf, die sich so überschneiden, dass man im Sommer sämtliche Entwicklungsstadien nebeneinander vorfindet: Larven, ausgewachsene Tiere und die rotgefärbten Sommereier. Die Überwinterung erfolgt im Eisstadium. Die nur 0,1 mm großen, rotglänzenden Wintereier finden sich oft in solchen Massen auf der Rinde, dass sie mit bloßem Auge als roter Belag gut zu erkennen sind. Vorbeugung und Bekämpfung - Die Bekämpfung der Wintereier erfolgt durch Rindenpflege incl. Stammanstrich (Weißanstrichpaste) und einer Austriebsspritzung mit Wasserglas (Pilz-Frei). Direkt gegen die Milben kann mit Beinwell, Brennessel, Schachtelhalm, schwarzem Holunder oder auch Wermut gespritzt werden. Netzschwefel Spritzmittel ist auch geeignet. Pflanzen regelmäßig wässern, Baumscheibe mulchen und mit Kompost unter Zugabe von Bentonit oder Brennessel-Algen Kombi düngen....
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| Rostpilze
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Die als Rost bezeichnete Krankheit an Pflanzen wird durch verschiedene Rostpilze hervorgerufen. Der Befall äußert sich durch die blattunterseits vorzufindenden, warzenähnlichen Sporenlagern, welche die namensgebenden, staubförmigen und rostfarbenen Sporen enthalten. An den befallenen Stellen ist die Blattoberseite meist aufgehellt. Das befallene Blatt stirb rasch ab und die Sporen könne die Wirtspflanze weiter infizieren und so erheblich Schädigen....
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| Die Kohl Drehherzmücke
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Kohldrehherzmücke (Contarinia nasturtii): Die winzigen Larven der Drehherzmücke verursachen in jedem Jahr große Schäden an unseren Kohlpflanzen. Die Mücken treten in mehreren Generationen auf. Die erste Generation erscheint ab Mitte Mai, die letzte im Spätsommer. Die Überwinterung erfolgt im Larvenstadium im Erdboden. Die aus den auf den Kohlblättern abgelegten Eiern hervorgehenden Larven stechen die Pflanzenstellen an und ernähren sich von dem Pflanzensaft. Als Folge ihrer Saugtätigkeit wird das normale Blattwachstum gestört. Es bilden sich Verdickungen und Verdrehungen und es unterbleibt die normale Kopfbildung. Häufig tritt dann noch Fäulnis hinzu, so dass die so geschädigten Pflanzen vollkommen wertlos sind. Vorbeugung und Bekämpfung - Während der ersten Flugzeit der Mücken ab Mitte Mai sollten die Kohlpflanzen mit einem Ernteschutznetz (am besten aus Baumwolle) abgedeckt werden. Mischkulturen mit Tomaten oder Sellerie sind günstig. Windige Standorte ebenfalls. Spritzen mit Schmierseife oder Quassia ist nur während der Hauptflugzeiten und der Eiablage im Mai und Juli bis September sinnvoll....
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| Die San-José-Schildlaus
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Die San-José-Schildlaus (Aspidiotus perniciosus Comst.): ist eine der gefährlichsten Obstschädlinge. Die flachen, runden, stecknadelkopfgroßen Schildläuse zeigen sich auf Ästen, Stamm und Früchten, im geringen Umfange auch auf Blättern der Obstbäume und Beerensträuchern. Sie werden leicht durch Baumschulmaterial oder durch befallene Früchte eingeschleppt. Eine starke Anfälligkeit für die San-José-Schildlaus zeigen die Johannisbeeren. Dunkelrote Flecken auf Äpfeln und Birnen, in deren Mitte die winzig-kleine Schildlaus sitzt, sind immer verdächtig. Vorbeugung und Bekämpfung - In den Befallsgebieten Südwestdeutschlands wird das Auftreten dieses Schädlings durch den während der vergangenen 50 Jahre eingebürgerten Nützling, der Schlupfwespe Prospaltella perniciosi in der Regel so stark beeinträchtigt, dass die Schadensschwelle nicht überschritten wird. Ansonsten können die gleichen Maßnahmen wie bei den heimischen Schildläusen ergriffen werden. Bei stärkerem Befall sollte der zuständige Pflanzenschutzdienst zurate gezogen werden....
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| Die Maulwurfsgrille (Gryllotalpa vulgaris)
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Die Maulwurfsgrille (Gryllotalpa vulgaris): Die Maulwurfsgrille, auch Werre genannt, ist weit verbreitet. Sie gräbt in Gärten, Feldern. Wiesen und Wäldern unterirdische Gänge, wobei sie an den Wurzeln großen Schaden anrichtet. Die Maulwurfsgrille erscheint vom Mai bis in den Herbst. Im Juni/Juli gräbt das Weibchen vom flachen Erdgang aus einen kleinen Stollen in die Tiefe. Dort wählt es ein eirundes, höhlenartiges Nest und legt darin etwa 200 Eier. Nach etwa drei Wochen (im Juli) schlüpfen die Jungen, die einer bleichen Ameise ähneln. Sie bleiben 3-4 Wochen beisammen, häuten sich zum ersten Male, zerstreuen sich im Boden und beginnen ihren verderblichen Fraß. Zweite Häutung Ende August; dritte Ende September. In diesem Zustand überwintert die Larve tiefer im Boden. Letzte Häutung im Mai bis Juni des folgenden Jahres. Nun erscheint das fertige Geschlechtstier. Vorbeugung und Bekämpfung - Von April bis Mai Marmeladengläser ebenerdig eingraben. Die Tiere fallen auf ihren nächtlichen Wanderungen in die Gefäße und können an den glatten Wänden nicht wieder hoch. Die Fallen regelmäßig kontrollieren und Nützlinge frei lassen. Im Juni/Juli die Gänge aufgraben und die Nester vernichten. Man kann auch erst Speiseöl in die Gänge gießen und anschließend die Gänge mit Wasser fluten. Eier und Jungtiere ersticken im Nest, die Grille kommt an die Oberfläche und kann getötet werden. Bei starkem Auftreten können die Gänge auch mit Quassiabrühe geflutet werden. Das natürliche Bodenleben wird dadurch aber geschädigt....
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| Braunfleckenkrankheit der Tomate (Cladosporium fulvum)
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Braunfleckenkrankheit der Tomate (Cladosporium fulvum): Dieser Pilz ist einer der gefährlichsten Feinde, besonders der Gewächshaustomaten. Er schädigt hauptsächlich die Blätter, weniger die Früchte. Die Krankheit zeigt sich durch unregelmäßige, anfangs gelbe, später braun werdende Flecken auf den Blättern und Trieben. Auf diesen Belägen bilden sich die Sporen. Treten die Flecken zahlreicher auf, so verdorren die befallenen Teile und die Früchte entwickeln sich nicht weiter. Die Sporen überwintern auf den Tomatenresten und im Boden. Von hier aus findet im Frühjahr der Neubefall der Pflanzen statt. Vorbeugung und Bekämpfung - Die Ausbreitung der vorwiegend in Gewächshäusern auftretenden Krankheit wird durch zu hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt. Es muß daher für genügende Lüftung, besonders am Morgen gesorgt werden. Vorbeugend kann Schachtelhalm gespritzt werden. Nach der Ernte wird das Tomatenkraut eingesammelt und verbrannt, der Boden tief umgegraben und gekalkt (Algenkalk)....
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