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Wieso kümmert sich die Jugend nicht mehr so um die Natur?

Ich bin jung und brauche das Grün - Grundlagen, Studium, Ausbildung, Schule ...
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In den Fachbereichen der Biologie und in der Ausbildung zum Gärtner ist die Botanik ein umfassendes Thema. Wir helfen bei Lösungsansätzen und Fachbegriffen.
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BeitragFr 05 Apr, 2013 15:10
Meiner Meinung nach,liegt es nicht an der Jugend! Es kommt immer darauf an,was ihnen vorgelebt wird!

Es geht uns einfach zuuu gut,wir leben in einer *Wegwerfgesellschaft*,so ist das nun mal ! Was man braucht,bekommt man im Lebensmitteldiscounter. Man brauch sich selbst,keine Sorge um Ernte,Ertrag,Natur etc machen!

Stellt Euch mal vor,man wäre darauf angewiesen,von dem zu leben,was der eigene Grund hergibt ! Wie würde man sich um jedes einzelne Pflänzchen kümmern,es hegen und pflegen und mit der Natur ganz anders umgehen!
(das Beispiel hinkt gewaltig,ich weiß,nicht jeder hat Grund und Boden )

Letztens babe ich im TV eine Sendung über Polen gesehen. In manchen Ecken leben die Menschen da noch wie vor 100 Jahren,aber sie leben im Einklang mit der Natur und achten sie !

Das ist vielen Menschen abhanden gekommen,leider !
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BeitragFr 05 Apr, 2013 15:25
Da wo meine Eltern herkommen leben die auch was im Garten wächst. Es wirt aber ab und zu mal auf dem Basar Mehl (25 kg), Tee u.s.w. eingekauft.
Auf die Natur wirt da aber nicht unbedingt geachtet. Da es dort keine Mühlabfuhr gibt, wirt das meiste Verbrand um die Banja/Sauna zu heitzen. :mrgreen: :?
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BeitragFr 05 Apr, 2013 15:26
Och, mit dem, was der Garten (bei nicht sonderlich liebvoller Pflege, Unkraut lebt meist in friedlicher Koexistenz) hergibt habe ich schon so manchen Sommermonat überstanden. :wink:
Kartoffeln reichten zumindest für 4 Wochen, Erdbeeren fast immer 4 Wochen (dank unterschiedliche Sorten), Spargel immer als Mahlzeit am WE ...

Wenn ich aber meinen Jugendlichen sehe, mein Sohn interessiert sich erst dann für die "Natur", wenn sie auf dem Teller liegt. :-#=

Klaro kann man sich sagen, okay, im Supermarkt bekomme ich die Gurke gerade für 39 Cent (in der Saison).
Doch mal ehrlich, wer macht sich Gedanken darum, wie dieser Preis zustande kommt??

Übrigens gab es gestern einen Beitrag in den Abendnachrichten über eine Gärtnerei, die jetzt Plattenweise die Stiefmütterchen kompostiert (!), weil sie keiner kauft auf Grund der Kälte. Ich möchte nicht wissen, was für Arbeit und Energie darin steckt. :roll:
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BeitragFr 05 Apr, 2013 15:40
Die Stiefmütterchen hätten sie doch dem green-24 Verein schenken und diese dann an die User verteilen. :mrgreen: :- :-k Ist immerhin besser als auf den Mühl. :-
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BeitragFr 05 Apr, 2013 15:44
Oder halt dem nächsten Kindergarten.

Womit wir wieder beim Thema wären. Wer lebt den Kindern/der Jugend denn dieses Verhalten vor?
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BeitragFr 05 Apr, 2013 21:40
Hat sich denn "die Jugend" früher mehr für die Natur interessiert oder sich ernsthaft damit beschäftigt als heute :-k
Es war zu meiner Schulzeit schon ein verlorenes Häufchen, das sich nachmittags mit dem Biolehrer zu Aktionen trafen. Evtl. finden viele erst später zu wahrem Naturinteresse.

Viele Menschen mußten sich in den 60er und 70er Jahren mithelfenderweise mit der Natur bzw. mit Landwirtschaft und Gartenbau beschäftigen. Ich kenne einige, die das als sehr unangenehm empfanden. Diese haben ihre Kinder dann damit verschont. Es gab ja reichlich Alternativen zur Freizeitgestaltung. Man hielt sich zwar draußen "in der Natur" auf, die diente aber eher als Kulisse denn als Gegendstand von Betrachtungen. Diese Generation ohne Naturbezug hat inzwischen auch wieder Kinder.
Da kommt es schon mal vor, dass ein kleines Kind angesichts eines freilaufenden Insektes in Panik kommmt.

Irgend ein Naturschutzverband hat vor einiger Zeit die Befürchtung geäußert, dass das Grundwissen um die Natur und ihre Zusammenhänge verlorengehen könnte. Die fanden das schlimm.

Es gibt aber auch einige Institutionen die immer wieder mal gute Veranstaltungen für Kinder anbieten, die Lust auf den Umgang mit der Natur wecken sollen. Es gibt auch noch Eltern die mit ihren Kindern dahin gehen.

Ich bin auch der Meinung dass es immer weniger Erwachsene gibt tatsächlich fundierte Kenntnisse besitzen und diese weitergeben können. Und wer sich nicht auskennt, geht vielleicht auch nicht mit den Kindern durch die Wiesen oder in den Wald, die könnten ja Fragen stellen. Kinder haben es also nicht leicht, ihr Interesse für die Natur zu entdecken, auch nicht (mehr) auf dem Land.
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BeitragFr 05 Apr, 2013 23:02
annewenk hat geschrieben:
Stellt Euch mal vor,man wäre darauf angewiesen,von dem zu leben,was der eigene Grund hergibt ! Wie würde man sich um jedes einzelne Pflänzchen kümmern,es hegen und pflegen und mit der Natur ganz anders umgehen!
Ein Grund, weshalb 2 meiner Töchter die Waldorfschule besuchten. Die Feldbauepoche hat den Kindern sehr gut getan.
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BeitragFr 05 Apr, 2013 23:27
...weil sie es vorgelebt bekommt
*Die Umgebung,
in der sich
der Mensch
den größten Teil
des Tages aufhält,
bestimmt
seinen Charakter.*

(Antiphon)

LG
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BeitragSa 06 Apr, 2013 8:34
... und weil fazebock, wkw und dwidder weitaus wichtiger als die Natur sind, die schickt keine SMS, oder E-Mail - wie langweilig.



Neulich meine Nachbarin (Ende 50): "Da kommt immer so ein großer Vogel mit rotem Schwanz"

Der rote Schwanz ist schwarz, der Bauch ist rot, der Vogel ein Buntspecht.

Passt doch zum Beitrag von Hesperis.

Gruß
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BeitragSa 06 Apr, 2013 9:49
Hesperis hat geschrieben:Hat sich denn "die Jugend" früher mehr für die Natur interessiert oder sich ernsthaft damit beschäftigt als heute :-k
Es war zu meiner Schulzeit schon ein verlorenes Häufchen, das sich nachmittags mit dem Biolehrer zu Aktionen trafen.


Stefan, du triffst den Nagel genau auf den Kopf. Das ist mir auch an Erinnerungen durch den Kopf gegangen, als ich diesen Thread hier las.

Auch als die Menschen noch direkt von der Natur gelebt haben, haben sie sie nicht sonderlich geachtet. Es wurde genommen, was gebraucht wurde (die Römer haben die gesamten Wälder des Mittelmeeres abgeholzt, so das wir die Gegend heute nur noch als karg und trocken kennen) und Nachhaltigkeit ist ein eher moderner Begriff. Die ersten Pflanzenschutzmittel wurden nach dem Motto viel hilft viel verteilt und das vor nur ein paar Jahrzehnten Kinder an DDT im Essen gestorben sind, weil mal wieder irgend ein Landwirt es zu gut meinte, das weiß heute kaum mehr jemand. Wenn heute wirklich mal die Grenzwerte für irgendein Mittel überschritten werden, dann ist das bei weiten kein Vergleich zu dem, was in den 60er- und 70er-Jahren einfach unbesehen gegessen wurde.

'Alles wird schlechter' ist in meinen Augen Klagen auf höchstem Niveau. Uns und der Natur ging es seit der 'Massenvermehrung' des Menschen nie so gut wie heute...

Ich habe als Kind noch die schwarze Luft im Ruhrpott und die schäumenden, vergifteten Flüsse mit Badeverbot gesehen. Dagegen sind ein bisschen Müll und überquellende Papierkörbe wirklich ein Witz... - und vergleichsweise einfach zu beheben. :wink:
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BeitragSa 06 Apr, 2013 11:01
Andrea, was verstehst Du unter UNS. Wir hochzivilisierten Hightechnationen, mit den Monokulturen, die für den Rückgang vielen Tier- und Pflanzenarten verantwortlich sind? Natürlich ist die Luft besser, die Flüsse sauberer (aber WO? In China sicher nicht), die Medizin hat riesige Fortschritte gemacht, aber vor 30 Jahren waren weder die Städte, noch die Parks voller Abfälle, die Industrie hat dazugelernt und wir, wieder alles vergessen? Brauchen wir wirklich Kiwis aus Neuseeland und Erbeeren aus Argentinien? Müssen jährlich ca. 100 Millionen Haifische sterben, bei denen oft nur die Flossen abgeschnitten werden, damit wir nicht auf unser Süppchen verzichten müssen? Der Plastikmüll in den Weltmeeren, der inzwischen eine Fläche von der Größe der Schweiz bedecken, die Abholzung der Regenwälder in Asien und Südamerika, damit wir Palmöl, oder Schränke aus Mahagoni im Wohnzimmer haben.

nachdenkliche Grüße
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BeitragSa 06 Apr, 2013 11:02
Ich kenne keine Familie mit Kindern, die noch im Wald oder Flur "spazierengeht". Das ist doch soooo langweilig; heute muss man Kindern schon mindestens einen Freizeitpark oder andere Action bieten, damit sie mit den Eltern mitgehen.
Mein Mann und ich sind mit Sohnemann von kleinauf durch die Wälder spaziert, und er hat immer vernünftige Antworten bekommen. Selbst heute liebt er es noch; also denke ich, wenn man von Anfang an schon die Kleinen an vieles heranführt, werden sie automatisch ein anderes Gefühl für Natur und Umwelt bekommen und sie auch achten, weil von den Eltern es so vorgelebt wurde.

Leider hat die Jugend heute so gar keine Zeit mehr, weil sie stundenlang am Computer Spiele spielen, simsen oder sich auf Facebook um nichtige Dinge austauscht. Selbst auf Spielplätzen sieht man kaum noch Kinder, sie haben ja, siehe vorher, ach so wichtige Dinge zu tun..

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber die Mehrheit ist so wie beschrieben.

LG Gerda
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BeitragSa 06 Apr, 2013 11:32
Hallo,
also ich finde man sollte die Jugend nicht so schlecht machen.
Sicher gibt es solche und solche.
Gerade heute ist in unserer Ortschaft Ramadama.
Das heute sämliche Vereine hier gehen und sammeln den
Müll auf Strassen , Wiesen und Wälder ab. Hauptsächlich
Kinder und Jugendliche. Ich finde es toll.

Meine Kleine macht z.B. ein soziales Projekt in der Schule Nachmittag
freiwillig und gerne. Sie spielen und beschäftigen sich mit behinderten Kindern.
Tiere liebt sie sowieso. (Schimpft mich schon wegen ner Spinne) :-#=
Meine grosse hat damit nicht am Hut. Sie kann das halt nicht.
Die sind desshalt auch nicht schlechter.

Ich finde den Druck den sie in der Schule haben ist schon emens.
Eine Lehrstelle zu finden und alles im Normalen Ramen zu leben ist schon viel genug.
Sicher ist es einfacher auf dem Land zu leben al in der Stadt.
Handy und co finde ich auch schlimm. Aber leider geht es nicht mehr ohne.
Aber alles in Masen ist für mich o.k.


LG Hanni

Ach ja, die Liebe zu Pflanzen und Garten hab ich auch sehr viel später entdeckt.
Meine Mama sagt immer, sie hätte sich das nie gedacht das ich mal sooo nen
Heck Meck mache mit meinen Pflanzen. Früher war das Rasenmähen schon zuviel. :-#=
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BeitragSa 06 Apr, 2013 13:57
Ich meinte es nicht ganz so global, wir reden ja hier nicht über die Jugend in China, sondern über die Jugend im näheren Umfeld unserer Forenjugend.

Das die Zustände in China denen in Deutschland vor 40 Jahren ziemlich ähneln, streite ich gar nicht ab. Aber genauso, wie wir (in Deutschland/Europa) gemerkt haben, das es so nicht weitergeht, werden auch die Chinesen das zwangsweise merken müssen. Anscheinend kann Industrialisierung in weniger entwickelten Ländern nur über Umweltverschmutzung, Raubbau und schlechte Arbeitsbedingungen entstehen, das Aufräumen und Jammern kommt dann später. Das bedeutet nicht, das ich das gutheiße, aber bevor wir uns über China aufregen, sollten wir uns an die eigene Nase fassen, wir waren auf dem Weg zur Industrialisierung nicht besser und perfekt sind wir sicher auch jetzt noch lange nicht.

Ich habe erlebt, das es hier früher definitiv nicht besser war. Parks mit überquellenden Mülleimern hat es immer gegeben (nicht, das sowas sein müsste :-s ), aber auch überall in der Natur wilde Müllkippen oder sogar Schrott, Altöl und andere Behälter mit undefinierbaren Flüssigkeiten. Jugendliche, die sich mehr für das andere Geschlecht oder andere 'coole' Aktivitäten als für die Natur interessieren finde ich auch wirklich nicht neu und spektakulär...;)

Der Threadtitel 'Wieso kümmert sich die Jugend nicht mehr so um die Natur?' ist also schon völlig falsch, die Jugend hat sich auch früher (zumindest, was mein persönliches früher anbetrifft) nicht mehr um die Umwelt gekümmert als heute... ;)

Und die Diskussionen darüber sind wohl älter, als wir alle zurückdenken können. Sicher kann man versuchen, zumindest die Interessierten, zu fördern, aber ändern wird sich das wohl ganz sicher auch in den nächsten 1000 Jahren nicht...

Es ist zwar erschreckend, das Kinder oft nicht wissen, das Eier hinten aus dem Huhn rauskommen und Erdbeeren nicht an Bäumen wachsen, aber dafür müssen sie sich intensiv mit den neuen Medien befassen. Ein Jugendlicher, der nicht mit dem Smartphone oder dem PC auskennt, hätte doch kaum noch eine Chance auf eine Ausbildung. Sie lernen heute eben ganz andere Dinge. Auf der einen Seite sehr traurig, aber auf der anderen Seite irgendwie auch verständlich.

Natur ist anscheinend kein Allgemeinwissen mehr, sondern nur noch Spezialwissen für Interessierte.
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BeitragSa 06 Apr, 2013 14:13
Das größte Problem ist - meiner Meinung nach -, daß alle nur reden, diskutieren und jammern (auf höchstem Niveau!)!! Aber wer TUT denn was?

Ich habe vor 4 Wochen mit den Kindern des KiGas meines Jüngsten Samen für einen Naschgarten ausgesät!

Die Kinder - sogar die ganz Kleinen mit ihren 3 Jahren - waren alle Feuer und Flamme und zeigten mir jeden Morgen, wenn ich den Kleinen in den KiGa gab, wie groß und toll doch ihre Pflänzchen geworden seien!

Das sind im übrigen ALLES Stadtkinder, die wenigsten haben einen Garten, einige noch nicht mal einen Balkon ... viele der Kinder sind mit Migrationshintergrund "behaftet" ... und trotzdem konnten sie alle motiviert werden ... WENN denn mal ein Erwachsener einfach mal was MACHT :wink:

Genauso an der Schule meines Großen ... er hat sich bei Anmeldung ins Gymnasium sofort für den Schulgarten angemeldet ... und ist mit Feuer und Flamme dabei ...

Ich finde nicht, daß wir groß über die jugend schimpfen dürfen, WIR müssen ihnen ein Beispiel geben ... wir müssen sie heranführen an die Schönheit der Natur ... und ich muß ehrlich sagen, es sind die AUSNAHMEN, die kein Verständnis dafür aufbringen wollen! Die meisten Jugendlichen sind in Sachen Umweltschutz sogar noch radikaler als wir Erwachsenen, weil es IHRE Zukunft ist, mit der WIR so sorglos umgehen (umgegangen sind!)!
Zuletzt geändert von Rouge am Sa 06 Apr, 2013 14:14, insgesamt 1-mal geändert.
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