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Wie genau eine Drainage machen?

Die richtige Pflanzenpflege, Pflanzenschnitt, Veredelung ...
Worum geht es hier: Richtige Pflanzenpflege, schneiden und veredeln...
Die richtige Pflege von Pflanzen umfasst das Düngen (welcher Dünger und wie oft düngen), Schneiden (wie schneiden und wann wird geschnitten), Wässern (wieviel Wasser und wie oft gießen), Standort der Pflanze (wieviel Licht oder Schatten), Boden (welche Erde oder Substrate), Überwinterung (wie überwintern und bei welchen Temperaturen, winterharte oder nicht), Veredelung (welche Technik zum veredeln, okulieren, anplatten oder pfropfen).
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BeitragWie genau eine Drainage machen?Mi 20 Mai, 2009 7:32
Hi,
Ich bin im Forum schön öfters darüber gestolpert, dass manche eine "Drainage" in ihrem Blumentopf haben. Aber selbst nach längerem Suchen im Forum konnte ich nichts genaueres finden wie man eine Drainage macht. Ist eine Drainage einfach nur das Loch im Blumentopf damit das Wasser abläuft, oder steckt da mehr dahinter, wie z.B. eine spezielle Erdschicht die das Wasser ableitet oder sowas.
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BeitragMi 20 Mai, 2009 7:38
Das kommt immer ein wenig auf die Pflanzen an, die so eine Drainageschicht in den Topf bekommen sollen.

Ich nehme zum Beispiel bei kleineren Pflanzen und auch Kakteen oder Sukkulenten gerne ein paar Zentimeter Seramis und darauf kommt dann das eigentliche Substrat.
Das Wasserabzugsloch ist natürlich ganz wichtig.
Bei größeren Pflanzen, oder welchen, die mehr Drainage brauchen kannst Du auch große Kiesel in den Topf/ Kübel schichten und darauf dann das Substrat packen.
Hauptsache unten im Topf ist nicht normale Erde, die mit der Feuchtigkeit dann festpappt. Steine oder auch Seramis sorgen dafür, dass überschüssiges Wasser gut abfließen kann (oder im Seramis gespeichert wird) und nicht an den Wurzeln bleibt und somit Staunässe entsteht. Außerdem sorgen die Zwischenräume für eine bessere Belüftung von unten. Und somit kann das Substrat von unten besser antrocknen, so wie es ja oben drauf auch abtrocknen kann.

Was auch funktioniert, sind diese Rindenstückchen aus dem Orchideensubstrat.
Hauptsache mehr Platz dazwischen als zwischen den einzelnen Körnchen des Substrates.
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BeitragMi 20 Mai, 2009 7:53
Okay :-)
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Nun ergibt das alles einen Sinn für mich \:D/
Werd mich gleich mal daran machen meinen überschüssigen Mulch ordentlich zu verwenden.
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BeitragMi 20 Mai, 2009 7:56
Ob das mit Mulch so wirklich funktioniert weiß ich nicht!
Das kann auch anfangen zu gammeln. Die Rindenstückchen aus dem Orchisubstrat sind ja kein Mulch und auch das hab ich erst einmal ausprobiert.

Steine bzw. Seramis o.ä. sind da wirklich besser geeignet!
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BeitragMi 20 Mai, 2009 8:04
hmm #-o #-o ....überredet :idea:
Dann leg ich mir mal paar tonnen Seramis zu.
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BeitragMi 20 Mai, 2009 8:19
Bei wie vielen Pflanzen willst Du denn eine Drainage anlegen?
Das klingt ja nach Großprojekt... Du kannst ja mal schauen, was günstiger ist - säckeweise Seramis (ich bekomme das hier manchmal recht günstig), oder Kiesel aus dem Baumarkt.
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BeitragMi 20 Mai, 2009 11:56
Schu Dich mal etwas um. Bei uns gibt es eine Gärtnerei und eine Genossenschaft, die 50 Liter Blähton für 14 Euro verkaufen. Das kommt auf jeden Fall billiger, als 50 Liter Seramis. :wink:

Manche Leute versuchen auch, die Draiangeschicht nach oben hin etwas "dichter" zu machen, damit die Erde von oben nicht so schnell in die Drainageschicht nachrutscht, und deren Durchlässigkeit vermindert. Dafür kann man entweder eine Schicht kleiner Kiesesteine (oder Seramis :)) über den Blähton geben, oder irgendein wasserundruchlässiges Vlies (z. B. Unkruatvlies).


Wichtig zu beachten ist auch noch, daß eine solche Drainageschicht nicht bedeutet, daß es egal ist, welche Erde Du hinterher obendrüber verwendest. Bei Pflanzen, die auf schnelle abtrocknende Erde angewiesen sind (z. B. Kakteen und Sukkulenten), ist es mit der Drainageschicht alleine nicht getan, auch die Erde selbst muß gut durchlässig sein!
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BeitragMi 20 Mai, 2009 12:40
@Indigogirl:
So viele sind das auch nicht. 50-70 Töpfe muss ich drainagieren. Hab mich bissel daheim umgeschaut, da stand doch tatsächlich nen alter Sack mit alten Tonbröseln die genau die richtige größe und Form haben für die Drainage :-)
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BeitragSa 18 Jul, 2009 12:21
Eine andere Frage mal.
Wäre denn perlite auch möglich?
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BeitragSa 18 Jul, 2009 12:41
Hallo Metin,

Du könntest es versuchen; einfach das Abflußloch mit einer Blähtonkugel belegen, und dann den Rest der Drainage mit Perlite machen.
Ich sehe nur die Gefahr, daß das Perlite mit der Zeit nach oben gespült werden könnte. Ich habe das Gefühl, Perlite bewegt sich mit der Zeit immer ein wenig nach oben. Das heißt, jede Unruhe (starkes Gießen, Transport, sonstige Erschütterung) führt dann dazu, daß sich Erde nach unten zwischen das Perlite schiebt - so verschwindet dann die Drainageschicht mit der Zeit. Das könnte man verhindern, wenn man, wie einige hier es ja machen, ein Stückchen Unkrautvlies über die Drainageschicht legt, bevor man die Erde auffüllt.

Ein weiterer Nachteil ist das geringe Gewicht. Hat man einen schmalen, hohen Topf, in Kombination mit einer hohen Drainageschicht (die Höhe richtit sich ja nach der Art der Pflanze), und einer hohen oder stark überhängenden Pflanze (oder einer Pflanze, die viel Angriffsfläche für Wind bietet), dann könnte eine sehr leichte Drainageschicht dazu führen, daß der Topf viel schneller umkippt. Aus diesem Grund benutzen ja einige Leute (ich nicht) auf ihrem Balkon Kies statt Blähton als Drainage - und Perlite ist ja nocheinmal wesentlich leichter als Blähton.
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BeitragSo 19 Jul, 2009 7:44
Scrooge hat geschrieben: Aus diesem Grund benutzen ja einige Leute (ich nicht) auf ihrem Balkon Kies statt Blähton als Drainage -

andere leute - wie ich - verzichten gänzlich auf jegliche drainage ;)
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BeitragSo 19 Jul, 2009 9:33
Darum gehts ja hier überhaupt gar nicht!
Hast du die Überschrift gelesen?
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BeitragMo 20 Jul, 2009 8:08
aber sicher hab ich das
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BeitragMo 20 Jul, 2009 18:54
:oops: :oops: :oops:

Ich lege seit meiner Lehrzeit (da habe ich so was mal gelernt), in meine Kübelpflanzen eine Drainage.

Dazu zertrümmere :-#= ich zuerst einfache alte Tontöpfe und lege dann 2 bis drei Tonscherben als Brücke über das Loch in Kübel (damit es nicht verstopft). Danach folgt eine Schicht Blähton (hat sich seit Jahren bewährt!!!) und dann das Pflanzsubstrat.

Das mach ich bei allen Töpfen, in denen ich Pflanzen über den Sommer im Garten stehen haben will (ob nun mehere Jahre oder nur einjährige Bepflanzung).
Bis jetzt habe ich damit gute Erfahrungen gemacht. Weniger Staunässe, wenn es denn doch zu stark regnet. Und zuviel Wasser kann eben schnell abfließen.

Perlite würde ich persönlich nicht als Drainage empfehlen, es ist ja eher zur Wasserspeicherung, denn zum schnellen Abfließen gedacht.

@ nazareno : wenn du meinst, dass für dich in Ordnung ist, bitte, aber ohne jegliche Begründung :-k :-k . Und glaube mir, entspannter ist es für Pflanzen mit einer Drainage!

LG
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BeitragDi 21 Jul, 2009 9:08
begründen kann ich das natürlich schon, nur - es ist hier ja wohl OT, daher obsolet.
Mein obiger beitrag kann gern auch gelöscht werden O:)
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