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Welche Kletterpflanzen an einem stabilen Holzzaun?

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Gärtner
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Hi,
es soll ein nicht billiger, Dichtzaun aus impregniertem Holz sein, er soll sofort begrünt werden.
Am liebsten mit immergrünen, Efeu wird aber mit der Zeit zu schwer, zu invasiv.

es gibt immergünes Geißblatt und die Klettergurke.
Noch etwas?

Von den nicht immergrünen haben wir an Pfeifenwinde, wilden Wein und Hopfen gedacht.

Knöterich, Blauregen, Trompeten... und Kletterhortensien könnten für den Zaun zu schwer werden.
Hat jemand Erfahrung, Vorschläge.

Wir nehmen es in Kauf, dass der Zaun - der dann nicht gestrichen werden kann - in 10 bis 15 Jahren hinüber ist
und ersetzt werden muss.

Und noch etwas: wir wollen nicht nur eine Sorte pflanzen, d.h. es können viele verschiedene Pflanzen sein.
Am liebsten wären uns Pflanzen wie akebia - sie braucht aber irgendeine Befestigung, weil sie sich nicht selbst festhalten kann
an einem dichtzaun (keine Lücken).
Danke und VG
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Hallo, ja es gibt immergrünes Geißblatt wir selbst haben noch eins .
es kann auch rechtschnell wachsen und wenn es doch mal zu wuchtig wird kann es auch zurückgeschnitten werden.
Am Anfang würde ich Bänder ziehen da mit die Jungpflanze halt hat.
Sonst fällt mir leider keine immergrüne Kletterpflanze ein die nichts kaputt macht .

LG
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Danke, nicht immergrüne kommen auch in Betracht, sie müssen aber schnell wachsen und nicht zu schwer für den Zaun werden.
Was hält ihr vom Hopfen (wächst hier gerne als Unkraut an der S-Bahn).
LG
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Hi,

Hopfen kenne ich nicht. Aber von Clematis bin ich absoluter Fan. Die gibts in wirklich vielen, sehr schönen Formen und Farben und viele sind sehr robuste, schnellwüchsige und blühwillige Sorten. Falls ihr also neben schnellwachsendem Grün auch auf der Suche nach Farbtupfern seid...
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Moin,

Fragen, die sich mir stellen, sind:
- wie ist das Holz imprägniert? Nicht alle Kletterpflanzen vertragen die chemischen Stoffe, die ausgedünstet werden können.
- welche Fläche wird zu begrünen sein?

Bei Kletterpflanzen ist es meist kaum möglich, sie vernünftig zu kombinieren, weil mit der Zeit immer einer gewinnt. Nur Rosen und Clematis arrangieren sich gut miteinander. Vor allem windende Pflanzen erwürgen die Partner relativ schnell.
Bei windenden Kletterpflanzen ist es auch nötig, ihnen eine stabile Kletterhilfe zu bieten. Drähte oder ähnliches reichen nicht! Die Kräfte, die das Holz nach dem Umwickeln entwickelt, reisst Dir diese aus den Verankerungen. Dazu kommt, dass die Triebe sich mit der Zeit so um die Drähte wickeln dass sich sich damit selber abwürgen. Am günstigsten sind massive Metallstäbe mit einem Mindest-Durchmesser von 15 mm.

Bei der Fassadenbegrünung kalkuliert man mit ungefähr 1,5 kg/m² trockenes und 4,6 kg/m² regenfeuchtes Laub. Dazu kommt dann noch das Holz. Das sind die Wert, die die leichteren Pflanzen produzieren. Damit kannst Du ganz gut das Gewicht ausrechnen, dass Dein Zaun aushalten muss.

Hopfen ist eine Staude und stirbt jedes Jahr auf die Wurzel zurück. Es bleiben im Herbst also immer alle abgestorbenen Triebe hängen, die man jährlich entfernen sollte, wenn man kein trockenes Gestrüpp am Zaun hängen haben möchte. Auch macht er unterirdische Ausläufer und taucht irgendwann überall auf.

Akebia ist auch nur halb-immergrün. Ab Frösten von -10° C verliert sie ebenfalls ihr Laub. Dazu kommt, dass sie erst nach ein paar Jahren, meist zwischen drei und vier, richtig etabliert ist, sie braucht also ihre Zeit.

Mein Vorschlag wären remontierende Kletter-Rosen der Rambler-Gruppe. Besonders die Wichuraiana-Hybriden sind an geschützten Standorten wintergrün, d.h. sie behalten ihr Laub länger als ein Jahr. Sie wachsen stark aber nicht ins unendliche, blühen sehr schön und duften lecker-fruchtig. Sie brauchen, da sie sich mit den Stacheln anhaken, kein extra Gerüst sondern können relativ leicht befestigt werden (Drähte, stabile Bänder, Spaliere). Ausserdem gibt es davon Sorten in unterschiedlichen Farben. Sorten, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe, sind Rosa ´Alberic Barbier´ Bilder und Fotos zu Rosa ´Alberic Barbier´ bei Google. , Rosa ´Alexandre Girault´ Bilder und Fotos zu Rosa ´Alexandre Girault´ bei Google. und Rosa ´Paul Noel´ Bilder und Fotos zu Rosa ´Paul Noel´ bei Google. .

Wenn es die Imprägnierung zulässt, kann man diese dann mit Clematis oder, was nicht so empfindlich gegen chemische Stoffe ist, mit einjährigen Kletterern kombinieren. Vorteil der einjährigen ist, das man jedes Jahr was neues probieren kann.
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Hallo Silberfisch: wie erkenne ich die schnellwüchsigen Clematissorten?

Hallo Plantsman,
ja, es wird imprägniert sein.
Dann wäre auch die Pfeifenwinde zu schwer...

Es sind ca. 30 Meter, wobei der Zaun von beiden Seiten schön aussehen soll
und wir werden beide Seiten pflegen und begrünen.

Also Rosen, Clematis und Akebia wären o.k.?
Und wilder Wein, der scheint nicht so dicht wie z.B. Efeu zu sein, dürfte nicht so schwer zu sein?
Und wie ist es mit Geißblatt?

Welche Einjährige wachsen so stark, dass sie überhaupt zur Geltung kommen, dass sich der Aufwand
auch jedes Jahr lohnt.

Der Zaun muss zumindest teilweise grün sein.
Und wilder Wein wächst ziemlich schnell, ist hübsch und lässt sich notfalls einfach entfernen/zurückschneiden,
deswegen vielleicht doch wilder Wein?

danke und viele Grüße
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Wilder Wein (Parthenocissus) hat Klebefüße, den kannst du nicht einfach entfernen. Die Rosen wären mein Favorit. Knöterich,Hopfen und Wisteria sinensis überwuchern alles, wenn man sie lässt. Generell wird schnell wachsendes auch schwer.

Einjährige Wicken, Feuerbohnen, Kapuzinerkresse wachsen sehr schnell, wenn man sie ordentlich düngt.
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das Problem mit Rosen ist, dass der Zaun auch von der Nordseite (der Nachbarn) begrünt werden soll, ob die Rosen da wachsen, außerdem wäre es uns zu teuer, auch an dieser Seite Rosen zu pflanzen...
VG

edit:
hier habe ich etwas interessantes gefunden: benötigt nur einfache Kletterhilfe (Draht) und wird nicht besonders groß und schwer:
https://www.garten-schlueter.de/kletter ... r-mondsame
Kennt das jemand? Mondsame

es gibt zwei SOrten davon: amerkanischer und Dahurischer Mondsame
Das könnten wir vielleicht beherrschen???

...nur was heißt: Schnitt vor dem Neuaustrieb im Frühjahr bodentief schneiden
Muss man die Pflanze jedes Jahr komplett entfernen?
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Hallo, in der Beschreibung steht drin , das sie aus der Wurzel wieder neu ausgrünt darum wohl muß man sie jedes Jahr im Frühjahr Boden nah abschneiden.

Hallo diese Rose hier verträgt halbschatten Lykkefund Kletterrose Bilder und Fotos zu Lykkefund Kletterrose bei Google. und die hier Rosa inermis 'Morletti' Bilder und Fotos zu Rosa inermis 'Morletti' bei Google. Non Plus Ultra Rose Bilder und Fotos zu Non Plus Ultra Rose bei Google.

https://www.rosenhof-schultheis.de/Rose ... efund.html

https://www.rosenhof-schultheis.de/Rose ... letti.html

https://www.rosenhof-schultheis.de/Rose ... Ultra.html
Wir haben alle drei Rosen die ersten beiden haben wir an einer Eisenmatte auf einer Länge von 3m die Rosen sind sehr wüchsig.
Wie lang ist der Zaun bei euch oder wie lang soll er werden ?

Viele Grüße

Hallo Stefan (Plantsman) ,
wie findest du meinen Rosenvorschlag
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Lykkefund ist ne tolle Rose, würde ich für den Zaun aber nicht verwenden. Die ist zu starkwüchsig und eignet sich auf Dauer eher um in große Bäume zu ranken. Schöne Alternativen sind zum Beispiel 'Guirlande d' Amour', 'Ghislaine de Feligonde' oder 'Christine Helene'

Generell muss man bei Ramblerrosen aber bedenken, dass die mit den Jahren sehr raumgreifendend werden. Wo genau steht denn der Zaun bzw. wie viel Platz ist drum herum? Grenzt er an einen Weg, den man dann regelmäßig freischneiden muss?
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Danke für Eure Antworten,
Rosen hätten wir gerne, nur haben wir auf der anderen Seite von dem Zaun dann aber wenig Platz, um das ganze zu pflegen und zu schneiden, ca. 70-75 cm. Dann kommt schon der Grenzzaun (Maschendraht) zum Nachbargrundstück. Es muss also etwas sein, was nicht so breit wächst wie eine Rose und möglichst auch ohne Dornen, damit wir uns auf diesem schmalen Streifen bewegen können.
Es muss regelmäßig gepflegt werden, weil die Nachbarn sehr penibel sind; ihr Grundstück wollen wir zu diesem Zweck auf keinen Fall betreten! Wegen sonstiger Bebauung kann der Abstand zu ihrem Zaun maximal 75 cm betragen. Mehr wollen wir ehrlich gesagt auch nicht verschenken, alles was hinter dem Zaun sein wird, macht unseren Garten noch schmaler als er schon ist mit ca. 11 Metern.
Eventuell stellen wir hier und da vor den Zaun ein Pergola-Element und pflanzen Rosen dadran. So können Sie sich vor und über dem Zaun entfalten, ohne den Zaun zu belasten. Der Zaun selbst muss aber trotzdem zumindest zu 50% grün sein.

Den Zaun werden wir wahrscheinlich größtenteils mit wildem Wein bewachsen lassen, zusätzlich werden wir nur an manchen Stellen
Clematis, Akebia, Geißblatt und Mondsamen pflanzen, um zu schauen, was für uns geeignet ist. Danach entscheiden wir, ob wir den wilden Wein mit diesen Pflanzen ersetzen können. Es ist nicht einfach, weil die Pflanzen alle eine Kletterhilfe benötigen. Wilder Wein hat wirklich viele Vorteile. Seine Klebefüße lassen sich also scher entfernen? Können sie auch das Holz beschädigen? Mechanisch sicherlich nicht, aber chemisch?
Wenn jemand noch andere Vorschläge hat oder Clematis-Sorten empfehlen kann, die schnell und stark wachsen und nicht zurück geschnitten werden müssen, wären wir für jeden Tipp dankbar.
Gibt es mehrere Sorten von immergrünem Geißblatt; bei den online-Händlern gibt es oft keine Angaben, ob immergrün oder nicht.

VG

edit:
und... könnt Ihr vielleicht preiswerte Kletterhilfen für leichte Pflanzen wie Clematis empfehlen, die man am Zaun befestige kann, ohne ich zu beschädigen?

oder gibt es vielleicht Pflanzen (mehrjährige), die man vor den Zaun pflanzen kann, die nicht stark oder dicht wachsen, sondern schmal, dafür aber gerade und das Gesamtbild etwas auflockern, damit ich die Seite zu den Nachbarn damit wenigstens ein wenig grün erscheint, der schmale Streifen aber ausreicht? Vielleicht irgendwelche Weiden?
Hauptgärtnerin
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Hört sich vielleicht merkwürdig an, aber wenn ihr schon so nett seid, dem Nachbarn die komplette Seite zu begrünen und dafür euren eigenen Garten zu verkleinern: warum holt ihr sie nicht einfach mit ins Boot und fragt, was sie gerne hätten? Vielleicht beteiligen sie sich ja sogar daran?
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Gärtner
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Wir kennen ihre Vorstellung: Thujahecke ;(
Wir haben einen naturnahen Garten, eine Hecke passt nicht wirklich, dazu wollen wir einen 100%-Sichtschutz haben,
keine Löcher, keine Lücken, eine grüne Wand mit unterschiedlichen auch blühenden Pflanzen.
Thujahecken mag ich gar nicht, ich möchte auch nichts, was hässlich wird, wenn man einmal nicht schneidet (verkahlt).
LG
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und... könnt Ihr vielleicht preiswerte Kletterhilfen für leichte Pflanzen wie Clematis empfehlen, die man am Zaun befestige kann, ohne ich zu beschädigen?


schau dich mal im Baumarkt nach Gitterspalier aus Metall Bilder und Fotos zu Gitterspalier aus Metall bei Google. um. :wink:
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Ist der Holzzaun schon da?
Wer schreibt euch eigentlich vor, einen Holzzaun zu haben? Oder war das eure eigene Entscheidung?

Wenn ihr keine Thujahecke wollt, dann pflanzt euch doch eine freiwachsende Hecke aus verschiedenen Pflanzen, z.B Haselnuss, Kornelkirsche, Ilex, Schneeball, ...
Da gibt es auch sehr viele immergrüne oder wintergrüne Arten, die ihr ja an genau den Stellen vorsehen könntet, wo ihr den Sichtschutz braucht (das wird ja wohl nicht überall sein, oder?) und an die anderen Stellen eben die sommergrünen Gewächse. Alles bunt gemischt. Dann habt ihr auch immer was blühendes oder fruchtendes vor der Nase, wenn ihr die Pflanzen geschickt auswählt.
Einzig den Abstand zum Nachbarn müsstet ihr halt einhalten, je nach Bundesland ist das unterschiedlich, da müsstest du ins Nachbarrechtsgesetz eures Bundeslandes reingucken. Wenn ihr ausläufertreibende Pflanzen in der Hecke mit drin habt, so wie Wildrosen oder Schlehen wäre eine Wurzelsperre zum Nachbarn noch wichtig. Wenn die so sehr auf den grünen Sichtschutz bestehen und am liebsten eine Thujahecke hätten, dann sind die mit etwaigen Wurzelausläufern garantiert sehr pingelig. Aber mit einer Wurzelsperre ließen sich die Pflanzen recht gut zurückhalten. Und auf eurer Seite ist vermutlich Rasen (?), da würde es je nach Verholzungsgrad der Ausläufer reichen, mit dem Rasenmäher drüber zu fahren...

Dann hättet ihr einen durchaus sehenswerten Sichtschutz und tut gleichzeitig noch was gutes für die Natur, indem ihr Insekten und Vögeln Nahrung und Unterschlupf bietet.
Vllt wäre das mit der Hecke auch noch in Erwägung zu ziehen, neben den Überlegungen zum Holzzaun und dessen Begrünung. Sorry, dass ich jetzt noch ein neues Thema mit einbringe, aber während des Lesens der anderen Beiträge und des allgemeinen Problems, ist mir genau dieser Gedanke mit der freiwachsenden Hecke gekommen.

lg
Henrike
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