cat's Blog

Rückblick auf eine – weitere - kreative Phase ……

Di 15 Jul, 2008 16:16



....oder wie aus einem ursprünglich geplanten Quellstein als Wasserzufuhr für den Teich eine Mauer bzw. ein Wasserfall mit Patio auf der anderen Seite entsteht. Freu mich

Nachdenken zuerst einmal kurz nachgedacht: gehört das nun thematisch zum Teichbau oder ist es besser in Gestaltung aufgehoben? Wink ich denke hier bei Gestaltung ist es schon richtig Wink also los geht's:

Wochenende 5./6. Juli 2008: Die Sonne scheint, ein herrlicher Sommertag, zum harten Arbeiten zu heiß mit fast 30° und das Material im Moment erst mal alles (bis auf die großen Natursteinbrocken) verbaut – Zeit die Planung zu konkretisieren, kreativ anzupassen und das Eine oder Andere auszumessen, zu probieren ……..

Mehr oder weniger „offen“ war noch die Lösung der Wasserzufuhr für den Teich. Benötigt wird sie auf jeden Fall, aber ob nun in Form eines oder mehrerer Quellsteine und wo? So ganz genau hatten wir uns noch nicht festgelegt. Eine Lösung sollten wir aber jetzt langsam finden, denn im nächsten Schritt muss die Verlegung von Schlauch/Schläuchen (für die Wasserzufuhr) und die Stromleitungen – alles natürlich in Leerrohren – erfolgen. Danach kann erst weiter verfüllt, gebaut oder/und Teichfolie kommen.

Einer der großen gelieferten Natursteine eignete sich besonders, durch die Form und teilweise zerklüftet, würde das Wasser sich wie in einem kleinen Wasserfall/Bachlauf über den Stein winden und in den Teich fließen. Allerdings müsste er noch durchbohrt werden, damit der Schlauch eingeführt werden kann. Also Bohren war angesagt: vorsichtig, damit es nicht zu Sprüngen führt – alles klappte und dann ließen wir es mal „probesprudeln“: schön. Nächster Punkt: die Platzierung – natürlich nicht direkt am Überlauf, eher in einem weiter entfernten Bereich …… vielleicht gegenüber?

Eine Stelle schien uns ideal zu sein am Teichrand –



Brainstorming und die Idee, den Stein noch zusätzlich etwas höher zu platzieren, damit das Wasser schön, wasserfallähnlich, sich mit Sauerstoff anreichernd, in den Teich plätschern/rieseln kann, führten dann zu dem Entwurf mit dem Titel:
„Natursteinmauer mit einem obenauf liegenden Quellstein“ (einer „Felswand“ mit oben entspringendem Quell ähnlich)

Sonntag: Wir lassen uns den Entwurf nochmals durch den Kopf gehen und optimieren bzw. entwickeln ihn weiter: Aus der „kleinen Natursteinmauer“ wird eine Steinwand, Entwurfsmaße ca. 2 m lang und 1,80 – 2 m hoch. Der Quellstein erscheint nicht mehr optimal, schöner wäre es, wenn das Wasser breit – vielleicht so 80 cm bis 1 m über oder noch besser vor der Wandfläche in den Teich plätschern könnte. Mehr so ein Vorhang aus Wasser ……….. wer dann die Idee der Edelstahl-Leiste/-Schiene/-Wanne – was auch immer – hatte ist egal. In unserer Vorstellung stand das Bild schon mal – Hauptsache, wir wissen, was wir wollen, dann lässt es sich sicher – wahrscheinlich eher unkonventionell umsetzen…….

Merke: frage nicht was dafür gemacht ist und wo es so etwas fertig (zu kaufen) gibt, sondern was man dafür einsetzen/verwenden kann - auch wenn es gar nicht dafür gedacht war/ist Mr. Green oder "ein kleiner McGyver steckt doch in jedem von uns - in dem einen weniger und in manchen mehr...." (und mein Schatz ist einer von denen mit ganz viel mehr Pfeifen )

Also wieder ein bisschen messen, gucken den Bereich nochmals intensiv ansehen und vor dem geistigen Auge entstehen lassen – wie könnte es dann rund um diese Felswand aussehen?
War da nicht noch die Idee eines „Patio“, die so im „Hinterkopf herumspukte“? Wenn schon mal eine Mauerseite vorhanden ist – denn etwas anderes würde ja die rückseitige, dem Teich abgekehrte Seite der Steinwand/Mauer ja nicht sein – könnte die nicht gleich integriert werden? Hinter dieser Steinwand/Mauer ist ja noch genügend Gartenfläche ……..

Erster Gedanke: ein kurzer Schenkel (ca. 80 cm) an der einen Mauerseite (würde sich außerdem noch positiv auf die Stabilität der Hauptmauer auswirken), dann ein Durchgang/Türe von ca. 80 cm und danach nochmals eine Mauer/Wand hochgezogen von ca. 1,50 m Länge. Die Konstruktion der Türe beschrieb mir der beste aller Ehemänner lapidar mit: „wie bei den alten Kirchen, also Bogen und der hält sich durch die konische Form der verwendeten Steine dann sowieso, die stützen sich und die Statik ist seit Jahrhunderten so……“ zugegeben, nachdem er es aufgezeichnet hatte, war es auch mir (Blondie) klar, ist aber unerheblich, denn das Brainstorming war noch nicht zu Ende…….. nach einiger Zeit, Diskussionen, messen und unterstützt/genährt von leckerem Daquiri stand und steht also die „Endversion“:

Grob markiert die einzelnen Bereiche:


Diese einzelnen Bereiche - oder auch Baustellen Mr. Green sind:

1) Wasserfall zum Teich hin,
möglichst als „Wasserwand/-Vorhang“ aus der Wand (2 m +) auf Höhe von ca. 1,60 – 1,80, Technik: Pumpe und Problem: wo kriegen wir die Edelstahlwanne/-Fläche (muss ja absolut eben und verwindungsfrei sein), über die das Wasser fließen soll her.

2) Die Steinwand
bekommt an der einen Seite einen Winkel (ca. 80 cm) gleich mit hochgemauert

3) Es folgt der „Durchgang“,
der als Holztürstock gebaut wird von ebenfalls ca. 60 cm (Innenmaß), daran schließt sich dann eine Holzfachwerkwand (mit Fensteröffnung mit Holzraster, wie die Bali-Tore) mit einer Länge von ca. 1,50 m an. Die Flächen werden mit Steinen ausgemauert. Hier können wir dann die kleineren, etwas filigraner wirkenden Steine zum Einsatz kommen.

4) Ob am Ende dieser „Hauswand“
wieder ein kurzer Schenkel gesetzt wird, um das ganze optisch zu schließen oder nicht, bleibt erst einmal offen ……….

5) Auf der Rückseite der Wasserfall-Steinwand
mit dem Winkel wird unsere Outdoor-Küche entstehen: ideal um dort den Grill hinzustellen, eine – wie auch immer geartete „Bedachung“ z.B. durch ein Sonnensegel oder Bambusmatten über diese Ecke wird sich dann ergeben, wenn wir soweit sind.

6) Der Durchgang
und die anschließende „Hauswand“ werden ein kleines Dach bekommen, wie auch die Bali-Tore.

Was nun noch schief laufen oder zu Änderungen führen kann? Nur noch, wenn das Wetter nicht mitspielt und wir diese Version nicht schnell genug realisieren können, bevor wir sie noch mal „anpassen“ – aber das wird sowieso im Laufe der Bauphase geschehen, wie ich uns so kenne

Für die untere/n (Doppel-)Reihen der Wasserfallwand brauchen wir auf jeden Fall unsere Kids zur tatkräftigen Unterstützung – die großen Steine sind von uns nicht mehr zu bewegen………wahrscheinlich dann auch wieder, wenn die Mauer eine gewisse Höhe hat und die Steine hoch gehievt werden müssen……… und dann natürlich wieder besorgen: Beton und neue Steine (bestellen) und das Holz für die „Hauswand“. Die technischen Details müssen geklärt werden: welche Pumpe, woher die Edelstahlwanne für den Wasserfall oder müssen wir doch eine andere Lösung finden? Und ich werde mich um die pflanzliche Gestaltung kümmern: Welche Pflanzen für die (teilweise) Begrünung der Steinwand, was eignet sich dann zur Umgebungsbepflanzung und und und…..?

Für die ersten zwei oder vielleicht sogar drei Reihen der Wasserfallwand sind noch genügend Steinbrocken da, auch Frostschutz (Mineralbeton) kann erst einmal von anderer Stelle genommen werden, also ist Beton zu holen (mehr als 7 Säcke ist von der Zuladung des Wagens nicht drin pro Tour) und die Jungs zu organisieren …….. Terminkalender gewälzt auf allen Seiten: Startschuss sollte am 10. Juli sein(sofern das Wetter mitspielt )


 

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