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Zamioculcas zamiifolia |
Mi 08 Jun, 2011 16:42
[ Zamioculcas zamiifolia ] 24.02.2010
Hände hoch...
hier schreibe ich über meine erste eigene und einzige Zamioculcas Zamiifolia und alles, was mir rund um das Thema so einfällt.
Da ich über Pflanze und Pflege noch recht wenig weiss und meine Kreativität heute ohne mich unterwegs ist, bleibt mir vorerst nur viel Spaß beim lesen zu wünschen und zu sagen, dass ich mich wie immer über Kommentare freue.
Die Zami, gleich nach dem Kauf umgetopft in Seramis
Ein neuer Trieb ist auch schon da
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03.11.2010
Zamioculcas Zamiifolia gießen für Einsteiger
Oft liest man, dass Zamis zu viel und zu häufig gegossen werden und infolgedessen durch Wurzelfäulnis eingehen. Das ist sehr schade, denn erstens sind es ebenso schöne wie dankbare Pflanzen und zweitens ist das "richtige" (richtig im Sinne der Vermeidung von Vernässung) Gießen ganz einfach, wenn man einige wenige Dinge beachtet.
Nun, grundlegend ist zu sagen, dass Zamis Sukkulenten sind, das heisst sie besitzen die Eigenschaft Wasser zu speichern. Als Speicherorgane hierfür dienen Rhizome und Stiele, besonders im erdnahen Bereich. Dieser Umstand ermöglicht es ihnen, Trockenperioden, wie sie am natürlich Standort der Zamis vorkommen, zu überstehen. Und es ist der Grund dafür, warum in Pflegeanleitungen steht, dass man mäßig gießen soll. Nur was genau bedeutet eigentlich mäßig?
Obiger ausführlicher, wissenschaftlicher Erläuterung folgend, geben also die Stiele einen Anhaltspunkt dafür, wie es um die Wasserversorgung der Pflanze bestellt ist. Solange diese prall gefüllt und glatt sind, bedarf es keiner zusätzlichen Wassergabe. Werden sie jedoch leicht schrumpelig, zu erkennen an auftretenden Rillen im Verlauf eines Stiels und daran, dass sie insgesamt sichtbar dünner werden, ist der optimale Zeitpunkt gekommen, mal wieder die Gießkanne zu schwingen. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass es einen Unterschied zwischen leicht schrumpelig und vertrocknet gibt, nicht das nachher jemand kommt und sagt seine Zami sei wegen mir verdurstet
Hier kann man sehen, wie dünn die Stiele werden, bevor ich wieder gieße. Die
Verdickung an der Stammbasis ist deutlich geschrumpft
Nochmal zur Verdeutlichung, die sukkulente Eigenschaft der Pflanze führt dazu, dass sie Wasser länger speichert als das Substrat in dem sie steht. Deswegen ist es nicht sinnvoll den Gießzeitpunkt am Substrat festzumachen, sondern an der Pflanze. Klingt logisch, is aber so
Es darf ruhig durchdringend gegossen werden, wobei Staunässe unbedingt zu vermeiden ist. Ob man das Wasser von oben in den Topf gießt oder in den Untersetzer, ist meiner Meinung nach egal. Ich persönlich tauche meine Zami sogar und habe damit bisher gute Erfahrungen gemacht. Solang kein Wasser im Topf stehen bleibt, kann man alles machen. Die Gießabstände sind, je nach Standort und Jahreszeit, sehr unterschiedlich und können besonders im Winter (dunkel und kalt brr) mehrere Wochen betragen. Auch wenn das Substrat zwischenzeitlich vollständig austrocknet, besteht kein Grund unruhig zu werden. So erklärt sich, neben der Tatsache, dass eine geringe Luftfeuchtigkeit, Heizungsluft sowie ein schattiger Standort toleriert werden, die vermeindliche Pflegeleichtigkeit der Zamis.
Merke: In Geduld dich üben, du musst. Die dunkle Seite der Macht, von Übereifer geprägt sie ist.
Achne, das ist ein anderes Thema...
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02.04.2011
Der Winter ist erfolgreich überstanden und der Frühling bricht heran. Bei der Zami daran zu merken, dass sie gleich fünf neue Triebe auf einmal schiebt Den Winter über wurde sie äußerst selten, nicht öfter als einmal im Monat und größtenteils nur mit destilliertem Wasser gegossen, um Wachstum und damit ein vergeilen so gut es geht zu vermeiden. Aber bei der nächsten Wassergabe kommt auch wieder etwas Dünger hinzu, jetzt wo sie so schön austreibt.
Ich hatte schon überlegt, sie im Frühjahr mal umzutopfen, aber das scheint wohl doch noch nicht nötig zu sein, schade eigentlich.
Die Zami hält es schon etwas über ein Jahr bei mir aus
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10.04.2011
Blütenbilder
Inzwischen sind es seche neue Triebe die aus der Erde kommen. Vier davon werden Blüten.
10.04.2011: Die Zamioculcas zamiifolia bekommt zum ersten mal Blüten
20.04.2011: Die Zami wächst und blüht
20.04.2011: Nahansicht der halb geöffneten Blüte
30.04.2011: Zamioculcas Zamiifolia Blüte
30.04.2011: Eine wächst nach oben und eine nach unten
17.05.2011: Oooooooooh Ungefähr einen Monat dauerte der Spaß
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08.06.2011
Freilandaufenthalt und umgetopft
Seit zwei Tagen steht die Zami draussen im Garten, mit etwas Abendsonne aber ansonsten schattig. Nachdem es quasi Wochenlang überhaupt nicht geregnet hat, jagd seit dem ein unwetterartiger Schauer den nächsten. Ich bin gespannt, wie gut vor allen Dingen der Regen auf Dauer toleriert wird, denke aber mal, dass so ein bißchen ungezähmte Natur der Zami nicht schaden. Immerhin ist es eine Tropenpflanze, die zwar Trockenperioden übersteht, den Regen aber von zu Hause aus kennt. Auf jeden Fall sind die Blätter wieder staubfrei So richtig kalt sollte es jetzt nicht mehr werden und wenn es Nachts doch nochmal bis 10C° runter geht, wird sie es schon überleben.
Zuvor habe ich die Zami umgetopft. Zu zweit (ein angemeldeter Gast und eine Oma) und mit vereinten Kräften, ließ sie sich aus dem alten Topf befreien
Als Substrat habe ich Kokohum und Seramis zu gleichen Teilen gemischt.
Hier kann man gut die dicken wasserspeichernden Rhizome der Zami sehen
Und hier die Zamioculcas Zamiifolia nochmal in der Gesamtansicht
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Winter 2011
Diese Dokumentation endet hier.
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Einträge von: angemeldeter Gast 8 Kommentare Kommentare/Fragen bitte hier
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