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Ceratonia siliqua - Johannisbrotbaum |
Mo 09 Jan, 2012 0:34
[ Aussaatwettbewerb 2012 ] Auf ein Neues.
Name: Deutscher Name - Botanischer Name
Anzahl Samen:
Aussaatdatum:
Keimdauer:
Substrat:
Ggf. Blühdatum:
Fruchtansatz ab:
Zimmer: Ja/nein Ab Datum: Bis Datum:
Standort: Lage/Himmelrichtung, Substrat/Boden, Sonne/Schatten Zimmergewächshaus: Ja/nein
Balkon: Ja/nein Ab Datum: Bis Datum:
Klimazone:
Standort: Lage/Himmelrichtung, Substrat/Boden, Sonne/Schatten, Höhe über NN
Gewächshaus: Ja/nein
Freiland: Ja/nein Ab Datum: Bis Datum:
Klimazone:
Standort: Lage/Himmelrichtung, Substrat/Boden, Sonne/Schatten, Höhe über NN
Gewächshaus: Ja/nein
Daten der Düngung:
Art des Düngers:
Andere wachstumsfördernde Maßnahmen:
Am Stichtag
Anzahl Blätter/Wedel:
Ggf. Anzahl/Gewicht Früchte:
Grösse ab Topfoberkante:
Bild:
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Dracaena fragrans compacta |
Sa 10 Dez, 2011 17:05
[ Drachenbaum (Dracaena fragrans compacta) ] 20.02.2010
"Das ist etwas Sukkulentenartiges und bleibt so klein."
Mit den Worten der freundlichen Verkäuferin habe ich dieses kleine Gewächs aus dem Mini-Grünpflanzenmix erworben.
Das es sich nachher als eine Dracaena herausstellte, wirft auf mich natürlich ein mindestens genau so schlechtes Licht wie auf die Verkäuferin. Man sollte meinen, dass ich inziwschen eine Allerwelts-Dracaena erkenne, aber nunja. Wehe irgendeiner lacht jetzt!...
Der Plan ist, aus dem Winzling den größten und schönsten Drachenbaum der Welt zu machen, mit einem kräftigen Stamm und vielen Verzweigungen. Und dann reiße ich die Weltherrschaft an mich! Garrrrrr
Drachenbaum - Dracaena fragrans compacta
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08.11.2010
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12.06.2011
Seit Mitte Mai ist Freilandkultur angesagt. Ein schattiger Standort mit etwas Abendsonne scheint geeignet zu sein. Temperaturen von 10-15°C werden gut vertragen. Ansonsten vergesse ich gerne mal das Gießen. Klassisches Studenten-Überlastungssyndrom, wenn man zwei Sachen an einem Tag machen muss. Aufstehen UND noch was anderes
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10.12.2011
So sieht der Drachenbaum übrigens mit Sonnenbrand, Kälteschaden und Schädlingsbefall aus. Nur damit man es mal gesehen hat. Die Weltherrschaft rückt in weite Ferne.
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Erythrina crista-galli |
Mi 14 Sep, 2011 23:33
[ Erythrina crista-galli ] Erythrina crista-galli
Erythrina crista-galli ist die Nationalpflanze von Argentinien und Uruguay. Dort kennt man den Baum auch unter dem spanischen Namen Ceibo. Weitere Bezeichungen sind unter anderem karibischer Korallenbaum/-strauch im deutschen, Cockspur Coral Tree im englischen und Corticeira im portugiesischen.
Der wissenschaftliche Name beschreibt das Aussehen der Blüte. Erythrina stammt von dem griechischen Wort für rot, Erythros. Crista-galli beudetet Hahnenkamm und steht für die Form der Blüte.
In der Gattung der Erythrina ist der karibische Korallenbaum eine der bekanntesten von vielen Arten.
Beheimatet ist er in Südamerika. Neben Brasilien werden in einigen Quellen auch Argentinien, Uruguay, Paraguay und Bolivien als Herkunftsländer angegeben.
Aufgrund seiner Frostempfindlichkeit ist er in Tropischen und Subtropischen Regionen verbreitet.
Er wird zur Beschattung und Gründüngung in Plantagen, als Futterpflanze, für lebende Zäune und als Zierpflanze genutzt.
In Californien sind Korallenbäume besonders häufig als Stadt- und Gartenbäume zu finden.
So wundert es nicht, dass ein Verwandter dieses Baumes, Erythrina caffra, der offizielle Stadtbaum von Los Angeles ist.
Auf dem Mittelstreifen des San Vicente Boulevard in Brentwood, einem Stadtteil von Los Angeles, sind viele dieser Bäume zu sehen.
Bei uns in Deutschland wird der karibische Korallenbaum im Kübel gehalten, da eine Überwinterung im Freien nicht möglich ist.
Im Sommer liebt er einen sonnigen Standort und sollte gut gewässert werden. Den Winter übersteht er frostfrei, kalt und trocken. Da er im Herbst seine Blätter verliert, darf das Winterquartier dunkel sein. Ein jährlicher Rückschnitt hält den Baum kompakt und lässt ihn platzsparend überwintern.
Besonders attraktiv ist der Korallenstrauch aufgrund seiner feuerroten Blüten und des knorrigen Stamms.
03.03.2011
Die Samen des karibischen Korallenstrauch habe ich im Prämienshop bestellt. Sie sind giftig.
Anzahl Samen: 6
Aussaatdatum: 03.03.2011
Keimdauer: 4 Tage
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07.03.2011
Der erste Samen ist gekeimt.
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12.03.2011
Das erste Grün ist zu sehen.
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24.03.2011
Auszug aus dem Gewächshaus.
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12.09.2011
Seit Anfang Mai steht der Korallenbaum sonnig im Garten. Nach anfänglichem Verlust aller Blätter durch Sonnenbrandschäden, hat er sich gut entwickelt.
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Plumeria |
Mi 14 Sep, 2011 15:47
[ Plumeria ] 01.03.2011
Ich habe vier Plumeria (Frangipani/Tempelbaum) Samen wiedergefunden, die ich letztes Jahr von Tabsi bekommen habe. Höchste Zeit, dass sie unter die Erde kommen.
Plumeria
Anzahl Samen: 4
Aussaatdatum: 01.03.2011
Keimdauer: 8 Tage
Plumeria-Samen
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09.03.2011
Ein Samen ist gekeimt. Die Sorte könnte Plumeria 'Sunset White' sein. Sicher weiß ich es erst, wenn sie hoffentlich mal blüht.
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27.03.2011
Heute habe ich die Plumeria aus dem Gewächshaus geholt und pikiert.
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28.06.2011
Nach anfänglich guter Entwicklung...
...sieht die Plumi letzthin etwas heruntergekommen aus:
Nach und nach sind Blätter schwarz geworden und abgefallen. Die Wurzeln sind ok, weder faulig noch matschig. Der Stamm ist fest.
Der Standort im Garten war sonnig und nicht regengeschützt.
Hat jemand einen Rat?
Wird die Plumeria das Armdrücken gegen den Sensenmann gewinnen?
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14.09.2011
Die Lebensgeister sind zurückgekehrt. Danke für die Kommentare und die Tipps im Plumeria-Stammtisch.
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Sansevieria trifasciata laurentii |
Mo 12 Sep, 2011 16:42
[ Sansevieria ] 13.06.2009
Mehr aus Zufall als aus Gier (wie sonst immer ), bin ich heute zu einer Sansevieria trifasciata laurentii gekommen. Und zwar ist mir dieser Ableger quasi aufgedrängt worden, als ich fragte, ob ich ihn haben könnte. Klar, dass ich da nicht nein sagen konnte.
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26.11.2010
Zwischenzeitlich wurde die Sansevierie in Seramis umgepflanzt und der ursprüngliche Ableger gekappt, nachdem sich zwei neue, stabilere Triebe, gebildet hatten.
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12.09.2011
Jahresupdate 2011. Dieses Jahr vebrachte die Sansevierie ab Ende April/Anfang Mai erstmals im Garten. Temperaturen um 10°C wurden dabei toleriert, wobei es Nachts kurzfristig auch kälter war. Aufgrund des verregneten Sommers, musste ich fast nicht gießen, dementsprechend selten wurde gedüngt. Der Standort ist schattig mit etwas Abendsonne.
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Winter 2011
Die Dokumentation endet hier.
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Die panaschierte Grünlilie |
So 04 Sep, 2011 3:03
[ Grünlilie (Chlorophytum) ] 28.05.2009
Dieses Grünlilienkindel habe ich netterweise von der lieben Steffi bekommen. Danke nochmal
Ich werde bei Zeiten berichten, wie sich das Pflänzlein entwickelt.
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22.10.2009
Der Umzug in einen größeren Topf steht an. Ein kurzer Blick auf die Wurzeln:
Alles paletti.
Nach einigem hin und her ist nun endlich ein guter Standort gefunden. Direkt unter einem Dachfenster in Ostrichtung steht sie schön hell und macht sich optisch gut.
In einer Gärtnerei konnte ich zwei Holzkisten erstehen, die ich zu einem Blumenständer gestapelt habe. War ne riesen Idee und sieht echt knorke aus...find ich
Fotos dazu gibts beim nächsten Update.
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25.06.2010
Da ist das Update. Kisten, Grünlilie, alles im Grünen Bereich
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17.09.2010
Die Grünlilie hat sich letzthin nochmal richtig ins Zeug gelegt.
Auf dem Foto sind ein paar Blüten zu sehen, die an den Ablegern gebildet werden, bevor dort neue Kindel wachsen.
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26.10.2010
Mal kurz: Auf dem ersten Bild ist gut zu erkennen, wie entscheidend Licht für das Wachstum ist. Zur Schrankseite hin, wo es dunkel ist, will die Grünlilie nämlich gar nicht wachsen.
Ohne Licht wirds licht
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12.12.2010
Hallo,
heute stand eine nicht ganz leichte Umtopfaktion auf dem Programm, klar, geht um die Grünlilie.
Das war eine Gaudi vorhin. Hängepflanzen umtopfen is ja eh immer geil
Das Zimmer sah nachher aus wie Kraut und Rüben, überall waren Kokohum und abgebrochene Grünlilienableger verstreut.
Gut, mag zum Teil an meiner Vorgehensweise gelegen haben. Ich will`s mal so ausdrücken: Das was der liebe Gott mir an Ehrgeiz gegeben hat, hat er mir an Geschicklichkeit verweigert. Aber wozu gibts Staubsauger
Als Substrat habe ich das zuvor erwähnte Kokohum gewählt. Bei der Topfgröße bin ich gleich von dem bisherigen 20er auf nen 30er umgestiegen, damit ich mir solche Aktionen vorerst ersparen kann.
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04.09.2011
Nach der letzten Umtopfaktion hat die Mutterpflanze einen ordentlich Wachstumsschub bekommen.
Bis die ersten Ableger wuchsen und die Verluste durch das Umtopfen ausgeglichen waren, dauerte es etwas.
Inzwischen ist die Grünlilie aber wieder auf dem Vormarsch und gewinnt verlorenes Terrain zurück. Besonders das Dachfenster wird gerade überfallartig erobert.
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Adenium - Wüstenrosen |
Di 30 Aug, 2011 1:46
[ Adenium Wüstenrosen ] Wie so viele, habe auch ich mich dem Wüstenrosenwahn hier im Forum nicht gänzlich entziehen können.
Bei der Pflege halte ich mich an die FAQ's und Informationen über Wüstenrosen/Adenium.
Zweimal habe ich Wüstenrosen gesät. Um die Entwicklung besser nachvollziehen zu können, sind die Aussaaten von 2010 und 2011 getrennt.
Wüstenrose - Adenium obesum
Aussaat Januar 2010
09.03.2010
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30.08.2011
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Aussaat März 2011
30.03.2011
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03.07.2011
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15.09.2011
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Fotowettbewerb |
Mi 22 Jun, 2011 0:16
[ Fotowettbewerb ] Fotowettbewerb November 2009
Na ihr Schaulustigen
Mit diesem Foto bin ich an den Start gegangen und habe eine überwältigende Minderheit von vier Stimmen bekommen
Wisst ihr wie oft ich die Blätter neu legen musste weil ständig irgendeine Windböe kam kurz bevor ich knippsen konnte ?
Hat auf jeden Fall Spaß gemacht, bin beim nächsten mal wieder dabei!
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Fotowettbewerb Januar 2010
An dieser Stelle glückwunsch nochmal an die verdienten Gewinner
Wie angedroht war ich auch diesmal wieder dabei und zwar mit diesem Foto, ich hoffe dem ein oder anderen hatts gefallen
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Fotowettbewerb Mai 2010
Ich kann eine weitere erfolglose Teilnahme am Fotowettbewerb verzeichnen
Diesmal gings um das Thema Frühling. Die Sonne kommt heraus, alles sprießt, grünt und einiges blüht. Da ich mit vielen Blütenfotos gerechnet habe dachte ich mir ich sende mal etwas anderes ein. Was soll ich sagen, meine ausgeklügelte Taktik ist nicht aufgegangen
Aber vielleicht hat sich ja doch der ein oder andere für das Foto erbarmt
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Fotowettbewerb vom Sommer in den Herbst 2010
Nun ist es ja raus, das Foto ist tatsächlich auf dem prall gefüllten Treppchen gelandet Danke nochmal für die Stimmen. Hat wie immer Spaß gemacht
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Fotowettbewerb Winterfotos Januar 2011
Schon wieder Winter, so schnell vergeht die Zeit. Man hangelt sich eigentlich nur noch von Wettbewerb zu Wettbewerb
Ne mal Ernst bei Seite, glückwunsch an die Gewinner! Waren mal wieder viele sehr gute Fotos dabei. Das war meins:
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Fotowettbewerb April-Mai 2011
Die Sieger sind gekürt, glückwunsch. Hier mein Bild, mit dem ich mal wieder erfolglos am Wettbewerb teilgenommen habe
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Zamioculcas zamiifolia |
Mi 08 Jun, 2011 16:42
[ Zamioculcas zamiifolia ] 24.02.2010
Hände hoch...
hier schreibe ich über meine erste eigene und einzige Zamioculcas Zamiifolia und alles, was mir rund um das Thema so einfällt.
Da ich über Pflanze und Pflege noch recht wenig weiss und meine Kreativität heute ohne mich unterwegs ist, bleibt mir vorerst nur viel Spaß beim lesen zu wünschen und zu sagen, dass ich mich wie immer über Kommentare freue.
Die Zami, gleich nach dem Kauf umgetopft in Seramis
Ein neuer Trieb ist auch schon da
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03.11.2010
Zamioculcas Zamiifolia gießen für Einsteiger
Oft liest man, dass Zamis zu viel und zu häufig gegossen werden und infolgedessen durch Wurzelfäulnis eingehen. Das ist sehr schade, denn erstens sind es ebenso schöne wie dankbare Pflanzen und zweitens ist das "richtige" (richtig im Sinne der Vermeidung von Vernässung) Gießen ganz einfach, wenn man einige wenige Dinge beachtet.
Nun, grundlegend ist zu sagen, dass Zamis Sukkulenten sind, das heisst sie besitzen die Eigenschaft Wasser zu speichern. Als Speicherorgane hierfür dienen Rhizome und Stiele, besonders im erdnahen Bereich. Dieser Umstand ermöglicht es ihnen, Trockenperioden, wie sie am natürlich Standort der Zamis vorkommen, zu überstehen. Und es ist der Grund dafür, warum in Pflegeanleitungen steht, dass man mäßig gießen soll. Nur was genau bedeutet eigentlich mäßig?
Obiger ausführlicher, wissenschaftlicher Erläuterung folgend, geben also die Stiele einen Anhaltspunkt dafür, wie es um die Wasserversorgung der Pflanze bestellt ist. Solange diese prall gefüllt und glatt sind, bedarf es keiner zusätzlichen Wassergabe. Werden sie jedoch leicht schrumpelig, zu erkennen an auftretenden Rillen im Verlauf eines Stiels und daran, dass sie insgesamt sichtbar dünner werden, ist der optimale Zeitpunkt gekommen, mal wieder die Gießkanne zu schwingen. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass es einen Unterschied zwischen leicht schrumpelig und vertrocknet gibt, nicht das nachher jemand kommt und sagt seine Zami sei wegen mir verdurstet
Hier kann man sehen, wie dünn die Stiele werden, bevor ich wieder gieße. Die
Verdickung an der Stammbasis ist deutlich geschrumpft
Nochmal zur Verdeutlichung, die sukkulente Eigenschaft der Pflanze führt dazu, dass sie Wasser länger speichert als das Substrat in dem sie steht. Deswegen ist es nicht sinnvoll den Gießzeitpunkt am Substrat festzumachen, sondern an der Pflanze. Klingt logisch, is aber so
Es darf ruhig durchdringend gegossen werden, wobei Staunässe unbedingt zu vermeiden ist. Ob man das Wasser von oben in den Topf gießt oder in den Untersetzer, ist meiner Meinung nach egal. Ich persönlich tauche meine Zami sogar und habe damit bisher gute Erfahrungen gemacht. Solang kein Wasser im Topf stehen bleibt, kann man alles machen. Die Gießabstände sind, je nach Standort und Jahreszeit, sehr unterschiedlich und können besonders im Winter (dunkel und kalt brr) mehrere Wochen betragen. Auch wenn das Substrat zwischenzeitlich vollständig austrocknet, besteht kein Grund unruhig zu werden. So erklärt sich, neben der Tatsache, dass eine geringe Luftfeuchtigkeit, Heizungsluft sowie ein schattiger Standort toleriert werden, die vermeindliche Pflegeleichtigkeit der Zamis.
Merke: In Geduld dich üben, du musst. Die dunkle Seite der Macht, von Übereifer geprägt sie ist.
Achne, das ist ein anderes Thema...
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02.04.2011
Der Winter ist erfolgreich überstanden und der Frühling bricht heran. Bei der Zami daran zu merken, dass sie gleich fünf neue Triebe auf einmal schiebt Den Winter über wurde sie äußerst selten, nicht öfter als einmal im Monat und größtenteils nur mit destilliertem Wasser gegossen, um Wachstum und damit ein vergeilen so gut es geht zu vermeiden. Aber bei der nächsten Wassergabe kommt auch wieder etwas Dünger hinzu, jetzt wo sie so schön austreibt.
Ich hatte schon überlegt, sie im Frühjahr mal umzutopfen, aber das scheint wohl doch noch nicht nötig zu sein, schade eigentlich.
Die Zami hält es schon etwas über ein Jahr bei mir aus
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10.04.2011
Blütenbilder
Inzwischen sind es seche neue Triebe die aus der Erde kommen. Vier davon werden Blüten.
10.04.2011: Die Zamioculcas zamiifolia bekommt zum ersten mal Blüten
20.04.2011: Die Zami wächst und blüht
20.04.2011: Nahansicht der halb geöffneten Blüte
30.04.2011: Zamioculcas Zamiifolia Blüte
30.04.2011: Eine wächst nach oben und eine nach unten
17.05.2011: Oooooooooh Ungefähr einen Monat dauerte der Spaß
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08.06.2011
Freilandaufenthalt und umgetopft
Seit zwei Tagen steht die Zami draussen im Garten, mit etwas Abendsonne aber ansonsten schattig. Nachdem es quasi Wochenlang überhaupt nicht geregnet hat, jagd seit dem ein unwetterartiger Schauer den nächsten. Ich bin gespannt, wie gut vor allen Dingen der Regen auf Dauer toleriert wird, denke aber mal, dass so ein bißchen ungezähmte Natur der Zami nicht schaden. Immerhin ist es eine Tropenpflanze, die zwar Trockenperioden übersteht, den Regen aber von zu Hause aus kennt. Auf jeden Fall sind die Blätter wieder staubfrei So richtig kalt sollte es jetzt nicht mehr werden und wenn es Nachts doch nochmal bis 10C° runter geht, wird sie es schon überleben.
Zuvor habe ich die Zami umgetopft. Zu zweit (ein angemeldeter Gast und eine Oma) und mit vereinten Kräften, ließ sie sich aus dem alten Topf befreien
Als Substrat habe ich Kokohum und Seramis zu gleichen Teilen gemischt.
Hier kann man gut die dicken wasserspeichernden Rhizome der Zami sehen
Und hier die Zamioculcas Zamiifolia nochmal in der Gesamtansicht
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Winter 2011
Diese Dokumentation endet hier.
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Nein ich mag kein Rosa... |
Mi 18 Mai, 2011 19:26
[ Dies und das - Gedöhns und Spielerei ] ...und normalerweise versuche ich allem was rosa ist, auch Blumen, tendenziell eher aus dem Weg zu gehen (ist halt ne Meeeeeedchenfarbe)
Das ich trotzdem so viele Rosafarbene Blütenfotos habe, macht mir irgendwie etwas Angst. Bitte keine falschen Rückschlüsse ziehen
Hortensie
Hortensie
Hibiskus moscheutos
Iris und im Hintergrund Rhododendron
Bergenie
Strauchpfingstrose
Pfingstrose
Akelei
Hortensie
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Aussaatwettbewerb 2011 - Agave victoria reginae |
Di 17 Mai, 2011 3:10
[ Aussaatwettbewerb 2011 ] Aussaatwettbewerb 2011 - Agave victoria reginae
Ankündigung Aussaatwettbewerb 2011
Ausaatwettbewerb 2011 /Talk /Bilder
Aussaatwettbewerbsorganisationswichtel
Danke an die Organisatoren und Helfer dieses Wettbewerbs und an Lorraine, die die Agavensamen gespendet hat
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01.03.2011
Der erste März. Ein perfektes Datum, um mit den diesjährigen Aussaaten zu beginnen.
Agave victoria-reginae
Anzahl Samen: 6
Aussaatdatum: 01.03.2011 (Zimmergewächshaus)
Keimdauer: 6 Tage
Substrat: Seramis
Standort: Ab 21.04.2011 im freien, sonnig
Samen der Agave victoria reginae
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11.03.2011
Vier Samen sind gekeimt. Hier das erste Foto der diesjährigen Aussaatwettbewerbsiegeragave
Keimling der Agave victoria reginae
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19.03.2011
18 Tage nach der Aussaat sind fünf von sechs Samen gekeimt. Der letzte Samen liegt irgendwie zwischen den Seramiskörnchen, unauffindbar.
Agave victoria reginae 18 Tage alt
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17.05.2011
Die Agaven sind inzwischen pikiert und stehen in einem Seramis-Kokohum Gemisch. Seit Ostern wohnen sie dauerhaft draussen, erst etwas schattig zur Gewöhnung an die Sonne, danach sonnig.
Agave victoria reginae etwa 2 1/2 Monate alt
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30.08.2011
Und so sieht die Agave am Stichtag, ein halbes Jahr nach der Aussaat aus. Da brauch man viel Geduld
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Die Fichte sticht - aber diese nicht |
Do 21 Apr, 2011 17:18
[ Ne Fichte - Picea abies ] 01.09.2010
Hab Semesterferien. Heißt, ich hab zu viel Zeit. Zeit, die ich letzthin zum stöbern in einem Bonsaiforum genutzt habe. Ich hab nicht gezielt nach kleinen Bäumen gesucht, sondern bin eher durch Zufall da rein geraten. Wie das halt immer so ist, man klickt sich durchs world wide web, kommt vom Hölzken aufs Stöcksken und von da ins Bonsaiforum. Ham wir doch alle schonmal erlebt...oder?...nich?...hm . Ich lande am Ende irgendwie immer auf Pflanzen- oder Fußballseiten, komisch, aber egal...
Bin dort auf eine Methode gestoßen, die ich echt interessant finde. Bei den Menschen mit den Zwergenbäumen scheint es beliebt zu sein, selbige in Teichpflanzkörbe zu stecken. Diese Töpfe sind eigentlich für Teichpflanzen gedacht und haben durchlöcherte Wände. Hier, solche.
So sieht der Teichpflanzkorb aus
Da fragt man sich natürlich erstmal was das ganze bringen soll. Und womit?...Mit Recht. Ich versuchs mal so zu erklären, wie ich es verstanden habe.
Durch die Löcher gelangt mehr Sauerstoff an die Wurzeln, als in einem normalen Topf, wodurch diese besser wachsen...die Wurzeln, nicht die Löcher. Wenn sie dann also wegen des vielen Sauerstoff fröhlich vor sich hin wachsen und durch die Topfwände ans Licht gelangen, stoppen sie ab. Wurzeln sind wie so Gruftis, die mögen kein Licht. Deshalb entwickelt die Pflanze im Zentrum neue Wurzeln und das Spiel beginnt von vorn. Dadurch wird der Wurzelballen am Ende sehr viel dichter und kompakter. Was zur Folge hat, dass auf kleinem Raum mehr Nährstoffe aufgenommen werden können (praktisch bei den kleinen Bonsaischalen). Zudem soll der Stamm schneller dick werden. Nachteil ist, dass das Substrat, welches Zwecks optimaler Belüftung recht grob gewählt werden sollte, schnell austrocknet und man deshalb häufiger gießen muss.
In diesem Video wird das Prinzip sehr schön anschaulich dargestellt.
Naja bin kein Experte, auf jeden Fall hört sich das ganze so interessant an, dass ichs auch mal probieren möchte. Ob daraus letztlich ein richtiger Bonsai wird ist erstmal egal. Hab mir meine kleine Fichte geschnappt, die ich im Frühjahr mal irgendwo aus nem Topf gerupft hatte und in besagten Teichpflanzkorb gepflanzt.
Die Wurzeln der Fichte
Picea abies im Teichpflanzkorb
Zur Fichte selber, ja, weiss ich jetzt nicht. Sie hat nen sonnigen Platz, wird regelmäßig gegossen und ab und zu gedüngt. Mal schauen was draus wird. Wenn jemand Erfahrung hat mit kleinen Fichten, bin ich für hilfreiche Tipps dankbar. Für nicht hilfreiche Tipps bin ich auch dankbar, aber die helfen mir natürlich nicht weiter . Ebenso für Fragen und sonstige Kommentare. Lobpreisungen, Huldigungen und so weiter. Ihr wisst was ich meine.
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21.04.2011
Die Fichte lebt noch. Die Überwinterung am schattigen Standort war kein Problem und jetzt da der Frühling hereingebrochen ist, treibt sie schön aus. Schon vor einigen Wochen habe ich auf Expertenrat hin (danke Stefan und Rose) noch etwas Kokohum unter den Blähtonbruch gemischt, damit das Substrat nicht zu schnell austrocknet und eine gleichmäßigere Feuchtigkeit herrscht. Seit dem hat sich die Fichte gut entwickelt und ich muss nicht mehr so häufig gießen bzw. tauchen.
Als nächstes will ich mich mal informieren, ob auf dem Weg zum Bonsai schon ein kleiner Rückschnitt nötig ist und wenn ja, wie. Soweit ich weiss, kürzt man bei Nadelbäumen im Frühjahr die Triebkerzen, um Verzweigungen zu stimulieren und das Längenwachstum zu vermindern. Ich nehme jedenfalls gerne Ratschläge entgegen.
So sieht die Fichte zur Zeit aus
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Calathea rufibarba Fotos und ein paar schlechte Neuigkeiten |
So 18 Okt, 2009 21:46
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Erstmal die schlechte Nachricht direkt, ich habe Spinnenmilben! Aufgrund einiger Umstände habe ich meine Calatheas etwa zwei Monate lang ziemlich vernachlässigt, prompt sind Spinnenmilben eingezogen
Und wenn die einmal da sind is echt ganz scheisse die wieder weg zu kriegen, bzw entweder extrem zeitaufwendig, oder halt kostenaufwändig, find ich beides nicht so toll.
Was soll ich sagen, die warscewiczii und die zebrina sind auf dem Kompost gelandet. Hört sich im ersten Moment traurig an, ises aber auch. Ne also, kann man halt nix machen, thats life, shit happens, C'est la vie...so ist das Leben.
Auf der rufibarba haben sich die Spinnen auch schon breit gemacht, aber noch nicht so extrem wie es auf den anderen beiden war, deshalb will ich euch mal zeigen was inzwischen aus der rufi geworden ist, für den Fall das sie auch bald in den Kompost umzieht
Hier also ein paar Bilderchen...zur Größeneinordnung, etwa 1m hoch und etwas breiter.
Die Calathea rufibarba hat meine vernachlässigt Pflege übrigens deutlich besser verkraftet als die anderen beiden. Naja, schauen wir mal wie es weiter geht
15.11.2009 Fortsetzung
So sei es. Ich habe mir Spinnenmilbenspray gekauft und bin in den Kampf gezogen. Leider sind bei der Anwendung nicht alle Spinnis gestorben und nach nur einer Woche krabbelten wieder einige von den Drecksviechern auf den Blättern der Rufibarba herum. Somit stand mein Entschluss fest die Calathea zu entsorgen, da bin ich knallhart
Zum Glück musste ich sie aber nicht ganz wegschmeissen, denn Maja hat sich bereit erklärt die Calathea bei sich aufzunehmen. Das hat mich wirklich sehr gefreut denn dort ist sie sowieso viel besser aufgehoben als bei mir.
Also habe ich die Calathea kurzerhand auf ca. 30cm runtergeschnitten, in einen Karton gepackt und gen Osten geschickt wo sie inzwischen, den umständen entsprechend, unbeschadet angekommen ist. >Seht selbst<
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Eine kleine Geschichte von einer noch kleineren Banane |
So 18 Okt, 2009 16:12
[ Banane (Musa accuminata dwarf cavendish) ] Es war einmal, vor langer langer Zeit, da ging der damals noch unangemeldete Gast in eine Gärtnerei um sich seine Zeit zu vertreiben. Es herrschte Weihnachtsstimmung aller Orten und so geschah es, dass sein Besuch in der Gärtnerei mit einem Geschenk des Hauses gekrönt wurde. Einer kleinen Banane.
Er pflegte diese so gut er konnte und als die ersten vier Monate vergangen waren und der Frühling hereinbrach, machte er sich daran sein Geschenk umzutopfen.
So vergingen die Sommermonate in denen die kleine Banane stets fleißig gegossen, gedüngt und besprüht wurde.
Doch die Banane wollte weiterziehen, sie wünscht sich ein Leben als Büropflanze. Und so ließ der nunmehr angemeldete Gast sie wieder fort gehen in der Hoffnung das sie ein schönes Plätzchen zum alt werden finden würde.
Und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie noch heute
Nachtrag: Die Banane ist gestorben. Büro war wohl doch nicht so ne gute Wahl.
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Calathea warscewiczii, ein halbes Jahr später |
Di 23 Jun, 2009 21:32
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Ja so lange ist das jetzt schon her das ich die Calathea warscewiczii gekauft habe.
Am 23.12.08 hüpfte sie mir ganz unvermittelt in den Einkaufswagen, ich verweise einfach nochmal auf den ersten Eintrag in diesem Blog >Klick<
Und damit begann dann auch das Unheil wer diesen Blog aufmerksam ließt wird feststellen, dass es seit dem nicht die einzige Pflanze und im Speziellen nicht die einzige Calathea geblieben ist.
Aber darum gehts eigentlich gar nicht.
Was soll ich sagen, sie ist meine absolute Lieblingspflanze geworden. Eine Herzensangelegenheit sozusagen.
Aber darum gehts eigentlich auch nicht
Ich will um Grunde einfach nur darauf hinaus, dass es nach dem halben Jahr Zeit für ein kleines Fotoupdate ist, um zu zeigen wie sie sich verändert hat. (man war das ne Einleitung )
So sah sie also unmittelbar nach dem Kauf aus:
Damals noch im normalen Umtopf. Und so sieht sie jetzt aus:
Die größten Blätter sind 43cm lang und die Pflanze ist mit Topf, so wie sie auf dem Foto zu sehen ist, 1m und ein paar Zentimeter hoch. Dementsprechend wird die Breite so etwa 1 - 1,50m betragen, habs nicht gemessen. Wohlgemerkt, Nachts sieht alles wieder ganz anders aus wegen der "Schlafposition" der Calatheas.
Sie steht im Moment in einem 30er Topf und ich hoffe das der noch eine ganze Weile reicht
Auf ein weiteres erfolgreiches halbes Jahr 
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Immer wieder schön anzusehen |
Sa 20 Jun, 2009 23:10
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Mal ein Beitrag ohne viel Gelaber
Nur ein paar neue Fotos von den Calatheas mit hochgestellten Blättern bei Nacht.

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Nematoden im Kampf gegen das Böse |
Mi 17 Jun, 2009 15:42
[ Schädlinge ] Das Böse hat einen Namen...Trauermücken!
Wer kennt sie nicht, die ollen Drecksviecher. Es gibt kaum einen, der sie noch nicht hatte. Sie kommen scheinbar aus dem Nichts und vermehren sich rasend schnell. Eh man sich versieht, hat man die Töpfe voller kleiner Larven, die sich genüsslich über abgestorbene Pflanzenteile (was ja noch geht) und Wurzeln (was nicht geht) hermachen.
Sind die Trauermücken dann erstmal geschlüpft, schaden sie den Pflanzen eigentlich nicht mehr, bis auf die Tatsache, dass sie neue Eier in die Erde legen. Bevorzugt in die oberste Erdschicht, wenn diese schön feucht ist.
Mit etwas Glück und wachsamem Auge, stellt man den Befall schon früh fest. Wenn man Pech hat, sind die ersten Generationen schon geschlüpft und kreisen einem um den Kopf oder landen, während man im Green-Forum stöbert, auf dem Monitor
In beiden Fällen leitet man am besten so schnell wie möglich Gegenmaßnahmen ein, damit sich die TM erst gar nicht großartig vermehren können.
Meine bevorzugte Methode ist, um mal auf die Überschrift zurückzukommen, der Einsatz von Nematoden.
Das sind winzig kleine Fadenwürmer, welche in die Trauermückenlarven eindringen, diese als Wirt benutzen und schließlich VERNICHTEN. muhaha
Nematoden kann man Problemlos über das Internet bestellen, sind nicht teuer und bestechend einfach in der Anwendung.
Man bekommt sie in einem Plastiktütchen in verschiedenen Mengen, je nachdem wieviel man benötigt, geliefert.
In diesem Tütchen sind 6 Millionen Nematoden (das kann ich deshalb so genau sagen, weil ich nachgezählt habe...), also genug hungrige Mäuler, die sich an den Trauermückenlarven satt essen wollen
Man rührt diese in Wasser ein und gießt damit ganz normal die Pflanzen. Und zwar alle Pflanzen, nicht das irgendwo eine Larve überlebt, die sich wieder vermehren kann.
Wichtig ist dabei, das Wasser in Bewegung zu halten, da die Nematoden sonst auf den Boden sinken, also immer schön rühren.
Da man Nematoden nicht überdosieren kann ist es egal wieviel Wasser man nimmt. Man sollte nur darauf achten, dass die Erde anfangs stets feucht ist, um ihnen optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. Sie sind völlig ungefährlich für Pflanzen, Menschen und andere Nützlinge. Wenn alle Trauermückenlarven aufgegessen sind und kein Nachschub mehr kommt, verhungern sie ganz einfach und entsorgen sich somit von alleine.
Außerdem bewegen sie sich selbstständig in der Erde fort, deshalb muss nicht so genau darauf geachten werden die Erde komplett zu begießen. Unsere kleinen Helfer suchen sich ihre Opfer selbst
Alles in allem eine ziemlich geniale Sache und mir persönlich allemal lieber als die chemische Keule.
Ich hatte vor Jahren schonmal einen Trauermückenbefall den ich so in kurzer Zeit vollständig beseitigen konnte, deshalb kann ich diese Methode mit gutem Gewissen empfehlen und hoffe dem ein oder anderen damit den Schrecken der Trauermücken nehmen zu können.
Oftmals holt man sich Trauermücken mit neu erworbenen Pflanzen ins Haus, deswegen immer auch einen Blick auf die Erde und den Wurzelballen werfen, bevor man diese auf dem letzten freiem Plätzchen in seinem Privatdschungel unterbringt 
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Hilfe es werden immer mehr! |
Do 11 Jun, 2009 2:28
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Nachdem ich vor kurzem meine siebte Pflanze bekommen habe will ich einfach mal zeigen wie sich meine kleine Blumenecke seit Beginn der Zeitrechnu...äh Blogschreibung verändert hat.
Obwohl es ja durchaus ernstzunehmende Stimmen gibt die behaupten das es noch sehr kahl aussieht, bin ich selbst recht erstaunt darüber was da mittlerweile alles in meinem Zimmer wächst. Und woher das alles nur kommt
Mal abgesehen von der Grünlilie die ich Jahrelang überhaupt nicht gesehen habe fing alles damit an, dass ich zu Weihnachten eine Calathea warscewiczii erstanden habe.
Und so sah das ganze dann aus.
Da ich selbst nicht so viel Auslauf brauche schrie dieser Anblick förmlich danach noch den ein oder anderen Lückenfüller in Form einer schönen Pflanze unterzubringen.
Insgesamt schrie mich der Anblick noch fünf mal an und herausgekommen ist dabei folgendes.
Mein Pflanzendurst ist vorerst gestillt, aber man weiss ja nie was noch unerwartetes auf einen zukommt und vor frei laufenden Pflanzen ist man ja heutzutage ohnenicht nirgends mehr sicher 
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Calathea Zebrina |
So 31 Mai, 2009 2:28
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Habe ja jetzt schon länger nicht geschrieben, ist aber trotzdem das ein oder andere passiert, zum Beispiel darf ich jetzt eine Calathea Zebrina mein eigen nennen
Tadaaaa...
...für 13,99€ ausm Biber, mal sehen obs ihr hier gefällt
Gepflegt werden will die natürlich genau so wie die anderen Calatheas.
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Calatheas umgetopft |
Fr 01 Mai, 2009 18:14
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Jaha so siehts aus, heute war ein denkwürdiger Tag
Ich kann Vollzug vermelden was das Umtopfen der Calathea warscewiczii und der Calathea rufibarba angeht.
Natürlich hat der kleine Gast euch auch wieder Fotos gemacht um alles genauestens für die Nachwelt festzuhalten
Nötig wurde das Umtopfen weil die Wurzeln der zwei Calatheas schon aus den Töpfen heraus wuchsen. Eh die beiden auf ihren eigenen Leitungen stehen helf ich denen doch
Gestern bereits war ich in der Gärtnerei und habe Töpfe gekauft. Die Calathea warscewiczii hat jetzt einen 30er, die Calathea rufibarba einen 25er Topf.
Als Substrat habe ich wieder meine super mega Substratspezialmischung verwendet, besthend aus Compo-Sana Qualitäts Blumenerde, Perlite, Kokosfasern und Kokoschips. Die zusätzlich untergemischten Bestandteile sorgen dafür das die Erde schön luftig, locker und gut wasserdurchlässig ist.
Bei dem Anblick möchte man doch am liebsten selber Wurzeln schlagen
Danach ging es den beiden hübschen an den Kragen.
Zuerst die warscewiczii..
...und danach die rufibarba...
...beide sind recht ordentlich durchwurzelt und die Wurzeln sehen schön weiß und gesund aus.
Man kann auf dem zweiten Bild der warscewiczii übrigens gut erkennen wie durch das von-unten-gießen die oberste Erdschicht trocken bleibt während im Bereich der Wurzeln eine durchdringende Feuchtigkeit herrscht.
Ich denke damit dürfte umtopf-technisch vorerst Ruhe herrschen, ausser es zieht zufällig bald noch eine weitere Calathea bei mir ein
Hier noch ein Bild von der warscewiczii nach dem Umtopfen, ganz viel Platz für neue Ableger.

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Zu dämlich |
Do 30 Apr, 2009 12:42
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Wieso bin ich da eigentlich nicht vorher drauf gekommen
Anstatt den untersetzer innerhalb der Verdunstungsschalen falsch herum hinzulegen und die Pflanzen zum gießen immer extra in eine Schüssel zu stellen könnte man als intelligenter Mensch ja auch einfach mal auf die Idee kommen die Untersetzer herumzudrehen und das Wasser beim gießen direkt da rein zu schütten
Ich hab mich schlapp gelacht als mir das letztens aufgefallen ist, wie hohl kann man sein
Also alles umgedreht und nun siehts so aus.
Na los macht mich fertig, ich habs verdient

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Viel Licht, wenig Sonne |
Mi 22 Apr, 2009 14:12
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Klingt im ersten Moment etwas wiedersprüchlich, ist es aber ganz und gar nicht.
Maranten und Calatheas brauchen, so wie alle Pflanzen, Licht um zu existieren. Grob gesagt, Licht wird als ein Baustein im Prozess der Photosysthese benötigt, um die Nährstoffversorgung und damit das überleben zu sichern.
Des öfteren kann man in Pflegeanleitungen zu Calatheas lesen, dass sie einen schattigen Standort bevorzugen, das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. In ihrem natürlich Lebensraum, dem Regenwald, stimmt das auch. Dort stehen sie in der untersten Etage des Waldes und somit zwangläufig im Schatten. Dennoch bekommen sie in der freien Natur genügend Licht, denn anders als in unserer Wohnungen hängen dort keine Glasscheiben und kein Dächer über den Pflanzen die einfallendes Licht abfangen.
Wenn Calatheas allerdings als Zimmerpflanzen gehalten werden, gilt der Satz: Je heller desto besser!
Je mehr Licht einfällt, desto mehr Nährstoffe können produziert werden, desto besser ist das Wachstum der Pflanzen. In einer dunklen Zimmerecke sinkt die Menge an verwertbarem Licht für die Pflanze ins Bodenlose. Was nicht heisst das sie in dunkleren Ecken gar nicht überleben könnten, günstiger ist es jedoch wenn sie heller stehen.
Allerdings wird oftmals der Fehler gemacht, Licht mit praller Sonne gleichzusetzen. Das können Maranten wirklich nicht vertragen, und da ist es egal ob sie in freier Wildbahn oder im trauten Heim stehen. Zu lange und intensive Bestrahlung unter prallem Sonnenlicht kann zu Verbrennungen auf den Blättern führen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass junge, neue Blätter dafür besonders Anfällig sind, da diese an eine so intensive Bestrahlung nicht gewöhnt sind.
So sieht ein Sonnenschaden an Blättern aus, braune meist runde vetrocknete Stellen auf den Blättern.
Ein Warnsignal für eine zu intensive Besonnung ist das einrollen der Blätter an den Außenrändern. Die Pflanze versucht damit die Verdunstungsfläche so gering wie möglich zu halten. Übrigens wenn es doch mal vorkommt, dass die Calathea ein paar Stunden der Sonne ausgesetzt ist sollte man rechtzeitig daran denken wieder zu gießen, denn die Verdunstungsrate und damit der Wasserverbrauch steigt unter diesen Bedingungen enorm an. Aufpassen muss man auch das man Blätter die in der Sonne stehen nicht besprüht, durch den Lupeneffekt der durch die Wassertropfen auf den Blättern entsteht wird die Sonnenstrahlung nochmal um ein vielfaches verstärkt.
Bei der Auswahl des richtigen Standortes für Maranten und Calatheas ist es also die Kunst sie möglichst hell zu stellen und gleichzeitig möglichst wenig praller Sonne auszusetzen.
Da das natürlich nicht immer gelingt, kann man sich einiger Hilfsmittel bedienen um die Lichtintensität ein wenig abzufangen. Zum einen kann man die Pflanzen aus der Sonne stellen. Da aber nicht jeder den nötigen Platz hat, geschweige denn den ganzen Tag Zeit hat seine Pflanzen herumzutragen, kann man noch versuchen sie zu schattieren. Ich selbst habe dazu ein weißes Vlies gekauft welches ich an Sonnentagen von innen vor das Fenster hänge, damit solche, zugegebenermaßen schönen Bilder, nicht allzu häufig entstehen.

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Kapitel Calathea Orbifolia geschlossen |
Di 14 Apr, 2009 15:04
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Tja, so siehts aus, ich hab die Orbi gestern entsorgt. Zur Erinnerung. Nachdem ich letztens beim gießen einen Ohrenkneifer (oder sowas in der Art) aus der Erde gespühlt habe grinst mich doch gestern schon wieder einer ganz frech aus dem Topf an. Sorry aber das ist mir einfach zu eckelig wenn solche Viecher in meinen Zimmerpflanzen wohnen. Bin ich pingelig ? Vielleicht
Bei der Gelegenheit habe ich mir auch gleich mal die Wurzeln angeschaut. Als ich den Ballen aus dem Topf geholt hab, ist erstmal die Hälfte weggebröselt. Nach ein bißchen Erde abkratzen habe ich dann zwei vermeindlich frische Triebe entdeckt, bin ausversehen dran gekommen woraufhin die sofort abgebrochen sind, die waren innen hohl
Alles in allem weiss ich nicht ob da nochmal was gekommen wäre, die Wurzeln sahen insgesamt eigentlich ganz ok aus, zumindest waren die nicht weich.
Das Problem war aber auch einfach das mich die Tiere dadrin gestört haben (nicht zu vergessen die Spinnen die unter den Blättern der Orbifolia ihre Netze gesponnen haben), nachher klettern die auch noch in meinen anderen Calatheas rum
Was ich daraus gelernt habe, wenn ich in Zukunft beschädigte Pflanzen aus einer Gärtnerei kaufe gucke ich mir nicht mehr nur die Blätter an sondern auch die Wurzeln und den Topfballen an
Naja, dieses Kapitel ist jedenfalls vorerst beendet, was nicht heisst das die Orbis für mich gänzlich gestorben sind.
Wie heisst es so schön, Versuch macht kluch. 
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Calathea rufibarba bekommt Blüten |
Mi 08 Apr, 2009 3:52
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Als ich heute morgen (bei anderen Menschen ist das mittag ) aufgewacht bin und mein Blick wie immer als erstes über meine kleine Calatheaecke schweifen ließ musste ich doch glatt zweimal hinschauen eh ich meinen Augen traute
Aus dem Topf der rufibarba linsen ein paar Blütenknospen hervor
Die Blütenstiele werden später einige Zentimeter hoch sein und die Blüten selbst gelb blühen, vorrausgesetzt es kommt jetzt nichts mehr dazwischen
Ich muss sagen damit hätte ich absolut nicht gerechnet, deshalb ist die Freude umso größer. Jetzt bin ich mal gespannt wieviele Blüten sich noch blicken lassen und wie lange es dauert bis die erste Knospe aufgeht.
Wenn es dann soweit ist gibts selbstverständlich neues Fotos, aber diese hier schonmal vorweg.
Es geht voran, inziwschen blinzeln die gelben Blütenblätter aus den Knospen heraus, ich denke also mal es kann nicht mehr lange dauern bis sich die Blüten komplett öffnen. Auch hierbei war übrigens wieder der Makromodus der Digicam mein Freund.
und weiter gehts
und wieder weiter
Inzwischen sind die Blüten übrigens auch "unüberriechbar", nur blöd das man einen Duft nicht fotografieren kann
In einer etwas weiteren Ansicht, man kann gut sehen wie nah die Blüten über der Erde sind.
Die ersten Blüten verblühen schon wieder.

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Braune Flecken, find ich doof |
Mi 01 Apr, 2009 12:05
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Ich hatte letzthin das Problem, dass sich bei der C. warscewiczii Blätter mit großen braunen/vertrockneten Flecken entwickelt haben (auf dem ersten Foto unschwer zu erkennen).
Die Luftfeuchtigkeit hat sich, durch regelmäßiges besprühen, seit geraumer Zeit nicht großartig verändert, weswegen ich die Ursache woanders gesucht habe.
Ich mische mein Gießwasser jetzt immer zu 50% aus Leitungswasser 12°dH und 50% destilliertem Wasser, aufgrund der Vermutung es könnte ein Calcium- oder Magnesiummangel vorliegen, was ich im Nachhinein aber eigentlich für nicht sehr wahrscheinlich halte, vielmehr hatte ich einfach das Gefühl etwas verändern zu müssen, blinder Aktionismus
Zudem habe ich das Gießintervall etwas verringert, soll heißen ich gieße jetzt etwas häufiger.
Wenn ich merke das die oberste Erdschicht trocken wird gibts Wasser, vorher habe ich auch immer schonmal noch ein bißchen länger gewartet, worauf aber zumindest die warscewiczii scheinbar recht empfindlich reagiert.
Jedenfalls sehen die neuesten Blätter wieder absolut gesund aus, ohne Flecken. Die anderen Blätter werde ich dann bald abschneiden und abwarten ob an gleicher Stelle neue wachsen, auf diese Weise verzeihen uns Calatheas kleinere Pflegefehler zum Glück.
Zudem habe ich festgestellt, dass die Blätter, seit der Veränderung bezüglich Gießwasserzusammensetzung und Gießintervall, wieder stärker nach oben stehen. Vorher hatten sie eher die Tendenz manchmal etwas schlaff herunter zu hängen.
Da ich dummerweise zwei Sachen auf einmal verändert habe kann ich nicht genau sagen woher die Verbesserung kommt
Ich würde aber schon meinen, dass es grundsätzlich auf das häufigere Gießen zurückzuführen ist. Für alles andere fehlt mir auch die Möglichkeit es zu belegen und bleibt deshalb nur eine Vermutung. Trotzdem werde ich, aufgrund der positiven Entwicklung, vorerst beide Dinge beibehalten. Wie heisst es so schön, never Change a winning Team.

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Die grüne Grünlilie |
Sa 28 März, 2009 0:48
[ Grünlilie (Chlorophytum) ] Hey ihr Grünlilienfreunde,
hier möchte ich euch kurz ein paar Bilder meiner ehemaligen grünen Grünlilie zeigen. Ehemalig deshalb weil ich sie verschenkt habe aus Gründen die ich heute selber nicht mehr weiss deswegen fragt einfach gar nicht
Sie hatte schon einige Jahre auf dem Buckel und hing in einem Erde/Perlite-Gemisch in einem 25er Topf.
Klar geblüht hat sich natürlich auch des öfteren.

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Calathea Orbifolia gerettet |
Di 24 März, 2009 17:34
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Hallo mal wieder,
vor knapp zwei Wochen ist mir eine Calathea Orbofolia zugelaufen.
Sie ist schlimm zugerichtet worden, hat lauter braune und beschädigte Blätter. Oder sollte man eher Kalklager sagen, denn bei den ganzen Kalkflecken auf den Blättern kann man kaum glauben das die mal richtig grün waren.
Von der Pflege ähnelt sie den anderen Calatheas natürlich. Feucht, warm, weiches Wasser...das alte Lied.
Hier sind die Fotos.
Ich habe alle Blätter abgeschnitten, ausserdem wird sie in nächster Zeit umgetopft, mal sehen ob sie sich von dem Schock erholt aber ich bin da ganz guter Dinge, das wird schon hinhauen 
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Blumen gießen...eigentlich nicht schwer |
Mo 02 März, 2009 23:57
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Wie oft haben wir bei anderen schon Blumen gesehen die entweder total trocken oder viel zu nass stehen ?
...hm ? nein, natürlich passiert UNS das nicht
Trotzdem will ich kurz beschreiben wie ich das mache mit dem gießen, vielleicht hilft es dem ein oder anderen ja doch.
Wann gieße ich ?
Immer dann wenn ich feststelle das die Pflanze Wasser braucht und das Substrat oben trocken ist, und nur dann. Der wohl häufigste Fehler beim gießen ist nicht das die Pflanze vertrocknet, sondern das sie, in dem glauben gutes zu tun, ertränkt wird. Staunässe ist also unbedingt zu vermeiden, denn bei Staunässe kann kein Sauerstoff mehr in das Erdreich eindringen, was zur folge hat das die Wurzeln faulen und die Pflanze abstirbt. Typische Zeichen hierfür sind gelbe/welke Blätter, ein Merkmal des vertrocknens. Klingt komisch, is aber so. Dadurch das die Wurzeln faulen kann die Pflanze kein Wasser mehr aufnehmen, obwohl der Topf, in dem glauben die Pflanze hätte immernoch nicht genug Wasser, mittlerweile schwimmt, kommt kein Tropfen Wasser mehr bei den Blättern an.
Um dies also zu verhindern ist auf der einen Seite natürlich das richtige Gießen wichtig, auf der anderen Seite muss man unbedingt darauf achten das man einen Blumentopf mit Löchern im Topfboden hat, denn daraus kann das überschüssige Wasser abfließen. Außerdem muss vermieden werden das die Pflanze in einer Wasserpfütze steht. Deshalb nach jedem gießen einmal kurz in den Umtopf gucken ob da Wasser drin steht und gegebenenfalls wegschütten. Nicht zu empfehlen ist es die Pflanze direkt in den Umtopf zu pflanzen! Warum sollte jetzt klar sein.
Also weiter im Text, wir achten also darauf, dass das Substrat zwischen jedem gießen oben antrocknet (nicht vertrocknet) bevor wir erneut nachfüllen. Im Zweifelsfall können Pflanzen lieber ein paar Tage zu trocken stehen als zu nass. ist ja auch versändlich, wer von uns steht gern tagelang im Wasser ?
Was man ebenfalls beachten sollte ist, das Pflanzen im Sommer mehr und öfter Wasser brauchen als im Winter. Pflanzen verdunsten den Großteil des aufgenommenen Wassers über die Blätter. Je wärmer und heller es ist desto größer ist die Verdunstungsrate. Deswegen haut es meistens nicht hin wenn man im Winter genau so oft gießt wie im Sommer. Man sollte sich ohnehin von dem Gedanken lösen zu festen Zeiten, zum beispiel einmal pro Woche immer Sonntags, zu gießen. Besser ist es die Pflanze zu beobachten und ihr dann etwas zu geben wenn sie es braucht.
Wann ist also der richtige Zeitpunkt ? Drei Tipps womit man eigentlich nix falsch machen kann:
1. Fingertest, wenn man den Finger in die Erde bohrt und nix feuchtes mehr fühlt, sollte man gießen (ein paar Zentimeter, nicht den kompletten Finger! ) wenn die obersten Zentimeter der Erde trocken sind steckt in den tieferen Regionen an den Wurzeln noch etwas Feuchtigkeit, und das ist auch wichtig denn wenn der ganze Wurzelballen richtig trocken wird verursacht das die ungeliebten und allseits bekannten braunen Blattspitzen
2. Gewichtstest, die Pflanze anheben und das Gewicht fühlen. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür. Der unterschied zwischen einer trockenen, und grad gegossenen Pflanze ist beträchtlich.
3. Die Pflanze beobachten, Calatheas sind nicht dumm, sie zeigen uns wann sie gegossen werden wollen, wir müssen nur hingucken. Wenn die Blätter hängen, oder sich einrollen sollte man spätestens darüber nachdenken die ersten beiden Punkte mal zu überprüfen.
Also nochmal, die Erde sollte gleichmäßig feucht sein, darf an der obersten Schicht zwischen jedem gießen aber abtrocknen (nicht komplett austrocknen lassen) und sollte nicht dauerhaft nass sein (es gibt einen unterschied zwischen feucht und nass). Wenn man sich überlegt das Calatheas ursprünglich im Regenwald wohnen scheint es recht logisch zu sein das sie einen stets feuchten Boden mögen. Die Zeitintervalle sind je nach Jahreszeit und Temperatur sehr unterschiedlich und sollten dem Wasserbedarf der Pflanze angepasst werden.
Womit ?
Mit Wasser, womit sonst ? Ja klar! Dennoch gibt es das ein oder andere zu beachten, Leitungswasser, Regenwasser, destilliertes Wasser. Alles ist möglich, bei Leitungswasser muss auf die Wasserhärte geachtet werden. Bei Regenwasser und dest. Wasser muss man auf die Düngerzugabe achten um die Nährstoffversorgung der Pflanze zu sicher. Eine Pflanze die mit destilliertem Wasser gegossen wird und verstärkt sehr helle Blätter aufweist und braune Blattränder hat, könnte an Nährstoffmangel leiden. In diesem Fall sollte man mal wieder düngen.
Thema Dünger: Ich benutze Universal Flüssigdünger, also nix besonderes. Das ist mir am liebsten denn da kann ich selbst am besten bestimmen wie hoch die Konzentration sein soll mit der ich dünge, im Moment übrigens immer 0,1%ig. Sicher kann man auch Langzeitdünger oder Düngestäbchen verwenden, da fehlt mir aber die Erfahrung um das anständig beurteilen zu können. Ich habe allerdings über Düngestäbchen noch nicht allzu viel gutes gelesen, zum Beispiel das sie sich zu schnell auflösen und die Nährstoffe nicht genug verteilt werden, näa komm...ich bleib bei meinem Flüssigdünger.
Ausserdem mag die Calathea das Wasser wohl temperiert, nicht heiss, nicht eiskalt, Zimmertemperatur wär gut.
Wie ?
Wie jetzt, wie ? Ja! Ich gieß zum Beispiel immer von unten. Achso von unten, ja klar, hääääää ?
Ganz einfach, ich schütte das Wasser nicht von oben auf die Pflanzen sondern lasse sie von unten aus einer Schüssel trinken.
Bei mir läuft das folgendermaßen ab, Wasser und Dünger werden in eine Schüssel gegeben, Calathea wird in die Schüssel mit Wasser gestellt und saugt durch die Löcher im Blumentopf selbiges heraus. Nach etwa einer Stunde wird die Pflanze herausgeholt, abgetropft und kommt dann wieder zurück auf ihren Lieblingsplatz. Dadurch trinkt die Pflanze nur soviel wie sie wirklich braucht und die Erde nimmt auch nur soviel auf wie sie speichern kann. Viele Pflanzen kommen mit dieser Methode des Gießens besser zurecht (hab ich mir übrigens nicht ausgedacht sondern wird auch von großen Firmen wie C..mpo empfohlen) was natürlich nicht heisst das normales gießen immer schädlich ist, aber es gibt einige empindliche Pflanzen die lieber von unten gegossen werden wollen. Ein weiterer Vorteil ist das die oberste Erdschicht trocken bleibt, was den Befall von Trauermücken und ähnlichem Geschmeiss zwar nicht gänzlich verhindert, es ihnen aber sehr viel schwerer macht.
Wenn man von oben gießt ruhig soviel Wasser drauf schütten das es unten wieder heraus läuft und die Erde überall gut getränkt ist und immer schön daran denken das überschüssige Gießwasser nicht im Übertopf stehen zu lassen.
Wieviel ?
Die Frage dürfte nun eigentlich beantwortet sein.
Wenn man von oben gießt so viel bis das gesamte Substrat gut getränkt ist, wenn man von unten gießt entscheidet sowieso die Pflanze wieviel sie trinkt.
Ich setze für meine Pflanzen (2x Calathea, Banane, Grünlilie) immer 3L Gießwasser an und lasse alle davon trinken, am Ende bleibt stehts ein kleiner Rotzrest über den keiner mehr will.
Ansonsten sind unsere Calatheas was das gießen angeht eigentlich recht unkompliziert, meine Rufibarba hat heute erstmals seit 2 Wochen wieder etwas bekommen, sie war richtig trocken, die Blätter hingen schon schlaf zur Seite und einige haben sich zusammengerollt. Nach nur einer Stunden in der Schüssel standen alle Stiele Kerzengrade und die Blätter waren wieder ausgebreitet, man konnte ihr richtig dabei zusehen. Clever wie ich bin hab ich natürlich kein Foto gemacht.
Damit das hier aber nicht ohne Bild endet, noch eins von nachm gießen und sprühen.

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Nachtrag zum Thema Kalkflecken |
Sa 14 Feb, 2009 1:41
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Tja was soll ich sagen, die Kalkflecken die sich anfangs auf den Blättern der C. warscewiczii gebildet haben sind komplett verschwunden. Und zwar wie von Geisterhand. Ich habe die Pflanze einfach wie gewohnt mehrmals täglich mit destilliertem Wasser besprüht, habe aber sonst keine weiteren Mittel verwendet, kein Bier, kein Spray, nix. Ich kann mir absolut nicht schlüssig erklären wie die Kalkflecken von den Blättern verschwunden sein können
Vielleicht hat ja das destillierte Wasser vom sprühen den Kalk aufgenommen und beim heruntertropfen sozusagen abgewaschen, aber fragt mich nicht, ihr dürft gerne kreative Vorschläge machen wo der Kalk hin ist
Naja ansonsten schiebt die C. warscewiczii ein Blatt nach dem anderen im Moment, aber das wisst ihr ja schon
Damit es noch was zum gucken gibt hier mal ein Foto von der C. rufibarba, die stellt ihre Blätter des Nachts noch viel extremer auf als es die C. warscewiczii tut.

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Neue Calathea an Bord |
Di 10 Feb, 2009 1:41
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Jep, hab mir ne Calathea rufibarba gekauft
Ich bin den Calatheas ehrlich gesagt so ein bißchen verfallen, wird wohl ziemlich sicher nicht die letzte gewesen sein
Ursprünglich hatte ich die Calathea Triostar ins Auge gefasst, aber hab im Geschäft dann keine schöne gefunden, aber glaubt mir mal, irgendwan steht die auch bei mir
Die Pflege der rufibarba unterscheidet sich nicht groß von der warscewiczii, sie ist nicht ganz so sensibel, aber ansonten genau so zu behandeln.
Ausserdem hat sich noch eine kleine Banane mit eingenistet, die ich beim Kauf der warscewiczii geschenkt bekommen habe.
Des weiteren habe ich mir bei einem schwedischen Einrichtungshaus für 25€ eine Fußbodenunterlage für Schreibtischstühle gekauft. Diese liegt jetzt unter den Pflanzen damit beim sprühen der Boden nicht nass wird, bin absolut begeistert, die Unterlage fällt überhaupt nicht auf (wie ihr auf dem Foto sehen könnt) und mir bleibt das nachwischen erspart. Wer also seine Calatheas auf einem empfindlichen Untergrund stehen hat, dem kann ich diese Methode wärmstens empfehlen.
Der Unterbau der neuen Calathea ist wie gewohnt, eine große Schale in der ein umgedrehter Plastikuntersetzer liegt, drumherum Blähton, und in der Mitte trohnt die Pflanze. Passend dazu habe ich mir direkt noch zwei schwarze Plastiktöpfe mit 30cm durchmesser gekauft in die ich die Calatheas im Frühjahr umpflanzen werde. Dann haben die Wurzeln wieder Platz und optisch passts dann auch.
Übrigens treibt die Calathea warscewiczii im Moment wie wild aus, jede menge neue Triebe und Blätter. Hoffentlich gehts so weiter.

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Der erste Monat ist fast rum... |
Mo 19 Jan, 2009 1:41
[ Maranthen- und Calatheaecke ] ...und ich glaube behaupten zu können das es der Calathea immer noch ganz gut geht in meiner Räuberhöhle Inzwischen hat sie sich schon deutlich zum Licht hin orientiert so dass ich sie ab und zu mal drehen muss, aber das macht ihr bisher nichts aus, hatte schon die Befürchtung das sie da sensibel drauf reagiert.
Gegossen habe ich sie erst einmal, ansonsten bekommt sie 3-5mal pro Tag Nebel aus der Sprühflasche, das scheint sie zu mögen.
Im Moment spiele ich mit dem Gedanken mir noch eine weitere Calathea zuzulegen natürlich nicht die selbe. Mal sehen was das Goldsäckchen so hergibt.
Aber nun erstmal neue Fotos.

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Neues Beinkleid |
So 04 Jan, 2009 1:41
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Soooooooooo es gibt was neues zu berichten, ich war für die Calathea einkaufen!
Sie hat einen neuen Untersetzer. Anstatt des normalen Umtopfes steht sie jetzt auf einer Schale gefüllt mit Blähton und Wasser. Das hat den Sinn die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen und schafft der Pflanze eine sogenanntes Kleinklima, weil das unter ihr verdunnstende Wasser nach oben steigt. Der Blähton nimmt Wasser auf und vergrößert somit die Verdunstungsoberfläche. Ausserdem wird Staunässe vermieden weil das Wasser das beim gießen unten aus dem Topf läuft in die Schale sickert.
In die Mitte der Schale liegt ein umgedrehten Teller auf dem die Calathea Position bezogen hat, das soll verhindern das die Pflanze mit dem Blähton in Berührung kommt und so heimlich das Wasser aus der Schale zieht.
Den Teller habe ich ein bißchen frei geräumt damit man das ganze besser sehen kann.
Im Frühjahr gibts dann auch nen gescheiten Topf, der ein bißchen mehr her macht als das schnöde Plastikteil da

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Spielerei mit der Kamera |
Fr 02 Jan, 2009 1:40
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Nachdem ich vor kurzem entdeckt habe das meine Digicam einen Macromodus hat habe ich gleich mal die Calathea ins Visier genommen. Ziel meiner Fotoattacke war ein neues Blatt, welches sich noch nicht vollständig geöffnet hat.
Nach ein bißchen rumprobieren bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen, mir gefällts irgendwie.

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Nachts werden die Blätter hochgeklappt |
Mo 29 Dez, 2008 1:40
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Doch etwas früher als gedacht, die Fotos der Calathea bei Nacht.
Man kann deutlich erkennen wie extrem sich die Blattstellung verändert hat, zum Vergleich einfach nochmal die Bilder aus dem ersten Beitrag anschauen. Die Calathea nimmt damit eine Art Schlafstellung ein, warum genau sie das macht weiss ich nicht, schlafen Pflanzen überhaupt ? Aber vielleicht feiern die Blätter Nachts auch eine Party und recken sich deshalb gen Himmel. Wer weiss was da sonst noch alles vor sich geht wenn ich schlafe.
Durch die veränderte Blattstellung kommt der schöne Kontrast zwischen den gescheckten grünen Blattoberseiten und den roten Blattunterseiten noch viel besser zum Vorschein.

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Wahre Schönheit kommt von innen... |
So 28 Dez, 2008 1:40
[ Maranthen- und Calatheaecke ] ...aber trotzdem machen sich die weißen Kalkränder auf den Blättern meiner Calathea nicht so toll. Ändert an meiner Liebe zu ihr natürlich nichts, so Oberflächlich bin ich selbstverständlich nicht!
Schon nach knapp einer Woche haben sich die ersten Ränder gebildet. Leider haben wir ein Wasser mit 12°dH (Grad deutscher Härte), das ist an der Grenze zwischen mittel und hart. Für die Calathea ist es jedenfalls zu hart. Ich bin zum sprühen auf destilliertes Wasser aus dem Trockner umgestiegen, das mag die Pflanze auch und es gibt keine unschönen Rückstände.
Auf der Suche nach einer Möglichkeit die Kalkflecken zu entfernen hat mir das allwissende Google empfohlen die Blätter mit Bier abzuwischen. So geschehen, ich habs erstmal nur an einem Blatt ausprobiert, weil ich auch einige Beiträge gelesen hatte in denen davon abgeraten wird.
Habe also ein Mikrofasertuch genommen, in Bier getaucht, und gaaaaanz vorsichtig das Bier aufgetragen, hatte irgendwie Schiss das Blatt mit der Wischerei kaputt zu machen. Das Ergebnis war leider ernüchternt, hat nich viel bis nix gebracht. Vielleicht hab ich zu wenig gewischt, aber mehr trau ich mich nicht. Ich würde aber vom Gefühl her sagen das man auf keinen Fall wie wild auf den Blättern rumwischen sollte, davon gehen die bestimmt kaputt! Werde mir also von nem Bekannten ein Blattglanzspray borgen und es damit machen.
So sieht es momentan aus wenn man ganz nah dran geht.
Nachtrag zum Thema Blattglanzspray:
Ich habe in der Gärtnerei bei den Profis nachgefragt, auf keinen Fall die Calathea mit Blattglanzspray behandeln dies kann dazu führen das die winzigen Häärchen auf den Blättern verkleben und die Blattporen verstopft werden. Lustigerweise wurde mir wieder zu Bier geraten nur das ich es diesmal mit einsprühen versuchen soll. Vielleicht hab ich zwei linke Hände wenn es um das reinigen mit Bier geht werde es aber jetzt doch noch mal versuchen. Das Ergebnis liefer ich nach.
Edit: Die Kalkflecken sind verschwunden, mehr dazu in einem extra Beitrag vom 14.02.09 weiter oben.

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Ein Zeichen der Annäherung |
Do 25 Dez, 2008 1:39
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Ein neues Blatt, ein neues Blatt!
Na und, ist doch nur ein neues Blatt wird der geneigte Leser und erfahrene Gärtner zurecht denken. Macht mir aber nix, ich freu mich trotzdem.
Das ging ja flott, noch vor zwei Tagen war es gemütlich zusammengerollt, in dem Tempo kann es gerne weitergehen.
Sicher noch die Auswirkungen der guten Pflege in der Gärtnerei, aber vielleicht schaffe ich es ja für ähnlich gute Bedingungen zu sorgen, gebe mir jedenfalls redlich Mühe.
Übrigens die Blätter glänzen so weil ich kurz vorher rumgenebelt habe, nicht wundern. 
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Das erste Date |
Di 23 Dez, 2008 3:30
[ Maranthen- und Calatheaecke ] Eigentlich wollte ich ja nur einen Weihnachtsbaum kaufen aber auf meinem Weg durch die Gärtnerei stieß ich auf eine ganz andere Pflanze. Benebelt von der weihnachtlichen Herrlichkeit und der damit verbundenen freizügigen Einkausstimmung landete sie kurzerhand im Einkaufswagen. Frei nach dem Motto: HABENHABENHABEN!!
Zu Hause angekommen wurde erstmal fleißig gegooglet und nach einigem stöbern fand ich die korrekte Bezeichnung für meine neue Mitbewohnerin, Calathea warscewiczii, das kann doch keine Sau aussprechen! Wartschewitschii ? Warzewitzii ? Warzewitschii ? Warsche...egal.
Ursprünglich stammt sie aus den Regenwäldern Costa Ricas wo sie sich in einem feuchten, warmen und schattigen Millieu wohl fühlt. Immer gut wenn man ERST eine Pflanze kauft und sich DANACH über die Pflege informiert.
Na mal sehen was aus uns wird, hier die ersten Bilder.
Als erstes hab ich sie gleich mal ziemlich heftig gedüngt was wohl bei neu gekauften Pflanzen eher Richtung Fehler tendiert, doch ich hoffe sie wirds mir verzeihen
Ausserdem besprühe ich die Blätter mehrmals täglich mit Wasser um ihr die Luftfeuchtigkeit zu bieten die sie von zu Hause kennt.
Sie steht relativ hell da sie von zwei Seiten Licht abbekommt, mal sehen ob ihr das Plätzchen gefällt.
Hier nochmal in Kürze zusammengefasst wie es der Calathea laut Anleitung gut geht:
Standort
Hell bis schattig, jedoch keine direkte oder pralle Sonne.
Temperatur
Im Sommer 20 - 27°C, im Winter nicht unter 16°C. Ausserdem mag sie Zugluft nicht so gerne.
Luftfeuchtigkeit
Die Pflanze braucht eine hohe Luftfeuchtigkeit (80%). Man sollte sie täglich mehrmals mit kalkfreiem zimmerwarmem Wasser besprühen.
Gießen
Mit weichem Wasser mäßig feucht halten die Erde sollte nicht vollständig austrocknen, an der Oberfläche ist das aber ok. Am besten von unten gießen.
Düngen
Wie bei den meisten Pflanzen in den hellen Monaten von April-September. Die Konzentration gering halten (0,1%ig). Wenn man mit destilliertem Wasser gießt muss man auch im Winter in sehr geringer Konzentration Dünger hinzugeben.
Substrat
Die Calathea mag ein leicht saures luftdurchlässig Substrat. Es eignet sich zum Beipsiel Perlite in das Substrat zu mischen.
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