Washingtonia robusta stirbt - Pflanzenkrankheiten & Schädlinge - GREEN24

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Washingtonia robusta stirbt

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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BeitragWashingtonia robusta stirbtDo 18 Apr, 2013 7:44
Hey ihr Lieben, ich habe seit Wochen gehofft, um einen Eintrag herum zu kommen aber mittlerweile bereitet mir meine Washingtonia Kopfzerbrechen. Ein Bild werde ich heute Abend noch hinzufügen. Bin im Moment leider auf Arbeit.
Auf jeden Fall musste ich alle Wedel entfernen, bis auf zwei, die noch nicht vollständig entfaltet sind, jedoch absolut tot und braun sind. Der Speer lässt sich jedoch noch nicht ziehen, deshalb hege ich noch Hoffnung. Bis letzten Sommer war alles i.O. und sie trieb einen Wedel nach dem Nächsten. Allerdings hat ihr die Überwinterung zu schaffen gemacht und ich weiß echt nicht wieso, weil ich sie jedes Jahr an diesem Platz überwintert habe. Ich habe sie vor ca. 5 Jahren selber gezogen. Überwintert wurde sie in einem Keller bei um die 10 Grad (wie ich heraus gefunden habe, war das wahrscheinlich schon zu viel) mit Fenster Richtung Westen. Gegossen habe ich sie relativ wenig. Dadurch war mein ersten Verdacht, nach der Winterruhe und dem Zustand der Wedel zufolge, sie sei verdurstet. Deshalb habe ich sie erst einmal richtig durchdringend gewässert. Gebracht hat es nichts. Am Anfang hatte sie noch mehrere Wedel, aus dem letzten Jahr, welche aber alle trocken waren und ich entfernen musste. Die zwei Wedel, die jetzt noch übrig sind, waren zu Anfang noch gelblich-grün, sind nach dem gießen dann aber richtig trocken geworden. Ich habe sie vor gut 3 Wochen mal ausgebuddelt, um mir ein Bild vom Wurzelzustand zu machen. Naja was soll ich sagen, unten waren sie ein bisschen matschig aber nichts, was zum Tod führen konnte. Oben waren sie Wurzeln noch fest und ok. Naja, lange Rede kurzer Sinn, ich glaube was der Fächerpalme nun eigentlich zu Verhängnis wurde, kann mir keiner genau sagen aber was ich gerne von euch wissen möchte, wessen Palme schon mal in einem ähnlichen Zustand war und sie überlebt hat?
Was habt ihr gemacht? Irgendeine besondere Pflege?
Im Moment steht sie im Freien Richtung Westen und ich hoffe sie erholt sich wieder. Ich habe sie auch an einem Wedel mit Edding markiert, um zu sehen, ob sie den alten Wedel noch schiebt aber bis jetzt noch nichts.

Edit: So ihr Lieben, hier sind die Fotos. Wie gesagt, viel ist nicht mehr los mit ihr aber überzeugt euch selbst:



Zuletzt geändert von Skahexe am Fr 19 Apr, 2013 6:45, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragDo 18 Apr, 2013 8:12
Da brauchst du ganz viel Geduld, entsorge sie nicht.
Aber gieße sie auch nicht, sonst wird sie evtl. doch noch ertränkt.
Hast du evtl. ein Foto?
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BeitragRe: Washingtonia robusta stirbtDo 18 Apr, 2013 8:14
@Walmar:
Skahexe hat geschrieben:Ein Bild werde ich heute Abend noch hinzufügen. Bin im Moment leider auf Arbeit.


Ich denke, wenn Du schreibst, sie litt unter der Überwinterung, dass sie unbedingt raus und ins Warme muss. Gieß sie bloß jetzt nicht zuviel - sie sollte erstmal Wachstum zeigen.
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BeitragDo 18 Apr, 2013 8:18
Hallo Skahexe

Keller, wenig Wasser und 10°, das finde ich nicht gut. Das ist eine Palme, die es das ganze Jahr über hell und auch relativ warm haben möchte. Meine (Baujahr 1987) steht im Winter im Treppenhaus und gerade im Winter schiebt sie ihre neuen Wedel.

Ich glaube, Deine Palme ist einfach verdurstet. Ich drücke Dir die Daumen, aber viel Hoffnung habe ich nach Deiner Schilderung nicht.
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BeitragDo 18 Apr, 2013 8:40
@Skahexe

Ich hatte bereits 2 dieser "Todesfälle". In beiden Fällen war der Engerling des Rosenkäfers der Übeltäter, der sich an den Wurzeln zu schaffen machte und die Washi killte.

Gruß
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BeitragDo 18 Apr, 2013 8:48
@ Lorraine: Soweit ich weiß mögen es die Washis im Winter gerne etwas kühler und Wärme + trockene Luft wäre eher der ungünstig für sie. Drum steht sie auch im Keller. Einen wärmeren Überwinterungsplatz könnte ich ihr geben, ich dachte bloß sie mag es kühler.

Ein Foto kommt wie geschrieben heute Abend noch aber viel ist nicht mehr übrig und Mist, ich habe sie gestern auch noch gegossen, da sie sonst immer sooo viel getrunken hat aber ich lasse das jetzt erstmal sein.

Schäglinge konnte ich bei der Wurzeluntersuchung eigentlich keine ausmachen.
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BeitragMo 22 Apr, 2013 6:36
Guten Morgen, ich muss euch leider mitteilen, dass ich gestern den letzten Speer ziehen könnte und ich sie entsorgen musste. Mein Herz blutet schon ein bisschen, schließlich habe ich sie vor Jahren selbst gezogen, neben 15 Weiteren, welche ich alle nach und nach verschenkt habe, weil der Platz zu knapp wurde. Jetzt hab ich gar keine mehr. #-o
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BeitragRe: Washingtonia robusta stirbtMi 08 Nov, 2017 23:22
Wie lange hat die W. robusta bei 10 Grad überwintert? Ist zu kalt für eine robusta. Würde ich nicht unter 18 Grad halten. Habe meine ins Zimmer gestellt. Frische Luft bekommt sie, denn nachts ist das Kippfenster offen. Sie wächst wieder. Am Pazifik in Baja California wird es im Winter nicht kälter als 18-20 Grad. Die ist etwas empfindlich gegen Kälte. Die W. filifera soll wohl mehr Kälte vertragen, aber nicht die robusta.
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BeitragRe: Washingtonia robusta stirbtDo 09 Nov, 2017 16:29
Das Thema ist schon vier Jahre alt und die zu niedrige Temperatur wurde bereits als Problem erkannt (zwischen den Zeilen).
Beim nächsten Mal bitte vorher aufs Datum schauen!

lg
Henrike

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