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Was ist los mit meiner Yucca?

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
Azubi
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BeitragWas ist los mit meiner Yucca?Mo 29 Dez, 2008 1:11
Hallo,

ich habe vor einigen Monaten eine Yucca Palme beim örtlichen Discounter erstanden. Seit einigen Tagen werden die unteren Blätter welk und trocken. Sieht irgendwie nicht gut aus. Die Erde ist gut feucht.

Anbei ein Bild von der Guten...


Woran kann das liegen? Düngermangel? Wassermangel? Oder ist das Normal?

MfG
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BeitragMo 29 Dez, 2008 1:17
Hallo laki,

schau mal hier
http://www.zimmerpflanzenlexikon.info/l ... r=O&id=890

Yuccas haben im Winter quasi Ruhezeit und sollte da auch eher trocken gehalten werden.
Außerdem brauchen die einen sonnigen Platz.
Könnte es sein, dass sie zu dunkel und wohl auch zu nass gehalten worden ist?? :?

Lg Zaki
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BeitragMo 29 Dez, 2008 1:33
Ja, das kann gut sein. Insbesondere "trinkt" sich auch kaum noch. Ich hatte sie vor zwei Wochen "normal" gegossen und die Erde war heute noch immer feucht. Dann werde ich sie jetzt noch weniger gießen - obwohl die Blätter vertrocknen. Die Pflanze steht an einem Ostfenster und bekommt nur die Morgensonne ab (in die letzten Tagen dank des "tollen Wetters" auch mal garkeine Sonne...
Soll ich mal ne Pflanzenlampe drüberhängen?
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BeitragMo 29 Dez, 2008 1:38
Da fragst du mich was :D
Würd ich glaub ich einfach mal machen und vor allendingen nicht gießen!!
Ist nämlich ganz schlecht, dass die so nass ist!
Bei mir bekommen die im Winter zwar jede Woche Wasser, aber auch nur ein Schlückchen und sonst ignorier ich die :wink:
Dabei gehts denen echt super :)
Nicht, dass bei dir irgendwas mit den Wurzeln nicht ok ist!?
Würde da einfach mal schauen was die anderen sagen
Lg
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BeitragMo 29 Dez, 2008 15:06
Hallo laki, genau Zaki ist die andere :lol:

Ich würde die Yucca auch auf jeden Fall trockener halten. Zu wenig Licht und zuviel Feuchtigkeit geht nicht gut bei ihnen, ich hatte auch mal eine. Sie stand Ostrichtung an einer Wand die durch eine Gardine etwas beschattet wurde. Gegossen habe ich sie garnicht mal soviel, aber es hat wohl gereicht um die Wurzel-und Stammfäulnis auszulösen. Die Blätter wurden gelb und irgendwann konnte ich die ganzen Neutriebe leicht abmachen :( . Der Stamm war schwarzbraun, weich matschig von außen und roch dem entsprechend.

Aber weg von der Dramatik, heißt ja nicht das es bei dir genauso ist. Ich würde mal die Wurzeln unter die Lupe nehmen und den Stamm fühlen ob er irgendwie weich oder feucht ist oder komisch riecht. Ansonsten ist es vielleicht nur halb so schlimm :wink: .

Ach ja, das mit der Pflanzenlampe ist im Winter wohl keine schlechte Idee. Wichtiger ist aber doch die Feuchtigkeit, trocken und kühl wird sie die lichtärmere Zeit (Winterruhe) an einem normal hellen Standort auch ohne Lampe gut überstehen.

Gruß
Daniel
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BeitragDi 30 Dez, 2008 9:10
Hallo laki,
ich habe im letzten Winter meine Yucca aus Platzmangel in einem ungeheizten Raum überwintert.
Dieser Raum hat über die kalte Zeit ca. 0-5°C, so schön wie nach dieser Überwinterung sah die Yucca noch nie aus.
Auch in diesem Jahr steht sie wieder kalt, Wasser gibt es kaum.
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BeitragDi 30 Dez, 2008 10:29
Hallo Laki,

wie meine Vorschreiber schon bemerkten, deine Yucca steht viel zu nass.
Ich würde sie daher sofort in neue, trockene Erde umtopfen. Zwar ist dafür jetzt eigentlich nicht die richtige Jahreszeit, aber das ist besser, als sie noch länger in der Nässe stehen zu lassen.
Dazu nimmst du am besten ein durchlässiges Substrat. Ich mische mit immer gute Blumenerde mit grobem Sand (2:1). Bitte nicht diesen Kinderspielsand nehmen. Der ist zu fein und damit erzeugst du das Gegenteil von durchlässig.

Dass die Blätter vertrocknen, obwohl sie genug Feuchte hat, liegt daran, dass die Wurzeln durch die Nässe matschen/faulen. Sie können dann kein Wasser mehr aufnhemen und an die Pflanze abgeben. Daher vertrockent die Pflanze, obwohl genug Wasser vorhanden ist.

Wie gesagt, die Yucca hält Winterruhe.
I.d.R. braucht sie in der dunklen Jahreszeit nur alle 4-6 Wochen gegossen werden, da die Yukka Wasser im Stamm speichert.
Eine alte Gärtnerweisheit sagt auf das Gießen der Yucca bezogen: einen Eimer im Sommer, ein Schnapsgläschen im Winter.
Das ist zwar übertrieben, aber den Wasserbedarf kann man daraus ableiten.

Aber sooooooo schlimm sieht deine noch nicht aus.
Vor Jahren, als ich noch nicht wusste, dass man die Yucca im Winter extrem wenig gießen muss, sah meine schlimmer aus. Sie hat es trotzdem geschafft, Der Stamm war allerdings top in Ordnung.
Ich hoffe, bei deiner ist der Stamm nicht schon irgendwie weich, matschig? Dann gibt es nämlich wenig bis gar keine Hoffnung.

Ich habe zwischenzeitlich 3 Yuccas, die jeweils zu diesen Dreiergruppierungen zusammen gepflanzt wurden (also insgesamt 9) zuzüglich die oben erwähnte (der es vor vielen Jahren im Winter auch mal nicht so gut ging). Die habe ich im Sommer geköpft. Die Kopfstcklinge habe ich neu bewurzelt und eingepflanzt, ebenso ein Teilstück des Stamms. Alles ist angewurzelt und wächst weiter. Der alte Stamm hat auch muter wieder ausgetrieben.
Meine vielen Yuccas werden nur alle 4-6 Wochen gegossen. Bekommt ihnen super.

Zum Thema Licht:
Wie weit steht sie denn vom Fenster weg?
Ein Fensterscheibe schluckt schon einmal 50% des Lichts. Pro 50 cm weiter wird die Helligkeit weiter halbiert.
Auch wenn der Ort für dich hell erscheint, kann er für ein Pflanze totale Dunkelheit bedeuten.
Eine Yucca mag es hell. Je nährer am Fenster, desto besser.
Sie kann auch entgegen einer sich immer noch haltenden Meinung in der prallen Sonne stehen.
Meine stehen im Sommer immer draußen in der Mittagssonne. Allerdings muss man sie zunächst erst zwei Wochen nach draußen in den Schatten ohne Sonne stellen, dann zwei Wochen in den Halbschatten. Erst dann vertragen sie die Sonne - sonst gibt es irreparable Sonnenbrandschäden auf den Blättern.
Draußen im Schatten ist es i.d.R. heller als in der Sonne in der Wohnung! Deshalb die langsame Eingewöhnung.


Ich drücke dir die Daumen, dass du das Problem in den Griff bekommst.


P.S.: Die Yucca ist keine Palme, sondern gehört zur Gattung der Agaven. :wink:
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BeitragDi 30 Dez, 2008 12:56
hallo laki, ich würde die Yucca jetzt auf keinen Fall umtopfen, das bekommt ihr jetzt gar nicht. Genauso darfst du sie jetzt im Winter auch nicht düngen, bei den schlechten Lichtverhältnissen im Winter führt das nur zur Vergeilung. Ich würde sie trotzdem mal ausbuddeln und mir mal die Wurzeln anschaunen, wenn alles in Ordnung ist wieder in die selbe Erde einpflanzen. Alles was braun und matschig ist kann weg. Wegen der Zusatzlampe würde ich sagen, sowas muss nicht unbedingt sein, wenn du sie trockener hälst. Je nässer sie gehalten wird, desto mehr Licht und Wärme braucht sie. Also stell sie schön kühl, um die 5 Grad und gieß nur noch alle paar Wochen einen kleinen Schluck. Ich weiß das klingt echt komisch weil man ja denkt die muss doch trinken, aber du wirst sehen, im Sommer dankt sie es dir.

viel Glück laki
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BeitragDi 30 Dez, 2008 13:17
Wenn du, wie Skahexe vorschlägt, ausbuddelst und nach den Wurzeln schaust, kannst du sie ruhig in neue trockene Erde setzten.
Was soll es bringen, sie in das nasse Substrat zurück zu setzen?
Das beseitigt nicht das Problem.
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BeitragDi 30 Dez, 2008 13:50
Hallo Laki,

ich bin zwar ganz neu hier, lese aber seit geraumer Zeit "heimlich" mit.

Ich kann mich dem, was Trine01 geschrieben hat, nur anschließen.
Klar, die beste Zeit für's Umtopfen ist derzeit nicht, aber wenn du die Yucca eh ausgräbst (und das würde ich in jedem Fall tun) und nach den Wurzel schaust, damit hast du sie eh gestört. Dann kann sie auch gleich in neue Erde gesetzt werden. Das ist allemal besser, als sie wieder ins Nasse zu verfrachten.
Denn dann bringt es auch nichts, wenn du vorher alles braune und matschige von den Wurzeln entfernt hast. Steht sie danach immer noch zu feucht, geht das gleiche Spiel von vorne los: die Wurzeln werden braun und matschig und oben trocknen die Blätter ein.

Aber bzgl. Dünger geben ich Skahexe Recht: jetzt nicht düngen!

Ich wünche dir viel Glück, Laki!
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BeitragDi 30 Dez, 2008 19:02
Das Problem mit der neuen Erde ist nur, dass darin ja wieder viele Nährstoffe enthalten sind, welche deine Yucca jetzt gar nicht gebrauchen kann, das hat die selbe Wirkung wie Dünger. [-( Was ich jetzt machen würde, um die alte Erde wieder trockener zu bekommen, ist sie in den Backofen zu klatschen. Das ist aber nicht jedermanns Sache, da es auch einen komischen Geruch gibt, aber das mach ich wenn ich eine meiner Pflanzen doch mal zviel gegossen habe und sich das bemerkbar macht im Winter. Dass kann man aber nun natürlich nur mit einer geringen Menge an Erde machen. Vielleicht ist deine Erde aber auch gar nicht sooo nass :-k
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BeitragDi 30 Dez, 2008 20:28
Bis der Dünger in der neuen Erde aber bei der Pflanze wirkt, dauert es schon etwas.
Die Tage werden wieder länger, daher sehe ich das mit der neuen, vorgedüngten Erde auch nicht so dramatisch. Zumal, wenn sie mit grobem Sand angereichert wird, wird auch der Nährstoffanteil prozentual geringer.
Man kann natürlich auch in gut sortierten Fachmärtken von vorn herein Erde ohne Düngeranreicherung kaufen.

Erde trocknen im Backofen wäre aber auch eine gute Alternative.

Nur in die nasse Erde würde ich die Yuccsa definitiv nicht wieder reinsetzen.
Also entweder alte Erde trocknen oder neue nehmen.

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