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Warum keinen normalen Flüssigdünger für Hydrokultur

Die richtige Pflanzenpflege, Pflanzenschnitt, Veredelung ...
Worum geht es hier: Richtige Pflanzenpflege, schneiden und veredeln...
Die richtige Pflege von Pflanzen umfasst das Düngen (welcher Dünger und wie oft düngen), Schneiden (wie schneiden und wann wird geschnitten), Wässern (wieviel Wasser und wie oft gießen), Standort der Pflanze (wieviel Licht oder Schatten), Boden (welche Erde oder Substrate), Überwinterung (wie überwintern und bei welchen Temperaturen, winterharte oder nicht), Veredelung (welche Technik zum veredeln, okulieren, anplatten oder pfropfen).
Hauptgärtner
Hauptgärtner
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BeitragDo 22 Sep, 2011 13:50
hier mal zwei interessante Link der DGHK:
http://www.dghk.net/friends/parser.php?uid=307
http://www.dghk.net/friends/parser.php?uid=1140

sind zwar etwas älter, aber gehen auch nochmal genauer auf das Thema Dünger ein.

Ich verwende für meine Pflanzen nur den Lewatit HD 50 Langzeitdünger und schütte ihn unten ins Wasser nicht von oben auf den Blähton.
Ich hatte Seramis Dünger für Grünpflanzen benutzt, allerdings hatte ich dort mit Schimmel auf der obersten Tonschicht zu kämpfen. Seitdem ich den nicht mehr nutze, ist das Problem beseitigt.

Mit dem speziellen Hydrokulturdünger kann man eigentlich nichts falsch machen.
Azubi
Azubi
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Mit Lewatit HD50 habe ich leider keine guten Erfahrungen gemacht. Angeblich ist es sicher gegen Überdosierung, deswegen habe ich ordentlich zugegeben, damit ich nicht in 3 Monaten schon wieder nachfüllen muss. Leider versalzt mir nun die Oberfläche zusehends. Günstig ist Lewatit HD 50 auch überhaupt nicht. Der Liter kostet 12 € http://www.hydrokultur.de/produkt/lewat ... urduenger/ enthält 2 % Stickstoff und wiegt (trocken, das Wasser wollen wir ja nicht rechnen) 320-420 Gramm pro Liter. Bei 350 Gramm pro Liter macht das einen enthaltenen Stickstoffgewicht von 7 Gramm Stickstoff. Macht 1,71 € pro Gramm Stickstoff.

Harnstoff wird mittlerweile von der deutschen Gesellschaft für Hydrokultur als geeignet angesehen. http://www.dghk.net/index.php?artikel=1634
Somit ist nun absolut gesichert, dass der günstige Kauflanddünger für Hydrokultur geeignet ist. Gegenüber der Substrahl Pflanzennahrung enthält er sogar noch Bor. Meinem Gefühl und Verständnis nach, enthält ein Hydrodünger einen Puffer um den PH im optimalen Bereich von 5,5-6,5 zu halten (hier ist die höchste Nährstoffverfügbarkeit). Substral Pflanzennahrung enthält keinen Hinweis auf einen Puffer, die Pflanzen gedeihen dennoch prächtig.
https://www.kaufland.de/unsere-marken/d ... 92388.html
1 Liter dieses Düngers wiegen 1150 Gramm, das macht 80,5 Gramm Stickstoff, die enhalten sind.

Leider haben wir seit 2011 nun eine Preissteigerung von 25 %, da der Liter jetzt 1,25 € kostet. Das macht rechnerisch ca. 5 % Preissteigerung pro Jahr. Soviel zur angeblich niedrigen Inflationsrate.
Preis hier pro Gramm Stickstoff 1,55 Cent (CENT nicht EURO wie oben). Damit ist dieser Dünger mehr als 100 mal billiger als Lewatit HD 50.

Zitat aus dem Harnstoffartikel:
Das Thema Harnstoff ist derzeit wieder aktuell, weil der Gesetzgeber den Vertrieb von Ammoniumnitrat in Salzform verboten hat. Dies trifft auch die Raumbegrünung in der Ammonnitrat in Kombination mit dem Basisdünger bei kalkreichen Gießwässern eingesetzt wird. Begründet wird das Verbot damit, dass Ammonnitrat ein wichtiger Bestandteil zur Herstellung von Sprengstoffen ist. Diese keineswegs neue Erkenntnis hatte über 100 Jahre den Einsatz als eines der wichtigsten Stickstoffdüngemittel nicht gestört. Erst als die sogenannten Sauerlandbomber mit größeren Mengen Ammonnitrat ertappt wurden, hat sich die Einschätzung geändert. Ammonnitrat steht nun nur noch in flüssiger Form zur Verfügung (siehe Fenster), obwohl sich für halbwegs in Chemie bewanderte daraus problemlos wieder Ammonnitrat in Salz Form herstellen lässt. Für die gärtnerische Praxis stellt sich nun die Frage, ob beim Basisdüngersystem Ammonnitrat durch die deutlich teurere flüssige Form ersetzt werden muss oder alternativ Harnstoff eingesetzt werden kann.

Danke liebe Regierung, liebe Politker, dass ihr alles immer teuerer macht. Jeder Chemieschüler weiß, dass man Salze durch Verdampfen des Wassers (z.B. sehr sicher im Backofen durch Temperaturkontrolle) wieder in trockener Form gewinnen kann. Habt ihr bzw. eurer teurer Mitarbeiterstab so wenig Ahnung oder macht es euch Spaß uns immer mehr zu bevormunden? Interessiert ihr euch vielleicht gar nicht für uns und lebt in eurer eigenen kleinen Welt aus gepanzerten Fahrzeugen, wo der Bürger nur nervig ist? Auch Pflanzenschutzmittel wie Thiamethoxam verbietet ihr wegen Bienengefährlichkeit, dabei wollen wir das doch nur an unseren Zimmerpflanzen, die teilweise noch nichteinmal blühen einsetzen. http://www.dghk.net/index.php?artikel=1712
Bi-58 eignet sich genauso hervorragend als Gießmittel. Früher war es dazu offiziell zugelassen, mittlerweile findet man keine Dosierungsanleitung fürs Gießwasser mehr. Das führt dazu, dass man lieber etwas mehr nimmt, damit es auch wirkt. Danke liebe Politiker.
Hauptgärtner
Hauptgärtner
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Inzwischen nutze ich den Luwasa Hydrokulturdünger.
Da hab ich eine große 1 Liter Flasche die hält locker 1 Jahr für alle Pflanzen.
Azubi
Azubi
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Bei Rewe und Toom gibt es den B1 (besser sparen) Universalflüssigdünger. Dieser hat genau die gleiche Zusammensetzung wie der Kauflanddünger. Allerdings steht dort nicht "Chlorarm" darauf. Aus diesem Grund kann von diesem Dünger nur abgeraten werden. Im Sicherheitsdatenblatt ist dann von der Verwendung von Kaliumchlorid die Rede. Als Kaliumlieferant nimmt man Kaliumnitrat, aber kein Chlorid. Kaliumchlorid ist billiger, zuviel Chlorid schadet jedoch den Pflanzen. Mit 1,59 ist er auch noch deutlich teurer als der von Kaufland (1,25).
Fazit: FINGER WEG!
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