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Wann muss ich das Wasser wechseln?

Die richtige Pflanzenpflege, Pflanzenschnitt, Veredelung ...
Worum geht es hier: Richtige Pflanzenpflege, schneiden und veredeln...
Die richtige Pflege von Pflanzen umfasst das Düngen (welcher Dünger und wie oft düngen), Schneiden (wie schneiden und wann wird geschnitten), Wässern (wieviel Wasser und wie oft gießen), Standort der Pflanze (wieviel Licht oder Schatten), Boden (welche Erde oder Substrate), Überwinterung (wie überwintern und bei welchen Temperaturen, winterharte oder nicht), Veredelung (welche Technik zum veredeln, okulieren, anplatten oder pfropfen).
Azubi
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BeitragWann muss ich das Wasser wechseln?Fr 03 Mär, 2017 13:28
Hallo liebes Forum,
vorweg: ich habe nicht viel Ahnung von Pflanzen.
Ich habe jetzt erfolgreich einen Ficus Ginseng auf - ich glaube man nennt es Hydrokultur - umgestellt, also er steht einfach in Wasser, ohne jedes Substrat. Das Wasser habe ich aus destilliertem Wasser und Leitungswasser gemischt, und ein bischen Dünger dazu. Nachdem er anfänglich natürlich abbaute, hat er mitlerweile sehr viele neue Blätter gebildet.
Mein Frage nun: Wann muss ich das Wasser wechseln? Also wann dürfte er alle Nährstoffe darin verbraucht haben? Einfach warten, bis er Blätter verliert?

Hintergrund ist übrigens: Ich plane, den Ficus irgendwann in ein Fisch-Aquarium zu stellen. Mit weich saurem Wasser.

Gruße
Matze
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hallo

ein ficus ist keine wasserpflanze, was soll der in einem fischaquarium :?:

wenn du richtige hydrokultur Bilder und Fotos zu hydrokultur bei Google. betreiben willst, heisst das nicht das die wurzeln der pflanze permanent im wasser stehen, ein ficus mag das schon gar nicht, die wurzeln werden weg faulen und die pflanze eingehen

der-ficus-microcarpa-ginseng-t24481.html
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Hallo Rose,

er sollte natürlich nicht mit voller Höhe ins Aquarium. Nur der Stamm soll in einem flachen Aquarium unter Wasser stehen. Ich habe mehrere dieser Ficus Ginseng und immer wenn ich die so anschau denk ich mir, wie cool es wäre, wenn durch diese interessant geschwungenen Stämme/Wurzeln Fische streiften (Aquaristik ist mehr mein Ding).
Ich bin kürzlich umgezogen, und dieser eine besagte Ficus ging danach ziemlich vor die Hunde, da dachte ich, jetzt oder nie. Komischerweise läuft es nach anfänglicher Stagnation im Wassertopf nun aber doch ziemlich positiv.
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Hi,

ich habe auch Zweifel daran, dass sich der Ficus auf Dauer in Wasser wird halten lassen. So wirklich nässeliebend sind die eigentlich nicht. Erstaunlich, dass er sich bei dir zu halten scheint.

Schau dir mal die Monstera an. Die lässt sich auf jeden Fall so halten, dass ein paar ihrer Luftwurzeln, ins Aquarium geleitet, für einen interessanten Wurzeldschungel sorgen. Die Pflanze selbst sollte dabei noch in einem normalen Topf in Erde stehen. Gut funktioniert hat bei mir auch eine Art Dauersteckling von der Efeutute, wobei das Aquarium das Wasserglas ersetzte. War allerdings beides auf Dauer nicht sonderlich praktikabel, da die Pflanzensäfte, wenn die Wurzeln mal geschnitten werden mussten (und das mussten sie ab und an), ins Wasser gelangten.

Bin dann auf Korkenzieherhaseläste umgestiegen. Können bepflanzt werden (Aufsitzer wie Moose, Anubien und Farne, mit Angelsehne aufgebunden) und wenn man sie mit Saugnäpfen versieht, lassen sie sich bei Bedarf leicht versetzen. Ausgesprochen interessante und ungewöhnliche Deko. Das Becken sollte allerdings nicht bereits am Limit besetzt sein, da sich die Hasel ein bisschen am Stickstoffhaushalt beteiligen wird.
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matze1985 hat geschrieben:...denk ich mir, wie cool es wäre, wenn durch diese interessant geschwungenen Stämme/Wurzeln Fische streiften (Aquaristik ist mehr mein Ding)...

Als ich das gelesen habe, dachte ich mir: Warum probierst du es nicht mit einer Mangrove? :-k Die wäre für solch einen Standort zumindest besser geeignet als ein Ficus.

Natürlich können aber auch Mangroven nicht gänzlich ohne Erde gehalten werden, auch sie benötigen Substrat zum Wachsen:
[...] keine Erde, benutzen Sie Lehm, Sand aller Art (Korallensand nur bei Salzwasser od. Brackwasser), Hydrokultur, Seramis, Kies, auch eine Mischung aus den verschiedenen Substraten ist möglich! [...]
eine Mindesttiefe von 10cm für Jungpflanzen, eine Mindesttiefe von 30cm für ältere Pflanzen
zitiert von http://mangrove.at/neu/pflege.html

Über mögliches "zu schnelles Wachstum" muss man sich offenbar weniger Gedanken machen, liest man im Teil "Süßwasseraquarium":
Das Wachstum einer Mangrove im Süßwasseraquarium kann keinesfalls mit dem Wachstum in der Natur verglichen werden. Das Wachstum ist insgesamt gesehen zurückhaltender, in der Natur verwandelt sich ein Mangrovensamen innerhalb weniger Jahre zu einem entsprechenden Baum, im Aquarium ist eine Mangrove selbst nach vielen Jahren noch immer verhältnismäßig klein und erweckt den Eindruck eines Bonsais. Durch Zurückschneiden kann das Wachstum zusätzlich beeinflusst und eine frühzeitige Verästelung hervorgerufen werden, die Größe der Mangrove kann dadurch kontrolliert werden.
zitiert von http://www.mangrove.at/pflege.html#s%C3%BC%C3%9Fwasser-aquarium

Problematisch wäre vermutlich eher der Haufen Equipment, der gebraucht wird, um solch ein Gewächs anständig zu halten:
Unabhängig davon welche Mangrovenarten gehalten werden, folgendes Equipment ist zwingend notwendig, um Mangroven erfolgreich und langfristig kultivieren zu können, dabei gilt, umso besser das Equipment, umso besser das Wachstum:

- Kunstlicht (9-13 Stunden täglich) (wenn nicht ausreichend Sonnenlicht vorhanden)
[...]
- Luft- und Wassertemperaturen am Tag über 20°C (ganzjährig)
wenige spezielle Mangrovenarten benötigen mindestens 24°C
ideale Lufttemperatur: 25-30°C
ideale Wassertemperatur: 23-27°C
Nachts können die Temperaturen fallen, eine Temperatur von unter 10°C sollte jedoch zu keiner Zeit unterschritten werden
- Luftfeuchtigkeit von mindestens 50 Prozent (ideale Luftfeuchtigkeit: so hoch wie möglich)
- Bodensubstrat & Dünger
zitiert von http://www.mangrove.at/pflege.html#equipment

Es gibt auf der Seite übrigens auch einen Mangroven-Eignungstest :wink:
>> http://www.mangrove.at/mangroveshop/eignungstest.html <<

lg
Henrike
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Schnell mal hier reingeschaut und schon wurde mir auch geholfen :D Danke dir @Silberfisch
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Silberfisch hat geschrieben:Hi,

ich habe auch Zweifel daran, dass sich der Ficus auf Dauer in Wasser wird halten lassen. So wirklich nässeliebend sind die eigentlich nicht. Erstaunlich, dass er sich bei dir zu halten scheint.

Hallo Silberfisch, ja, bin auch gespannt, wie lange es noch gut geht. Insgeheim hoffe ich ja, dass Jurassic Park doch recht hatte: Das Leben findet einen Weg ;)
Silberfisch hat geschrieben:Schau dir mal die Monstera an. Die lässt sich auf jeden Fall so halten, dass ein paar ihrer Luftwurzeln, ins Aquarium geleitet, für einen interessanten Wurzeldschungel sorgen. Die Pflanze selbst sollte dabei noch in einem normalen Topf in Erde stehen. Gut funktioniert hat bei mir auch eine Art Dauersteckling von der Efeutute, wobei das Aquarium das Wasserglas ersetzte. War allerdings beides auf Dauer nicht sonderlich praktikabel, da die Pflanzensäfte, wenn die Wurzeln mal geschnitten werden mussten (und das mussten sie ab und an), ins Wasser gelangten.

Ja, Efeutute und sowas hatte ich früher auch mal im Becken. Hat aber natürlich nicht den Scharm von echten lebenden Baumwurzeln unter Wasser, wie in überschwemmten Urwaldbächen.
Silberfisch hat geschrieben:Bin dann auf Korkenzieherhaseläste umgestiegen. Können bepflanzt werden (Aufsitzer wie Moose, Anubien und Farne, mit Angelsehne aufgebunden) und wenn man sie mit Saugnäpfen versieht, lassen sie sich bei Bedarf leicht versetzen. Ausgesprochen interessante und ungewöhnliche Deko. Das Becken sollte allerdings nicht bereits am Limit besetzt sein, da sich die Hasel ein bisschen am Stickstoffhaushalt beteiligen wird.

Diese Korkenzieher-Äste sehen in der Tat cool aus. Bischen wie dieses Spider-Wood, was oft in Aquarien verwendet wird.
Habe aber auch bischen bedenken, ob das nicht noch fault unter Wasser. Vielleicht würde langes Abkochen helfen?

Hallo Henrike,
ja, Mangroven hatte ich zu diesem zweck auch schonmal näher ins Auge gefasst.
Allerdings mögen die meisten wohl eher Brackwasser, und mein Herz schlägt für Fische aus extrem weich/saurem Wasser (Rio Negro). Ausserdem bilden sich diese coolen Luftwurzeln wohl auch erst später und sehr langsam.
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Abkochen bringt da nix, als totes pflanzliches Gewebe werden Haselzweige im Aquarium von Pilzen und Bakterien besiedelt und zersetzt. Hasel rottet aber relativ langsam, nach zwei Jahren im Warmwasserbecken waren sie optisch noch einwandfrei, jedoch relativ brüchig geworden. Jedes Holz im Aquarium rottet, vielleicht mit Ausnahme von richtigem, echtem, vollkonserviertem Moorkien. Manches schneller, manches langsamer. Deshalb bei neuem Holz anfangs besser die Nitratwerte im Auge behalten. Das gilt aber für jede Art von neuem Holz.

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